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Puh - gar keine Lust mehr

17. März 2014 um 11:00 Letzte Antwort: 17. März 2014 um 16:22

Hallo zusammen,

ich bin jetzt 47, glücklich das zweite mal verheiratet und hätte eigentlich das schönste Leben, wenn sich meine sexuelle Lust nicht von heute auf morgen aufgelöst hätte.

Ich habe eine tolle Frau, mit der ich seit 5 Jahren zusammenleben. In den ersten beiden Jahren, hatten wir oft Sex (so 7mal die Woche). Nach 3-4 Jahren waren wir dann bei 3-4 mal und alles war gut und schön.

Vor einem Jahr erlitt ich einen Herzinfarkt, dessen Grund erst spät erkannt wurde. Ich leider an einer seltenen rheumatischen Erkrankung, die leider auch alle inneren Organe befällr.

Bis zu Beginn meiner Therapie, war auch sexuell alles in Ordnung. Nun muss ich erstmal über ein Jahr Kortision (80mg/Tag) nehmen. Das ist schon eine ziemliche Dosis und ich leider unter den Nebenwirkungen. Aber wenn noch länger als 2 Jahre leben will, geht da kein Weg dran vorbei.

Seit ich das Kortison nehmen (jetzt seit einem Monat) habe ich NULL KOMMA NULL Lust auf Sex. Ich hätte das nie für möglich gehalten. Die Lust ist einfach weg. Ich habe meine Frau nach wie vor gerne im Arm und kuschel gerne mit ihr, aber mehr will ich einfach nicht mehr.

Ich merke, das sie langsam beginnt darunter zu leiden und ich habe das Thema auch schon offen angesprochen, da ich denke, dass es uns beide belastet. Sie blockt aber immer jedes Gespräch ab. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Soll ich mich trennen, damit Sie die Chance hat ein erfülltes Leben zu führen? Ich liebe Sie über alles und habe ein furchtbar schlechtes Gewissen. Ich denke, das Sie bereits beginnt sich nach dem einen oder anderen Mann umzusehen. Sie hat auch leider keine Möglichkeit sich selber "glücklich" zu machen, da sie Masturbation für sich ablehnt.

Es ist wirklich tragisch. Ich kann mich nicht mal zwingen. Ich habe schon überlegt die Medikamente wieder abzusetzen, aber dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich die nächsten zwei Jahre überlebe < 25%. Und ich habe noch Kinder aus erster Ehe, die ihren Papa auch brauchen.

Ich habe ihr schon gesagt, dass es für mich OK ist, wenn sie sich fürs Bett einen anderen sucht (auch wenn mir das natürlich nicht leicht fällt).

Ich weiß nicht wie lange das noch gut gehen soll.

Was denkt ihr? Kennt jemand eine ähnliche Situation?

Mehr lesen

17. März 2014 um 11:34

Testosteronmangel
Du hast Testosteronmangel!
Kortison stört die Testosteronproduktion.
Lass dir vom Arzt Testogel 50mg täglich verschreiben, nimm es regelmäßig und nach spätestens 10 Tagen willst du wieder rauf auf die Holde!

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17. März 2014 um 11:42
In Antwort auf vadim_12659145

Testosteronmangel
Du hast Testosteronmangel!
Kortison stört die Testosteronproduktion.
Lass dir vom Arzt Testogel 50mg täglich verschreiben, nimm es regelmäßig und nach spätestens 10 Tagen willst du wieder rauf auf die Holde!

Potenzmittel
Deine Potenz dürfte durch das Kortison auch betroffen werden.

Aber hüte dich vor den diversen pflanzlichen Potenzmitteln die hier im Forum massiv beworben werden.

Sind alles Fakeprodukte.

Zu erkennen an den Profilen der Leute die werben, da sie alle immer erst seit ein paar Monaten angemeldet sind.

Ein Arzt wird dir in deinem Fall gerne echte Generika wie z.B. Sildenafil verschreiben.
Da zahlst du nur 30.- für zwölf Stück und die funktionieren wirklich.

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17. März 2014 um 13:22

.
Musst Du die Medikamente auf Dauer nehmen? Vielleicht gibt es ja, sobald Du einem gewissen Gesundheits- bzw. Krankheitszustand erreichst hast Alternativen? Hast Du "nur" keine Lust aber die körplichen Voraussetzungen wären gegeben? Selbst wenn nicht, es gibt ja noch andere Techniken eine Frau glücklich zu machen als nur die eine.
Soweit zur "technischen" Seite.

Ich denke, dass Du Sorgen hast, die Dir die Lust verleiden, liegt auf der Hand. Da hat Deine Frau bestimmt auch Verständnis für. Ich denke aber auch, dass die Rückkehr von einer Krankheitssituation in den Alltag (auch wenn sich dieser dann event. zwangsläufig anders gestalten muss) auch bedingt, dass man für das Thema Sex eine Möglichkeit findet. Bzw. dass das Finden einer Möglichkeit eben auch die Rückkehr zur Normalität oder zum Alltag kennzeichnet. Gedanken zu den Alternativen siehe oben...

Da Du Kinder hast, würde ich an Deiner Stelle auf keinen Fall ein absetzen der Medikamente in Betracht ziehen. Kein Sex und keine Frau der Welt wären es mir Wert, meine Kinder früher als unbedingt und zwingend notwendig zu verlassen.
Hoffe, meine Gedanken helfen Dir ein bischen weiter oder spenden gar ein bischen Trost.

Gruß, Magnum


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17. März 2014 um 13:45
In Antwort auf magnumxxl

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Musst Du die Medikamente auf Dauer nehmen? Vielleicht gibt es ja, sobald Du einem gewissen Gesundheits- bzw. Krankheitszustand erreichst hast Alternativen? Hast Du "nur" keine Lust aber die körplichen Voraussetzungen wären gegeben? Selbst wenn nicht, es gibt ja noch andere Techniken eine Frau glücklich zu machen als nur die eine.
Soweit zur "technischen" Seite.

Ich denke, dass Du Sorgen hast, die Dir die Lust verleiden, liegt auf der Hand. Da hat Deine Frau bestimmt auch Verständnis für. Ich denke aber auch, dass die Rückkehr von einer Krankheitssituation in den Alltag (auch wenn sich dieser dann event. zwangsläufig anders gestalten muss) auch bedingt, dass man für das Thema Sex eine Möglichkeit findet. Bzw. dass das Finden einer Möglichkeit eben auch die Rückkehr zur Normalität oder zum Alltag kennzeichnet. Gedanken zu den Alternativen siehe oben...

Da Du Kinder hast, würde ich an Deiner Stelle auf keinen Fall ein absetzen der Medikamente in Betracht ziehen. Kein Sex und keine Frau der Welt wären es mir Wert, meine Kinder früher als unbedingt und zwingend notwendig zu verlassen.
Hoffe, meine Gedanken helfen Dir ein bischen weiter oder spenden gar ein bischen Trost.

Gruß, Magnum


Danke
für Deine aufmunternden Worte. Im Endeffekt funktioniert technisch alles, aber ich hab einfach keine Lust mehr.

Ich werde die Medis sicherlich weiternehmen. Meine Tochter ist erst 15 und ich will sie ja noch irgendwann zum Altar führen.

Wahrscheinlich ist die Belastung in der Gesamtsituation einfach gerade zu viel. Als ich das letzt mal mit meiner Frau geschlafen habe (wie gesagt technisch geht das), bin ich einfach mittendrin in Tränen ausgebrochen und konnte nicht weitermachen. Mein Frau war halt schon sehr enttäuscht und auch ein wenig sauer.

Ist schon strange, wenn man dem Tod mal wirklich ins Auge schaut. Momentan denken die Ärzte, dass ich u.U. in wenigen Monaten Dialysepatient sein werde. Das werde ich auch überleben, aber es stresst halt schon extrem.

Die Medis werde ich wohl bis zum Ende nehmen müssen. Ob die Dosis verringert werden kann, wird man erst in nem halben Jahr wissen.

Problematisch in dazu, je mehr ich merke, dass sie es will und unbedingt vermisst, desto Chancen sehe ich. Es ist natürlich für einen Partner auch schwer nachzuvollziehen, wie das ist, wenn es mal auf Messers Schneide steht.

Merci und liebe Grüße

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17. März 2014 um 16:22

Schade....
....dass du meinen Hinweis offenbar ignoriert hast.

http://board.netdoktor.de/Gesundheit-Medizin/Wann-sind-Hormone-nach-Cortison-Therapie-wieder-voellig-wiederhergestellt-185839.html

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