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Problem mit Alkohl oder nicht?

14. April 2013 um 22:41

Hallo, nur kurz zu meiner Person. Ich bin 34 Jahre alt und meine Mama war Alkoholikerin und ist mit 41 auch an den Folgen gestorben. Mir sagte man dann das ich aufpassen müsste das es bei mir nicht auch anfängt da ich auch dadurch anfällig dafür wäre. So ich habe auch schon recht früh immer mal zeitweise viel Alk getrunken... Klar auf Partys bis ich nichts mehr wusste usw. Dann zeitweise Abends immer 1 Flasche Wein... Dann war es immer besser. Ich habe es auch immer nur gemacht um mir entweder mut anzutrinken oder einfach das Gefühl zu haben das es mir besser geht. In den letzten Monaten oder der letzten 2 Jahre nach der ssw. ( Denn da habe ich nichts getrunken) trinke ich bestimmt von 7 Tagen in der Woche 3 bis 5 mal ein bis zwei Bier oder Weizen und am We auch mal mehr wenn man raus geht. Ich habe auch viel mit Ängste und Panik zu tu auch Depris mal ist es gut und mal schlecht. Und besonders in einer nicht so gute Phase trinke ich fast jeden Abend was weil es mir dann gut geht oder ich es einfach vergessen kann. Wie gesagt nicht viel, nur solange bis eben eine leichte Wirkung da ist. Aber es hält dann ja leider nicht lang. Am nächsten morgen wache ich meist auf mit Unruhe, Angst, hitze, durchfall. Und dieser Zustand beeinträchtigt mich zur Zeit doch sehr. Habe es auf alles andere geschoben, auf andere Personen die mich ärgern, auf meine Psyche... Aber heute kam mir mal echt der Gedanke das das eine durch das andere kommt das es nicht villeicht wie ich geglaubt habe durch die Psyche kommt sondern das ich das mit der Psyche erst bekommen habe weil ich eben immer was getrunken habe. Manchmal ist es ja so wenn es mir am Vormittag schon so geht das ich am liebsten was trinken würde damit es mir besser geht. Da ich ja auch ein fast 3 jähriges Kind habe tue ich es nicht sondern erst Abends wenn er im Bett ist. Und dann auch nie soviel das ich nichts mehr mitbekomme. Habe jetzt viel im Internet gelesen über Angst usw. Aber gerade wurde mir echt total klar aufeinmal. vielleicht ist der Alk der Grund und jetzt sagt der Körper mir HALT nicht weiter sonst ist es zu spät!!! Kann das wohl sein? Ich habe für mich gerade total klar nichts mehr zu trinken. Und dann müsste es mit de anderen Sachen doch auch besser werden oder? Kann ich das schaffen jetzt noch? Also ich brauche es nicht immer den Alk und auch nicht so stark mal mehr mal weniger je nach dem wie es mir geht, Wenn ich es jetzt schaffe nichts mehr zu trinken denn ich denke wenn dann garnicht mehr dann geht es mir in allem anderen auch besser? Hatte jetzt die ganzen Tage echt miese Tage mit Ängsten und so und suchte nach dem Grund... Es ist aber echt kein Zustand und gerade wo ich darüber nachdenke und das hier alles schreibe geht es mir richtig gut!!! Komisch ne? Wie so ein klick. Was sagt ihr denn dazu??? Kommt das wohl davon meine ganzen anderen Sachen? Kann ich jetzt den dreh noch kriegen? Denn der Wille ist da. Allein schon für mein Kind , ich will ihn ja nicht schon so früh im Stich lassen wie meine Mama. Mit viel Sport, Entspannung und ablenkung? Denn abnehmen muss ich sowieso. Naja rauchen tue ich auch aber erstmal das eine dann das nächste. Oder geht auch alles Gleichzeitig? Denkt ihr wenn ich diesen Plan verfolge geht es mir bald wieder gut? Sorry für den langen Text und ich hoffe es haben einige bis zum Schluss gelesen Freue mich schon auf Antworten.
P.S. Freue mich gerade darüber das es mir so gut geht und ich hoffe es bleibt dabei und ihr unterstützt mich und gebt mir positive Antworten
Lieben Gruß Sylvia

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19. April 2013 um 16:05

Pack es an!
Liebe Sylvia,

es ist toll, dass Du Deine Bedenken hier offen schreibst, denn die meisten schämen sich und schlucken Ihre Sorgen runter (am liebsten mit Alkohol) und dadurch wird es nur schlimmer.

Was Du beschreibst, sind schon recht klassische Anzeichen einer Alkoholsucht. Du erwähnst Ängste und Panik und auch Depression und dann noch Unruhe, Angst, Hitze, Durchfall. Das klingt für mich alles sehr eindeutig.

Da Du so ehrlich mit Dir bist und einen starken Willen zu haben scheinst, hast Du gute Chancen, das selbst zu beenden. Hör auf zu trinken, mach eine richtig konsequente und lange Pause und "VERSUCH" es nicht nur, sondern mach tatsächlich einen radikalen STOPP. Versuchen impliziert meist schon das Scheitern, deshalb, hör lieber konsequent auf.

Wenn Du nach langer Zeit bemerkt hast, dass Dir das keinerlei Probleme bereitet hat, kannst Du ja zu feierlichen Anlässen mal wieder ein Glas trinken (aber keinesfalls, damit es Dir "besser geht!!!"). Beobachte Dich gut, sobald Du alleine trinkst oder mit dem Zweck Dich wohler zu fühlen, macht es keinen Sinn, dann ist es Dein Suchtgehirn, was Dich bestimmt.

Falls es Dir schwer fällt, aufzuhören, würde ich mich an Deiner Stelle an einen Arzt wenden und eine Selbsthilfe-Gruppe aufsuchen. Alleine schaffen es nicht viele. Ich wünsche es Dir, denn Du bist vielleicht noch in einem Stadium, wo Du noch ohne gravierende Langzeitschäden aufhören kannst.

Dass Deine Mutter Alkoholikerin war und so früh gestorben ist, tut mir sehr leid. Sieh es als Zeichen und als Chance und höre auf damit. Deine Chancen selbst so zu "enden" sind enorm hoch.

Ich denke an Dich, wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Du nicht mehr trinken musst.

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22. April 2013 um 0:28

Ich glaube,
ja! - Du hast ein Problem mit Alkohol. Jetzt bitte nicht böse sein. Ich sage Dir das, da mein Mann sich sehr änlich verhält. Mein Sohn und ich leiden sehr darunter. Ich bitte Dich, danz dringend Hilfe aufzusuchen. Du hast ein Kind!!! Liebe Grüße Bianca

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28. April 2013 um 21:59

@joda 71
http://www.evangelische-beratung.info/angebote/suchtberatung

Mach doch einfach mal einen Termin bei einer Suchtberatung. Denn das, was ich so herausgelesen habe, ist ansich ein Alkoholproblem. Denn Alkoholiker trinken, um sich besser zu fühlen usw....
Die oben genannte Adresse: such Deinen Ort bzw. einen in Deiner Nähe, hat auch nich zwingend was mit Kirche zu tun.

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6. Mai 2013 um 13:46

Hmm
was ich dazu sagen kann ist, wenn du sagst du willst das nicht mehr musst du es radikal machen und die ersten jahre aufjedenfall keinen schluck mehr trinken nur so wird dir das auf die dauer gelingen denn ich kenn leute die es geschafft haben aufzuhören und die sagen dass sie wissen dass sie rückfällig werden sobald sie auch nur einen schluck trinken ... sie haben viel sport gemacht oder sich ein intensives hobby gesucht um sich abzulenken denn oft ist es auch die langeweile die einen veranlasst zur flasche zu greifen ...

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14. Mai 2013 um 19:58

Danke
Hallo, danke für Deinen Lieben Worte. Das glaube ich das es Dir da sehr schlecht ging. Also zur Zeit geht es wohl habe mir heute ein Bier aufgemacht weil ich 5 Tage nichts hatte und es ging auch, weil es mir gut ging. Heute trinke ich mal weil ich Bock drauf habe. Was hast denn Du für Ängste?? Wie kommst Du dagegen an? Trinkst Du denn jetzt garnichts mehr? Oder ab und an mal.?
Gruß Sylvia

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16. Mai 2013 um 21:01

Hi
was mir sehr auffällt ist, dass Du Dich SEHR analysierst....! Ich glaube Du bist arg damit beschäftigt, Dich zu "bewerten".
DAS z.B. ist schon anstrengend genug - und der Kopf rattert, man kritisiert sich und somit entsteht dies, dass man runtergezogen wird - dan der Muntermacher - Alkohol. Und zack, ist das drumherum gar nicht mehr so schlimm und man ist fröhlich. Auch ohne sich abzufüllen, weil wer gewisse Pegel doch sehr angenehm ist, oder?

Ich denke nicht, dass Du "gefärdet" bist, da Du selber merkst, dass da was nciht stimmt, dass dieser Weg oder so wie Du es machst nicht richtig sein kann und Du die Kurve noch krigst. Vorallem, wegen der Geschichte mit Deiner Mutter und man hört auch raus wie verantwortungsbewusst Du wegen Deines Kindes krigst. Jemand der tatsächlich ein größes Alkoholproblem hat, würde auch gegen Mittag ein "Gläschen" trinken und nicht warten bis das Kind im Bett ist.

Nehme Dir vor Dich gesund zu ernähren, mache Sport, tue etwas für DICH - habe Spaß und erfolgserlebnisse, was das Abnehmen z.B angeht. Denn zum Abnehmen gehört mit sicherheit kein Alkohol

Icvh hatte letztes Jahr eine Eileiterschwangerschaft. Ich war sooo am Boden zerstört, dass ich danach plötzlich gerne getrunken habe. Nicvht um mich zu "betäuben" oder vergesen, sondern so als kleinen Muntermacher, und mir dann in dem Zustand zu sagen; na ja es sollte vielelicht so sein. Und plötzlich war ich nach dem ersten Glas Sekt schon fröhlich.. Manchmal hatte ich auch eine Flasche am Abend getrunken. Unter der Woche eine und am Wochenende dann mal mehr, mal weniger. NUR aus diesem Grund - ich brauche das schöne und fröhliche Gefühl. Dann am nächsten Tag; Du beschreibst es mit Ängsten, und Depris. Mich hat der nächste morgen dann zerfressen, weil ich MIR so starke Vorwürfe gemacht hatte, schon wieder musstet Du trinken, wieso?. Das zog mich so runter. Und machte sich auch an meinen Launen bemerkbar. Dadurch kam eine Unzufriedenheit auf ich fragte mich dan immer wieder was ch überhaupt will, wo doch mein Problem sein?? sooo ein wirr warr...

Seit ein paar Wochen mache ich es nciht mehr so. ich trinke nciht um fröhlich zu sein, denn ich sorge dafür dass ich einfach fröhlich bin, dass es mir gut geht - so habe ich nciht das Gefühl einen Schlück trinken zu müssen.. und wenn ich dann mal tatsächlich Lust habe, dann tue ich das auch, doch mit gutem Gewissen und nicht mit dem Gedanken, dass ich ein Alkoholproblem habe. So geht es mir Kopftechnisch am nächsten Tag auch prima..

Nach der Eileiterschwangerschaft bekam ich plötzöich Angst vor Krankheiten... Ich hatte Angst dass was nciht mit mir stimmt, dass ich körperlich krank bin, das mein Körper nciht richtig funktioniert, vor Infektionen u.ä.. DAS ist das was mir nun Kopfschmerzen bereitet...

Wie schaut es heute mit dem Befinden aus?

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16. Mai 2013 um 22:18
In Antwort auf eudora_12477074

Hi
was mir sehr auffällt ist, dass Du Dich SEHR analysierst....! Ich glaube Du bist arg damit beschäftigt, Dich zu "bewerten".
DAS z.B. ist schon anstrengend genug - und der Kopf rattert, man kritisiert sich und somit entsteht dies, dass man runtergezogen wird - dan der Muntermacher - Alkohol. Und zack, ist das drumherum gar nicht mehr so schlimm und man ist fröhlich. Auch ohne sich abzufüllen, weil wer gewisse Pegel doch sehr angenehm ist, oder?

Ich denke nicht, dass Du "gefärdet" bist, da Du selber merkst, dass da was nciht stimmt, dass dieser Weg oder so wie Du es machst nicht richtig sein kann und Du die Kurve noch krigst. Vorallem, wegen der Geschichte mit Deiner Mutter und man hört auch raus wie verantwortungsbewusst Du wegen Deines Kindes krigst. Jemand der tatsächlich ein größes Alkoholproblem hat, würde auch gegen Mittag ein "Gläschen" trinken und nicht warten bis das Kind im Bett ist.

Nehme Dir vor Dich gesund zu ernähren, mache Sport, tue etwas für DICH - habe Spaß und erfolgserlebnisse, was das Abnehmen z.B angeht. Denn zum Abnehmen gehört mit sicherheit kein Alkohol

Icvh hatte letztes Jahr eine Eileiterschwangerschaft. Ich war sooo am Boden zerstört, dass ich danach plötzlich gerne getrunken habe. Nicvht um mich zu "betäuben" oder vergesen, sondern so als kleinen Muntermacher, und mir dann in dem Zustand zu sagen; na ja es sollte vielelicht so sein. Und plötzlich war ich nach dem ersten Glas Sekt schon fröhlich.. Manchmal hatte ich auch eine Flasche am Abend getrunken. Unter der Woche eine und am Wochenende dann mal mehr, mal weniger. NUR aus diesem Grund - ich brauche das schöne und fröhliche Gefühl. Dann am nächsten Tag; Du beschreibst es mit Ängsten, und Depris. Mich hat der nächste morgen dann zerfressen, weil ich MIR so starke Vorwürfe gemacht hatte, schon wieder musstet Du trinken, wieso?. Das zog mich so runter. Und machte sich auch an meinen Launen bemerkbar. Dadurch kam eine Unzufriedenheit auf ich fragte mich dan immer wieder was ch überhaupt will, wo doch mein Problem sein?? sooo ein wirr warr...

Seit ein paar Wochen mache ich es nciht mehr so. ich trinke nciht um fröhlich zu sein, denn ich sorge dafür dass ich einfach fröhlich bin, dass es mir gut geht - so habe ich nciht das Gefühl einen Schlück trinken zu müssen.. und wenn ich dann mal tatsächlich Lust habe, dann tue ich das auch, doch mit gutem Gewissen und nicht mit dem Gedanken, dass ich ein Alkoholproblem habe. So geht es mir Kopftechnisch am nächsten Tag auch prima..

Nach der Eileiterschwangerschaft bekam ich plötzöich Angst vor Krankheiten... Ich hatte Angst dass was nciht mit mir stimmt, dass ich körperlich krank bin, das mein Körper nciht richtig funktioniert, vor Infektionen u.ä.. DAS ist das was mir nun Kopfschmerzen bereitet...

Wie schaut es heute mit dem Befinden aus?

Hallo
erstmal Danke für Deine ausführliche und auch offene Antwort. Tat schon ein wenig gut es zu lesen. Das mit der Eileiterschwangerschaft tut mir leid. Hast Du denn schon Kinder? Oder wäre es das erste? War bestimmt nicht schön. Aber in Gewisserweise trinke ich ja auch damit ich fröhlich bin. Hmm aber ich glaube ich bin einfach allgemein nicht gut zufrieden weil das Kind nicht geplant war und ich mit dem Papa jetzt zwar Zusammenleben seid dem und wir es halt versuchen wollten aber ob es das auf Dauer ist weiß ich nicht. Der Kritisiert immer usw. Zur Zeit geht es mir immer im Wechsel mal total Unruhig mit schnellem Puls und dadurch Ängste und zittrig und nicht schlafen können dann aber mal wieder müde, lustlos , benommen usw. ist blöd. Versuche dann meinen Tag igendwie zu schaffen. Alles wirkt dann wie ein großer Berg,Wenn es mir gut geht schaffe ich das mit links. Möchte halt einfach wieder so richtig Glücklich sein und mich auf den nächsten Tag freuen. Und das ich so in mich rein horche hatte ich schon seid dem Tod meiner Mama. Hatte immer auch jetzt noch Angst vor Krankheiten, ganz schlimm teilweise.
Liebe Grüße erstmal
sylvia

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16. Mai 2013 um 22:32
In Antwort auf joda071

Hallo
erstmal Danke für Deine ausführliche und auch offene Antwort. Tat schon ein wenig gut es zu lesen. Das mit der Eileiterschwangerschaft tut mir leid. Hast Du denn schon Kinder? Oder wäre es das erste? War bestimmt nicht schön. Aber in Gewisserweise trinke ich ja auch damit ich fröhlich bin. Hmm aber ich glaube ich bin einfach allgemein nicht gut zufrieden weil das Kind nicht geplant war und ich mit dem Papa jetzt zwar Zusammenleben seid dem und wir es halt versuchen wollten aber ob es das auf Dauer ist weiß ich nicht. Der Kritisiert immer usw. Zur Zeit geht es mir immer im Wechsel mal total Unruhig mit schnellem Puls und dadurch Ängste und zittrig und nicht schlafen können dann aber mal wieder müde, lustlos , benommen usw. ist blöd. Versuche dann meinen Tag igendwie zu schaffen. Alles wirkt dann wie ein großer Berg,Wenn es mir gut geht schaffe ich das mit links. Möchte halt einfach wieder so richtig Glücklich sein und mich auf den nächsten Tag freuen. Und das ich so in mich rein horche hatte ich schon seid dem Tod meiner Mama. Hatte immer auch jetzt noch Angst vor Krankheiten, ganz schlimm teilweise.
Liebe Grüße erstmal
sylvia


nein ich habe keine Kinder! Damals war es bei uns auch nicht wirklich geplant. Doch bevor ich im Dezember positiv getestet habe, hatte ich mich sooo gefreut. Nun habe ich das mit der Familienplanung aufs Eis gelegt, da ich einen neuen Job habe und da ich angst habe vor einer erneuten Eileiterschwangerschaft. Es ist ja auch gerade mal 5 Monate her.

Ob irgendwas auf Dauer ist, weiss niemand. Und darüber soll man sich keine Gedanken machen. Liebst Du Deinen Partner? Wieso kritisiert er Dich immer?

Es hört sich so an, als wenn Dich irgendetwas überfordern würde, Dir irgendetwas zu viel ist... Ich glaube Du muss WIRKLICH einmal richtig in dich gehen und Dich fragen, was dich tatsächlich so sehr runterzieht.... Hast Du DAS was Du willst??? Oder bist Du in einer Situation so wie Du sie NICHT willst??? Weisst du, solst bleibt es ewig ein Kampf gegen die Geister - und wer diese sind, das weisst du.....!

Liebe Grüße zurück...!

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22. Juni 2013 um 3:35

..
Also der übergang zur alkoholsucht ist unmerklich und fließend.. Wie eigentlich bei jeder sucht. Man denk, wenn man will schafft man's auch ohne, aber grade will man ja garnicht.. Bitte bitte, lass die finger vom alkohol. Für mich hört sich das auf jeden fall wie der anfang der alkoholsucht an.. Und Alkohol wird einfach von der Gesellschaft totaaal unterschätzt. Das zeug ist so gefährlich. Man ist so schnell abhängig, aber niemand passt auf. Alle saufen einfach und missbrauchen die droge. Wenn du im Monat ein zwei gläschen Sekt getrunken hättest, dann wär wahrscheinlich nichts passiert.. Aber ich glaub bei dir ist schon was passiert.. Du sagst ja du würdest,manchmal am liebsten schon tagsüber trinken, das heißt der alkohol ist (ständig) in deinen gedanken.. Du hast auch geschrieben, du brauchst manchmal halt mehr und manchmal weniger.. Dieses brauchen - das ist doch ein großer hinweis!


Ich würde es bewundernswert finden, wenn du jetzt noch die kurve kriegst und ich finde es toll, das du schon mal in diese Richtung denkst.


Ja ich bin davon überzeugt das es dir schlecht geht, weil du trinkst. Alkohol ist einfach nicht gut für den Menschen. Sehr schädlich für den Körper und mindestens genauso schädlich für dein inneres..


Denk ganz genau an deine Mutter. Und sie war auch nicht immer alkoholsüchtig.. Das hat langsam angefangen.. Wie bei dir gerade. Aber du kannst was daran ändern und dein leben wirklich retten.

Weil du weißt doch selbst, als Alkoholiker hat mein kein schönes Leben. Und man macht seinen Lieben Menschen um sich herum viiele sorgen und Kummer..

Du hast das glück, es am Anfang bemerkt zu haben.. Viele bemerken es wahrscheinlich erst wenn sie schon gaaanz unten sind.

Ich hoffe bei dir kommt es nicht so weit . .


Ich würde sagen Sport hilft bei eigentlich jedem Problem, aber ganz dringend und vor allem wohlwollend würde ich dir empfehlen, in eine Selbsthilfe Gruppe zugehen. Da sind die Fachleute, die können dir wirklich beistehen.



Ganz liebe grüße


Ich wüsche dir ein schönes Leben

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15. Juli 2013 um 14:40

Ja du hast ein Alkoholproblem
das ist aus deinem Verhalten ganz klar zu erkennen. Und es wird nicht besser werden,wenn du jetzt nicht aufhörst. Irgendwann wachst du morgens auf und dann brauchst du schon einen Schluck. Du hast dich vom Alkohol psychisch abhängig gemacht. Du hast keine andere Lösung für deine Probleme,als den Alkohol. Er ist dein Seelentröster. Aber dieser hilft dir nicht. Er verkümmert deine Nerven und macht dich auf Dauer noch depressiver und trauriger. Und das du schon Entzugserscheinungen hast... hast du auch selbst geschrieben. Dann sind eindeutige Warnsignale deines Körpers. Er will die Droge.
Ich würde an deiner Stelle versuchen dauerhaft abstinent zu bleiben und dich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen nie wieder etwas zu trinken. Die Caritas bietet eine Online Hilfe..dort kannst du Anonym schreiben was in dir vorgeht und Experten können dir dort helfen. Falls es dir peinlich ist eine Beratungsstelle aufzusuchen. Das ist ein erster Schritt in ein Leben ohne den Alkohol.

Andere haben hier auch ein Problem herausgelesen. Und ich würde dich bitten auf uns zu hören. Das etwas nicht stimmt hast du erkannt... jetzt musst du nur noch was dagegen machen. Und 5 Tage nichts trinken und dann ein Bier... quasi zur Belohnung... ist der Weg in die falsche Richtung!

lg

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