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Perfektionismus führt zu Bulimie

Letzte Nachricht: 16. Oktober 2012 um 0:09
K
kalila_12301214
14.10.12 um 23:34

Zu meinem Fall zunächst:
Ich bin Schülerin an einem Gymnasium und leide schon seit einigen Jahren an Bulimie.
Zurzeit bin ich in Behandlung bei einem Psychologen (freiwillig).

Ich habe mich gefragt, was zu dieser Krankheit geführt hat???

Mein Psychologe meint, ich sei ein Perfektionist und habe zu viel Selbstdisziplin. Alles ist bei mir perfekt geordnet, ... alles, außer meiner Essgewohnheit.
Anscheinend ist das mein Zustand des Ausbrechens, meine Angewohnheit, in der ich wie ein Tier werde und endlich gegen alle Regel und Gebote breche.

Doch was soll ich dagegen tun? Ich schaffe es nicht meine Anforderungen an mich selbst runterzuschrauben.
Ich bin total verzweifelt!
Und kann es echt sein, dass das zu meiner Krankheit geführt hat?

Ich wäre sehr dankbar für eine zweite oder dritte Meinung.

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Z
zahra_12528379
15.10.12 um 16:47

Ich kenne das...
...ich wuerde dir raten dass du versuchst deine familiaeren/freundschaftlichen Kontakte mehr zu pflegen.als ich noch in meiner bis jetzt schlimmsten bulimischen phase steckte habe ich diese vollkommen vernachlaessigt. treff dich mit einer freundin oder besuche ein familienmitglied wenn du merkst, du bekommst verlangen danach uebermassig zu essen um dann alles wieder zu erbrechen. hat mir echt geholfen. drücke dir die daumen ich bin auch auf dem gymi und mein psyschologe meinte dasselbe wie bei dir. einfach,rauszugehen und wieder rivhtig zu zu leben wenn msn merkt e

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Z
zahra_12528379
15.10.12 um 16:51
In Antwort auf zahra_12528379

Ich kenne das...
...ich wuerde dir raten dass du versuchst deine familiaeren/freundschaftlichen Kontakte mehr zu pflegen.als ich noch in meiner bis jetzt schlimmsten bulimischen phase steckte habe ich diese vollkommen vernachlaessigt. treff dich mit einer freundin oder besuche ein familienmitglied wenn du merkst, du bekommst verlangen danach uebermassig zu essen um dann alles wieder zu erbrechen. hat mir echt geholfen. drücke dir die daumen ich bin auch auf dem gymi und mein psyschologe meinte dasselbe wie bei dir. einfach,rauszugehen und wieder rivhtig zu zu leben wenn msn merkt e

Rest
es "überkommt" einen...kannst auch gene mal mit mir schreiben; dein bericht koennte von mir kommen und ich wuerde mich gerne mal mit dir austauschen

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K
kalila_12301214
15.10.12 um 23:54

Meine Vergangenheit
Seit wann ich Bulimie habe? -Seit 3 Jahren bereits.

Es fing tatsächlich damit an, dass ich sehr schüchtern und zurückhaltend war. Ich war niemals dick, doch ich hatte mich ständig mit den anderen verglichen und immer noch dünnere Mädchen gesehen. Manchmal bin ich über mich selbst schockiert, wie sehr ich mich da reinsteigern konnte.

In der Schule war ich die "Streberin", gegen die zwar niemand was hatte, doch ich kam mir nie wie etwas besonderes vor... ein Mauerblümchen... ein Mitläufer...
Ich hatte mich in das Lernen zurückgezogen und dann in das "Fressen".
Mein Bruder war ein Problemkind und hat mit seinem Drogenkonsum und seinem Rauchen im Alter von 14 Jahren die ganze Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Darum haben sich meine Eltern auch nicht allzu sehr auf mich konzentrieren können.
Richtige Freunde außerhalb der Schule hatte ich kaum, und auch die Schulfreunde kamen mir mehr als Kollegen vor, als wirklich Freunde.

Auf jeden Fall habe ich es geschafft über meinen eigenen Schatten zu springen. Ich habe super Freunde gefunden und treffe mich auch regelmäßig mit ihnen. Ich habe meine eigene Persönlichkeit gefunden und habe unheimlich Selbstvertrauen gewonnen. Geschafft habe ich es, indem ich alleine gereist bin. Diese Erfahrungen haben mich stark gemacht und mir bewiesen, dass ich nur aufgeschlossen sein muss, um weiter zu kommen.
Auch habe ich einen einen Freund, den ich über alles Liebe.
Selbst mit meiner Familie verstehe ich mich besser als je zuvor.

Das Problem ich, dass ich mein Privatleben umwälzen konnte, doch meine Bulimie ist geblieben.
Sie ist der letzte Teil meiner Vergangenheit. Eine letzte Erinnerung an meine Schwäche, an meine Einsamkeit, an meine Isolation, ein vergangener Teil, der noch immer in mir weiter lebt.

Und dieser letzte Rest bringt mich noch heute zum weinen, und treibt mich gelegentlich in die Verzweiflung.

(Danke für deine Antwort :* )

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kalila_12301214
15.10.12 um 23:59
In Antwort auf zahra_12528379

Ich kenne das...
...ich wuerde dir raten dass du versuchst deine familiaeren/freundschaftlichen Kontakte mehr zu pflegen.als ich noch in meiner bis jetzt schlimmsten bulimischen phase steckte habe ich diese vollkommen vernachlaessigt. treff dich mit einer freundin oder besuche ein familienmitglied wenn du merkst, du bekommst verlangen danach uebermassig zu essen um dann alles wieder zu erbrechen. hat mir echt geholfen. drücke dir die daumen ich bin auch auf dem gymi und mein psyschologe meinte dasselbe wie bei dir. einfach,rauszugehen und wieder rivhtig zu zu leben wenn msn merkt e

Bulimie obwohl man eigentlich glücklich ist
Ich treffe mich mit Freunden, täglich sogar. Während ich weg bin, oder wenn ich in den Urlaub mit Freunden fahre habe ich merkwürdigerweise nie das verlangen nach essen.
Doch sobald ich dann nach Hause komme, gehe ich sofort zum Kühlschrank.
Ich versteh mich und meine Lage selbst nicht mehr. Schon lange nicht mehr. ..

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kalila_12301214
16.10.12 um 0:09
In Antwort auf zahra_12528379

Rest
es "überkommt" einen...kannst auch gene mal mit mir schreiben; dein bericht koennte von mir kommen und ich wuerde mich gerne mal mit dir austauschen

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würde mich freuen mit jemanden darüber zu reden, der das Problem kennt.

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