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PAP Test 3d / 4a

21. September 2010 um 19:44

Hallo Zusammen...

ich probier mal die Kurzfassung, also nicht böse sein

Seit 1 Jahr habe ich die Spirale...seit dem sind meine PAP Tests auffällig - vorher waren sie immer in Ordnung.

Ich hatte nun mehrmals 3d...vor 6 Monaten 4a.
Eine Konisation habe ich ausgeschlagen. Auch auf Hinraten meiner Heilpraktikerin...

Der nächste Test war 3d - keine Rede der FA von einer Koni

Testergebnis heute 3d - Tendenz 4a - HPV wurde nicht getestet.

Seit einiger Zeit habe ich auch Ausfluss und eine Entzündung, den Ausfluss habe ich auch seit der Spirale.

Kann es sein, dass diese Entzündung die PAP Tests beeinflusst? Werde nach meiner Periode Milchsäurezäpfchen nehmen um dies zu testen.

Meine Frage... ist eine Koni wirklich sooo von Nöten, wenn das Ergebnis von 4a auf 3d zurückging und jetzt wieder zwar die Tendenz zu 4a hat - es aber noch nicht ist.
und wenn es sooo dringend wäre, warum wurde keine HPV Test mitgemacht?

Ich selbst spüre wenn mir etwas fehlt (z.b. Einweisung vom Arzt wegen Blinddarm - 12 Ärzte untersuchten mich - ich habe mich selbst entlassen - siehe da der Hausarzt fand eine geprellte Rippe - also kein Blinddarm)

Ich fühle mich gut und wenn ich in mich hineinhöre, sagt mir auch mein Körper nein keine Koni

Hört sich für viele vielleicht nach Humbug an, aber vielleicht können einige es nachvollziehen...

Wieso geht 4a zurück auf 3d und bleibt dort 6 Monate?

Ist es wirklich sooo dringend?

Ich möchte die Koni vermeiden, denn jede Vollnarkose ist nicht gut für den Körper, auch habe ich 50 kg abgenommen und auch aufgrund Stress Tinnitus hinter mir.
Kann dies auch eine Ursache der "kranken" Zellen sein?

Danke vorab für Eure Antworten.

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21. September 2010 um 21:54

...
Ich würde das an Deiner Stelle nicht so auf die leichte Schulter nehmen.

PAP IIId und PAP IVa sind bereits Krebsvorstufen bzw. Krebs im Frühstadium.

Die Konisation wäre wichtig, um mehr Gewebe zur Untersuchung zur Verfügung zu haben. Die Konisation ist dann häufig auch gleichzeitig die Therapie, da das veränderte Gewebe möglichst vollständig entfernt wird.

Hast Du Deinen Frauenarzt mal gefragt, warum kein HPV-Test gemacht wurde?

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21. September 2010 um 23:25
In Antwort auf nina5271

...
Ich würde das an Deiner Stelle nicht so auf die leichte Schulter nehmen.

PAP IIId und PAP IVa sind bereits Krebsvorstufen bzw. Krebs im Frühstadium.

Die Konisation wäre wichtig, um mehr Gewebe zur Untersuchung zur Verfügung zu haben. Die Konisation ist dann häufig auch gleichzeitig die Therapie, da das veränderte Gewebe möglichst vollständig entfernt wird.

Hast Du Deinen Frauenarzt mal gefragt, warum kein HPV-Test gemacht wurde?

...
habe sie gefragt ob HPV abgenommen wurde und sie verneinte. Da hab ich gar nicht weiter nachgefragt.

Es kommt mir vor, als hätte PAP Jede Frau und diese Koni ist reine Vorsorge..9 von 10 Frauen mit denen ich gesprochen habe, haben PAP und teilweise eine Koni, die hälfte davon hat weiterhin dieselben Werte nach der Koni und die Ärzte gehen dann nicht weiter vor....

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22. September 2010 um 8:56
In Antwort auf sina3132

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habe sie gefragt ob HPV abgenommen wurde und sie verneinte. Da hab ich gar nicht weiter nachgefragt.

Es kommt mir vor, als hätte PAP Jede Frau und diese Koni ist reine Vorsorge..9 von 10 Frauen mit denen ich gesprochen habe, haben PAP und teilweise eine Koni, die hälfte davon hat weiterhin dieselben Werte nach der Koni und die Ärzte gehen dann nicht weiter vor....

...
Ja, natürlich hat jede Frau einen PAP-Befund.

Die PAP-Befunde gehen von I - V.
PAP I und II sind jeweils normale Befunde (also keine Auffälligkeiten der Zelluntersuchung), während PAP III - V schon verdächtig ist bzw. schon Krebsvorstufen sind.

Wenn Dir Deine Gesundheit wichtig ist, würde ich an Deiner Stelle die Konisation vornehmen lassen.
Oder Du holst Dir eine zweite Meinung ein. Z.B. in einer Dysplasiesprechstunde einer (größeren) Klinik.

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4. Oktober 2010 um 22:58

Mach keinen Mist!
Hallo meine Liebe,

ich habe mir lange überlegt, ob ich in so einem Forum schreiben soll. Bin mir im Internet immer nicht so ganz sicher, wie die zwingend anzugebenden Daten so "verwertet" werden aber nachdem ich mich bei ähnlichen Befunden vor ca. 1 Jahr auch sehr intensiv in diversen Foren umgesehen habe, meine ich, dass ich auch die "Pflicht" habe, betroffenen Frauen, so gut ich kann, "beizustehen".
Vorab: Ich bin weder Mediziner, noch Heilpraktiker aber ich war auch der Meinung, dass mein Körper mir signalisierte, dass das Ganze (erst Pap 3 d und nach 9 Monaten 4a) sich körperlich eigentlich nicht so "dramatisch" anfühlte. Im Übrigen habe ich mich 1 Jahr lang bei einer Heilpraktikerin, die auf solche Befunde (Pap 3d) spezialisiert war, mit allen nur erdenklichen Mittelchen, Spritzchen etc. behandeln lassen - leider ohne Erfolg. Ca. 9 Monate nach dem 3d-Befund, wurde 4 a diagnostiziert. Eine Koni war unumgänglich - zumindest dann, wenn mann die Sache realistisch betrachtete, und dass ist nicht immer leicht...ich weiß. Ich muss dazu sagen, dass ich grundsätzlich eine riesige Angst vor Eingriffen in Vollnarkose habe aber wirklich: Lass das um Himmels Willen machen!!!! Es ist überhaupt nicht schlimm. Eingriff um 9:00. Nach hause "getrottet" inkl. Aufwachphase um 9.50 Uhr! Keine Schmerzen, nur ein Haufen Mullbinden, die in deinem "Inneren" gebunkert sind aber am nächsten Tag herausgeholt werden. Wirklich: Es ist überhaupt nicht schlimm!!!!
Der histologische Befund war leider nicht optimal. Nach einem Scheidenriss während der Geburt meiner Tochter, bildete sich wohl eine Narbe im Inneren und der Pathologe war nicht sicher, ob alle veränderten Zellen im Rahmen der Koni erwischt wurden. Empfehlung seinerseits: Entfernung der Gebärmutter. Wow, und das mit 41! Da bekommen andere Frauen noch Babies. Meine Gynäkologin ließ keinen Zweifel daran, dass ich damit nicht spaßen sollte. Tja, nicht so prickelnd, zwei Monate nach der Koni, die HE durchzuziehen aber ehrlich, auch das war nicht schlimm. Klar, es ist problematisch, wenn man noch Kinder möchte aber ernsthaft... überlege dir gut, ob du da weiter experimentieren möchtest. Ich selbst habe eine Freundin, bei der sich der Pap 4 a nach der Koni erledigt hatte, das ist heute über 10 Jahre her und alles ist gut aber ich persönlich wollte das Risiko nicht eingehen. Deshalb an alle betroffenen Frauen: Bitte habt keine Angst vor der Koni und im härtesten Fall auch nicht vor der HE, es ist wirklich nicht schlimm! Ich hatte mir das alles viel furchtbarer vorgestellt und ich hätte mir viele schlaflose Nächte schenken können. Also offen gesprochen, ich bin kein Mensch, der viel im Internet schreibt aber diesen Beitrag bin ich allen Frauen schuldig, die mich damals in den diversen Foren aufgebaut haben und die Einschätzungen aller "Betroffenen" waren richtig.
Fazit: Geh und erledige die Koni - unbedingt! Nach dem histologischen Befund ist die Sache meist erledigt und wenn nicht, dann hab keine Angst. Die Gebärmutter ist "nur" ein Organ, dass du nicht zwingend dazu brauchst, um glücklich und gesund zu leben! Hör auf "herum zu experimentieren", du spielst definitiv mit dem Feuer, ich habe es selbst versucht und das war nicht gut!!!
Heute ist bei mir soweit alles o.k. und es gibt, wie gesagt, keinen Grund, Angst zu haben, wirklich nicht (und ich bin ein riesen "Schisser") Also, Kopf hoch und alles Gute. Liebe Grüße
Pe!

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5. Oktober 2010 um 23:05

Gar nicht schlimm
lass es bloss machen, ich habe eine art konisation mit einem laser bekommen und hatte gar keine vollnarkose. wurde direct an der gebärmutter betäubt, ich war 1 tag zuhause, ein bisschen ziehen ...nun bin ich von 2 Jahre lang pap3d auf 2 und nun wieder 1. also alles wieder gut!

gruss

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14. Oktober 2010 um 14:28
In Antwort auf nina5271

...
Ja, natürlich hat jede Frau einen PAP-Befund.

Die PAP-Befunde gehen von I - V.
PAP I und II sind jeweils normale Befunde (also keine Auffälligkeiten der Zelluntersuchung), während PAP III - V schon verdächtig ist bzw. schon Krebsvorstufen sind.

Wenn Dir Deine Gesundheit wichtig ist, würde ich an Deiner Stelle die Konisation vornehmen lassen.
Oder Du holst Dir eine zweite Meinung ein. Z.B. in einer Dysplasiesprechstunde einer (größeren) Klinik.

Dysplasiesprechstunde
Hallo,
ich habe mich extra wegen diesem Thema hier angemeldet, da es mich auch schon seit über einem Jahr beschäftigt.
Bei mir wurde im August 2009 erstmals der Wert Pap 3 d festgestellt, zusätzlich bin ich HPV positiv.

Daraufhin habe ich natürlich alles unternommen, um diesen Wert zu verbessern. Versucht mich gesund zu ernähren, Kur mit Orthomol, regenerierende Zäpfchen, Frauenmanteltee u.s.w.

Bei der ersten Kontrolle nach drei Monaten war das Ergebnis unverändert. Ich bin mit meinen 31 Jahren zwar nicht mehr ganz so jung, aber ich habe noch keine Kinder und möchte unbedingt einmal schwanger werden. Daher riet mir meine FÄ zunächst nochmal drei Monate zu warten.

Anfang diesen Jahres war mein Pap-Wert dann auf 2 w und ich überglücklich. Mein Freund und ich beschlossen dann auch sofort, dass wir es mit dem Schwangerwerden versuchen wollten.
Bei der nächsten Kontrolluntersuchung im August wurde leider wieder Pap 3 d festgestellt. Ein erneuter HPV Test wurde nicht durchgeführt, da meine FÄ meinte, dass man bei diesem Pap-Wert davon ausgehen kann, dass man immer noch HPV positiv ist.

Was mich am meisten beunruhigt ist die Aussage, dass die Zellveränderungen diesmal erstmals hauptsächlich im Gebärmutterkanal festgestellt wurden. Das habe ich bisher, auch nach stundenlangem Lesen in sämtlichen Foren, noch nie gehört.
Ich stelle mir die Frage, ob eine Konisation da überhaupt möglich wäre, da der Gebärmutterkanal wohl tiefer drin liegt.
Und natürlich, welche Auswirkungen das auf meinen Kinderwunsch hat.

Morgen habe ich aufgrund dessen einen Termin bei der Dysplasiesprechstunde, wo wohl eine Kolposkopie gemacht und eine Gewebeprobe entnommen wird.

Natürlich bin ich sehr aufgeregt, andererseits aber auch froh, dass das Warten und die Unklarheit bald ein Ende hat.

Außerdem habe ich erst jetzt, auf der Überweisung für die Sprechstunde gelesen, dass ich wohl auch Condylome habe. Das verwundert mich doch sehr, da ich meine FÄ, gleich nach dem Erscheinen der ersten

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14. Oktober 2010 um 14:31
In Antwort auf miamaria13

Dysplasiesprechstunde
Hallo,
ich habe mich extra wegen diesem Thema hier angemeldet, da es mich auch schon seit über einem Jahr beschäftigt.
Bei mir wurde im August 2009 erstmals der Wert Pap 3 d festgestellt, zusätzlich bin ich HPV positiv.

Daraufhin habe ich natürlich alles unternommen, um diesen Wert zu verbessern. Versucht mich gesund zu ernähren, Kur mit Orthomol, regenerierende Zäpfchen, Frauenmanteltee u.s.w.

Bei der ersten Kontrolle nach drei Monaten war das Ergebnis unverändert. Ich bin mit meinen 31 Jahren zwar nicht mehr ganz so jung, aber ich habe noch keine Kinder und möchte unbedingt einmal schwanger werden. Daher riet mir meine FÄ zunächst nochmal drei Monate zu warten.

Anfang diesen Jahres war mein Pap-Wert dann auf 2 w und ich überglücklich. Mein Freund und ich beschlossen dann auch sofort, dass wir es mit dem Schwangerwerden versuchen wollten.
Bei der nächsten Kontrolluntersuchung im August wurde leider wieder Pap 3 d festgestellt. Ein erneuter HPV Test wurde nicht durchgeführt, da meine FÄ meinte, dass man bei diesem Pap-Wert davon ausgehen kann, dass man immer noch HPV positiv ist.

Was mich am meisten beunruhigt ist die Aussage, dass die Zellveränderungen diesmal erstmals hauptsächlich im Gebärmutterkanal festgestellt wurden. Das habe ich bisher, auch nach stundenlangem Lesen in sämtlichen Foren, noch nie gehört.
Ich stelle mir die Frage, ob eine Konisation da überhaupt möglich wäre, da der Gebärmutterkanal wohl tiefer drin liegt.
Und natürlich, welche Auswirkungen das auf meinen Kinderwunsch hat.

Morgen habe ich aufgrund dessen einen Termin bei der Dysplasiesprechstunde, wo wohl eine Kolposkopie gemacht und eine Gewebeprobe entnommen wird.

Natürlich bin ich sehr aufgeregt, andererseits aber auch froh, dass das Warten und die Unklarheit bald ein Ende hat.

Außerdem habe ich erst jetzt, auf der Überweisung für die Sprechstunde gelesen, dass ich wohl auch Condylome habe. Das verwundert mich doch sehr, da ich meine FÄ, gleich nach dem Erscheinen der ersten

Dyplasiesprechstunde
Ähm, sorry, bin wie erwähnt, neu hier und weiss nicht, wieso der letzte Absatz meines vorherigen Beitrages verschwunden ist...
Hier also die Ergänzung:
... gleich nach dem Erscheinen der ersten "Erhebung" darauf angesprochen habe. Sie meinte jedoch das sei eine Art Muttermal oder käme vielleicht vom Rasieren.

Mal schauen, was die "Experten" morgen sagen.

Bei Interesse werde ich gerne berichten, wie die Dysplasiesprechstunde verlaufen ist.

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