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Schmerzen in der Brust und PMS

Letzte Nachricht: 14. Juli 2010 um 9:26
B
baylee_12705476
12.07.10 um 1:39

Hallo dadraußen,
ich (20) leide seit ca. 6 Monaten an Schmerzen in der Brust und anderen Symptome des Prämenstruellen Syndroms. Anfangs war es nicht so schlimm. Doch inzwischen sind die Schmerzen in der Brust einige Tage vor der Regel wirklich schlimm. Es wird dann schon beim normalen gehen schlimmer und da ich ein "bauchschlafer" bin kann ich auch schlecht einschlafen.
Was zu diesen Träumen noch dazu kommt sind psychische Probleme. Ich wirke depressiv, muss ständig heulen und reagiere negativ wenn ich z.B. zurückgewiesen werde. Vor kurzem hatte ich noch einen Freund der in den ca. 10 Tagen vor meiner Regel am besten ständig bei mir sein musste weil ich so fertig war und ständig nen arm braucht an dem ich mich aushelen konnte... Der hat mich jetzt verlassen was mich sehr traurig macht. Und nun beginnen meine Schmerzen wieder und das ganze + der Trennung macht mich noch "fertiger"...
Letzten Monat war ich vorallem wegen den schmerzen in der Brust bei meiner Hausärztin. Sie hat mir vom PMS erzählt und mich daraufhin zur Frauenärztin überwiesen. Dort war ich jetzt letzte Woche und muss ehrlich sagen. Diesen Besuch hätte ich mir wohl schenken können. Ich hab meine Probleme geschildert und meine Ärztin meinte darauf, sie könnte mir da jetzt leider auch nicht helfen da sie sich nicht mit einer "hormonfreien" behandlung auskenne. Ich solle doch zum Heilpraktiker gehen. (Ich habe eine Gerinnungsstörung die Thrombosen fördert und darf deshalb die Pille nicht mehr nehmen, worüber ich eigentlich auch froh bin, weil die Einnahme der Pille einen schon sehr verändern kann,..... )
Ein Besuch beim Heilpraktiker kann und will ich mir nicht leisten.
Deshalb hat sie mir nun Mastodynon aufgeschrieben jedoch gesagt das ihre patienten damit in der regel keine guten erfahrungen machen und dass es eben meistens nichts bringt.
Gelesen hab ich jetzt jedoch das man es erst 3 Monate nehmen muss um wirkliche Erfolge verzeichnen zu können. Das nehm ich jetzt seit 2 Tagen. Und inzwischen haben meine Brustschmerzen wieder angefangen. Wenn jetzt meine depressive Verstimmtheit noch dazukommt dann hab ich bald sehr schwere Tage vor mir.
Ich habe gelesen das Sport sich positiv auf die Brustschmerzen auswirken kann, nur ist es mir ein Rätsel wie ich Spaß an Bewegung haben soll wenn ich solche Schmerzen dabei habe.
Desweiteren habe ich gelesen das man auf eine gewisse Ernährung (zucker-koffeinfrei,...) achten soll, was ich auch tue aber ich merk einfach keinen unterschied.
Mein Problem sind einfach diese Schmerzen über mehrer Tage hinweg. Wenn ich meine Regel hab dann sind es schmerzen die nach einem maximal zwei Tagen wieder vorbei sind, da hab ich dann auch kein problem mal ne schmerztablette zu nehmen, aber 10 Tage,....

Ich suche also etwas "hormonfreies" das mit bei der Bewältigung der Schmerzen hilft. Gerne auch homöopathisch aber eben nichts was mir erst in 3 monaten hilft sondern jetzt.
Am besten wäre es wenn es sich mit den Tropfen die ich nun nehm vertragen würde, weil ich das jetzt eigentlich schon durchziehn will... die flasche kostet immerhin auch 16 euro....
so ich glaub das wars.
Tut mir echt leid dass es so lang geworden ist.
Danke für jeden er es sich durchliest. Unglaublich toll wäre es natürlich wenn mir jemand auch tatsächlich helfen könnte... diese Schmerzen machen mich echt fertig

liebe grüße
esisiii

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U
ume_12553983
14.07.10 um 9:26


Hi,

die Schmerzen in der Brust kenne ich nur zu gut, da tut selbst Treppensteigen höllisch weh. Bei mir traten sie aber unter Einnahme der Pille auf.
Als erstes würde ich dir raten, einen anderen Frauenarzt aufzusuchen. Du bist da ganz offensichtlich an die falsche Ärztin geraten, hat sie ja auch selbst zugegeben. Garantiert gibt es Mittelchen gegen PMS, die nicht auf Hormonen beruhen. Wie wäre es, wenn du einfach mal die Frauenarztpraxen in deiner Umgebung abtelefonierst und direkt am Telefon dein Problem schilderst und sie fragst, ob sie dir eventuell helfen können. So sparst du dir die Rennerei.

Mein zweiter Vorschlag wäre, einfach mal in der Apotheke zu fragen. Die kennen in der Regel (haha) ihre Medikamente sehr gut und können dir sicher auch was empfehlen. Vielleicht gibt es bei euch in der Region ja auch eher naturmedizinisch geprägte Apotheken, die führen neben den konventionellen Medis auch eine große Auswahl an pflanzlichen Dingen.

Mein dritter Rat wäre, auch wenn du das bereits ausgeschlossen hattest, zum Alternativmediziner oder Heilpraktiker zu gehen (je nachdem wem man eher vertraut, ich persönlich dem Alternativmediziner, weil das von Haus aus ein studierter Arzt ist). Sooo teuer muss das ja nicht sein und auch hier kannst du einfach vorher anrufen und fragen, ob die sich mit deinem Problem auskennen, um nicht umsonst hinzugehen. Ich habe beim ersten Besuch 15 Euro und dann pro Stunde 9 Euro beim Alternativmediziner gezahlt, das sollte einem die Gesundheit wert sein, zumal du ja sehr stark leidest. Eventuell deckt deine Krankenversicherung so etwas (Homöopathie, Akupunktur) ja sogar ab, machen manche, also einfach mal nachfragen.

Ich wünsche dir alles Gute und Kraft, jetzt endlich etwas dagegen zu unternehmen und Erfolg zu haben!

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