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OT: Opa gestorben, Oma stirbt auch bald...

12. März 2012 um 21:37 Letzte Antwort: 13. März 2012 um 6:56

Hallo,
Sorry wenn das jetzt etwas OT ist, wollte das aber jetzt einfach mal loswerden!
Mein Opa ist heute im Alter von 80 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Im wurde die Diagnose letzten August gestellt, und der Krebs war schon so weit, dass es nich mehr operierbar/therapierbar war... Dazu muss aber auch gesagt werden dass er Diabetiker war und schon oft operiert wurde und er es wahrscheinlich nicht geschafft hätte. Ihm ging es letztens immer schlechter, seit Januar hat er kaum noch Essen bei sich gehalten, und ist dauernd zwischen Krankhenhaus und haus gependelt... Letzte Woche hat sich sein zustand verschlechtert, gestern hat er eine Sauerstoffmaske bekommen, nix ging mehr, meine Oma war die ganze nacht bei ihm... Heute Mittag war es dann "vorbei". So richtig traurig bin ich jedoch nicht, da ich immer eher ein engeres Verhältnis mit meiner Oma hatte. Diese hat Brustkrebs seit ca 1 Jahr, wurde auch operiert doch der Krebs ist troze Chemo zurückgekommen und sehr aggressiv. Habe mich heute aber lange mit ihr unterhaltem und hatte nicht den Eindruck dass es ihr sehr schlecht geht, umso mehr erschüttert war ich als mir mein Vater gerade gesagt hat dass sie wohl auch bald stirbt ich weiss nicht ob jmd von euch schon mal mit krebs in verbindung war... Aber ich will meine Oma nicht so daran kaputtgehen sehen wie mein Opa...

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13. März 2012 um 6:56

Das Leben fragt leider nicht....
Liebe Steffielina,

es tut mir leid das zu lesen. Die Erfahrungen die du machen musst sind mit die schlimmsten, die man machen kann. Ich selbst habe im Alter von sieben meine beiden Großeltern an Krebs sterben sehen und als ich zehn erkrankte auch mein Papa. Sie alle haben es nicht geschafft.....
Die große Frage des `Warum???` stellt man sich gefühlte zigtausend Mal und ebenso häufig kann man sie nicht beantworten.

Im Umgang mit der Erkrankung meines Vaters` habe ich gelernt, dass das Einzige was man tun kann ist, die verbliebene Zeit mit noch so vielen schönen und liebevollen gemeinsamen Erlebnissen und Gesprächen zu füllen wie möglich.

Denn so füllst du dein Herz mit kostbaren Erinnerungen und kannst deiner Oma beistehen, sie ablenken und ihr zeigen, wie lieb du sie hast!!!!!

Bist du in Therapie? ich fand es wichtig jemanden zu haben mit dem ich diese Dinge aufarbeiten konnte....

Habe keine Scheu mit deiner Oma über ihre und deine Ängste zu sprechen, es tut euch beiden gut....

Ich drücke dich fest und hoffe sehr, dass du diese schweren Zeiten gut überstehst und immer weißt, dass ihr die Zeit die ihr jetzt habt so gut nutzt wie möglich!!!!!

Alles Liebe!

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