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Pille, Hormonstörung & Lebertumor: Alternative ?

26. August 2007 um 22:14 Letzte Antwort: 9. August 2008 um 7:55

Hallo Ihr Lieben,
bin ganz neu hier auf der Seite und auf der Suche nach Infos hierher gestossen.
Vor einigen Jahren wurde bei mir eine Nebennierenrinden-Dysfunktion festgestellt (ich produziere kein körpereigenes Cortison). Daraus ergaben sich nach Absetzen der Pille die typischen Anzeichen einer Androgenisierung (Haarausfall, verlängerter Zyklus, immer weniger Blutung etc...). Ich wurde mit Dexamethason behandelt und wurde nach ca. 18 Monaten Behandlung sogar schwanger. Bis dahin alles O.K..
Nach der Schwangerschaft verschrieb mir mein Frauenarzt die Valette im Hinblick auf evtl. erwünschte weitere Schwangerschaften und diese Hormonstörung. Mittlerweile gibt es aber viele Gründe, die dafür sprechen, die Pille abzusetzen: ich bin 38, Raucherin, ein paar Pfunde sind auch drauf... Vor einigen Monaten wurde ein gutartiger Lebertumor festgestellt - und ich habe erst gestern in der Pakcungsbeilage gelesen, dass man da die Valette auf keinen Fall nehmen darf. Für die Spirale sind die Hormonwerte zu schlecht.... Bleibt mir nun nur noch die Sterilisation und erneut Dexamethason?

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9. August 2008 um 1:22

Sichere Alternativen
Es gibt neben der hormonellen Verhütung und der engütltigen Sterilisation genug andere Alternativen:

- Kondome (Pearl Index von 1-2)
- Diaphragma(ebenfalls ein PI von 1-2), kann man auch zusammen mit Kondome kombinieren
- symptothermale Methode (PI von 0,3 und damit so sicher wie die Pille); als Info für dich www.nfp-forum.de oder http://de.wikipedia.org/wiki/Symptothermale_Method-e
- Kupferspirale oder Gynefix

Die hormonelle Verhütung würde ich komplett weglassen. Da die künstlichen Hormone generell (also nicht nur ein spezielles Pillenpräparat) die Leberwerte verschlechtern kann. Zudem fördern sie natürlich auch andere Erkrankungen (diverse Krebsarten, Schilddrüsenerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen etc.)

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9. August 2008 um 7:55

Ich glaube,
mit Deinem Problem solltest Du Dich besser direkt an einen Arzt oder an ein Expertenforum wenden.
Hier geht es mehr um "banale" Probleme, aber da, wo Tumore im Spiel sind, wird es schon ernster.
Die Userinnen hier berichten nur aus eigener Erfahrung und es würde mich sehr wundern, wenn hier eine wäre, die dieses Problem auch kennt.

Ich wünsche Dir alles, alles Gute,
Lizzy

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