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Schilddrüsen-OP oder Radiojodtherapie

18. Dezember 2014 um 8:14

Hallo... Ich hoffe, mir kann Jemand hier helfen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Bei mir wurde eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt und vor ein paar Tagen ein heißer Knoten, der nur mit der Radiojodtherapie oder mit einer OP wegzubekommen ist. Ich würde mich ja gern für die Bestrahlung entscheiden, aber ich bekomm einfach keine deutlichen Aussagen, wie lange sich so etwas hinzieht. Mir ist ja klar, dass das unterschiedlich ist von Patient zu Patient. Aber ich hab trotzdem Angst, dass ich nachher dort 2 Wochen isoliert werde. Die Trennung von meinen Kindern würde ich so lange nicht aushalten. Finanziell ebenfalls nicht, da ich selbstständig bin und 2-3 Wochen einfach nicht krank sein kann. Dazu kommt, dass ich in 5 Wochen umziehe. Manchmal denke ich, einfach OP... 3-5 Tage im Krankenhaus und wieder gut. Andererseits eine OP hat auch seine Risiken.
Habt ihr Erfahrungen mit dieser Bestrahlung, wie lange ward ihr isoliert? Wann konntet Ihr wieder arbeiten? Dürftet Ihr gar nicht raus. Kein Meter frische Luft?
Oder OP? Wie habt ihr das gemacht? Hat die OP Probleme gemacht? Mustet Ihr danach noch Medikament nehmen? Ward ihr danach sofort Beschwerdefrei?
Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen. Ich bin echt verzweifelt. Danke schon mal...

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19. Dezember 2014 um 6:30

Hallo
Also, bei uns im Kh bekommt man für die Radiojodtherapie eine Kapsel zum schlucken und keine Bestrahlung. Dann wird man 1-2 Wochen isoliert. Wir haben einen eigenen kleinen Garten zum raus gehen, aber man darf halt keinerlei Kontakte haben. Und man hat keine Garantie, das woanders noch mal ein Knoten kommt, deswegen raten wir den meisten zur Op. Und der Vorteil der Op ist auch, das die Knoten untersucht werden, ob sie gutartig sind. Ich war nach der Op 2 Tage stationaer. Mir ging es dann echt super, nur ein wenig heiser. Und was weg ist, ist weg, da kann nichts mehr wachsen
Wenn du fragen hast, meld dich gerne
Lg Nicole

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23. Dezember 2014 um 0:14
In Antwort auf shanta_12711864

Hallo
Also, bei uns im Kh bekommt man für die Radiojodtherapie eine Kapsel zum schlucken und keine Bestrahlung. Dann wird man 1-2 Wochen isoliert. Wir haben einen eigenen kleinen Garten zum raus gehen, aber man darf halt keinerlei Kontakte haben. Und man hat keine Garantie, das woanders noch mal ein Knoten kommt, deswegen raten wir den meisten zur Op. Und der Vorteil der Op ist auch, das die Knoten untersucht werden, ob sie gutartig sind. Ich war nach der Op 2 Tage stationaer. Mir ging es dann echt super, nur ein wenig heiser. Und was weg ist, ist weg, da kann nichts mehr wachsen
Wenn du fragen hast, meld dich gerne
Lg Nicole

OP oder Radiojodtherapie
Hallo Nicole, danke für Deinen netten Rat. Über die OP weiß ich leider nichts. Der Arzt hat mir einfach auch keine Fragen beantwortet. Selten so einen unfreundlichen Menschen kennengelernt. Fühle mich da einfach nicht gut aufgehoben... Habe mir aber für morgen noch einen Termin für ein Beratungsgespräch bei meiner Hausärztin geben lassen. Vielleicht geht's mir dann auch einfach besser. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass es Sinn macht, den Knoten untersuchen zu lassen. Kann der auch bösartig sein? Wird es mir wirklich irgendwann mal besser gehen? Die Tabletten-Einstellung ist doch ein langer Weg oder? Meine Symptome sind einfach unerträglich. Ich kann das kaum noch ertragen. Ich kann mich einfach kaum noch auf den Beinen halten... Ich hoffe, das hat bald ein Ende... Ich Danke Dir

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24. Dezember 2014 um 12:43
In Antwort auf leon_12045417

OP oder Radiojodtherapie
Hallo Nicole, danke für Deinen netten Rat. Über die OP weiß ich leider nichts. Der Arzt hat mir einfach auch keine Fragen beantwortet. Selten so einen unfreundlichen Menschen kennengelernt. Fühle mich da einfach nicht gut aufgehoben... Habe mir aber für morgen noch einen Termin für ein Beratungsgespräch bei meiner Hausärztin geben lassen. Vielleicht geht's mir dann auch einfach besser. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass es Sinn macht, den Knoten untersuchen zu lassen. Kann der auch bösartig sein? Wird es mir wirklich irgendwann mal besser gehen? Die Tabletten-Einstellung ist doch ein langer Weg oder? Meine Symptome sind einfach unerträglich. Ich kann das kaum noch ertragen. Ich kann mich einfach kaum noch auf den Beinen halten... Ich hoffe, das hat bald ein Ende... Ich Danke Dir

Hallo
Schoen von dir zu hören Leider scheinen heute die wenigsten Aerzte sich noch die Zeit fuer richtige Aufklaerungsgespraeche zu nehmen. Echt schade, man wird, mit seinen Sorgen und Noeten, oft echt allein gelassen Ja, es gibt leider auch Schilddruesenkrebs, der, wenn er frueh erkannt wird, in den meisten Faellen, sehr gut heilbar ist, sogar ohne Chemo und Bestrahlung. Die Tabletteneinstellung ist nach der Op nicht schwer, weil ja kein Restgewebe mehr da ist, was noch mit arbeitet. Und ich glaube, wenn du dann richtig eingestellt bist, wird es dir schnell um einiges besser gehen. Schöne Festtage und bis bald Lg Nicole

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