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Orgasmusprobleme

3. Februar 2013 um 23:27 Letzte Antwort: 11. Februar 2013 um 13:07

Suche ernsthaft Rat und Leute mit ähnlichen Erfahrungen oder Problemen und hoffentlich Lösungen.

Ich, männlich, 45 habe das Problem, das ich sehr oft Schwierigkeiten habe, zum Orgasmus zu kommen. Ein Problem, das offenbar häufiger bei Frauen vorkommt während es bei meinen Geschlechtsgenossen wohl offenbar kein Problem ist - oder gibt es andere Männer mit diesem Problem?

Ich bin sexuell ziemlich aufgeschlossen, habe viel Erfahrungen sammeln können, habe keinerlei Erektionsprobleme (ganz im Gegenteil eher lange und andauernde Erektionen) - auch habe ich Lust und das Bedürfnis nach Sex und kuscheln. Beim Sex ist dann auch erst noch alles super. Nur bin ich nicht von der schnellen Sorte. Ich brauche Zeit und ein gewisses Vorspiel. Trotz Erektion und Geilheit bin ich weit ab vom Orgasmus. Dann kann ich ewig vögeln. Mag für den einen oder die andere super klingen. Aber wenn meine Freundin schon das zweite oder dritte mal ihren Spass hatte bin ich langsam frustriert und hätte wenigstens gerne einen Orgasmus. Mir macht es ja trotzdem Spass und oft bin ich kurz davor und dann fehlt der letze Kick! Irgendwie setze ich mich selbst unter Druck und denke irgendwann, wenn ich jetzt nicht gleich komme, verliert meine Partnerin die Lust (Hatte mal so eine Freundin - der waren 10 minuten schon zuviel). Auch denke ich meist daran, es meiner Partnerin recht zu machen damit sie nicht zu kurz kommt. Das gelingt mir auch meist - nur komme ich dadurch eben zu kurz (bzw. eben gar nicht!). Und wenn es dann klappt, dann zu 98 % nur dann, wenn sie oben drauf sitzt. Aber selbst da erreiche ich den Orgasmus oft nur mit Anstrenung.

Gibt es Geschlechtsgenossen mit ähnlichen Problemen?
Und wenn, konntet ihr das Problem lösen?
Und wie seht ihr Frauen das Problem? Ab wann dauert euch der Sex zu lange bzw wann wird er für Euch zur "Arbeit"?

Bin gespannt auf Eure Antworten.








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8. Februar 2013 um 11:15

Ich verstehe Dein Problem
durchaus. Man liest und hört es zwar eher von Frauen. Aber es sind sehr viele Männer in der selben Situation wie Du und die meisten haben irgendwann ein Problem damit.

Ich selbst bin auch eher eine 'von der schnellen Truppe'... ganz untypisch eigentlich. Bei mir spielt sich schon lange vor dem eigentlichen Sex ganz viel im Kopf ab, das ist mein Vorspiel... und wenn es dann zur Sache geht, habe ich es gerne kurz, knackig und sehr heftig. Wenn der Mann dann sehr lange braucht, wird mir das tatsächlich körperlich anstrengend, das gebe ich zu.

Aber wenn man jemanden liebt, macht man Zugeständnisse... außerdem könnte ich mir vorstellen, dass Du vielleicht - zumindest gelegentlich - schon vor dem eigentlichen Akt selbst mal anfängst?

Die meisten Frauen lieben es, ihrem Partner bei der Selbstbefriedigung zuzusehen... und es wäre körperlich entspannter... denn selbst wenn sie sich dann hinreissen lässt, und es sich auch macht, ist es anders, als wenn sie unter, über, neben Dir liegt....

Oder ein bisschen ...

oder..oder...oder.... da wird jedes Paar seine eigenen Erfahrungen haben...

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8. Februar 2013 um 11:23

Bei meinem
Beitrag fehlt nach "oder ein bisschen" das Wort ... .. und ja...da ich schon nachtrage:

Deine Frage war ja auch an uns Frauen, ab wann es zu anstrengend, zu viel wird.

Ich bin sicher nicht das Paradebeispiel für mein Geschlecht.

Und es ist ganz schwierig, einen Zeitpunkt festzulegen, wann die Erregung beginnt, einzusetzen bis dahin, wo man dann schon ein oder mehrmals gekommen ist und keine Lust mehr hat. - krass ausgedrückt...

IIch habe manchmal den ganzen Tag über Fantasien, die eine Art Dauererregung mit sich bringen, die sich dann letztlich in einer halben Minute entladen kann und dann bin ich fix und fertig und möchte nur noch die Entspannung geniessen.

Aber Du fragst nach der Dauer des Aktes an sich - also da wäre mir alles, was über 20 Minuten geht, wahrscheinlich zu viel.

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8. Februar 2013 um 16:31
In Antwort auf an0N_1214069699z

Bei meinem
Beitrag fehlt nach "oder ein bisschen" das Wort ... .. und ja...da ich schon nachtrage:

Deine Frage war ja auch an uns Frauen, ab wann es zu anstrengend, zu viel wird.

Ich bin sicher nicht das Paradebeispiel für mein Geschlecht.

Und es ist ganz schwierig, einen Zeitpunkt festzulegen, wann die Erregung beginnt, einzusetzen bis dahin, wo man dann schon ein oder mehrmals gekommen ist und keine Lust mehr hat. - krass ausgedrückt...

IIch habe manchmal den ganzen Tag über Fantasien, die eine Art Dauererregung mit sich bringen, die sich dann letztlich in einer halben Minute entladen kann und dann bin ich fix und fertig und möchte nur noch die Entspannung geniessen.

Aber Du fragst nach der Dauer des Aktes an sich - also da wäre mir alles, was über 20 Minuten geht, wahrscheinlich zu viel.

Hallo Carolinchen,
Danke erstmal für Deine Antworten. Ich dachte schon, das mich niemand ernst nimmt. Dabei ist die Situation echt problematisch.

Tatsächlich geistert in meinen Kopf die Mär herum, das Frauen es lieben, lange, ausdauernd und mit langem Vorspiel verwöhnt zu werden während eigentlich Männer eher von der schnellen Sorte sind - rauf rein feddisch!. So gesehen dachte ich lange, eher ein guter Liebhaber zu sein der diese Bedürfnisse auch erfüllt. Tatsächlich habe ich aber die Erfahrungen machen müssen - und Du bestätigst es ja auch ein wenig - das Frauen eben gar nicht unbedingt auf lange ausgedehnten Sex stehen. So ein Mist! Da liest man als Mann laufend von frühzeitigem Samenerguss und das die Partnerin dann unbefriedigt und irgendwann frustriert auf der Strecke bleibt (Und ich denke noch: "Hey - nicht mit mir!") und dann passiert mir das genaue Gegenteil - hurra! Das das untypisch für Frauen ist, mag sein - aber dann habe ich wohl bisher überwiegend mit untypischen Frauen zutun gehabt. Immerhin brauche ich mir um die Befriedigung meiner Partnerin keinen Kopf machen.

Deinen Tipp mit dem "vorher Anfangen" habe ich schon probiert - zumindest für mich allein. Die Variante, es mit meiner Freundin gemeinsam zu machen klingt auch gut. Mal sehen.

Ich danke Dir jedenfalls für Deine offenen Worte.

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8. Februar 2013 um 21:30
In Antwort auf an0N_1224467899z

Hallo Carolinchen,
Danke erstmal für Deine Antworten. Ich dachte schon, das mich niemand ernst nimmt. Dabei ist die Situation echt problematisch.

Tatsächlich geistert in meinen Kopf die Mär herum, das Frauen es lieben, lange, ausdauernd und mit langem Vorspiel verwöhnt zu werden während eigentlich Männer eher von der schnellen Sorte sind - rauf rein feddisch!. So gesehen dachte ich lange, eher ein guter Liebhaber zu sein der diese Bedürfnisse auch erfüllt. Tatsächlich habe ich aber die Erfahrungen machen müssen - und Du bestätigst es ja auch ein wenig - das Frauen eben gar nicht unbedingt auf lange ausgedehnten Sex stehen. So ein Mist! Da liest man als Mann laufend von frühzeitigem Samenerguss und das die Partnerin dann unbefriedigt und irgendwann frustriert auf der Strecke bleibt (Und ich denke noch: "Hey - nicht mit mir!") und dann passiert mir das genaue Gegenteil - hurra! Das das untypisch für Frauen ist, mag sein - aber dann habe ich wohl bisher überwiegend mit untypischen Frauen zutun gehabt. Immerhin brauche ich mir um die Befriedigung meiner Partnerin keinen Kopf machen.

Deinen Tipp mit dem "vorher Anfangen" habe ich schon probiert - zumindest für mich allein. Die Variante, es mit meiner Freundin gemeinsam zu machen klingt auch gut. Mal sehen.

Ich danke Dir jedenfalls für Deine offenen Worte.


sehr gerne. und wenn Du Dich weiter austauschen möchtest..PN genügt...

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11. Februar 2013 um 13:07

Vielleicht hilft es dir..
Als erstes für mich als Frau ist es Grade sehr schön langen genussvollen Sex zu haben.
Ich würde es erst als anstrengend und doof finden wenn ich nicht mehr kann aber noch Lust habe. So mit wechsele ich mich mit meinem Partner ab. Wir probieren verschiedene Stellungen aus. Er hat auch manchmal das Problem schwer zu kommen. Aber Grade dann versuche ich, das er sich entspannt. Wir kuscheln küssen und machen mal kleine Sex Pausen. Das heißt ich mache es ihm mit der Hand zb. Ich finde es schön wenn man liebe und Zärtlichkeit bei dem Akt der Liebe spürt.

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