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Reizdarm

16. Februar 2004 um 8:27 Letzte Antwort: 14. Juli 2004 um 19:41

Ich habe ein Reizdarm und bin eher der Duchfalltyp. Bin langsam völlig verzweifelt, hat jemand Erfahrung damit. Weiss jemand, ein Mittel zu Linderung?

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24. Februar 2004 um 16:27

Re: Reizdarm
Mach mal einen Laktose Test, vielleicht hast du eine Allergie gegen Milcheiweis, oder sogar gegen eine andere Nahrungsgruppe!!

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12. April 2004 um 19:56
In Antwort auf leia_12124042

Re: Reizdarm
Mach mal einen Laktose Test, vielleicht hast du eine Allergie gegen Milcheiweis, oder sogar gegen eine andere Nahrungsgruppe!!

Hi,
mit einem Laktosetest stellst du nicht eine Milcheiweißallergie fest, sondern ein Milchzuckerunverträglichkeit. das ist etwas anderes als eine Allergie. Bin auch eine leidgeprüfte, habe Laktoseintoleranz und wahrscheinlich Fruktoseintoleranz. Ansonsten ist meine Diagnose auch Reizdarm (auch Durchfall). Wir können uns gerne einmal austauschen, denn auch ich plage mich seit mittlerweile fast 20 Jahren damit herum. leider habe ich in der Gesellschaft nicht viel Verständnis gefunden - ist halt für einige ein eher "peinliches Thema". Wenn du Interesse hast, dann melde dich doch einfach noch mal. Bitte aber nicht böse sein, wenn ich nicht gleich wieder antworte. Ich habe 2 kleine Kids zu Hause und muß mir oft die Zeit stehlen fürs Forum.
Liebe Grüße

Vala2

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7. Mai 2004 um 14:36

Reizdarm
Leide seit mehreren Jahren darunter.Mehrere Darmspiegelungen waren alle ohne Befund.Mich beeinflussen diese starken Durchfälle, in meiner normalen Lebensführung gealtig. Habe schon eine richtige Angst entwickelt aus dem Haus zu gehen. Zuhause sitze ich noch auf dem Klo und versuche mein Glück. Und wenn ich dann um die nächste Ecke gehe , geht es los.
Oder in derArbeit in Streßsituationen,
Reagiere auch auf ganz normale harmlose Lebensmittel oft extrem. überhaupt reagiert mein Darm immer sofort nach dem Essen. Oft muss ich schon unter den Mahlzeiten von Tisch und in Richtung Toillette. Das alles ist kein Thema über das man mit jedem reden kann und ist mir auch sehr peinlich. Kann üerhaupt nicht umgehen damit und suche auch schon lange nach einer wirksamen Methode meinen Darm zu heilen.

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7. Mai 2004 um 17:22
In Antwort auf shevon_12152096

Reizdarm
Leide seit mehreren Jahren darunter.Mehrere Darmspiegelungen waren alle ohne Befund.Mich beeinflussen diese starken Durchfälle, in meiner normalen Lebensführung gealtig. Habe schon eine richtige Angst entwickelt aus dem Haus zu gehen. Zuhause sitze ich noch auf dem Klo und versuche mein Glück. Und wenn ich dann um die nächste Ecke gehe , geht es los.
Oder in derArbeit in Streßsituationen,
Reagiere auch auf ganz normale harmlose Lebensmittel oft extrem. überhaupt reagiert mein Darm immer sofort nach dem Essen. Oft muss ich schon unter den Mahlzeiten von Tisch und in Richtung Toillette. Das alles ist kein Thema über das man mit jedem reden kann und ist mir auch sehr peinlich. Kann üerhaupt nicht umgehen damit und suche auch schon lange nach einer wirksamen Methode meinen Darm zu heilen.

Habe alles durch...
sämtliche Untersuchungen. Dickdarmspiegelung, Dünndarmröntgen, Unverträglichkeitstest,...und wenn der Arzt gar nicht mehr weiter weiß, dann ist es eben ein Reizdarm. Ich bin bei einem sehr guten Hausarzt und zusätzlich bei 2 Heilpraktikern/Kinesiologen. Keiner konnte mir bisher helfen. Ich kenne das nur zu gut, was du erzählst. Bei mir wurde zwar noch eine Laktoseintoleranz festgestellt, aber auch wenn ich die fraglichen Sachen weglasse, dann habe ich oft Durchfall. Ich habe eigentlich immer Durchfall. Von normalem Stuhkgang kann ich nur träumen. Ich bin auch oft am Ende, weil ich mir auch Gedanken mache, wie mein Körper die fehlenden Nährstoffe und Vitamine aufnehmen soll. Vitamin B12 bekomme ich gespritzt, weil ich nie genug davon habe. Vitamintabletten vertrage ich nicht - bekomme davon, wie kanns anders sein, Durchfall! Und Reaktionen gibts von "ach, jetzt hab dich nicht so, so schlimm kanns schon nicht sein" bis "das wird schon wieder, mußt dich halt gesund ernähren". Ich habe das schon, seit ich denken kann, bestimmt schon fast 20 Jahre. Ich denke schon, dass die Psyche eine große Rolle spielt. Aber Therapie hat bei mir auch nichts gebracht. Lustig wars, als ich das Dünndarmröntgen machen mußte, das bekam ich so eine Kalklösung eingeflößt, damit man sehen konnte, wie schnell sich der Speisebrei weiterbewegt. Das hatte die wunderbare Nebenwirkung, dass ich die nächsten 3 Tage "ganz normal" konnte. Das war wie die reine Erholung für Psyche und Körper. Ich glaube auch, dass keiner, der das am eigenen Leib erfährt, nachvollziehen kann, was es für die Betroffenen heißt.
Hast du schon mal an Morbus ulcerosa oder Morbus Chron gedacht? Das hast du sicher schon abklären lassen....
Also Kopf hoch,
viel Entspannung und positive Gedanken schickt dir
Vala

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13. Juli 2004 um 14:28

Hallo Sandy3000
Ich habe gerade von Deinem Problem gelesen.
Wie geht es Dir denn mittlerweile?
Ich habe ein Produkt, was Dir u.U. helfen könnte. Es gibt einige Betroffene, die davon schon profitieren.
Du brauchst nicht zu verzweifeln, es gibt viele Ernährungswissenschaftler, die sich genau mit diesem Thema beschäftigen und auch schon gute Wege gefunden haben.
Schreib mir bitte Deine E-Mail, ich werde Dir dann einen Link schicken, wo Du alles genau studieren kannst.

Gruß Regenbogen9@gofeminin.de

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14. Juli 2004 um 19:41

Zöliakie??
Hallo Sandy!!

Vieleicht könnte die Ursache auch eine Klebereiweißunverträglichkeit sein, man nennt die Krankheit Zöliakie.
Die Zöliakie bzw. einheimische Sprue ist eine Unverträglichkeit des Dünndarms gegenüber Gluten, einem Getreideeiweiß aus Roggen, Weizen, Gerste, Hafer und Dinkel.

Bei den Betroffenen ruft diese Erkrankung Symptome wie Durchfall, Völlegefühl, Übelkeit, Gewichtsverlust, Blutarmut, Vitamin- und Eiweißmangel hervor. Als Ursache der Zöliakie vermutet man eine genetische Veranlagung, die zu einem Enzymdefekt der Dünndarmschleimhaut oder einer immunologischen Erkrankung führt, bei der das Gluten als Allergen eine Antigen-Antikörperreaktion auslöst. Folge beider angenommener Ursachen ist eine Zerstörung der Dünndarmschleimhaut.

Die Diagnose kann anhand der Symptome angenommen werden, sicher bestätigt wird sie durch einen Antikörpernachweis im Blut sowie durch Gewebeentnahme aus dem Dünndarm mittels einer Endoskopie (Spiegelung). Die Behandlung ist rein diätetisch durch Meidung von glutenhaltigen Nahrungsmitteln (Getreideprodukte wie Brot, Kuchen, Nudeln, Mehl...). Unter strenger glutenfreier Ernährung regeneriert sich die Dünndarmschleimhaut und die Symptome vergehen innerhalb weniger Tage bzw. Wochen.

Good luck!!

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