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Persönliche Frage zum Thema Gebärmutterentfernung

16. April um 18:27

Hallo zusammen,
ich wusste nicht genau wo dieses Thema hin gehört, habe es aber nun in Gesellschaft & Leben gepackt, weil das Thema mein Leben dramatisch beeinflusst.

Vorweg zu mir: Ich bin 28 Jahre alt, homosexuell, lebe glücklich in einer Beziehung mit einer Frau, habe keine Kinder und bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt welche haben möchte, da sie momentan in meinem Leben überhaupt keinen Platz finden und sich das in den nächsten 3 Jahren zu 100% nicht ändern wird.

Nun zu meiner Frage, denn ich weiß einfach nicht mehr an wen ich mich wenden soll - so stelle ich meine Frage einfach ganz direkt ein paar Frauen in der Hoffnung jemand weiß Rat.

Seit über 12 Monaten habe ich dauerhaft meine Periode, teilweise mit 1-2 Tagen Pause dazwischen, aber eher selten.
Das ist soweit kein Problem, es gibt Binden, es gibt Tampons - das stört mich nicht wirklich. Nur ist diese Periode so stark, dass oft weder Binde noch Tampon gemeinsam reichen um mich ca. 2 Stunden zu schützen. Also: Muss ich mich an Orten aufhalten, wo ich eine Toilette aufsuchen kann.
Natürlich, wenn ich unterwegs bin, begleitet mich dieser Gedanke unentwegt. "Ist eine Toilette in der Nähe? Ist noch alles in Ordnung?", usw.
Quasi kann ich nie wirklich mit diesem Thema abschalten.
Ich habe einen neuen Job angefangen und die Kollegen wundern sich schon, dass ich so oft das Klo aufsuchen muss. Ich würde gerne mal wieder schwimmen gehen oder Sport machen. Ich würde einfach gerne mal wieder etwas mit meiner Freundin unternehmen, ohne das ich mich ständig unwohl fühle.
All diese Dinge und noch viel mehr sind derzeit einfach nicht möglich und das macht mich emotional gesehen verdammt fertig. Ich bin langsam verzweifelt.

Natürlich habe ich mir auch schon Rat von einer Gynäkologin besorgt. Von 5, um genau zu sein.
Die erste hat mir pflanzliche Mittel verschrieben die nichts geholfen haben.
Die zweite hat mir eine Ausschabung empfohlen - ebenfalls ohne Erfolg.
Die dritte meinte, man müsse meinen Hormonspiegel testen, dies ginge nur in bestimmten Tagen des Zyklus. Ich habe derzeit keinen Zyklus, dadurch das ich permanent meine Periode habe,
Die vierte wollte mich ins Krankenhaus schicken, da sie Angst hatte ich würde verbluten und das ich momentan starken Eisenmangel habe.
Die fünfte und das ist nun 2 Wochen her, hat gesagt ich solle mir eine Spirale einsetzen lassen. Der Eingriff würde mich 350€ kosten und gibt mir keine Garantie das es hilft.
Des weiteren sagte sie Gebärmutterentfernung oder verödung der Schleimhaut würde ebenfalls eine Option darstellen, allerdings nicht in meinem Alter.

Ich habe keine Lust mehr raus zu gehen, keine Lust auf Sex - fühle mich ständig unwohl und ich will so einfach nicht mehr weiter machen. Ich will nicht das mein gesamter Alltag von so etwas kontrolliert wird und will einfach mal wieder sorgenfrei das Haus verlassen können. Husten, ohne Angst zu haben das was daneben ging.

Eine Pille ist ebenfalls keine Option, da diese stark Thrombosefördernd ist und ich sowieso einen nicht sehr guten Blutdruck habe - was von anderen Krankheiten kommt.

Meine Frage nun an euch, meine Damen. Hat jemand noch eine Idee was ich tun kann?
Ich brauche meine Gebärmutter nicht, aber meine Frauenärztin sagte ich sei zu jung um diese Entscheidung zu treffen. Auch eine Verödung wäre für mich eine Option die ich ohne zu zögern wählen würde.
Was kann ich tun?
Kann mir jemand helfen?



Liebe Grüße

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16. April um 19:56

Wurde denn noch kein Hormontest gemacht?
Solche Dauerblutungen gibt es ja durchaus in den Wechseljahren.
Vll. stimmt etwas bei 'den weiblichen Hormonen' nicht.
Und ja, es gibt auch 28 Jährige, bei denen sowas vorkommt.

Gebärmutter entfernen finde ich weniger wegen der Familienplanung grenzwertig (wenn nicht dringend notwendig), als dass Gebärmutter und Muttermund ihren Beitrag an Lust und Sexualität haben.
Allerdings sind Dauerblutungen wohl auch nur zeitlich begrenzt tragbar.

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16. April um 19:59
In Antwort auf -orchidee-

Wurde denn noch kein Hormontest gemacht?
Solche Dauerblutungen gibt es ja durchaus in den Wechseljahren.
Vll. stimmt etwas bei 'den weiblichen Hormonen' nicht.
Und ja, es gibt auch 28 Jährige, bei denen sowas vorkommt.

Gebärmutter entfernen finde ich weniger wegen der Familienplanung grenzwertig (wenn nicht dringend notwendig), als dass Gebärmutter und Muttermund ihren Beitrag an Lust und Sexualität haben.
Allerdings sind Dauerblutungen wohl auch nur zeitlich begrenzt tragbar.

Wie sieht es mit der Blutgerinnung aus?

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16. April um 21:04
In Antwort auf -orchidee-

Wie sieht es mit der Blutgerinnung aus?

Also nein, es wurde kein Test gemacht eben aufgrund dessen, dass mein Zyklus nicht ermittelt werden kann und dann die Ergebnisse wohl nicht zu 100% stimmen könnten.

Die Gerinnung ist sehr, sehr schlecht. Ist sind oft diese s.g. Koagel dabei die auch wirklich sehr groß sind. (ca. Fingerkuppe Daumen und größer). Das weiß meine Frauenärztin aber auch.

Na ja wegen Gebärmutterentfernung bin ich mir auch unsicher. Ich wäre eher für die Verödung der Gebärmutterschleimhaut.

Leider bin ich aber von allen Elternseiten erblich vorbelastet was Krebs angeht (Beide Opas, Oma und Vater hatten Krebs) - Daher wäre für die Zukunft eine Entfernung sinnvoller im Sinne von "Weise Voraussicht" - da ich sowieso nicht gerade die gesundeste Person bin und Krankheiten magisch anziehe.

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16. April um 21:29
In Antwort auf zora_zora

Also nein, es wurde kein Test gemacht eben aufgrund dessen, dass mein Zyklus nicht ermittelt werden kann und dann die Ergebnisse wohl nicht zu 100% stimmen könnten.

Die Gerinnung ist sehr, sehr schlecht. Ist sind oft diese s.g. Koagel dabei die auch wirklich sehr groß sind. (ca. Fingerkuppe Daumen und größer). Das weiß meine Frauenärztin aber auch.

Na ja wegen Gebärmutterentfernung bin ich mir auch unsicher. Ich wäre eher für die Verödung der Gebärmutterschleimhaut.

Leider bin ich aber von allen Elternseiten erblich vorbelastet was Krebs angeht (Beide Opas, Oma und Vater hatten Krebs) - Daher wäre für die Zukunft eine Entfernung sinnvoller im Sinne von "Weise Voraussicht" - da ich sowieso nicht gerade die gesundeste Person bin und Krankheiten magisch anziehe.

Zuerst einmal solltest du dir nicht einreden, Krankheiten anzuziehen.

Im Moment steht nur die Entscheidung an, was gemacht werden kann, damit die Blutung aufhört.
Wenn deine Gerinnung schlecht ist, sollte doch sicher erst einmal danach geschaut werden. Wenn man da nichts machen kann (ich kenne mich da nicht aus), dann kommt der nächste Schritt.
Du hast dich doch eigentlich schon für die Verödung entschieden.
Auf Verdacht etwas entfernen zu lassen, was in deinen Bauch gehört, ist eine Entscheidung, die du nicht vorschnell treffen solltest.
 

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16. April um 23:47
In Antwort auf zora_zora

Also nein, es wurde kein Test gemacht eben aufgrund dessen, dass mein Zyklus nicht ermittelt werden kann und dann die Ergebnisse wohl nicht zu 100% stimmen könnten.

Die Gerinnung ist sehr, sehr schlecht. Ist sind oft diese s.g. Koagel dabei die auch wirklich sehr groß sind. (ca. Fingerkuppe Daumen und größer). Das weiß meine Frauenärztin aber auch.

Na ja wegen Gebärmutterentfernung bin ich mir auch unsicher. Ich wäre eher für die Verödung der Gebärmutterschleimhaut.

Leider bin ich aber von allen Elternseiten erblich vorbelastet was Krebs angeht (Beide Opas, Oma und Vater hatten Krebs) - Daher wäre für die Zukunft eine Entfernung sinnvoller im Sinne von "Weise Voraussicht" - da ich sowieso nicht gerade die gesundeste Person bin und Krankheiten magisch anziehe.

Hat man schon festgestellt ob du Polypen oder Fibroids haben koenntest. 

Ich wuerde mich an deiner Stelle auch nicht damit zufrieden geben, dass man Hormone nicht checken kann. Man kann doch auch ohne Zyklus einen Ist-Status machen. 

Hast du schon mal daran gedacht, einen Termin in einer Klinik/Gynäkologie zu machen? Vielleicht koennte man dich ja stationär aufnehmen und unter Zuziehung anderer Bereiche (Endokrinologie?) durchchecken. 
 

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17. April um 5:05
In Antwort auf evaeden

Hat man schon festgestellt ob du Polypen oder Fibroids haben koenntest. 

Ich wuerde mich an deiner Stelle auch nicht damit zufrieden geben, dass man Hormone nicht checken kann. Man kann doch auch ohne Zyklus einen Ist-Status machen. 

Hast du schon mal daran gedacht, einen Termin in einer Klinik/Gynäkologie zu machen? Vielleicht koennte man dich ja stationär aufnehmen und unter Zuziehung anderer Bereiche (Endokrinologie?) durchchecken. 
 

Also Polypen oder Fibroids kann man ausschließen.

Ich weiß nicht. Bei allen Frauenärztinnen hatte ich bisher das Gefühl, dass die mein Anliegen nicht wirklich ernst nehmen.

Nach dem Motto "Hört irgendwann schon wieder auf".

Wenn ich mich richtig informiert habe ist bei einer Enokrinologie doch auch nur Entfernung die Lösung?

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17. April um 7:18
In Antwort auf zora_zora

Also Polypen oder Fibroids kann man ausschließen.

Ich weiß nicht. Bei allen Frauenärztinnen hatte ich bisher das Gefühl, dass die mein Anliegen nicht wirklich ernst nehmen.

Nach dem Motto "Hört irgendwann schon wieder auf".

Wenn ich mich richtig informiert habe ist bei einer Enokrinologie doch auch nur Entfernung die Lösung?

Ein Endokrinologe ist ein Facharzt für "Hormonbildung". Der schnippelt keine Gebärmutter weg. 

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17. April um 12:55

Ich bin der Meinung, du solltest wirklich alles ausloten.

1.) Schließt du Kinderwunsch nicht 100% aus. Was wenn du die "Frau für's Leben" triffst und du willst doch ein Kind? Beziehungsweise kann so ein Wunsch noch stärker werden.

2) und noch viel wichtiger, was hier auch schon jemand schrieb. Die Gebärmutter gehört in deinen Bauch. Wenn man sie entfernt fehlt etwas - da kann es bei Fehlen zu allerlei Problemen kommen - mehr kann dir ein Arzt sicher sagen. Abgesehen davon, dass sie eben auch zum sexuellen Empfinden doch auch beiträgt... da solltest du nicht vorschnell handeln. Wenn dann noch eher die Verödung, aber das ist wegen erstens für mich nicht ideal!


Suche dir eine Klinik, die auf dieses Thema wirklich spezialisiert ist. Wenn am Ende nur die genannten Optionen übrig bleiben, hast du wenigstens wirklich alles versucht.

Dass der Hormonstatus nicht so erstellt werden kann, finde ich seltsam. Dann müsste eben z.B. mehrmals Blut abgenommen werden, um zu sehen, was da los ist.

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17. April um 14:01
In Antwort auf zora_zora

Hallo zusammen,
ich wusste nicht genau wo dieses Thema hin gehört, habe es aber nun in Gesellschaft & Leben gepackt, weil das Thema mein Leben dramatisch beeinflusst.

Vorweg zu mir: Ich bin 28 Jahre alt, homosexuell, lebe glücklich in einer Beziehung mit einer Frau, habe keine Kinder und bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt welche haben möchte, da sie momentan in meinem Leben überhaupt keinen Platz finden und sich das in den nächsten 3 Jahren zu 100% nicht ändern wird.

Nun zu meiner Frage, denn ich weiß einfach nicht mehr an wen ich mich wenden soll - so stelle ich meine Frage einfach ganz direkt ein paar Frauen in der Hoffnung jemand weiß Rat.

Seit über 12 Monaten habe ich dauerhaft meine Periode, teilweise mit 1-2 Tagen Pause dazwischen, aber eher selten.
Das ist soweit kein Problem, es gibt Binden, es gibt Tampons - das stört mich nicht wirklich. Nur ist diese Periode so stark, dass oft weder Binde noch Tampon gemeinsam reichen um mich ca. 2 Stunden zu schützen. Also: Muss ich mich an Orten aufhalten, wo ich eine Toilette aufsuchen kann.
Natürlich, wenn ich unterwegs bin, begleitet mich dieser Gedanke unentwegt. "Ist eine Toilette in der Nähe? Ist noch alles in Ordnung?", usw.
Quasi kann ich nie wirklich mit diesem Thema abschalten.
Ich habe einen neuen Job angefangen und die Kollegen wundern sich schon, dass ich so oft das Klo aufsuchen muss. Ich würde gerne mal wieder schwimmen gehen oder Sport machen. Ich würde einfach gerne mal wieder etwas mit meiner Freundin unternehmen, ohne das ich mich ständig unwohl fühle.
All diese Dinge und noch viel mehr sind derzeit einfach nicht möglich und das macht mich emotional gesehen verdammt fertig. Ich bin langsam verzweifelt.

Natürlich habe ich mir auch schon Rat von einer Gynäkologin besorgt. Von 5, um genau zu sein.
Die erste hat mir pflanzliche Mittel verschrieben die nichts geholfen haben.
Die zweite hat mir eine Ausschabung empfohlen - ebenfalls ohne Erfolg.
Die dritte meinte, man müsse meinen Hormonspiegel testen, dies ginge nur in bestimmten Tagen des Zyklus. Ich habe derzeit keinen Zyklus, dadurch das ich permanent meine Periode habe,
Die vierte wollte mich ins Krankenhaus schicken, da sie Angst hatte ich würde verbluten und das ich momentan starken Eisenmangel habe.
Die fünfte und das ist nun 2 Wochen her, hat gesagt ich solle mir eine Spirale einsetzen lassen. Der Eingriff würde mich 350€ kosten und gibt mir keine Garantie das es hilft.
Des weiteren sagte sie Gebärmutterentfernung oder verödung der Schleimhaut würde ebenfalls eine Option darstellen, allerdings nicht in meinem Alter.

Ich habe keine Lust mehr raus zu gehen, keine Lust auf Sex - fühle mich ständig unwohl und ich will so einfach nicht mehr weiter machen. Ich will nicht das mein gesamter Alltag von so etwas kontrolliert wird und will einfach mal wieder sorgenfrei das Haus verlassen können. Husten, ohne Angst zu haben das was daneben ging.

Eine Pille ist ebenfalls keine Option, da diese stark Thrombosefördernd ist und ich sowieso einen nicht sehr guten Blutdruck habe - was von anderen Krankheiten kommt.

Meine Frage nun an euch, meine Damen. Hat jemand noch eine Idee was ich tun kann?
Ich brauche meine Gebärmutter nicht, aber meine Frauenärztin sagte ich sei zu jung um diese Entscheidung zu treffen. Auch eine Verödung wäre für mich eine Option die ich ohne zu zögern wählen würde.
Was kann ich tun?
Kann mir jemand helfen?



Liebe Grüße

Bloß nicht!!! Du bist viel zu jung und man kann es nicht rückgängig machen. Benutze eine menstruationstasse. Das kann dir sehr helfen. Sicher sogar. 

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17. April um 14:21
In Antwort auf zora_zora

Also Polypen oder Fibroids kann man ausschließen.

Ich weiß nicht. Bei allen Frauenärztinnen hatte ich bisher das Gefühl, dass die mein Anliegen nicht wirklich ernst nehmen.

Nach dem Motto "Hört irgendwann schon wieder auf".

Wenn ich mich richtig informiert habe ist bei einer Enokrinologie doch auch nur Entfernung die Lösung?

Ich an deiner Stelle würde auch erst mögliche versuchen um die Gebärmutter erst einmal drine zu lassen.

- Ich hatte ebenfalls so krasse starke Blutungen wie du, die auch lang gingen.
Jedoch kam das von was anderem.

Geh nochmal zum spezialisten und schau das du jemanden findest der dich nicht direkt unters messer legen will.

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17. April um 14:50
In Antwort auf zora_zora

Hallo zusammen,
ich wusste nicht genau wo dieses Thema hin gehört, habe es aber nun in Gesellschaft & Leben gepackt, weil das Thema mein Leben dramatisch beeinflusst.

Vorweg zu mir: Ich bin 28 Jahre alt, homosexuell, lebe glücklich in einer Beziehung mit einer Frau, habe keine Kinder und bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt welche haben möchte, da sie momentan in meinem Leben überhaupt keinen Platz finden und sich das in den nächsten 3 Jahren zu 100% nicht ändern wird.

Nun zu meiner Frage, denn ich weiß einfach nicht mehr an wen ich mich wenden soll - so stelle ich meine Frage einfach ganz direkt ein paar Frauen in der Hoffnung jemand weiß Rat.

Seit über 12 Monaten habe ich dauerhaft meine Periode, teilweise mit 1-2 Tagen Pause dazwischen, aber eher selten.
Das ist soweit kein Problem, es gibt Binden, es gibt Tampons - das stört mich nicht wirklich. Nur ist diese Periode so stark, dass oft weder Binde noch Tampon gemeinsam reichen um mich ca. 2 Stunden zu schützen. Also: Muss ich mich an Orten aufhalten, wo ich eine Toilette aufsuchen kann.
Natürlich, wenn ich unterwegs bin, begleitet mich dieser Gedanke unentwegt. "Ist eine Toilette in der Nähe? Ist noch alles in Ordnung?", usw.
Quasi kann ich nie wirklich mit diesem Thema abschalten.
Ich habe einen neuen Job angefangen und die Kollegen wundern sich schon, dass ich so oft das Klo aufsuchen muss. Ich würde gerne mal wieder schwimmen gehen oder Sport machen. Ich würde einfach gerne mal wieder etwas mit meiner Freundin unternehmen, ohne das ich mich ständig unwohl fühle.
All diese Dinge und noch viel mehr sind derzeit einfach nicht möglich und das macht mich emotional gesehen verdammt fertig. Ich bin langsam verzweifelt.

Natürlich habe ich mir auch schon Rat von einer Gynäkologin besorgt. Von 5, um genau zu sein.
Die erste hat mir pflanzliche Mittel verschrieben die nichts geholfen haben.
Die zweite hat mir eine Ausschabung empfohlen - ebenfalls ohne Erfolg.
Die dritte meinte, man müsse meinen Hormonspiegel testen, dies ginge nur in bestimmten Tagen des Zyklus. Ich habe derzeit keinen Zyklus, dadurch das ich permanent meine Periode habe,
Die vierte wollte mich ins Krankenhaus schicken, da sie Angst hatte ich würde verbluten und das ich momentan starken Eisenmangel habe.
Die fünfte und das ist nun 2 Wochen her, hat gesagt ich solle mir eine Spirale einsetzen lassen. Der Eingriff würde mich 350€ kosten und gibt mir keine Garantie das es hilft.
Des weiteren sagte sie Gebärmutterentfernung oder verödung der Schleimhaut würde ebenfalls eine Option darstellen, allerdings nicht in meinem Alter.

Ich habe keine Lust mehr raus zu gehen, keine Lust auf Sex - fühle mich ständig unwohl und ich will so einfach nicht mehr weiter machen. Ich will nicht das mein gesamter Alltag von so etwas kontrolliert wird und will einfach mal wieder sorgenfrei das Haus verlassen können. Husten, ohne Angst zu haben das was daneben ging.

Eine Pille ist ebenfalls keine Option, da diese stark Thrombosefördernd ist und ich sowieso einen nicht sehr guten Blutdruck habe - was von anderen Krankheiten kommt.

Meine Frage nun an euch, meine Damen. Hat jemand noch eine Idee was ich tun kann?
Ich brauche meine Gebärmutter nicht, aber meine Frauenärztin sagte ich sei zu jung um diese Entscheidung zu treffen. Auch eine Verödung wäre für mich eine Option die ich ohne zu zögern wählen würde.
Was kann ich tun?
Kann mir jemand helfen?



Liebe Grüße

Die Spirale war meine Loeesung. Hatte gleiches Problem mit den dauernden starken Blutungen und seit Tag 1 der Spirale keine Blutung mehr, nie wieder und ich habe jetzt schon die Dritte nach ueber 10 Jahren. Auch sonst habe ich keine Beschwerden oder Schmerzen.

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