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Ratlos... Kann ich überhaupt was tun?

12. Oktober 2010 um 0:41 Letzte Antwort: 16. Oktober 2010 um 19:14

Hey,

ich hoffe einfach mal hier als Mann Hilfe zu bekommen, da ich im Moment einfach nicht mehr weiter weiß!

Es geht um meine Freundin und was ich seit einiger Zeit höre macht mir wirklich Angst. Meine Freundin ist derzeit noch bis nächstes Jahr in Frankreich, wo ich auch gelebt habe, nun aber wieder in Deutschland bin. Somit ist also das größte Problem um es vorweg zu nehmen schon mal die Entfernung, ich kann einfach nicht praktisch eingreifen.

Nun gut, angefangen hat eigentlich alles als wir abends geschrieben haben und sie die ganze Zeit abgelenkt war. Auf meine Frage was denn da nun so interessant nebenbei sei, kamen erst ein paar Ausflüchte, dann aber die Antwort, dass sie auf proana rum guckt. Da haben bei mir ja schon mal alle Alarmglocken geklingelt, da sie damals auch in solchen Kreisen war. Sie meinte dann aber, dass es einfach nur ein Gefühl der Befreiung sei, da ab und an mal zu gucken und zu wissen, dass sie davon los sei. Nun gut, was sollte ich darauf noch großartig sagen? Ein wenig Vertrauen muss ich ihr ja schließlich auch schenken!
In ihrem Schrank hat sie nebenbei bemerkt auch immer noch Bilder von so dürren Frauen, die seien aber nur da, weil die Mode so hübsch sei Ich weiß, ziemlich naiv von mir das geglaubt zu haben.

Naja, es vergingen ein paar Tage und dann kam der nächste Hammer. Sie hat einen Essensplan, ich würde es eher Henkersplan, aufgestellt. Aufs Genauste hat sie die Kalorien für jeden Tag abgezählt und als ich dann meinte, ob sie denn noch ganz dicht sei, kam nur, dass sie ja auch ein Buch führen würde und das auch schon länger, wo alles genau protokolliert wird, was sie am Tag zu sich nimmt! (Nur so am Rande, sie ist absolut nicht dick!)
Damit sie mir das ganze überhaupt erzählt hat, musste ich jedoch ebenfalls versprechen es weder ihren Eltern noch sonstwem zu sagen Nun ja, einen Teil der Abmachung hätte ich nun wohl hiermit gebrochen - sei es drum.
Nun könnte man ja denken, das Ende der Fahnenstange wäre erreicht. Für mich waren diese 3 Punkte nämlich schon mehr als genug, doch es ging noch weiter.

Schatz, ich habe manchmal so Fressattacken. Aha, die hab ich manchmal auch, dachte ich mir. Zwei Tafeln Schokolade können da schon mal flöten gehen. Doch allem Anschein nach hatten wir bei dieser Unterhaltung andere Ansichten, was Fressattacken angeht. Sie sprach von Lebensmittel im Wert von 30-40, ich dachte da eher im kleinen Rahmen.
Um ganz ehrlich zu sein, ich hielt das erst für einen Witz. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, wie man soviel Zeugs in sich rein schaufeln kann, doch nach ein paar Recherchen im Internet änderte sich meine Denkweise dann doch ziemlich schnell. Aus meiner Das wird schon alles wieder- Einstellung, wurde auf einmal Angst. Nachdem ich mir dann weiter den Kopf zerbrochen hatte und nicht wirklich weiter wusste, wurde aus Angst, Hilflosigkeit.
Der Punkt ist ja, dass sie den ganzen Kram dann nicht ins sich behält, nun gut, das geht wohl auch schwer Sondern die Lebensmittel wieder ausbricht.
Also krönenden Abschluss erzählte sie mir dann noch, dass sie manchmal Dulcolax einnehmen würde. Ich muss gestehen trotz einigem Lesen im Internet, wirklich mehr als dass das Zeug den Dünndarm entleert, weiß ich nicht darüber =/

Ich hab anschließend natürlich mit ihr darüber geredet, sie meinte das mit dem Fressen kommt dann wenn sie sich schlecht fühlt, sei es weil sie sich zu dick oder auch sonst unwohl fühlt.
Sie meint es sei ja noch nicht so schlimm bei ihr, ich solle mir keine Sorgen machen. Ich habe aber eher das Gefühl, dass sie schon jeglichen Hang zu Realität verloren hat und ich habe nicht nur Sorge um sie, ich habe ANGST!
Hilfe könne sie noch nicht annehmen. Warum nicht? Weil sie ja noch nicht dünn genug sei, dass sie jemand ernst nehmen würde mit ihrem Problem. Sie ist 1,6xm groß und will nur noch 45 kg wiegen Dann könnte sie vielleicht Hilfe annehmen, aber ich solle mir keine Gedanken machen, weil sie das ja sowieso nicht schaffen würde soviel abzunehmen.
Soviel zur Situation!

Nun habe ich natürlich auch schon meine Gedanken schweifen lassen, was ich tun und wie ich ihr vielleicht helfen könnte. Denn ich liebe diese Frau wirklich. (Sonst hätte ich hier wohl auch nicht geschrieben.)

Wenn ich mit ihren Eltern rede, dann verliere ich sie so oder so, was zur Folge hat, dass sie den einzigen Menschen verliert, dem sie sich anvertraut hat. Sie sagt wenn sie sich ungeliebt oder schlecht fühlt, dann frisst sie. Somit würde die Variante, auch wenn sie vielleicht nicht die Schlechteste wäre wiederum auch negative Aspekte aufweisen. (Sie zu verlieren würde mir sicher nicht leicht fallen, doch wenn es ihr dadurch besser gehen könnte und das auch auf lange Sicht und ihr so geholfen werden könnte, dann würde ich auch das in Kauf nehmen!)

Sie sagt, in Frankreich könnte man ihr sowieso nicht helfen, wenn erst in Deutschland und das wäre erst im nächsten Jahr. Somit wäre Variante Zwei, einfach alles weiterlaufen zu lassen. Da ich aber keine Ahnung habe, wie schnell man sich mit sowas kaputt macht und ich glaube dass dies recht schnell gehen kann finde ich die Option auch eher blödsinnig.

Option Drei wäre immer wieder auf sie einzureden, ob ich dadurch aber nicht erstrecht die Gedanken an den Blödsinn verstärke weiß ich nicht und somit habe ich wirklich keine Ahnung, was ich machen und wie ich mich verhalten soll.

Ich hoffe, dass mir hier irgendjemand Rat geben oder auch neue Wege aufzeigen kann. Um das Bild noch zu vervollständigen, sie ist 18.

PS: Ich weiß ebenfalls, dass es als erstes in ihrem Kopf klick mache muss, doch wie findet man den Schalter?


Gruß

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12. Oktober 2010 um 2:39

...
Hallo,

erstmal finde ich es ganz großartig, dass du deine Ängste hier mitteilst.

Als ich las was du geschrieben hast musste ich einwenig schlucken-genau das hätte mein Freund vor einigen Monaten schreiben können... Ich kann sehr mitfühlen, welche Unsicherheit und Angst und Hilflosigkeit in dir sein muss.

Ich habe es selbst miterlebt, wie mein Freund mir helfen wollte und nie aufgehört hat an mich zu glauben.
Welch unerschütterliche Liebe muss man dafür aufbringen... Ich glaube, so wie deine Nachricht klang, dass auch sehr viel Liebe für deine Freundin in dir ist. Sie braucht dich!

Aber lieben heißt nicht nur den Partner mit Samthandschuhen anzufassen, sondern auch ehrlich und direkt sein zu dürfen. Mein Freund hat mir damals einen "verbalen Arschtritt"gegeben und gesagt, dass auch unsere Beziehung unter meiner Essstörung leidet. Das war der Moment, als ich meinen "Schalter" fand. Ich wollte ihn nicht verlieren, den Mann mit dem ich mein Leben verbringen möchte (dazu kamen Gedanken an die Zukunft, Kinderwunsch...alles was ich durch die ESS verlieren könnte).
Der Gedanke daran, dass er sich trennen könnte, zerbrach mir as Herz. Natürlich habe ich den Schritt auch für mich getan-aber ER war ganz klar der große Impuls für mich!!!!
Es ist noch immer ein schwerer Weg mit Rückfällen.
Aber ich war 2 Monate am Stück symptomfrei.

Ich würde sehr hartnäckig sein und direkt und sag ihr, dass sie ehrlich zu dir ein muss, dass Vertrauen in einer Beziehung das Wichtigste ist.
Ich habe meinem Freund auch lange verschwiegen, wie es in meiner Seele aussah, um ihn nicht zu belasten-bis ich begriff, dass alles was mich belastet und was ich für mich behalte, auch ihn belastet. Es ist wichtig, dass sie ehrlich zu dir ist, nur so könnt ihr einen Schritt weiter kommen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Ich war sehr erleichtert, als ich meinem Freund alles erzählte-mit seiner liebevollen und lösungsorientierten Reaktion hätte ich nie gerechnet.
Ich hatte auch nicht, dass Gefühl, ihn belastet zu haben-ganz im Gegenteil:wir konnten viel besser mit allem umgehen.

Warte nicht ab!!!!! Denn eine ES ist sehr gefährlich und kann gesundheitliche Auswirkungen haben-wies leider bei mir der Fall ist... Es ist ein Kampf und ihr beide könnt es schaffen! Denn die Liebe kämpft wohl immer...
ich wünsch dir alles Glück und Durchhaltevermögen.

Fahr zu ihr oder mach ihr klar, dass sie Hilfe braucht und sei ehrlich und direkt. Das ist das Beste was du tun kannst. Schilder ihr deine Ängste. Du bist ihr Freund, aber dich belastet es auch (und nicht nur sie steht im Fokus auch du bist wichtig!!!!) Sag ihr ruhig, was es mit dir macht.
Und sagt ihr was du empfindest. Dass du sie unterstützen wirst und sagt ihr doch was du an ihr liebst, ihr Wesen, ihre Charakterzüge, auch ihren Körper-so wie er ist.

Aber vor allem liebst du sie ja als Menchen und nicht als irgendeine Kopie von nem Model, das sie im Schrank hat.

Ich umarm dich in Gedanken und schick dir viel Kraft!
Ich weiß wie du leidest, ich weiß es wirklich!
Alles Liebe PatchSu

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12. Oktober 2010 um 2:57
In Antwort auf

...
Hallo,

erstmal finde ich es ganz großartig, dass du deine Ängste hier mitteilst.

Als ich las was du geschrieben hast musste ich einwenig schlucken-genau das hätte mein Freund vor einigen Monaten schreiben können... Ich kann sehr mitfühlen, welche Unsicherheit und Angst und Hilflosigkeit in dir sein muss.

Ich habe es selbst miterlebt, wie mein Freund mir helfen wollte und nie aufgehört hat an mich zu glauben.
Welch unerschütterliche Liebe muss man dafür aufbringen... Ich glaube, so wie deine Nachricht klang, dass auch sehr viel Liebe für deine Freundin in dir ist. Sie braucht dich!

Aber lieben heißt nicht nur den Partner mit Samthandschuhen anzufassen, sondern auch ehrlich und direkt sein zu dürfen. Mein Freund hat mir damals einen "verbalen Arschtritt"gegeben und gesagt, dass auch unsere Beziehung unter meiner Essstörung leidet. Das war der Moment, als ich meinen "Schalter" fand. Ich wollte ihn nicht verlieren, den Mann mit dem ich mein Leben verbringen möchte (dazu kamen Gedanken an die Zukunft, Kinderwunsch...alles was ich durch die ESS verlieren könnte).
Der Gedanke daran, dass er sich trennen könnte, zerbrach mir as Herz. Natürlich habe ich den Schritt auch für mich getan-aber ER war ganz klar der große Impuls für mich!!!!
Es ist noch immer ein schwerer Weg mit Rückfällen.
Aber ich war 2 Monate am Stück symptomfrei.

Ich würde sehr hartnäckig sein und direkt und sag ihr, dass sie ehrlich zu dir ein muss, dass Vertrauen in einer Beziehung das Wichtigste ist.
Ich habe meinem Freund auch lange verschwiegen, wie es in meiner Seele aussah, um ihn nicht zu belasten-bis ich begriff, dass alles was mich belastet und was ich für mich behalte, auch ihn belastet. Es ist wichtig, dass sie ehrlich zu dir ist, nur so könnt ihr einen Schritt weiter kommen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Ich war sehr erleichtert, als ich meinem Freund alles erzählte-mit seiner liebevollen und lösungsorientierten Reaktion hätte ich nie gerechnet.
Ich hatte auch nicht, dass Gefühl, ihn belastet zu haben-ganz im Gegenteil:wir konnten viel besser mit allem umgehen.

Warte nicht ab!!!!! Denn eine ES ist sehr gefährlich und kann gesundheitliche Auswirkungen haben-wies leider bei mir der Fall ist... Es ist ein Kampf und ihr beide könnt es schaffen! Denn die Liebe kämpft wohl immer...
ich wünsch dir alles Glück und Durchhaltevermögen.

Fahr zu ihr oder mach ihr klar, dass sie Hilfe braucht und sei ehrlich und direkt. Das ist das Beste was du tun kannst. Schilder ihr deine Ängste. Du bist ihr Freund, aber dich belastet es auch (und nicht nur sie steht im Fokus auch du bist wichtig!!!!) Sag ihr ruhig, was es mit dir macht.
Und sagt ihr was du empfindest. Dass du sie unterstützen wirst und sagt ihr doch was du an ihr liebst, ihr Wesen, ihre Charakterzüge, auch ihren Körper-so wie er ist.

Aber vor allem liebst du sie ja als Menchen und nicht als irgendeine Kopie von nem Model, das sie im Schrank hat.

Ich umarm dich in Gedanken und schick dir viel Kraft!
Ich weiß wie du leidest, ich weiß es wirklich!
Alles Liebe PatchSu

...
und noch was: Mein Freund und ich führen auch im Moment eine Fernbeziehung, also kenn ich auch die damit verbundenen Gefühle. Ich versteh dich nur zu gut!

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16. Oktober 2010 um 3:02
In Antwort auf

...
und noch was: Mein Freund und ich führen auch im Moment eine Fernbeziehung, also kenn ich auch die damit verbundenen Gefühle. Ich versteh dich nur zu gut!

Danke!
Hey patchsu,

ich wollte mich nochmals für deinen "Tipp" bedanken. Auch wenn es mir nicht leicht viel die Worte über die Lippen zu bringen, ich habe ihr klargemacht, dass eine Beziehung unter diesen Umständen auf Dauer wenig Sinn hat. Dass mich das Ganze ebenfalls runterzieht und wie es mir mit ihrer ES geht.

Nach langer Diskussion, einigen Tränen und viel Geduld kam sie dann ebenfalls zu dem Ergebnis, dass es vielleicht das beste wäre, wenn sie sich dem Kampf gegen ihre Krankheit stellt.
Als erstes hat sie ihr Essensplan und Tagebuch weggeworfen, worin sie immer die Kalorien gezählt hat. Ebenfalls hat sie sich nun aus alle Foren abgemeldet, wo diese Conteste etc. stattfunden. Wir haben da gemeinsam Texte verfasst, wie sie den anderen klarmachen konnte, dass sie aussteigen möchte.
Es schien als hätte ihr das sehr gut getan, zu wissen, dass sie jemanden hat der sie bei ihrer Entscheidung begeleitet.
Die Poster im schrank sind nun ebenfalls verschwunden und durch andere ersetzt. (Keine dürren Models mehr)
Ich habe parallel nun gesagt das Rauchen aufzugeben und ich denke somit haben wir beide ein Laster, was wir nun zusammen versuchen loszuwerden, auch wenn eine ES sicher das schlimmere Übel ist. (Liegt sicher im Auge des Betrachters )

Ich glaube jedenfalls, dass sie sich nun auf einem vernünftigen Weg befinden und nein, wir haben das Thema "Essen" nicht aus der Welt geschafft... Ich frage nun jeden Tag, was es denn zu essen gab und ich muss sagen, dass nun selbst ihre Vorliebe zur Schokolade wieder aufblüht =)

Bist du eigentlich noch mit deinem Freund zusammen und wie hat sich euer Zusammenleben nach deiner Umstellung verändert?!?

Lg

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16. Oktober 2010 um 19:14
In Antwort auf

Danke!
Hey patchsu,

ich wollte mich nochmals für deinen "Tipp" bedanken. Auch wenn es mir nicht leicht viel die Worte über die Lippen zu bringen, ich habe ihr klargemacht, dass eine Beziehung unter diesen Umständen auf Dauer wenig Sinn hat. Dass mich das Ganze ebenfalls runterzieht und wie es mir mit ihrer ES geht.

Nach langer Diskussion, einigen Tränen und viel Geduld kam sie dann ebenfalls zu dem Ergebnis, dass es vielleicht das beste wäre, wenn sie sich dem Kampf gegen ihre Krankheit stellt.
Als erstes hat sie ihr Essensplan und Tagebuch weggeworfen, worin sie immer die Kalorien gezählt hat. Ebenfalls hat sie sich nun aus alle Foren abgemeldet, wo diese Conteste etc. stattfunden. Wir haben da gemeinsam Texte verfasst, wie sie den anderen klarmachen konnte, dass sie aussteigen möchte.
Es schien als hätte ihr das sehr gut getan, zu wissen, dass sie jemanden hat der sie bei ihrer Entscheidung begeleitet.
Die Poster im schrank sind nun ebenfalls verschwunden und durch andere ersetzt. (Keine dürren Models mehr)
Ich habe parallel nun gesagt das Rauchen aufzugeben und ich denke somit haben wir beide ein Laster, was wir nun zusammen versuchen loszuwerden, auch wenn eine ES sicher das schlimmere Übel ist. (Liegt sicher im Auge des Betrachters )

Ich glaube jedenfalls, dass sie sich nun auf einem vernünftigen Weg befinden und nein, wir haben das Thema "Essen" nicht aus der Welt geschafft... Ich frage nun jeden Tag, was es denn zu essen gab und ich muss sagen, dass nun selbst ihre Vorliebe zur Schokolade wieder aufblüht =)

Bist du eigentlich noch mit deinem Freund zusammen und wie hat sich euer Zusammenleben nach deiner Umstellung verändert?!?

Lg

...
Hey,

das klingt ja großartig... aber trotz der Euphorie, hab im Hinterkopf, dass es ein langer harter Weg ist...
Aber es freut mich, dass es so eine positive Wendung genommen hat und die Liebe der ausschlaggebende Punkt dafür war!

Ich bin nun fast 2 Jahre mit meinem Freund zusammen.
Er ist Ende September zum Studieren weggezogen, aber ich habe jetzt eine Zusage für ein Vorpraktikum (für meine Ausbildung, die ich machen möchte) 20km von meinem Freund entfernt (20km statt der jetzigen 595km).
Und Anfang Januar werden wir uns sehen können, wenn uns danach ist

Die Zusage kam erst kürzlich und ich bin sehr glücklich darüber.
Unsere Liebe ist von solcher Kraft und ich bewundere meinen Freund und bin ihm sehr dankbar für seine Geduld und seine Kraft, die er für mich aufbringt. Ich weiß nicht, ob ich das könnte...

Am 6.Dezember fahr ich zu ihm-dann haben wir uns 3 Monate nicht gesehen... und dann feiern wir 2jähriges
Ich denke bald wird sich einiges ändern, wenn ich wieder eine Perspekitve habe und eine Aufgabe, die mich erfüllt.
Und dann steht einer gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Wege...

Euch wünsch ich von Herzen alles Gute! Viel viel Glück, PatchSu

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