Anzeige

Forum / Fit & Gesund

Raus aus der Bulemie - was mir geholfen hat

Letzte Nachricht: 29. Oktober 2009 um 22:19
C
cuc_12892124
21.10.09 um 11:37

Hallo,

also ich hatte auch eine ganze Zeit lang das bedürfnis mich zu übergeben. Zwar nicht oft, aber dafür regelmäßig alle 2-3 Wochen. Hintergrund war einfach, dass ich mein Gewicht halten wollte oder auch abnehmen.
Ich dachte immer ich hätte das ganz gut im Griff und hätte keine Bulemie. Aber irgendwann hab ich gemerkt, dass ich irgendwie "abhängig" geworden bin.
Seit ca. 8 Monaten bin ich "clean"
Was mir geholfen hat:
- der Versuch abwechslungsreich zu essen
- anständige Mahlzeiten und nicht zu viele Zwischenmahlzeiten um Heißhunger vorzubeugen
(nur einmal am Tag Süßkram und dann nicht mehr)
- regelmäßig ein bisschen Sport um ein gutes Körpergefühl zu bekommen. (Seilspringen und HullaHoop hat mir viel gebracht - und hat spaß gemacht )
- mit dem zufrieden sein wie man aussieht (sich im Spiegel anlächeln und sich sagen "hey hübsche" bringt psychich ziemlich viel)
- sich nicht von Rückschlägen kleinkriegen lassen!
- Nahrungsergänzung für abends
letzteres war ein Protein-und Nahrungsergänzungsshake der Firma ... (+ Tabletten der Firma für genügend Ballaststoffe) - einfach googlen -
Ich konnte zwar den ganzen Tag über normal essen, aber an manchen Abenden überkam mich dann doch noch ab und zu der Heißhunger.
Anstatt mich jetzt mit irgendwas vollzustopfen um danach ein schlechtes gewissen zu bekommen trinke ich diesen Shake. Der sättigt nämlich ohne, dass man sich danach zu voll fühlt. Damit kann man ziemlich gut sein Gewicht halten.
Zu bekommen ist das Teil nur bei Vertretern (so wie Tupperware o.ä.)
die erklären genau was es damit auf sich hat und was da drin ist.
das tolle ist, dass es sogar gesund ist!
(gut für Darm, Haut Haare, Nägel usw.)
Das Zeug ist zwar n bisschen teurer, aber bei mir hat es sich gelohnt darin zu investieren. Wenn man sich dran gewöhnt, will man gar nicht mehr ohne.
Ich hab keine Angst mehr zuzunehmen oder in Heißhungerattacken zu verfallen (die Selbstbeherrschung leidet bei mir ganz schön, wenn ich hunger habe) und ich kann tagsüber ganz entspannt essen wonach ich wirklich Hunger habe. (das gezielte Hungergefühl hatte ich nämlich ne ganze Zeit lang verloren)
Ich fühl mich zurzeit so toll. ich bin schlank, ohne abgemagert auszusehen und habe gelernt in den Spiegel zu sehen und mit dem zufrieden zu sein was ich sehe.

Vielleicht hilft das der ein oder anderen von euch.
Ich HOFFE es

Mehr lesen

Anzeige
E
esta_12752834
29.10.09 um 22:19

Ich habe es geschafft
Hallo,
ich hatte 12 Jahre lang intensivste Magersucht und Bulimie, jeden Tag hatte ich schlimmste Panikattacken, wollte nicht mehr leben... Essattacken mit Brechen, die ich am TAg nicht mehr zählte.
Ich bin jetzt ein neuer Mensch. Ich bin ich, ich bin glücklich, ich esse, wozu ich Lust habe, bin dankbar, dass ich überlebt habe.
Der Weg dahin war die Hölle, aber der einzige Ausweg. Mein Körper ist sehr geschädigt, auch heute noch davon. Ich vertrage nicht mehr viele Nahrungsmittel, habe ein Reizdarmsyndrom, eine Reizblase, Migräne, immer wieder Magenschleimhautentzündungen, aber ich lebe!!! Und trotz der Schmerzen bin ich zutiefst glücklich, endlich eigenständig zu sein.
Ich habe mir meinen Schmerz angeschaut, in intensivster Arbeit mit mir, ihn analysiert, warum ich diese Krankheit mir suchte. Ich habe eine Familie gefunden, die mir für diese "Übergangszeit die Hand reichte", nach Jahren des Versuchs, Vertrauen zu entwickeln zu Menschen habe ich dies getan,
ich lernte mich kennen, meine Aufgabe im Leben, die Tiefen erkennen, die hinter all der Matrix steckt. Aus diesen Tiefen erhalte ich meine Heilung, Ich wagte mich Stück für Stück mehr zur Erde hinunter, in meinen Körper hinein, der noch ziemlich verbogen ist davon, dass ich ihn nie bewohnt habe.
Die Krankheit hat einen Gewinn: Da ICH DIE TIEFSTEN tIEFEN GESCHAUT HABE, kann mir kein seelischer und körperlicher Schmerz mehr Angst bereiten. Ich kann nun Menschen helfen, die schlimmste Schmerzen erfahren, die wissen, dass sie bald sterben und könnte ihnen Trost und Liebe mitgeben. Mit den Jahren hat sich immer mehr Weisheit angesammelt, wie ich meine destruktiven Gedanken umwandeln kann ( 10 Jahre lang ging das gar nicht, Versuche scheiterten, weil die Wesensseite, auf der ich Kraft brauchte, noch nicht stark genug war). Doch irgendwann hielt es sich die Waage. Der Heilungsweg ist sicher noch nicht abgeschlossen, doch Brechen und Hungern sind überwunden für mich. Ich schreibe das hier, weil ich , als es mir so mies ging all die Jahre, gerne von jemandem gehört hätte, der es geschafft hat. Darum mache ich euch Mut. Selbst der schlimmste Seelenschmerz, das ein menschliches Wesen fühlen kann, ist heilbar!!!! Alles ist heilbar!!!
Endlich darf ich glücklich sein, ich tanze singe, lache, liebe mich, wie ich bin.
Der Weg dahin war ein Leidensweg. Doch durch die Weisheit des Sinn des Leidens öffnet sich das wahre Selbst.

Ich wünsche euch, die auf dem Weg sind, alles Liebe und Vertrauen.

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

Anzeige