Home / Forum / Fit & Gesund / PMS - was hilft wirklich???

PMS - was hilft wirklich???

4. März 2014 um 9:41

Hallo Leute!
Es gibt zwar schon sehr viele Beiträge über PMS, aber es ist mir jetzt ein Bedürfnis einen neuen zu starten.
Ich bin 46 und leide seit einigen Jahren unter PMS. Manchmal so stark, dass ich gar nicht weiß wie ich die Kids zur Schule bringen soll...
Vor 2 Jahren hab ich dann eine Pille und Antidepressiva verschrieben bekommen. Beides hat mich zwar wieder auf die Höhe gebracht, vereinzelte "Leidenstage" blieben aber nicht aus. Im Juli 13 hab ich dann mit beidem aufgehört.
Anfangs ging es mir bestens und ich war fast wieder in der "alten Form".
Mittlerweile geht es mir ab dem Eisprung wieder ziemlich dreckig.
Ich halte nichts von dieser Psychoschiene : Reflektiere Dein Leben, irgendwas musst du ändern..... an den guten Tagen merke ich ja, dass alles paletti is.

Was hilft und gibt mir wieder Lebensqualität zurück????

Mehr lesen

12. März 2014 um 21:53

Pille
Ich hab das auch, habe mich von 2 Ärztinnen beraten lassen und sie sagen beide, ich soll die Pille durchnehmen und nur alle 6 Monate absetzen. Das mach ich seit ein paar Jahren und seitdem geht es mir viel besser. Und wenn ich dann mal absetzen muss und es mir wieder schlecht geht, sag ich mir immer, das liegt nur an der Pillenpause, das geht bald vorbei, und dann gehts mir schon viel besser.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. März 2014 um 7:26

PMS - die lieben Hormone
Hallo Galaxy,
so ähnlich geht es mir auch; ich bin auch grad 46 geworden, und auch ich habe seit ca. 2 Jahren eine verstärkte PMS. Es gibt auch die "Krönungsform" der PMS - die PMDS (googlen). So recht scheint es kein Zaubermittel zu geben - Aussagen diverser Gynäkologen. Mönchspfeffer vertrug ich nicht, ich bekam unglaubliche Hautausschläge (Quaddeln). In diesem Jahr habe ich vor, einen Hormonstatus machen zu lassen, und wenn ich dann weiß, was fehlt oder wovon zuviel da ist..dann sehe ich weiter. Es gibt nach z.B. natürliches Progesteron und auch ein natürliches Östrion, soviel ich weiß. Zyklus-Tees habe ich auch versucht - mit sehr mäßigem Erfolg. Es ist auch so, dass wirklich jeder Frauenorganismus völlig anders auf all diese vorgeschlagenen Therapien anspricht. Was der einen hilft, nutzt der anderen noch lange nichts. Meine neue Gynäkologin gab mir den Tipp mit einem Mittel namens "Bonasanit". Ich überlege noch. Seitdem ich es so krass habe, behelfe ich mich mit viel Magnesium, Eisen, Vitamin B-Komplex und Baldriparan (da sind Hopfen und Melisse drin). Als ich zu sehr geschwächelt habe, hat mir auch Ginseng geholfen. Aber wie gesagt....da ist wohl einfach Ausprobieren angesagt, ob all diese genannten Tipps auch einem selber helfen.
Das kann ich nur unterschreiben ! Die Erfahrung, dass viele Ärzte Frauen mit Hormonverschiebungen in die Psycho-Ecke stellen und ihnen fix ein Antidepressivum verschreiben, das fand ich auch in meinem Umfeld - unglaublich aber wahr. Ich kann nur all diesen Frauen raten, zunächst mal den eigenen Hormonstatus überprüfen zu lassen (Testosteron, die Östrogengruppe, Progesteron, Serotonin etc.etc.) - oft beruhen viele dieser Symptome, die mit einigen Symptomen aus der "Psycho-Ecke" verwechselt werden bei Frauen ab 40 auf einem homonellen Ungleichgewicht.
Herzlichen Gruß, Mamamatzi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. März 2014 um 11:12

Frauenheilkräuter
Mir helfen Frauenheilkräuter, also Teemischungen, die zykusregulierend wirken. PMS wird ja durch Probleme im Hormonhaushalt ausgelöst. In der zweiten Zyklushälfte sinkt der Östrogenspiegel und läutet das Zyklusende, sprich die Periode ein. Wenn dieser zu tief absackt, kann das PMS auslösen oder verstärken - besonders Depris (also, das ist eine PMS Theorie). Frauenheilkräuter wirken oftöstrogenisierend - sprich, sie wirken durch Pflanzliche SToffe, die den menschlichen Hormonen ähneln und wirken harmonisierend.

Ich trinke jeden Tag eine Tasse Zyklustee. Habe gerade den Zykluszaubertee, das ist quasi mein Bettgeh-Ritual.


Den hier meine ich: http://www.pms-tee.de/zyklustee-gegen-pms/cyclotest-zykluszauber-tee

Hilft bei mir super und er Zykluszaubertee schmeckt auch echt lecker. In der "heißen Phase" versuche ich mich bewusst zurückzunehmen - geht nicht immer - gerade bei Kindern, aber ich versuche es.

Habe auch eine Zeit lang Mönchspfeffer genommen, was eine Zeit lang geholfen hat.

Mir war wichtig, ohne künstliche Hormone und mit so wenig Tabellten wie möglich auszukommen.

Mh, ich hoffe, dass meine Antwort das war, was du suchst.

LG, M

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. März 2014 um 7:32

PMS - was hilft wirklich????
Hab jetzt wieder mit der Pille begonnen...... Jetzt ist alles durcheinander und sogar meine guten Tage am Zyklusbeginn sind schlecht..... Nehme Mönchspfeffer (aber noch nicht lange).
Hab dann auch noch ne Bauchgrippe dazugekriegt
Wenn das vorbei ist, köpf ich ein Flascherl !

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. März 2014 um 10:30

PMS - was hilft wirklich
Hallo Leute! In meiner Verzweiflung habe ich vergessen, mich für Eure Tips zu bedanken

1000 Dank und liebe Grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2014 um 11:09

Liebe Galaxy,
ich bin genauso alt wie du und weiß, wovon du sprichst. Meiner eigenen Erfahrung nach und aus meinem Wissen heraus hat die jahrelange Einnahme der Pille (bei mir und sicher nicht nur bei mir) die körpereigene Hormonbildung nicht nur währenddessen unterdrückt, weil ersetzt, sondern auch unwiderbringlich gestoppt - dafür gibt es wissenschaftliche Nachweise. Leider wird kein üblicher Frauenarzt so etwas bestätigen. Sie leben ja von den Pharmas. Mit einem Privatrezept auf Progestan (natürliches Progesteron, das chemische ist das Gestagen) ging es mir sehr viel besser. Diese zyklische Einnahme dauert aber seine Zeit, um diese verlorenen Speicher wieder aufzufüllen. Dann kann man noch Magnesium-Eisen-Vit.B6-Vit.B12 zugeben, in geeigneter, nicht zu niedriger Dosierung - und auch hier - erfahrungsgemäß - sollte sich das Ganze lindern. Davon bin ich einfach überzeugt. Ich finde es immer wieder erschreckend, wieviele Frauenärzte oder auch andere Fachärzte es gibt, die Frauen (auffallend ist ein bestimmtes Alter ab ca. 35, wo erfahrungsgemäß die Hormonproduktion nachlässt und sich gewisse Symptome einstellen - bei jeder Frau ist das verschieden) schnell in die psychologische "Ecke" abstellen, weil sie unbequem wird und ihre Behandlung anstrengend und zeitraubend wird. Zudem bekommen solche Ärzte, die ich schnell wechseln würde, weil das Vertrauen zerstört ist, sicher von dem Pharmavertreter der Antidepressiva-Medikamente eine gute Provision. So etwas entsetzt mich immer wieder. Dabei ist es in 8 von 10 Fällen meistens immer! ein hormonelles Ungleichgewicht und ab einem solchen Alter absolut normal - jedenfalls bei vielen Frauen. Es gibt natürlich auch etliche Frauen, die das Glück haben und hormonell stabiler veranlagt sind. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg damit ! und lasse dich nicht verunsichern.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club