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Schockiert nach Arzttermin

2. November 2015 um 22:51 Letzte Antwort: 7. November 2016 um 9:31

Ich war heute bei meinem Neurologen (bin wegen einer anderen Erkrankung schon viele Jahre dort in Behandlung), er ist auch Psychiater und behandelt Essstörungen, das war aber nie das vorrangige Thema.
Heute hat er mir ein neues Medikament verschrieben, und es ging um die Nebenwirkung Gewichtszunahme und dann kams.
Er meinte, ich hätte ja immer noch ziemlich starke anorektische Gedanken und ich solle mir mal verdeutlichen, dass das was für 20 jährige sei und das endlich ablegen.
Und ob das denn immer noch nicht behandelt wäre ??!! (Er meinte durch die Klinikaufenthalte)
Er findet ich solle so bleiben wie jetzt (ich wiege heute wieder nur 46 kg), 45 würden auch reichen, und als ich ihm sagte, dass ich das Gewicht schon mit 500 Kalorien halte da ich immer noch im Hungerstoffwechsel bin, meinte er ernsthaft, er selbst wiege 90 kg und bräuchte 2500 Kalorien, mein Gesamtumsatz läge bei 1500 Kalorien, wenn ich nur 500 esse ist mein Gehirn unterversorgt und damit ich nicht zunehme, aber dennoch gut versorgt bin soll ich mir 1000 Kalorien gönnen O_o
Das wäre ok.
Ich war schon einiges über 1000, natürlich hab ich zugenommen, aber jetzt fällt mir nichts mehr ein.
Er findet also 45 / 46 kg bei mit optimal (1,64 m), und 1000 kcal reichen.
Als ich ihm sagte, dass sie in der Klinik 56 kg anstrebten, und meine letzte Therapeutin mindestens 52 kg, war er völlig entsetzt, das sei zuviel.
Er hat auch eine extrem schlanke Frau (arbeitet am Empfang) und ich glaube, das ist sein persönliches Idealbild.

Trotzdem bin ich jetzt völlig perplex und schockiert, da ich ihn über Jahre für sehr kompetent hielt und er mir mit meiner neurologischen Erkrankung immer sehr gut zur Seite stand.

Seltsamerweise ist das auch nicht der erste Arzt, der mir sagt, dass ich nicht zunehmen brauche.
Der hier hat immerhin gemeint, ich muss 1000 Kalorien essen (aber eben auch nicht mehr)

Wie soll man da durchhalten, und nicht zweifeln, wenn Ärzte so Aussagen machen ?

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3. November 2015 um 10:37

Das kenne ich!
Mir haben auch schon mehrere Ärzte und Therapeuten sowas erzählt. Ich war ja bereits in Kliniken und dort wurde mir ähnliches erzählt.
Auch von Mitmenschen wurde mir berichtet, ich sei nicht zu dünn (mit einem ähnlichen BMI wie du damals), das zeigt lediglich ein völlig falsches Körperbild- und Ideal.
Ich würde dir auch empfehlen den Arzt zu wechseln, es gibt viele Ärzte und Therapeuten die dir besser helfen können.
Ich habe auch 6 Anläufe gebraucht, da ist Geduld echt wichtig!

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3. November 2015 um 11:28
In Antwort auf malka_12313423

Das kenne ich!
Mir haben auch schon mehrere Ärzte und Therapeuten sowas erzählt. Ich war ja bereits in Kliniken und dort wurde mir ähnliches erzählt.
Auch von Mitmenschen wurde mir berichtet, ich sei nicht zu dünn (mit einem ähnlichen BMI wie du damals), das zeigt lediglich ein völlig falsches Körperbild- und Ideal.
Ich würde dir auch empfehlen den Arzt zu wechseln, es gibt viele Ärzte und Therapeuten die dir besser helfen können.
Ich habe auch 6 Anläufe gebraucht, da ist Geduld echt wichtig!

Beruhigend und erschreckend zugleich
dass es anderen auch schon so ging

Eigentlich bin ich bei diesem Arzt ja gar nicht wegen der Essstörung in Behandlung, sondern wegen einer anderen Erkrankung,aber er hat eben auch immer die Berichte der Klinik bekommen etc und weiß von meinem Problem.
Meine "Essstörungstherapeutin" ist in Ruhestand gegangen und seitdem stehe ich nur überall auf Wartelisten bzw bezahle ab und zu eine Stunde privat.

Das Schlimme ist halt, dass ich in solchen Dingen leicht beeinflussbar bin und denke, der ist Arzt, der wirds schon wissen bzw sehe mich dann auch gleich wieder normalgewichtig, bzw sogar übergewichtig und laufe Gefahr, beim Essen einzusparen.
Es ist auch alles so widersprüchlich, die letzte Klinik wollte über 56 kg anpeilen (auch altersbedingt nach BMI, werde 37), meine Therapeutin fand das zuviel, meinte 52 reichen, und jetzt kommt der mit 45 an. Da müsste ich ja wieder abnehmen.
Ich weiß bald gar nichts mehr, und meinem Körper kann ich nicht mehr vertrauen, denn mittlerweile habe ich etliche Unverträglichkeiten und bekomme, wenn ich mal fettiger esse als sonst, Koliken und zwei Tage Verdauungsbeschwerden und es sind wieder 2 kg weg. Ich glaube, der ist zu kaputt, um seinen "Setpoint" zu finden. Schilddrüse ist auch im Eimer und
dazu nehme ich noch Tabletten, die massive Gewichtsabnahme als Nebenwirkung haben (trifft bei mir auch zu, habe damit 8 kg verloren, seit Beginn der Einnahme vor Jahren, kann sie aber keinesfalls absetzen).

Mein Körper muss völlig durcheinander sein.

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3. November 2015 um 15:09

Das kenn ich auch
mir gehts mittlerweile super, habe meine Therapie erstmal abgeschlossen mach mir kaum noch Gedanken ums essen, und körperlich geht es mir auch viel besser, kaum noch Haarausfall, das dämliche frieren ist weg...nur das Gewicht stagniert an dem selben Punkt bei ziemlich der selben Größe wie bei dir liebe Schafsschubserin.
So war dann letztens auch beim Arzt und die meinte die Größe und Gewicht wären vollkommen iin Ordnung und in meinem Alter wäre es ja nichts ungewöhnliches im leichten UG zu sein.
Ich habs erstmal dabei gelassen weil es mir sonst auch echt gut geht aber finde es eine Unverschämtheit von Ärzten...

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3. November 2015 um 17:56

Scheiß au den Arzt! Was ist den das für einer?
Ich bin auch 164 cm groß und das Idealgewicht und Mindestgewicht bei dieser Größe wären 50kg!
500 und auch 1000 kcal sind ebenfalls zu wenig wenn du auf die 50 kommen willst. Leider
Vor einem Monat wog ich auch 46 kg und jetzt halte ich Grade so 48-49 kg. Und ich muss dazu Minimum 3000, eher 3500 kcal täglich essen.
Also lass dich nicht irreführen!
Mein Tipp an dich: mach kraftsport, aber JA KEINEN Ausdauersport, sobald du wirklich KONSTANT anfängst zuzunehmen. Minimum 30 Minuten und 3 mal pro Woche! Sonst wirst du evtl. Sehr schnell unzufrieden mit deinem Körper werden.
Deswegen solltest du auf eine eiweißreiche Ernährung achten sonst bringt der ganze sport nur halb so viel.
Und iss auch nicht so viel ungesundes um auf deine Kalorien zu kommen.
Lieber viel Mich, Nüsse, Joghurt, Haferflocken, Vollkorn Produkte etc.
Wenn du nicht soviel kcal zu dir nehmen kannst nur durch 3 Hauptmahlzeiten, dann esse jeweils zwischen Frühstück und mittagessen; zwischen mittag und Abendessen und vorm Schlafengehen 3 gesunde snacks. Und falls es immer noch nicht reicht dann noch nach mittagessen und Abendessen einen snack. Nach Mittagessen darfst auch gern was "ungesundes " sein
Falls du noch Rat brauchst frag mich ruhig
Viel Mut zum Zunehmen und Erfolg!
Divaqueen.

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3. November 2015 um 20:12
In Antwort auf nkruma_12374376

Scheiß au den Arzt! Was ist den das für einer?
Ich bin auch 164 cm groß und das Idealgewicht und Mindestgewicht bei dieser Größe wären 50kg!
500 und auch 1000 kcal sind ebenfalls zu wenig wenn du auf die 50 kommen willst. Leider
Vor einem Monat wog ich auch 46 kg und jetzt halte ich Grade so 48-49 kg. Und ich muss dazu Minimum 3000, eher 3500 kcal täglich essen.
Also lass dich nicht irreführen!
Mein Tipp an dich: mach kraftsport, aber JA KEINEN Ausdauersport, sobald du wirklich KONSTANT anfängst zuzunehmen. Minimum 30 Minuten und 3 mal pro Woche! Sonst wirst du evtl. Sehr schnell unzufrieden mit deinem Körper werden.
Deswegen solltest du auf eine eiweißreiche Ernährung achten sonst bringt der ganze sport nur halb so viel.
Und iss auch nicht so viel ungesundes um auf deine Kalorien zu kommen.
Lieber viel Mich, Nüsse, Joghurt, Haferflocken, Vollkorn Produkte etc.
Wenn du nicht soviel kcal zu dir nehmen kannst nur durch 3 Hauptmahlzeiten, dann esse jeweils zwischen Frühstück und mittagessen; zwischen mittag und Abendessen und vorm Schlafengehen 3 gesunde snacks. Und falls es immer noch nicht reicht dann noch nach mittagessen und Abendessen einen snack. Nach Mittagessen darfst auch gern was "ungesundes " sein
Falls du noch Rat brauchst frag mich ruhig
Viel Mut zum Zunehmen und Erfolg!
Divaqueen.

Zunehmen ist nicht das Problem
Ich würde sehr schnell zunehmen (Hungerstoffwechsel) und habe "eigentlich" Sportverbot, was das Ganze nicht einfacher macht.
Und, ja, natürlich bin ich mit meiner Figur unzufrieden, denn sie sieht nicht mehr so aus, wie zu den Zeiten, als ich noch (Leistungs) Sport betrieben habe.
Aber was tun ?
Ich hatte MS gepaart mit Sportbulimie, d.h. ich hab nie erbrochen, aber alles mit Sport kompensiert.
Essen tu ich sehr gesund, vermutlich zuuu gesund.
Ich will das alles nach all den Jahren hinter mir lassen, aber es kippt gerade wieder.
Kraftsport geht momentan gar nicht, null Energie. Bin morgen wieder im Studio, aber merke, wie mich das alles triggert, weil ich meine alte Figur nicht mehr habe, und mich wieder mit jungen Mädels vergleiche.
Ich bin körperlich und seelisch derzeit ausgelaugt und hoffnungslos.
Ich kann auch keine 2000 kcal oder noch mehr essen, dann schnellt mein Gewicht hoch wie irre.
Und ohne Kalorienüberschuss kein Muskelaufbau, also ist Krafttraining doch sinnlos ?

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3. November 2015 um 20:24
In Antwort auf gereon_12076287

Zunehmen ist nicht das Problem
Ich würde sehr schnell zunehmen (Hungerstoffwechsel) und habe "eigentlich" Sportverbot, was das Ganze nicht einfacher macht.
Und, ja, natürlich bin ich mit meiner Figur unzufrieden, denn sie sieht nicht mehr so aus, wie zu den Zeiten, als ich noch (Leistungs) Sport betrieben habe.
Aber was tun ?
Ich hatte MS gepaart mit Sportbulimie, d.h. ich hab nie erbrochen, aber alles mit Sport kompensiert.
Essen tu ich sehr gesund, vermutlich zuuu gesund.
Ich will das alles nach all den Jahren hinter mir lassen, aber es kippt gerade wieder.
Kraftsport geht momentan gar nicht, null Energie. Bin morgen wieder im Studio, aber merke, wie mich das alles triggert, weil ich meine alte Figur nicht mehr habe, und mich wieder mit jungen Mädels vergleiche.
Ich bin körperlich und seelisch derzeit ausgelaugt und hoffnungslos.
Ich kann auch keine 2000 kcal oder noch mehr essen, dann schnellt mein Gewicht hoch wie irre.
Und ohne Kalorienüberschuss kein Muskelaufbau, also ist Krafttraining doch sinnlos ?

Und
@divaqueen14
Auch wenn ich das gerne hätte, mein Idealgewicht liegt sicherlich nicht bei 50 kg, denn man muss den BMI in Relation zum Alter setzen und ich werde jetzt 37.

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4. November 2015 um 0:39
In Antwort auf gereon_12076287

Zunehmen ist nicht das Problem
Ich würde sehr schnell zunehmen (Hungerstoffwechsel) und habe "eigentlich" Sportverbot, was das Ganze nicht einfacher macht.
Und, ja, natürlich bin ich mit meiner Figur unzufrieden, denn sie sieht nicht mehr so aus, wie zu den Zeiten, als ich noch (Leistungs) Sport betrieben habe.
Aber was tun ?
Ich hatte MS gepaart mit Sportbulimie, d.h. ich hab nie erbrochen, aber alles mit Sport kompensiert.
Essen tu ich sehr gesund, vermutlich zuuu gesund.
Ich will das alles nach all den Jahren hinter mir lassen, aber es kippt gerade wieder.
Kraftsport geht momentan gar nicht, null Energie. Bin morgen wieder im Studio, aber merke, wie mich das alles triggert, weil ich meine alte Figur nicht mehr habe, und mich wieder mit jungen Mädels vergleiche.
Ich bin körperlich und seelisch derzeit ausgelaugt und hoffnungslos.
Ich kann auch keine 2000 kcal oder noch mehr essen, dann schnellt mein Gewicht hoch wie irre.
Und ohne Kalorienüberschuss kein Muskelaufbau, also ist Krafttraining doch sinnlos ?

Hm
Du sagst bei mehr als 2000 kcal würde sein Gewicht in die Höhe schnellen? du machst viel sport zusätzlich. du solltest über 2000 essen um eben zuzunehmen (was notwendig ist) und wenn du willst auch Muskeln aufbauen (noch mehr essen!!) und vor allem aus dem HSW herauszufinden!

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4. November 2015 um 6:02
In Antwort auf luna_12102667

Hm
Du sagst bei mehr als 2000 kcal würde sein Gewicht in die Höhe schnellen? du machst viel sport zusätzlich. du solltest über 2000 essen um eben zuzunehmen (was notwendig ist) und wenn du willst auch Muskeln aufbauen (noch mehr essen!!) und vor allem aus dem HSW herauszufinden!

Momentan mache ich so gut wie keinen Sport
der Umzug setzt mir ziemlich zu (nicht körperlich, bekomme einfach nichts gebacken).
Und die Zunahme ist eben so unnatürlich extrem, wenn ich auf 1800 oder noch mehr Kalorien gehe. Das sind dann gleich drei Kilo in der ersten Woche, und es hört auch nicht auf. Das pack ich vom Kopf her nicht, dass ich dann ca 7 kg in 3 Wochen zunehme (3+2+2) und bekomme Panik, dass es nicht aufhört.
Dann gerate ich nämlich sofort in den Teufelskreis, mit Sport dagegen zu halten, und verliere die Kontrolle.
Ich habe aufgehört, Kalorien genau zu zählen, komme meist auf ca 1500 , es sind aber auch mal an weniger aktiven Tagen unter 1000 und an anderen weit über 2000 (seltener).
Und nach den Kommentaren in letzter Zeit denke ich oft, ok, Idealgewicht erreicht, bloß nicht mehr zunehmen.
Dabei fühl ich mich alles andere als fit und habe kaum Energie.
Meine aktuelle Figur macht mir aber gerade sehr zu schaffen und leider habe ich derzeit keinen Therapeuten mehr.

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4. November 2015 um 11:51
In Antwort auf gereon_12076287

Und
@divaqueen14
Auch wenn ich das gerne hätte, mein Idealgewicht liegt sicherlich nicht bei 50 kg, denn man muss den BMI in Relation zum Alter setzen und ich werde jetzt 37.

Achso...
Klar wenn du 37 bist
Ich bin 17...bin deswegen auch iwi davon ausgegangen dass dein alter im selben Bereich liegt. Sry
Mit Kraftsport meinte ich auch eigentlich kein Fittnes studio sondern Übungen wie sie pilates und Yoga bieten
Und auch erst wenn du wirklich merkst du nimmst konstant zu. Und natürlich auch nur wenn du dich fitt genug dafür fühlst
Dass dein Gewicht so arg hochschnellt ist ganz normal. Das liegt erstmal daran dass bei der essensmenge von 2000 kcal der Darm nun gefüllt ist. Und ein gefüllter Darm kann wirklich schwer sein Zum weiteren denk immer drann du musst und sollst zunehmen
Was mir geholfen hat vor der angst ich könne die Kontrolle verlieren und würde unendlich fett werden war folgendes:
1. Ich hab mich mit meiner Mutter zsm täglich morgens mit leerem Magen gewogen und eine gewichtskurve erstellt. So hab ich meine Gewichtszunahme ständig im Blick gehabt und ab einem bestimmten Gewicht kommt dann auch die Motivation hinzu
2. Einen selbst erstellten essensplan. So hatte ich etwas woran ich mich halten konnte wenn ich mal keinen Hunger hatte
3. Das was mir meine Ernährungsberaterin sagte:
"Falls es dir doch mal zu schnell geht, kannst du deinen essplan etwas kürzen." Klingt doch logisch oder
4. Schrittweise erhöhen: z.b. 10 mandeln mehr einbauen, am nächsten Tag die 10 mandeln beibehalten und zusätzlich 150g natur joghurt essen.
5. Meine Erfolge mit meiner Mutter und meiner besten Freundin teilen. Beide freuten sich über jedes Gramm und meine mom War sehr stolz auf mich. Auch das motiviert einen ;D

Zu dem Punkt dass du keine Therepeutin hast kann ich folgendes sagen:
1. Ich hab eine und ganz ehrlich sie hat mir garnichts gebracht. Im Gegenteil. Ich musste zum Beispiel meine Anorexie gedanken beobachten und dass hat nur dazu geführt dass ich immer mehr anorexie Gedanken hatte...
2. Da du selbst bestimmst was du isst entscheidest nur du allein ob du zunimmt oder nicht. Dabei kann dir niemand Helfen!
Und die Anorexie Gedanken verschwinden nicht durch Therapie sondern Gewichtszunahme und Konzentration auf andere Sachen.

Grüße,
Divaqueen

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8. November 2015 um 19:47

Erschreckend
was Ärzte so von sich geben!
Ich bin aktuell in teilstationärer Behandlung und bekomme einen 800 Kalorienplan bei einem BMI 16. Meine 15 jährige Tochter kam zu einem Angehörigengespräch und sagte mit 800 Kalorien nimmt man doch ab und sie will mich gesund zurück haben!

Der Oberarzt sagte zu mir vor ein paar Tagen, dass ich mich endlich zusammen reißen soll, ich sei 39 Jahre und keine 18 mehr, bei 18 jährigen könne er es ja halbwegs verstehen dünn sein zu wollen und zu hungern. Aber ich habe keine MS um dünn zu sein, ich kompensiere seit dem ich ein Kind bin über Essen meine Gefühle, mein Trauma!
Und er meinte ich solle endlich aufhören so ein Jammerlappen zu sein, das könne ja keiner ertragen!

Und die Kinderärztin meiner Tochter sagte zu meiner über 30 kg Gewichtsabnahme wie gut ich aussehe und mir echt gut steht. Da hätte ich am liebsten gesagt "danke, ich bin magersüchtig!"
Aber kann dann auch nicht sagen was ich denke und schlucke runter.
Ich frage mich aber immer wieder was einige zum Arzt sein befähigt.

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8. November 2015 um 20:32
In Antwort auf lilienfee1

Erschreckend
was Ärzte so von sich geben!
Ich bin aktuell in teilstationärer Behandlung und bekomme einen 800 Kalorienplan bei einem BMI 16. Meine 15 jährige Tochter kam zu einem Angehörigengespräch und sagte mit 800 Kalorien nimmt man doch ab und sie will mich gesund zurück haben!

Der Oberarzt sagte zu mir vor ein paar Tagen, dass ich mich endlich zusammen reißen soll, ich sei 39 Jahre und keine 18 mehr, bei 18 jährigen könne er es ja halbwegs verstehen dünn sein zu wollen und zu hungern. Aber ich habe keine MS um dünn zu sein, ich kompensiere seit dem ich ein Kind bin über Essen meine Gefühle, mein Trauma!
Und er meinte ich solle endlich aufhören so ein Jammerlappen zu sein, das könne ja keiner ertragen!

Und die Kinderärztin meiner Tochter sagte zu meiner über 30 kg Gewichtsabnahme wie gut ich aussehe und mir echt gut steht. Da hätte ich am liebsten gesagt "danke, ich bin magersüchtig!"
Aber kann dann auch nicht sagen was ich denke und schlucke runter.
Ich frage mich aber immer wieder was einige zum Arzt sein befähigt.

Jesses...
Eure Berichte schockieren mich total... Was so etwas anrichten kann, sollten Ärzte eigentlich wissen. Es ist schon schlimm genug, wenn "gutmeinende Laien" Kommentare abgeben und gar nicht wissen, was sie damit auslösen, aber Fachärzte? Keiner jammert hier, stellt sich an oder hat sich diese Krankheit aus Jux ausgesucht! Und der Ruf nach dem Zusammenreißen bei psychischen Erkrankungen sollte eigentlich inzwischen mehr als überholt sein! Mann, bin ich sauer Lasst euch nicht beirren, sondern folgt eurem Weg und werdet gesund! Ganz viel Kraft und alles Liebe!

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7. November 2016 um 9:31

Hallo ihr Lieben,

tut mir Leid, wenn ich so reingrätsche. Da das Forum so unübersichtlich wurde, gab es den Wunsch nach einem Forum, und ich hab mich mal dran versucht. Ich würde mich freuen, euch begrüßen zu können.

http://essstoerungen.forumieren.com/
 

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