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RAUCHEN & LIEBE

16. Januar 2004 um 10:33 Letzte Antwort: 18. Mai 2004 um 13:01

Hallo, Ihr Lieben!

Mein Mann und ich haben uns kennengelernt, da haben wir beide geraucht und nicht gerade wenig. Vor Wochen habe ich angefangen, mich mit dem Thema Aufhören auseinander zu setzen. Ich kaufte mir das Buch Endlich Nichtraucher von Allan Carr und war begeistert.

Und auch mein Mann sprach immer mehr vom Aufhören. Am vergangenen Montag sagte er zu mir Das war es. Das ist das letzte Packerl, ich kaufe keine Zigaretten mehr, ich höre auf!. Ich war sofort Feuer und Flamme, weil es mir doch leichter erscheint, wenn wir beide gemeinsam aufhören.

Nun, ich habe das Buch von Allan Carr fertiggelesen und seit Dienstag rauchfrei. Mir geht es wirklich gut dabei und ich merke, dass ich es schaffe. Meinem Mann geht es elendiglich. Ich muss dazu sagen, dass er das Buch nicht gelesen hat.

Nun das Problem: Irgendwie ist da jetzt eine Wand zwischen uns. Er, der es nicht schafft und ich, die es geschafft hat. Natürlich kommen jetzt auch so Situationen, wo ich ihn nur noch schwer riechen kann, weil es ganz einfach stinkt. Geküsst haben wir uns seitdem auch nicht mehr. Er raucht zwar um einiges weniger, aber man merkt, dass es ihn in Stress versetzt. Er versichert mir immer wieder, aufhören zu wollen aber aufhören kann man nur, wenn man die letzte Zigarette ausdrückt. Ganz abgesehen davon habe ich mich natürlich auch über die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens ausgiebigst informiert und ich habe einfach auch höllische Angst um ihn, ihn vorzeitig zu verlieren.

Nun frage ich mich, wie das weitergehen soll. Mit Druck geht gar nichts. Andererseits wenn es mir egal sein würde, dann würde er sicher hoffnungslos weiterrauchen.

Kennt jemand so eine Situation? Wie seid Ihr damit umgegangen? Oder gibt es Tipps, wie ich ihn behutsam zum Aufhören hinführen kann. Ich kann mich einfach nicht damit abfinden

Ich danke Euch fürs Lesen!
Eure Mackohund

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19. Januar 2004 um 8:54

Hallo Mackohund (origineller Nick!)
Das ist wirklich ein sehr sensibles Thema. Ich habe auch vor knapp 3 Monaten zusammen mit meinem Partner aufgehört. Zum Glück hatten wir beide null Probleme. Ich habe die ersten vier Wochen Pflaster benutzt - er hingegen gar nichts. Ich habe nie eine Klage gehört oder ihm irgend etwas angemerkt.
Wenn es anders gelaufen wäre, weiß ich auch nicht, wie ich reagiert hätte.

Auf jeden Fall hätte ich ihn nicht unter Druck gesetzt. Ihm fehlt der berühmte Klick im Kopf. Ohne diesen wird es kaum funktionieren. Wenn man aufhört, weil man "muss" klappt es nicht, man muss aufhören, weil man es wirklich will. Das ist das ganze Geheimnis. Da ist das A. Carr-Buch auch keine Garantie für - mir hat das Buch jedenfalls nicht viel gebracht. Es ist eine reine Kopfsache, bei der das Buch bestenfalls eine Unterstützung sein kann.

Aus Deinem Beitrag geht nicht hervor, ob er bereits wieder raucht. Aber egal, gib ihm Deine Unterstützung, mach ihm Mut, aber setze ihn nicht unter Druck. Er muss von selbst dahinterkommen und das ist nicht einfach. Lebe ihm vor, was es heißt, Nichtraucher zu sein - er kann das auch schaffen!

Ich wünsch Euch viel Glück und drücke Euch die Daumen.

Liebe Grüße
Isidor

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19. Januar 2004 um 9:57

Viel Verständnis...
Hallo,

also mein Mann hat auch erst später aufgehört.

Wichtig ist, das Du nicht drauf herumreitest, ihn nicht drängst.

Erkläre ihm, das es Dir nichts ausmacht, und das Du aber sicher bist, das er es schaffen kann, wenn er nur an sich glaubt.

Und wer weiß, vielleicht sollte er das Buch auch mal lesen, leg es ihm sichtbar hin, und dann kann er selbst entscheiden.

Ich weiß nicht wie alt Ihr beide seit, doch eines ist gewiss, auch Paare die nicht gemeinsam rauchen, wo nur einer Raucht können zusammen glücklich werden. Du weißt selbst wie es war, abhängig zu sein, also halte es ihm nicht vor.

Ob er raucht oder nicht, er muß iwssen, das Du ihn so liebst, wie er ist.

Liebe Grüße von Romara
* Tag 200 / nicht gerauchte Zigaretten 5.000 !*
Seit 02.07.2003 rauchfrei !

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15. Mai 2004 um 19:42
In Antwort auf

Hallo Mackohund (origineller Nick!)
Das ist wirklich ein sehr sensibles Thema. Ich habe auch vor knapp 3 Monaten zusammen mit meinem Partner aufgehört. Zum Glück hatten wir beide null Probleme. Ich habe die ersten vier Wochen Pflaster benutzt - er hingegen gar nichts. Ich habe nie eine Klage gehört oder ihm irgend etwas angemerkt.
Wenn es anders gelaufen wäre, weiß ich auch nicht, wie ich reagiert hätte.

Auf jeden Fall hätte ich ihn nicht unter Druck gesetzt. Ihm fehlt der berühmte Klick im Kopf. Ohne diesen wird es kaum funktionieren. Wenn man aufhört, weil man "muss" klappt es nicht, man muss aufhören, weil man es wirklich will. Das ist das ganze Geheimnis. Da ist das A. Carr-Buch auch keine Garantie für - mir hat das Buch jedenfalls nicht viel gebracht. Es ist eine reine Kopfsache, bei der das Buch bestenfalls eine Unterstützung sein kann.

Aus Deinem Beitrag geht nicht hervor, ob er bereits wieder raucht. Aber egal, gib ihm Deine Unterstützung, mach ihm Mut, aber setze ihn nicht unter Druck. Er muss von selbst dahinterkommen und das ist nicht einfach. Lebe ihm vor, was es heißt, Nichtraucher zu sein - er kann das auch schaffen!

Ich wünsch Euch viel Glück und drücke Euch die Daumen.

Liebe Grüße
Isidor

Hilfe.....?
Hallo zusammen!
Ich habe mir auch schon vor ein paar wochen das Buch von Alan carr gekauft. Am donnerstag habe ich es endlich zu ende gelesen, meine letzte Zigarette geraucht und dann den rest vernichtet.
Wirklich aufhören will ich wohl nicht. Eigentlich ist es der finanzielle Teil und der schlechte Geruch, aber da ich so immens viel um die ohren habe und noch dazu gerne rauche.... weiß auch nicht so recht.
Mir geht es jedenfalls mehr als dreckig: bin nur noch am Heulen, vollkommen antriebslos udn extrem aggressiv. Mich erschreckt diese Form eines Enzuges dermaßen, daß ich mir jetzt einrede, der Zeitpunkt sei wirklich schlecht gewählt gewesen, vor allem, wenn der Wille fehtl. Hier zuhause rauche ich nur draußen - wohne (bis meine Wohnung fertig ist) vorübergehend bei meinen Eltern - an der Uni oder bei Freunden auch in der Wohnung. Jedenfalls kann ich es mir eigentlich nicht vorstellen, aufzuhören. Mein Freund - leider Fernbeziehung - will gar nichts davon wissen, mit dem rauchen aufzuhören. Ich neige dann aber wohl dazu. ihn sehr stark unter druck zu setzen....
Zum Buch: daß es schlecht geschrieben ist, weiß A.C. ja selber. Daß es durchaus seinen Erfolg zeitigt, will ich nicht in Abrede stellen. Ich habe es inzwischen schon ein 2. mal gelesen und bin mir eigentlich sicher, daß cih die ersten 48 Stunden rauchfrei nicht voll machen werde - nicht jetzt zumindest. (ich habe eine noch im Mülleimer gefunden, die ich nicht vollkommen zerbröselt hatte).
Langer Rede kurzer Sinn, Ich bilde mir ein, es schaffen zu können, wenn ich in der nächsten zeit jede Zigarette sehr bewúßt rauche, mir vorstelle, wie teuer die Dinger sind und wie eklig..... Habe das Am Donnerstag abend auch getan: nach 25 - 30 Stück jeden Tag in den letzten 5 Jahren habe ich diese "letzte" derart tief inhaliert, daß mir richtiggehend schlecht und schwindelig wurde, der Hals brannte etc. Danach fand ich sie eklig und es viel mir leicht den Rest der schachtel kaputt zu machen.
Jedenfalls, so wie es mir im Moment geht, kann ich weder an die Uni noch mich mit leuten treffem (ob sie rauchen oder nicht, ist sekundär, so bin ich jedenfalls eine alles andere als angenehme (oder auch nur erträgliche Gesellschaft). Würde wohl ziemlich schnell Amok laufen... ich weiß, ich weiß, das ist die "kleine Bestie" - habe schon versucht, mir die bildlich vorzustellen, aber das klappt auch nicht - finde alle erdenklichen Monster immer nur "süß"....
wie dem auch sei, bitte entschuldigt diese seltsamen, konfusen gedanklichen Ergüsse voller Tippfehler!
Wünsch4e euch mehr kraft und willensstärke als ich sie im Moment aufzubringen vermag....
hannah

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15. Mai 2004 um 20:39
In Antwort auf

Hilfe.....?
Hallo zusammen!
Ich habe mir auch schon vor ein paar wochen das Buch von Alan carr gekauft. Am donnerstag habe ich es endlich zu ende gelesen, meine letzte Zigarette geraucht und dann den rest vernichtet.
Wirklich aufhören will ich wohl nicht. Eigentlich ist es der finanzielle Teil und der schlechte Geruch, aber da ich so immens viel um die ohren habe und noch dazu gerne rauche.... weiß auch nicht so recht.
Mir geht es jedenfalls mehr als dreckig: bin nur noch am Heulen, vollkommen antriebslos udn extrem aggressiv. Mich erschreckt diese Form eines Enzuges dermaßen, daß ich mir jetzt einrede, der Zeitpunkt sei wirklich schlecht gewählt gewesen, vor allem, wenn der Wille fehtl. Hier zuhause rauche ich nur draußen - wohne (bis meine Wohnung fertig ist) vorübergehend bei meinen Eltern - an der Uni oder bei Freunden auch in der Wohnung. Jedenfalls kann ich es mir eigentlich nicht vorstellen, aufzuhören. Mein Freund - leider Fernbeziehung - will gar nichts davon wissen, mit dem rauchen aufzuhören. Ich neige dann aber wohl dazu. ihn sehr stark unter druck zu setzen....
Zum Buch: daß es schlecht geschrieben ist, weiß A.C. ja selber. Daß es durchaus seinen Erfolg zeitigt, will ich nicht in Abrede stellen. Ich habe es inzwischen schon ein 2. mal gelesen und bin mir eigentlich sicher, daß cih die ersten 48 Stunden rauchfrei nicht voll machen werde - nicht jetzt zumindest. (ich habe eine noch im Mülleimer gefunden, die ich nicht vollkommen zerbröselt hatte).
Langer Rede kurzer Sinn, Ich bilde mir ein, es schaffen zu können, wenn ich in der nächsten zeit jede Zigarette sehr bewúßt rauche, mir vorstelle, wie teuer die Dinger sind und wie eklig..... Habe das Am Donnerstag abend auch getan: nach 25 - 30 Stück jeden Tag in den letzten 5 Jahren habe ich diese "letzte" derart tief inhaliert, daß mir richtiggehend schlecht und schwindelig wurde, der Hals brannte etc. Danach fand ich sie eklig und es viel mir leicht den Rest der schachtel kaputt zu machen.
Jedenfalls, so wie es mir im Moment geht, kann ich weder an die Uni noch mich mit leuten treffem (ob sie rauchen oder nicht, ist sekundär, so bin ich jedenfalls eine alles andere als angenehme (oder auch nur erträgliche Gesellschaft). Würde wohl ziemlich schnell Amok laufen... ich weiß, ich weiß, das ist die "kleine Bestie" - habe schon versucht, mir die bildlich vorzustellen, aber das klappt auch nicht - finde alle erdenklichen Monster immer nur "süß"....
wie dem auch sei, bitte entschuldigt diese seltsamen, konfusen gedanklichen Ergüsse voller Tippfehler!
Wünsch4e euch mehr kraft und willensstärke als ich sie im Moment aufzubringen vermag....
hannah

Nachtrag
Habe sie gerade geraucht, nach 45 1/4 Stunden, und sie war absolut widerlich. Jetzt ist mir schlecht, aber mal so richtig..... Vielleicht besteht ja Hoffnung....

Alles Liebe euch, hannah

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18. Mai 2004 um 13:01
In Antwort auf

Nachtrag
Habe sie gerade geraucht, nach 45 1/4 Stunden, und sie war absolut widerlich. Jetzt ist mir schlecht, aber mal so richtig..... Vielleicht besteht ja Hoffnung....

Alles Liebe euch, hannah

Und?
rauchst Du noch, oder hast du nach der übelkeit verzichtet? mich würde interessieren, wie es dir während des nichtrauchens so geht?

LG
E

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