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Schlechtes Gefühl, wenn andere weniger essen

6. Februar 2013 um 20:48

Hallo ihr Lieben,

ich muss hier jetzt einfach mal meine Gedanken niederschreiben, ich traue mich nicht, mit anderen darüber zu reden- also danke an euch fürs lesen und kommentieren

Vor ca 2 Jahren bin ich in die MS gerutscht. Habe damals 39 Kilo bei einer Größe von 1,65 m gewogen. Es war eine schlimme Zeit, in die ich wirklich nicht zurück will.
Habe nun also recht viel zugenommen (55 Kilo) dadurch, dass ich eben wieder gut und reichlich gegessen hab.
Und ich muss sagen, dass es mir so wirklich gut geht, ich fühle mich sehr wohl!
Ich esse eigentlich auch -meiner Meinung nach- normal; viel Obst und Gemüse aber eben auch Schoki und Dinge, die ich mir früher immer verboten hab. Ich gönne mir das ganze jetzt wieder, und Schokolade macht ja auch glücklich
Allerdings habe ich den Eindruck, viel viel mehr zu essen als meine Mutter oder mein Bruder.
Sie schafft es z.B. den ganzen Tag einfach nichts zu essen.
Wenn man das kalorienmäßig überschlagen würde, käme man auf kaum 1500 kcal pro Tag.
Und sie ist auch extrem dünn, soweit ich weiß, wiegt sie 60 kilo bei 1,72m Körpergröße.
Ich weiß auch nicht warum, aber ich vergleiche mich immer mit ihr, und fühle mich richtig provoziert, wenn sie nichts isst. Mir tut das einfach weh, weil es mich an früher erinnert und es irgendwie für mich wie ein Wettbewerb ist, wer weniger essen kann. Ich weiß, das klingt total schlimm und krankhaft und natürlich esse ich dann troztdem mehr. Aber ich ertrage das kaum und fühle mich dann richtig schlecht und gefräßig. Und ich bin wütend, weil sie genau weiß, wie es mir vor 2 Jahren ging und ich einfach nicht verstehen kann, warum sie sich jetzt quasi genauso verhält wie ich damals..
Habt ihr Ideen oder ein paar ermunternte Sätze für mich, trotzdem das zu eessen, worauf ich Bock habe, ohne mich ständig mit anderen zu vergleichen?

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17. Februar 2013 um 12:06

Reden
hast du sie schon darauf angesprochen wie du dich fühlst? schließlich ist sie deine Mutter. Rede mit ihr, dass dich das belastet, oder frag warum sie so wenig isst.
Ich bin mir sicher, dass sie es nicht absichtlich macht. Vielleicht ist sie selber gerne so dünn und macht deswegn Fasttage, und sagt euch aber nichts.Oder hat sie irgendeine Belastung? das kann sich auch aufs Essverhaltn auswirken.

Probier deinen eigenen Weg zu gehen, und achte nicht auf das was sie alles isst, sonst rutscht du wieder rein in die MS.
Das Gefühl, dass du mehr isst als die anderen hört nur langsam auf (jednfalls ists bei mir so...). Versuch auf dein Körpergefühl zu hören. Wenn dein Körper Hunger hat, dann iss was. Wenn du Schoki willst, nimm dir ein Stück. Du bist schön so wie du bist, die Leute müssen dich so hinnehmen, sonst sind sie sowieso keine wahren Freunde. Versuch in anderen Dingen was Schönes zu sehen (Sonnenaufgang, Blumen, Umarmungen, ein Lächeln...) und schau auf dich selbst, nicht auf andere oder was die eben essen.

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9. Mai 2013 um 19:47
In Antwort auf carin_12900459

Reden
hast du sie schon darauf angesprochen wie du dich fühlst? schließlich ist sie deine Mutter. Rede mit ihr, dass dich das belastet, oder frag warum sie so wenig isst.
Ich bin mir sicher, dass sie es nicht absichtlich macht. Vielleicht ist sie selber gerne so dünn und macht deswegn Fasttage, und sagt euch aber nichts.Oder hat sie irgendeine Belastung? das kann sich auch aufs Essverhaltn auswirken.

Probier deinen eigenen Weg zu gehen, und achte nicht auf das was sie alles isst, sonst rutscht du wieder rein in die MS.
Das Gefühl, dass du mehr isst als die anderen hört nur langsam auf (jednfalls ists bei mir so...). Versuch auf dein Körpergefühl zu hören. Wenn dein Körper Hunger hat, dann iss was. Wenn du Schoki willst, nimm dir ein Stück. Du bist schön so wie du bist, die Leute müssen dich so hinnehmen, sonst sind sie sowieso keine wahren Freunde. Versuch in anderen Dingen was Schönes zu sehen (Sonnenaufgang, Blumen, Umarmungen, ein Lächeln...) und schau auf dich selbst, nicht auf andere oder was die eben essen.

Genau meine Situation
Ich bin damals mit 14 aus ziehmlich genau diesem Grund reingerutscht, meine Mutter is gute 1,70 und wiegt so um die 52-54 !! Ich war damals normal gebaut, und von ihr kamen immer wieder so sacgen wie dass ich lieber nicht so viele kekse essen sollte weil ich sonst zunehm. Dann hab ich beschlossen abzunehmen. Ausgangssituation: 162cm, 50kg, nach wenigen Monaten täglich 500kcal und Sport: 35kg. Abfangs meinte sie sogar "besser etwas zu wenig als zu viel" als es kritisch wurde meinte sie ich muss essen etc war natürlich besorgt aber rausgeholt hab ic moch ganz allein, keine ahnung wie ich das eigentlic gemacht hab. Gewicht war schnell wieder da, mittlerweilen sind 6Jahre vergangen. Mein Essverhalten ist immernoch nicht ganz normal, aber ich kann mich als gesund bezeichnen, ich betreib halt Sport im Leistungssport Umfang, wesshalb ich auch sehr viel essen kann und eine athletische Figur von 53kg auf 166 hab. Mit ungesunden Sachen hab ich oft probleme und bin immer auf der hut nicht zuzunehmen, aber nicht zwanghaft, nur wenn ich dann meine Mutter seh, wir wohnen zum glück schon lang nimmer zusammen und sie dann so meint "oh ich freu mich schon aufs essen, hab seit gestern mittag nix mehr gegessen" machts mich schon wütend. Aber was solls, sie is essgestört und deprimiert und ich bin gesund und seh gut aus - wer hat die Arschkarte gezogen?^^
Manchmal provozier ich sie sogar bissl wenn wir essen sind und letztens ham wir miniportionen muscheln gekriegt, sie fragte was ich noch vorhab und ich hab gemeint also erstmal werd ic mir daheim was kochen, so ne portion reicht ja höchstens für jemanden dich^^
Haha, klingt leichter als es is, va hab ich ihr gesagt dass ihr verhalten einen grossen Beitrag geleistet hat damals zu meiner MS, aber man darf sich nicht von sowas fertig machen lassen, sie sind ja selber krank!

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