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Ovarialzyste und dann??

9. September 2007 um 11:06 Letzte Antwort: 9. September 2007 um 17:06

Hallo,
bei mir wurde vor 3 Jahren eine geplatze Zyste (funktionelle) per OP entfernt. Dannach wurden nochmal 2 Zysten per Medikament ausgetrocknet.
Nach der ersten OP war ich dann alle 3 Monate bei meiner Frauenärztin. Wir haben 2 mal noch Zysten per Chemie ausgetrocknet. Vor einem Jahr war dann innehalb von 3 Monaten wieder eine große Zyste da. Wurde von meiner Ärztin umgehend ins KH geschickt.
Bei den Voruntersuchungen wurde zwischen den Ärzten und mir noch diskutiert ob ggf. eine Total-OP gemacht werden muss (dies wollte man während der OP entscheiden). Da ich aber erst 27 J. bin und noch keine Kinder hab wurde als maximaler Schritt die Entfernung des betroffenen Eierstocks festgelegt. Was dann auch erfolgte. Ich muss hierzu sagen, dass alle Zysten bis zu dem Zeitpunkt immer den selben Eierstock betrafen. Der Befund war gutartig - kein Krebs, ich habe durchgeartmet und mich der Hoffnung hingegeben, dass das Thema durch ist.

Jetzt wurde erstmals eine Zyste am verbliebenen Eierstock gefunden. Diese wird wieder mit der chemischen Keule behandelt.

Ich bin jetzt langsam so mürbe, dass ich einfach nur will, dass der verbliebene Eierstock entfernt wird. Ich habe Angst, dass ich diese stetige nervliche Belastung nicht mehr lange aushalte. Da der Kinderwunsch bei mir noch nicht so ausgeprägt ist, sehe ich im Moment damit auch kein Problem. Meine größte Angst besteht einfach davor, dass irgendwann einmal ein Krebsbefund kommt. Da in meiner Familie schon einige an Krebs (Darm und Brustkrebs) gestorben sind. Bei meiner Mutter wurde im Alter von 26 J. eine Total-OP (in der damaligen DDR) gemacht. Eine genaue Info warum dies geschah haben wir nicht. Aber Ihr geht es mit Ausnahme einer sehr langen Phase der Wechseljahre sehr gut.

Ich bin nun auf der Such nach einer unbelasteten Dritten Meinung.

Was soll ich machen? OP und raus damit oder immer wieder die Angst ob ne neue Zyste entstanden ist "nur" um den möglichen Kinderwunsch zu schützen?

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9. September 2007 um 17:06

Was ne Odyssee !
Zum Teil kann ich Dein Problem, da zumindest einige Sachen bei uns gemeinsam übereinstimmen. Zum ersten die wiederkehrenden Zysten und zum 2. das Krebsrisiko durch meine Familie und meine Angst vor Krebs seit ca.15 J..
Also, nun zum Lösungsansatz! Ich würde nichts tun (OP), was nicht unbedingt nötig ist. Wer weiß, wie Du in 10 J. denkst, über den Kinderwunsch !?
Da eine Zyste ja nu mal eine Gewebeveränderung ist, ist ganz klar, dass man sich Sorgen macht,wg. Krebs (ist ja bei mir auch so). Mich hat diese Angst allerdings sehr stark belastet, sodass ich immer auf der Suche nach einer Möglichkeit der Vorbeugung. Die habe ich vor wenigen Monaten denn auch gefunden und seitdem "schlafe ich wesentlich ruhiger". Es gibt ein pflanzliches Mittel, das die Krebszellen dazu bringen kann, ihren eigenen Selbstzerstörungsmechanismus zu aktivieren.Das Immunsystem kann soweit gesteigert werden, dass es zur Vorbeugung v Krebs, aber auch bei bestehendem Krebs mit voller Kraft arbeitet. Hilft man dann noch mit bioaktiven Vitaminen und Vitalstoffen nach , kann man dem Organismus eigentlich alles geben, was er braucht. So hat der Körper keinen Grund mehr Amok zu laufen und Zellen negativ zu verändern.
Überlegs Dir nochmal, mit der OP. Denk daran, dass man das nicht mehr rückgängig machen kann ! Ciao

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