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Organspendeausweis

19. Juni 2007 um 16:53

Was haltet ihr davon, dass nach eurem Tot euch die Organe entnomen werden und an kranke, die es brauchen, weitergegeben werden?

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23. Juni 2007 um 23:02

Gut
ich habe schon seit vielen jahren einen organspenderausweis denn ich finde es gut wenn man nach meinem tod mit meinen organen vielleicht einem anderen menschen helfen kann.

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24. Juni 2007 um 4:42

Toll,aber gut durchdenken!
Prinzipiell eine gute Sache,aber du solltest festlegen was genau du spenden willst.Viele möchten ja gerne ihr Herz oder ihre Netzhaut behalten.
LG

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25. Juni 2007 um 12:33

Find ich okay !
Habe selbst schon seit einigen Jahren einen Organspende-Ausweis , breche aber bei dem Gedanken, wenn es denn irgendwann soweit ist auch nciht wirklich in Begeisterungsstürme aus. Aber ich finds halt wichtig u notwendig.
Wenn man mal bedenkt, dass ca. 89 % gern ein Organ bekämen und nur ca. 4 % Ihre Organe spenden wollen ...
Ich find das Schei...
Also , denkt doch mal alle drüber nach - man kann doch nicht von anderen erwarten, wozu man selbst nicht bereit ist.
LG u AG

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8. August 2007 um 19:01

Der Organspendeausweis ist ein muss!
Ich finde es klasse das es sowas gibt und meine meinung ist dazu: vieleicht brauche ich irgendwann mal ein Spenderorgan aber ich habe dies nicht verdient wenn ich nicht bereit bin das selbe für andere zu tun....

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3. Oktober 2007 um 23:57
In Antwort auf quinn_12307373

Gut
ich habe schon seit vielen jahren einen organspenderausweis denn ich finde es gut wenn man nach meinem tod mit meinen organen vielleicht einem anderen menschen helfen kann.

Jaa!
Für mich ist zur Organspende nein zu sagen eine art von unterlassener hilfeleistung. meiner meinung nach gibt es kein stichhaltiges argument, warum es nicht machen sollte! ich habe auch seit fast 2 jahren einen Organspendeausweis (ich bin jetzt 18)!
ich finde es toll, dass ihr euch auch dazu entschieden habt!

Alles Gute,

zuckermaus

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22. November 2007 um 23:40

Ich finde das ne gute Sache
Ich persönlich bin vollkommen überzeugt vom Ogranspendeausweis!

Denn wenn bei mir der Tod eintritt brauch ich so wieso meine Organe nicht mehr> und solange ich mit diesem kleinen Ausweis und meinem Willen vielen anderen Menschen helfen kann! Find eich dies eine gute Sache!

Ich vertrete die Meinung, dass alle Führerscheinbesitzer aktiv befragt werden müssen bzw. sich bereit oder dagegen aus zusprechen> ob sie Organspender werden oder dies abzulehnen!

In der Schweiz und damals in der DDR ist es Standart, dass niemand gefragt wurde un einfach die Organe entnommen wurden um anderen Menschen zuhelfen! Es sei denn es wurde vornerein vom Toten abgelehnt!

Ich bin auch dafür dass dies bei uns in Deutschland beschloss wird! Denn da würden tausende von Menschen die auf ein Lebensrettenes Organ warten geholfen werden!

Sicherlich werde sich viele mit diesem Thema noch nie bschäftigt haben und es ist manchmal schwer drüber nach zudenken, wass passiert wenn man Tod ist! Aber bedenkt nochmals Ihr könnt anderen todkranken Menschen nach Eurem Tod weiter helfen zu überleben!

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8. Januar 2008 um 22:51

Beste Sache der Welt
Ich finde es die beste Sache der Welt, da ich ohne Spenderherz nicht mehr leben würde...

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24. Januar 2008 um 16:39

Super Sache
hab zwar vor Kurzem einen Beitrag gesehen bei welchem die Transplantation von Organen teilweise in Frage gestellt wurde aber das kann mich nicht davon abhalten. Wenn ich tot bin nützen mir diese Organe nichts mehr. Ich hab selbst lange in einem Krankenhaus gearbeitet, es wurde in dieser Zeit auch 2mal ein Transplantationsteam geholt, da ein Spender im Krankenhaus lag. Die Richtlinien um den Tod festzustellen sind sehr streng. Ich hab keine Angst, dass man mir vor dem Feststellen des endgültigen Hirntodes ein Organ entnehmen würde. Ich hab seit Jahren einen Ausweis weil ich auch meinen Angehörigen nicht diese Entscheidung überlassen möchte. Das ist nämlich zu so einem Zeitpunkt sehr schwer für sie!

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17. November 2009 um 14:50

Umbedingt
ich halte davon ganz viel denn ich habe meine nieren verloren 5 jahre gewartet und hab jetzt endlich eine abber bis dahin war es ein schwerer weg

ich finde jeder mensch sollte einen haben denn es sind so viele menschen die auf ein 2tes leben warten

und es nützt dir auch nichtz mit organen begraben zu werden

lg aylin

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18. November 2009 um 14:07
In Antwort auf abiram_12485897

Ich finde das ne gute Sache
Ich persönlich bin vollkommen überzeugt vom Ogranspendeausweis!

Denn wenn bei mir der Tod eintritt brauch ich so wieso meine Organe nicht mehr> und solange ich mit diesem kleinen Ausweis und meinem Willen vielen anderen Menschen helfen kann! Find eich dies eine gute Sache!

Ich vertrete die Meinung, dass alle Führerscheinbesitzer aktiv befragt werden müssen bzw. sich bereit oder dagegen aus zusprechen> ob sie Organspender werden oder dies abzulehnen!

In der Schweiz und damals in der DDR ist es Standart, dass niemand gefragt wurde un einfach die Organe entnommen wurden um anderen Menschen zuhelfen! Es sei denn es wurde vornerein vom Toten abgelehnt!

Ich bin auch dafür dass dies bei uns in Deutschland beschloss wird! Denn da würden tausende von Menschen die auf ein Lebensrettenes Organ warten geholfen werden!

Sicherlich werde sich viele mit diesem Thema noch nie bschäftigt haben und es ist manchmal schwer drüber nach zudenken, wass passiert wenn man Tod ist! Aber bedenkt nochmals Ihr könnt anderen todkranken Menschen nach Eurem Tod weiter helfen zu überleben!

frankiboy
Ich finde dein Statement uneingeschränkt ok. Ich habe schon seit ich denken kann, einen Organspendeausweis.
An alle: Guckt mal unter der Sparte "Gesellschaft" und dann "Kultur" unter dem Beitrag "Organspende". Da habe ich eifrig mitdiskutiert. Hammerhart, was da manche bringen!!!!

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18. November 2009 um 14:08
In Antwort auf maeve_11916515

Der Organspendeausweis ist ein muss!
Ich finde es klasse das es sowas gibt und meine meinung ist dazu: vieleicht brauche ich irgendwann mal ein Spenderorgan aber ich habe dies nicht verdient wenn ich nicht bereit bin das selbe für andere zu tun....

@ anke
GANZ genau MEINE Meinung!!!!!!!

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18. November 2009 um 14:09
In Antwort auf merlyn_12105560

Toll,aber gut durchdenken!
Prinzipiell eine gute Sache,aber du solltest festlegen was genau du spenden willst.Viele möchten ja gerne ihr Herz oder ihre Netzhaut behalten.
LG

@ yahabibi

Wozu muss ich bitte beispielsweise Herz oder Netzhaut behalten????
Wenn nach meinem Tod verbrannt werde, ist alles eh weg. Wenn ich im Sarg unter die Erde komme, bin ich nach ein paar Wochen von den Würmern zerfressen, ist AUCH eh alles weg.
Da spende ich doch lieber alles! Das ist doch wesentlich sinnvoller!

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28. November 2009 um 4:12
In Antwort auf zuckermaus001

Jaa!
Für mich ist zur Organspende nein zu sagen eine art von unterlassener hilfeleistung. meiner meinung nach gibt es kein stichhaltiges argument, warum es nicht machen sollte! ich habe auch seit fast 2 jahren einen Organspendeausweis (ich bin jetzt 18)!
ich finde es toll, dass ihr euch auch dazu entschieden habt!

Alles Gute,

zuckermaus

.
Also ich Spende meine Organe nicht.

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6. August 2011 um 23:06

Bin absolut dafür
Ich besitze selbst seit zwei Jahren einen Organspendeausweis. Darauf gekommen bin ich übrigens durch unseren Ethiklehrer! Wir hatten das Thema Organspende in der Schule durchgenommen und darüber geredet, warum in Deutschland so wenige einen entsprechenden Ausweis besitzen. Als er uns gefragt hat ob wir dafür oder dagegen sind, hat die Mehrheit zwar gesagt sie wäre absolust für Organspende aber als er fragte ob wir denn auch Organspendeausweise hätten, hat sich nur ein Mädchen gemeldet.

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7. August 2011 um 15:42

Pro Organspende
Ich besitze meinen Organspendeausweiß seid zwei Jahren. Ich spende auch regelmäßig Blut, sowie Blutplasma.
Ich bin der Ansicht, dass man seine Organe nicht braucht, wenn man tot ist. Dann helfe ich doch lieber anderen damit. Und ich finde den Gedanken schrecklich, wenn ich weiß, dass genau jetzt jemand sirbt, obwohl es soo viele Menschen gegeben hat, sie zu egoistisch waren ihre Organe zu spenden und sich lieber mit ihnen haben verbrennen lassen, als jemanden zu helfen! Für mich spricht absolt nichs gegen eine Spende.

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12. August 2011 um 19:02

Dennoch pro...
Ja, ich weiß. Aber es stellen zwei ärtze fest, ob man hirntod ist. Und ich will nicht von maschinen leben. Außerdem ist die wahrscheinlichkeit aufzuwachen sehr gering. Und selbst, wenn man aufwacht hat das gehirn sehr viel schaden genommen. Ich habe mich sehr gut über das thema informiert und auch zahlreiche vorträge darüber gehört und stehe 100%ig dahinter. Für mich ist das gelebte nächstenliebe. Ich bin auch nicht religiös und habe keine angst davor im himmel "zerstückelt" anzukommen. Deshalb spricht für mich nichts dagegen. Ich hoffe, dass mehr menschen so denken.

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26. Oktober 2011 um 9:29
In Antwort auf lorne_12836616

.
Also ich Spende meine Organe nicht.

Warum nicht??
Wozu brauchst du die noch nach dem Tod????

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27. Oktober 2011 um 11:58

Organspende macht mich krank und ich finde es pervers.
ich denke wir haben die Grenze des unmenschlichen bereits bei weitem überschritten. Ich möchte niemals das Organ eines Toten in mir, lieber sterbe ich früher. Auch möchte ich nicht, dass mein Partner oder meine Kinder auf dem Tisch aufgeschnitten werden und in ihre Teile zerlegt werden, wie beim Autoteilehandel. Das ist einfach eine abartige Vorstellung für mich. Ich liebe meinen Partner sehr und habe immer an eine Liebe bis in die Ewigkeit geglaubt, aber wenn er seine Organe spendet, besuche ich ihn niemals am Grab und er wird mich auch nach dem Tot nicht mehr sehen und ich werde ihm auch nicht treu bleiben, wenn er vor mir stirbt, denn mal ehrlich, wer möchte schon, dass ein anderer Mensch mit den Organen seines Geliebten durch die gegend rennt, das ist für mich perverser als jegliche Vorstellungen. Das ist wie fremdgehen nach dem Tot und es gibt Sachen in einer Beziehung, die sollten niemal passieren. Nur weil wir ein Gehirn und Hände haben, müssen wir uns nicht anmaßen, Gott zu spielen. Wenn jemand sagt, es wäre Nächstenliebe, der aber nicht die Ängste seines Partners erkennt, der eigentlich der nächst geliebte sein sollte, dann geht das garnicht. Wollt Ihr, dass Euer Partner fremd geht? Es ist ja nur Fleisch,...nein,...aber warum wollt ihr dann Organspende von Eurem Partner? Das ist viel perverser als fremdgehen. Ich zweifel an der Menschheit und möchte ehrlich gesagt garnicht in so einer Gesellschaft leben, denn das ist so unvorstellbar krank. Wenn ich oder meine Kinder sterben, dann ist es so von Gott gewollt und man sollte dem Menschen seine Würde lassen.

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3. November 2011 um 14:18

Unsere Dekadenz holt uns bald ein.
Aus dem einen Grund weiß ich, wie schwer es ist, den Tod zu akzeptieren, aber auf der anderen Seite können wir doch nicht glauben,,dass wir auch das Laben kaufen können? Am Ende des Lebens steht der Tod. Organspende passt zu unserer Dekadenz. Wir haben anti-aging im Programm und die Medizin rettet uns mit OPs, die es vor 20/30 Jahren noch nicht gab und jetzt tauschen wir bei einen Misswirtschaft mit unserem Leben einfach die Organe aus?
Klar, wer nicht glaubt, kann auch schlecht ein Ende akzeptieren...
lucie24110

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3. November 2011 um 14:58
In Antwort auf steffi1044

Organspende macht mich krank und ich finde es pervers.
ich denke wir haben die Grenze des unmenschlichen bereits bei weitem überschritten. Ich möchte niemals das Organ eines Toten in mir, lieber sterbe ich früher. Auch möchte ich nicht, dass mein Partner oder meine Kinder auf dem Tisch aufgeschnitten werden und in ihre Teile zerlegt werden, wie beim Autoteilehandel. Das ist einfach eine abartige Vorstellung für mich. Ich liebe meinen Partner sehr und habe immer an eine Liebe bis in die Ewigkeit geglaubt, aber wenn er seine Organe spendet, besuche ich ihn niemals am Grab und er wird mich auch nach dem Tot nicht mehr sehen und ich werde ihm auch nicht treu bleiben, wenn er vor mir stirbt, denn mal ehrlich, wer möchte schon, dass ein anderer Mensch mit den Organen seines Geliebten durch die gegend rennt, das ist für mich perverser als jegliche Vorstellungen. Das ist wie fremdgehen nach dem Tot und es gibt Sachen in einer Beziehung, die sollten niemal passieren. Nur weil wir ein Gehirn und Hände haben, müssen wir uns nicht anmaßen, Gott zu spielen. Wenn jemand sagt, es wäre Nächstenliebe, der aber nicht die Ängste seines Partners erkennt, der eigentlich der nächst geliebte sein sollte, dann geht das garnicht. Wollt Ihr, dass Euer Partner fremd geht? Es ist ja nur Fleisch,...nein,...aber warum wollt ihr dann Organspende von Eurem Partner? Das ist viel perverser als fremdgehen. Ich zweifel an der Menschheit und möchte ehrlich gesagt garnicht in so einer Gesellschaft leben, denn das ist so unvorstellbar krank. Wenn ich oder meine Kinder sterben, dann ist es so von Gott gewollt und man sollte dem Menschen seine Würde lassen.

Ja, der Glaube ist sehr wichtig!!!
Das stimmt, wer nicht glaubt, dann kein Ende akzeptieren, lieber ein Ende mit Schrecken als gar kein Ende. Wir sollten uns nicht zum Ersatzteillager machen und unsere Kinder auch nicht, falls sie sterben. Es gibt Grenzen und diese versuchen die Menschen, immer wieder zu durchbrechen, ich sage nur Finger weg, von Dingen, die Gott lenken sollte.

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4. April 2012 um 13:48

Ja zur Organspende!!
Wenn ich bedenke wie viele Menschen auf Organe warte, bin ich froh einen Organspendeausweis zu haben. Dann hat mein Tod sogar noch einen Sinn, egal wie sinnlos der Tod auch manchmal erscheinen mag. Ich spende auch alles, weil es mich dann auch nicht mehr interessiert wenn es soweit ist. Jeder der gegen Organspende ist, scheint für mich einfach nur dumm und egoistisch zu sein. Warum sollen andere Menschen, die wegen einer Erbkrankheit eine neue Lunge brauchen, nicht auch ihr Recht auf Leben bekommen, wenn meins vorbei ist? Und warum zur Hölle sollte Gott uns die Möglichkeit der Organtransplantation geben um Leben zu retten, wenn wir dieses Potenzial dann nicht ausschöpfen sollen? Es sind nur Organe, die uns am Leben erhalten sollen, wenn sie dies für uns nicht mehr tun können, dann sollen sie es für andere tun!

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21. Mai 2012 um 20:05
In Antwort auf iven_12924405

Pro Organspende
Ich besitze meinen Organspendeausweiß seid zwei Jahren. Ich spende auch regelmäßig Blut, sowie Blutplasma.
Ich bin der Ansicht, dass man seine Organe nicht braucht, wenn man tot ist. Dann helfe ich doch lieber anderen damit. Und ich finde den Gedanken schrecklich, wenn ich weiß, dass genau jetzt jemand sirbt, obwohl es soo viele Menschen gegeben hat, sie zu egoistisch waren ihre Organe zu spenden und sich lieber mit ihnen haben verbrennen lassen, als jemanden zu helfen! Für mich spricht absolt nichs gegen eine Spende.

Das brutale Geschäft mit der Organspende
https://siriusnetwork.files.wordpress. com/2012/04/organspende.pdf

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6. Juli 2012 um 13:20

Ich bin mir noch nicht sicher
Eigentlich finde ich Organspendeausweise gut, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mir auch einen zulegen möchte.

Natürlich wäre ich für ein Organ sehr dankbar, wenn ich oder jemand aus meiner Familie oder meinem Freundeskreis ein Organ benötigt.

Aber was ist zum Beispiel, wenn ich noch nicht tot bin, der Arzt aber eine Fehldiagnose macht und mich für tot erklärt? (Bzw, wenn ich noch eine Chance habe, wieder aufzuwachen.) Ich habe gehört, dass dies schon einmal passiert ist.

Oder, wenn mein Organ von dem Empfängerkörper abgestoßen wird. Ist es dann unbrauchbar und wird weggeschmissen?


Ich würde mich sehr über Antworten freuen.
Vielen Dank im Vorraus.

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20. Juli 2012 um 19:40

Organspende
Es spricht überhaupt nichts für eine Bereitschaft der Organentnahme. Damit wird ein einträgliches Geschäft für die Medizinwirtschaft daraus gemacht. Vor Jahren hatte man den Spendern ein angemessenes Begräbnis bezahlt. Jetzt wollen die Macher nichteinmal das finanzieren. Wenn jemand einmal gesehen hat wie Spender "ausgeschlachtet" werden und nicht einmal die Augen dem Verblichenen bleiben wird, diese Geschäftemacherei nicht unterstützen wollen. Wo bleibt der Aufschrei der Justiz?

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26. Juli 2012 um 15:05

Klar für organspende
Seien wir doch ehrlich wenn es uns so richtig schecht ginge und der tod absehbar wäre wollten plötzlich alle ein spendeorgan!
Ich finde organspende eine riesenchance und es hat für mich einfach mit menschlichkeit zu tun das ich selbstverständlich alle meine organe spende.

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26. Juli 2012 um 22:03
In Antwort auf ellen_12679373

Klar für organspende
Seien wir doch ehrlich wenn es uns so richtig schecht ginge und der tod absehbar wäre wollten plötzlich alle ein spendeorgan!
Ich finde organspende eine riesenchance und es hat für mich einfach mit menschlichkeit zu tun das ich selbstverständlich alle meine organe spende.

Der Tod ist ein schlechter Ratgeber
Den Tod vor Augen, sollte uns nicht zu Handlungen hinreissen lassen, welche vorher bei gründlicher Überlegung zu einem anderen Ergebnis führten. Es ist zu hoffen, dass solch Kleingeister nicht ihre Position zu dieser Frage überprüfen müssen. Wenn wir uns vom Konsumdenken verabschieden bekommen wir vielleicht auch wieder menschlichere Züge und das sterben im vertrauten Kreis wird wieder möglich. Das ist es, was in unserer Gesellschaft nicht stimmt.

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31. Juli 2012 um 18:15
In Antwort auf marcy_11956556

Der Tod ist ein schlechter Ratgeber
Den Tod vor Augen, sollte uns nicht zu Handlungen hinreissen lassen, welche vorher bei gründlicher Überlegung zu einem anderen Ergebnis führten. Es ist zu hoffen, dass solch Kleingeister nicht ihre Position zu dieser Frage überprüfen müssen. Wenn wir uns vom Konsumdenken verabschieden bekommen wir vielleicht auch wieder menschlichere Züge und das sterben im vertrauten Kreis wird wieder möglich. Das ist es, was in unserer Gesellschaft nicht stimmt.

...
und was bitte ist nicht menschlich daran, seine organe herzugeben, um anderes leben zu retten???
ob mit oder ohne tod ich würde mich nie anders entscheiden als für organspende.

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1. August 2012 um 8:57
In Antwort auf marcy_11956556

Organspende
Es spricht überhaupt nichts für eine Bereitschaft der Organentnahme. Damit wird ein einträgliches Geschäft für die Medizinwirtschaft daraus gemacht. Vor Jahren hatte man den Spendern ein angemessenes Begräbnis bezahlt. Jetzt wollen die Macher nichteinmal das finanzieren. Wenn jemand einmal gesehen hat wie Spender "ausgeschlachtet" werden und nicht einmal die Augen dem Verblichenen bleiben wird, diese Geschäftemacherei nicht unterstützen wollen. Wo bleibt der Aufschrei der Justiz?

Panikmacherei!
Von "ausschlachten" kann keine rede sein.
Und warum soll man die augen oder besser gesagt die hornhäute nicht auch brauchen?

Natürlich gibt es auch hier auswüchse und es ist sicher nicht vertretbar das man sich irgendwo in der dritten welt ein organ von einem noch lebenden spender kauft.
Aber die organspende wie sie hier in europa gehandhabt wird ist für mich kein bisschen fragwürdig!

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11. August 2012 um 19:18
In Antwort auf jayel_12116589

...
und was bitte ist nicht menschlich daran, seine organe herzugeben, um anderes leben zu retten???
ob mit oder ohne tod ich würde mich nie anders entscheiden als für organspende.

Organspende-Contra
Es spricht absolut nichts dagegen seine Organe herzugeben, um ein anderes Leben zu retten. Aber hast du dich mal ernsthaft mit diesem Thema auseinandergesetzt. Weißt du überhaupt wie eine Explantation wirklich abläuft?? Ich denke nicht, sonst würdest du nicht so reden. Der Gesellschaft wird glaubhaft gemacht sie würden in "Nächstenliebe" handeln und Gutes tun, doch in Wirklichkeit profitieren nur die Krankenhäuser und die Pharmaindustrien davon. Aber ich will dir jetzt kein schlechtes Gewissen machen. Es ist ja deine Entscheidung, was du mit deinen Organen machst.

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12. August 2012 um 9:25
In Antwort auf eztebe_12480568

Organspende-Contra
Es spricht absolut nichts dagegen seine Organe herzugeben, um ein anderes Leben zu retten. Aber hast du dich mal ernsthaft mit diesem Thema auseinandergesetzt. Weißt du überhaupt wie eine Explantation wirklich abläuft?? Ich denke nicht, sonst würdest du nicht so reden. Der Gesellschaft wird glaubhaft gemacht sie würden in "Nächstenliebe" handeln und Gutes tun, doch in Wirklichkeit profitieren nur die Krankenhäuser und die Pharmaindustrien davon. Aber ich will dir jetzt kein schlechtes Gewissen machen. Es ist ja deine Entscheidung, was du mit deinen Organen machst.

Nix Spende
Nichts schlimmeres, als s.g. Gutmenschen, sie haben für alles Verständnis und haben diesen vorauseilenden Gehorsam aus dem sie ihre Haltung beziehen und wie eine Monstranz vor sich hertragen.

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12. August 2012 um 13:56
In Antwort auf eztebe_12480568

Organspende-Contra
Es spricht absolut nichts dagegen seine Organe herzugeben, um ein anderes Leben zu retten. Aber hast du dich mal ernsthaft mit diesem Thema auseinandergesetzt. Weißt du überhaupt wie eine Explantation wirklich abläuft?? Ich denke nicht, sonst würdest du nicht so reden. Der Gesellschaft wird glaubhaft gemacht sie würden in "Nächstenliebe" handeln und Gutes tun, doch in Wirklichkeit profitieren nur die Krankenhäuser und die Pharmaindustrien davon. Aber ich will dir jetzt kein schlechtes Gewissen machen. Es ist ja deine Entscheidung, was du mit deinen Organen machst.

...
ja, ich habe mich ernsthaft mit dem thema auseinandergesetzt. und ja, ich hab eine transplantation live gesehen. es war super und sehr beeindruckend! von welchem vorteil für krankenhäuser und pharmaindustrie sprichst du?
keine sorge ich habe kein schlechtes gewissen und meine meinung ändere ich auch nicht.

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12. August 2012 um 20:28
In Antwort auf jayel_12116589

...
ja, ich habe mich ernsthaft mit dem thema auseinandergesetzt. und ja, ich hab eine transplantation live gesehen. es war super und sehr beeindruckend! von welchem vorteil für krankenhäuser und pharmaindustrie sprichst du?
keine sorge ich habe kein schlechtes gewissen und meine meinung ändere ich auch nicht.

...
Ich spreche davon, dass die Krankenhäuser und die Pharmaindustrien, Millionen mit der Organspende verdienen. Wo und wann hast du denn eigentlich eine Explantation gesehen haben wollen?

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12. August 2012 um 21:25
In Antwort auf eztebe_12480568

...
Ich spreche davon, dass die Krankenhäuser und die Pharmaindustrien, Millionen mit der Organspende verdienen. Wo und wann hast du denn eigentlich eine Explantation gesehen haben wollen?

...
na, im op im krankenhaus! wo sonst??? außerdem sprach ich von einer transplantation.
natürlich bekommt das krankenhaus geld dafür. ein krankenhaus ist auch nur ein unternehmen und in der freien wirtschaft arbeitet ja auch niemand umsonst.

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13. August 2012 um 10:44
In Antwort auf jayel_12116589

...
na, im op im krankenhaus! wo sonst??? außerdem sprach ich von einer transplantation.
natürlich bekommt das krankenhaus geld dafür. ein krankenhaus ist auch nur ein unternehmen und in der freien wirtschaft arbeitet ja auch niemand umsonst.

...
Es geht hier aber um Explantation und nicht Transplantation. Das ist nämlich ein großer Unterschied. Bei einer Explantation darf niemand, außer die behandelnden Ärzte und Krankenschwestern, anwesend sein. Du hast das Thema verfehlt. Aber ich find es gut, dass du trotzdem deine Organe spenden willst, obwohl du weißt wie du ja sagst, wie eine Explantation wirklich abläuft.

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27. Dezember 2012 um 23:23


Bitte...gebe meine Organe gerne weiter.Ich habe einen OSA und fühl mich gut dabei... Weil ich eine Gute bin!

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10. November 2013 um 13:32

Initiative-kao.de
Ablauf einer Organentnahme

Organentnahmen finden in der Regel nachts statt, nachdem Krankenpflegekräfte den beatmeten Spender von der Intensivstation in den Operationssaal gebracht haben. Der Spender muss auf den OP-Tisch umgelagert werden. Dies kann Bewegungen auslösen und für Verwirrung beim Personal sorgen. Außerdem können Kreislaufprobleme bei den Spendern auftreten, die es nötig machen, den Herztod zu unterdrücken, z.B. durch Wiederbelebung eines Toten. Tücher werden auf dem Boden ausgelegt, damit der Operateur nicht in dem Wasser-Blut-Gemisch steht, das sich während der OP auf dem Boden sammelt. Der Spender wird an Armen und Beinen festgebunden, um Bewegungen zu verhindern. Er wird desinfiziert und mit sterilen Tüchern abgedeckt. Er bekommt muskelentspannende Medikamente und oft auch Narkosemittel, die Schmerzmittel enthalten. Doch viele Anästhesisten verzichten auf Anraten von Ärzteorganisationen auf Narkose- und Schmerzmittel. Das Problem der Bundesärztekammer ist, dass mit einer verpflichtenden Erklärung zur Narkose bestätigt würde, es handele sich bei den Hirntoten um noch lebende Menschen. Also nimmt man billigend in Kauf, dass Menschen während der Organentnahme Schmerzen erleiden könnten. Bei einer Multiorganentnahme, die mehrere Stunden dauern kann, werden verschiedene Entnahmeteams mit bis zu 20 Ärzten an dem beatmeten Patienten tätig. Hirntote bleiben bis zum herbeigeführten Herzstillstand an die Beatmungsgeräte und Monitore angeschlossen. Während der Organentnahme müssen die Anästhesisten die lebenswichtigen Funktionen des Spenders aufrecht erhalten, bis das letzte Organ entnommen ist. Je nach Bedarf müssen sie Medikamente, Flüssigkeiten, in seltenen Fällen sogar Blut oder Frischplasma verabreichen, um für eine ausgeglichene Stoffwechsellage zu sorgen. Beim Aufschneiden des Körpers vom Hals bis zur Schambeinfuge kommt es zu Blutdruck-, Herzfrequenz- und Adrenalinanstieg. Auch Rötungen des Gesichts, flächenhafte Hautrötungen und Schwitzen können eintreten. Bei normalen Operationen werden diese Zeichen als Schmerzreaktionen gewertet. Nicht jedoch bei Hirntoten! Mit einer Operationssäge wird der Brustkorb durch das Brustbein geöffnet und die Bauchdeckenlappen werden nach außen geklappt und fixiert. Die Organe werden bei schlagendem Herzen freigelegt und für die Entnahme präpariert. Wichtig ist die Konservierung der Organe. Dazu werden sie mit einer gekühlten Flüssigkeit (Perfusionslösung 4C) durchspült. Die Ärzte legen dafür Katheter, kleine Röhrchen und dünne Schläuche. Beim Eindringen der kalten Flüssigkeit in den noch lebenden Körper, die das Blut ausschwemmen soll, kann es zu Blutdruck- und Herzfrequenzanstieg oder auch Zuckungen kommen. Gleichzeitig halten die Pflegekräfte die beiden entstandenen Hautlappen hoch, damit die Operateure schnell kannenweise Eiswasser zum Kühlen der Organe in den Körper hineinschütten und wieder absaugen können. Auch das Blut muss bei dieser Prozedur möglichst vollständig abgesaugt werden. Die Ärzteteams entnehmen nacheinander die einzelnen Organe, überprüfen deren Qualität an Präpariertischen und verlassen den Operationssaal mit Kühltaschen, in denen sich die Organe befinden. Mit der Entnahme der Organe ist der Hirntote gestorben. Den Pflegekräften bleibt es am Ende oft allein überlassen, den Körper auszustopfen und die riesigen Wunden zu verschließen. Ein friedvolles und behütetes Sterben im Beisein von Angehörigen oder Freunden ist bei einer Organentnahme nicht möglich. Sterbebegleiter sind die Transplantationsmediziner.



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13. Februar 2014 um 22:14

Ohne Worte
siehe Link
http://www.youtube.com/watch?v=W_kWl8a5SJE

Anschauen lohnt sich!

LG helena21424

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6. März 2014 um 19:17

Was jeder wissen sollte
Das Leben

Das eigentliche, wirkliche Leben ist feinstofflich/geistig.- Somit sind wir nicht der menschliche materielle Körper--sondern das- was diesen belebt,- bewegt und benutzt.-- Gleichfalls verhält es sich bei allen Pflanzen und Tieren, welche ihr wirkliches Sein durch eine materielle Hülle ausdrücken.-- Materie ist vergänglich und verfällt--das Leben ist ewig.-

Das Gehirn und die Gefahr bei der Organtransplantation

Das Gehirn ist, wie jedes andere Organ, Materie.-Somit vermag das Gehirn als solches nichts.- Es kann weder empfinden, fühlen noch denken.-Der innewohnende Geist/das Leben, welches wir eigentlich wirklich sind, durchdringt den materiellen/menschlichen Körper und dessen Organe,-und benutzt das Gehirn als Speicher und zentrale Schaltstelle um sich über den materiellen Körper hier auf der Materie zu artikulieren und zu bewegen.- Fällt das Gehirn aufgrund von Krankheit oder äußerer Einwirkung aus, so spricht die Schulmedizin von dem sogenannten Hirntod, der es erlaubt Organe zu entnehmen.- Der innewohnende Geist, also das Leben ist jedoch noch aktiv und erhält den weiteren menschlichen Organismus.- Daraus resultiert, daß Gefühle und Empfindungen weiterhin präsent sind.- Denn erst wenn das Leben den menschlichen Körper vollkommen verlassen hat, ist der eigentliche Tod eingetreten.- Da also beim sogenannten Hirntod der Mensch noch "lebt" kann die Organentnahme für den Organspender sehr qualvoll sein, da wie erwähnt, Gefühle und Empfindungen noch aktiv sind.-
Dieses sollte jeder, der sich für eine Organspende entscheidet, mit in Erwägung ziehen.-

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12. Mai 2014 um 17:24

Mir egal
Ich hab einen Organspender ausweis seit ich 18 bin. Es weis auch jeder das ich Organspender bin. Weil wenn ich Tot bin brauch ich das ja auch nicht mehr. Da kann ich es genauso gut spenden. An Leute wo das dann besser gebrauchen können als ich in den Moment. Glaube aber auch an die Widergeburt daher erledigt sich das für mich auch das Leben nach dem Tot.

Das ist meine Einstellung

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18. Juli 2014 um 10:12

Da mach ich mit
Ich denke mir: Was will ich nach meinem Tod noch mit meinen Organen? Sollen sie doch die bekommen, die sie mehr brauchen! Ich würde mich eh verbrennen lassen. Von Schauergeschichten aus Kliniken lasse ich mich auch nicht abschrecken.

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3. Februar 2016 um 11:18
In Antwort auf tracy_12289287

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Ablauf einer Organentnahme

Organentnahmen finden in der Regel nachts statt, nachdem Krankenpflegekräfte den beatmeten Spender von der Intensivstation in den Operationssaal gebracht haben. Der Spender muss auf den OP-Tisch umgelagert werden. Dies kann Bewegungen auslösen und für Verwirrung beim Personal sorgen. Außerdem können Kreislaufprobleme bei den Spendern auftreten, die es nötig machen, den Herztod zu unterdrücken, z.B. durch Wiederbelebung eines Toten. Tücher werden auf dem Boden ausgelegt, damit der Operateur nicht in dem Wasser-Blut-Gemisch steht, das sich während der OP auf dem Boden sammelt. Der Spender wird an Armen und Beinen festgebunden, um Bewegungen zu verhindern. Er wird desinfiziert und mit sterilen Tüchern abgedeckt. Er bekommt muskelentspannende Medikamente und oft auch Narkosemittel, die Schmerzmittel enthalten. Doch viele Anästhesisten verzichten auf Anraten von Ärzteorganisationen auf Narkose- und Schmerzmittel. Das Problem der Bundesärztekammer ist, dass mit einer verpflichtenden Erklärung zur Narkose bestätigt würde, es handele sich bei den Hirntoten um noch lebende Menschen. Also nimmt man billigend in Kauf, dass Menschen während der Organentnahme Schmerzen erleiden könnten. Bei einer Multiorganentnahme, die mehrere Stunden dauern kann, werden verschiedene Entnahmeteams mit bis zu 20 Ärzten an dem beatmeten Patienten tätig. Hirntote bleiben bis zum herbeigeführten Herzstillstand an die Beatmungsgeräte und Monitore angeschlossen. Während der Organentnahme müssen die Anästhesisten die lebenswichtigen Funktionen des Spenders aufrecht erhalten, bis das letzte Organ entnommen ist. Je nach Bedarf müssen sie Medikamente, Flüssigkeiten, in seltenen Fällen sogar Blut oder Frischplasma verabreichen, um für eine ausgeglichene Stoffwechsellage zu sorgen. Beim Aufschneiden des Körpers vom Hals bis zur Schambeinfuge kommt es zu Blutdruck-, Herzfrequenz- und Adrenalinanstieg. Auch Rötungen des Gesichts, flächenhafte Hautrötungen und Schwitzen können eintreten. Bei normalen Operationen werden diese Zeichen als Schmerzreaktionen gewertet. Nicht jedoch bei Hirntoten! Mit einer Operationssäge wird der Brustkorb durch das Brustbein geöffnet und die Bauchdeckenlappen werden nach außen geklappt und fixiert. Die Organe werden bei schlagendem Herzen freigelegt und für die Entnahme präpariert. Wichtig ist die Konservierung der Organe. Dazu werden sie mit einer gekühlten Flüssigkeit (Perfusionslösung 4C) durchspült. Die Ärzte legen dafür Katheter, kleine Röhrchen und dünne Schläuche. Beim Eindringen der kalten Flüssigkeit in den noch lebenden Körper, die das Blut ausschwemmen soll, kann es zu Blutdruck- und Herzfrequenzanstieg oder auch Zuckungen kommen. Gleichzeitig halten die Pflegekräfte die beiden entstandenen Hautlappen hoch, damit die Operateure schnell kannenweise Eiswasser zum Kühlen der Organe in den Körper hineinschütten und wieder absaugen können. Auch das Blut muss bei dieser Prozedur möglichst vollständig abgesaugt werden. Die Ärzteteams entnehmen nacheinander die einzelnen Organe, überprüfen deren Qualität an Präpariertischen und verlassen den Operationssaal mit Kühltaschen, in denen sich die Organe befinden. Mit der Entnahme der Organe ist der Hirntote gestorben. Den Pflegekräften bleibt es am Ende oft allein überlassen, den Körper auszustopfen und die riesigen Wunden zu verschließen. Ein friedvolles und behütetes Sterben im Beisein von Angehörigen oder Freunden ist bei einer Organentnahme nicht möglich. Sterbebegleiter sind die Transplantationsmediziner.



Die
Beschreibung entspricht der Wahrheit und Tatsache. Ich selbst war schon dabei. Es ist ein rein ethisches Problem. JA der Patient LEBT noch. Kreislauf ist aktiv und wenn durch Maschinen. Denn von einem Toten darf man keine Organe entnehmen. Er ist nur Hirntot. Jeder muss selbst entscheiden. Ich bin Ärztin und habe mich gegen Organspende ausgesprochen, denn ich will im Beisein meiner Familie würdig sterben. Was wie hier beschrieben nicht möglich ist. Im Falle einer Organentnahme darf die Familie den Tot erst im Nachhinein betrauern. Und das will ich nicht. Wenn ich am Sterben bin möchte ich meine Familie um mich haben. Mich aufgehoben und geborgen fühlen. Sicher fühlen.

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3. März 2016 um 16:49

Papa ist
Arzt und hat mir die Praktik erklärt. Ich werde wenn ich 18 bin nicht spenden und auch möchte ich nie ein Organ eines Spenders erhalten. Denn wenn er "ausgeschlachtet" wird, lebt er ja noch, denn von einem Toten dürfen keine Organe entnommen werden. Und allein wenn ich daran denke, dass ein noch lebender Mensch ausgeschlachtet wird, verzichte ich darauf. All die Sensationslustigen Menschen die sich diese Körperwelten anschauen haben keinen Resekt vor dem Tot und dem Menschen den es betrifft. Nur Sensationsgier. Ekelhafte Menschen.

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14. Juli 2016 um 11:07
In Antwort auf theyellowrose

Papa ist
Arzt und hat mir die Praktik erklärt. Ich werde wenn ich 18 bin nicht spenden und auch möchte ich nie ein Organ eines Spenders erhalten. Denn wenn er "ausgeschlachtet" wird, lebt er ja noch, denn von einem Toten dürfen keine Organe entnommen werden. Und allein wenn ich daran denke, dass ein noch lebender Mensch ausgeschlachtet wird, verzichte ich darauf. All die Sensationslustigen Menschen die sich diese Körperwelten anschauen haben keinen Resekt vor dem Tot und dem Menschen den es betrifft. Nur Sensationsgier. Ekelhafte Menschen.

Richtig
Da gebe ich dir Recht. Keiner macht sich Gedanken darüber das man noch lebt und die Hölle erlebt als Spender.

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14. Juli 2016 um 11:09
In Antwort auf trace_12455143

Da mach ich mit
Ich denke mir: Was will ich nach meinem Tod noch mit meinen Organen? Sollen sie doch die bekommen, die sie mehr brauchen! Ich würde mich eh verbrennen lassen. Von Schauergeschichten aus Kliniken lasse ich mich auch nicht abschrecken.

Tzz
Hast du nicht gehört. Du bist nicht tot wenn deine Organe entnommen werden

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14. Juli 2016 um 11:13
In Antwort auf clio_12092568


Bitte...gebe meine Organe gerne weiter.Ich habe einen OSA und fühl mich gut dabei... Weil ich eine Gute bin!

Oh oh
Und naiv

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14. Juli 2016 um 11:16
In Antwort auf angel_12539784

Ja zur Organspende!!
Wenn ich bedenke wie viele Menschen auf Organe warte, bin ich froh einen Organspendeausweis zu haben. Dann hat mein Tod sogar noch einen Sinn, egal wie sinnlos der Tod auch manchmal erscheinen mag. Ich spende auch alles, weil es mich dann auch nicht mehr interessiert wenn es soweit ist. Jeder der gegen Organspende ist, scheint für mich einfach nur dumm und egoistisch zu sein. Warum sollen andere Menschen, die wegen einer Erbkrankheit eine neue Lunge brauchen, nicht auch ihr Recht auf Leben bekommen, wenn meins vorbei ist? Und warum zur Hölle sollte Gott uns die Möglichkeit der Organtransplantation geben um Leben zu retten, wenn wir dieses Potenzial dann nicht ausschöpfen sollen? Es sind nur Organe, die uns am Leben erhalten sollen, wenn sie dies für uns nicht mehr tun können, dann sollen sie es für andere tun!

Dann viel Spaß
Dann hast du ein qualvollen Tod und kriegst alles mit weil ein Mensch noch lebt während der Organspende

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14. Juli 2016 um 11:21

Geldmacherei
Das ganze ist Geldmacherei und Quälerei. Dasselbe wie Bei Chemo .Für mich kommt es nie in Frage denn der Mensch lebt noch .Toten kann man keine Organe entnehmen.

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18. Februar 2017 um 16:06

 Ich habe selbst lange im Krankenhaus gearbeitet. In dieser Zeit wurden mehrfach Organe dort von Organspendern entnommen. Organe dürfen erst entnommen werden, wenn keine Hirnströme mehr messbar sind. Das wird von 2 unabhängigen Ärzten kontrolliert. Wenn ich keine Hirnströme mehr habe ( das Herz und der Kreislauf kann da noch munter weiter am Leben erhalten werden) dann bin ich TOT. Kein Mensch der Welt kann mehr ein totes Gehirn wieder auf Vordermann bringen. Natürlich wird der Kreislauf bis zur Entnahme am Leben erhalten,sonst wären die Organe ja nicht mehr zu gebrauchen. Der Mensch selbst ist trotzdem tot ( übrigens, die angebliche Ärztin müsste wissen, das der TOD mit d am Ende geschrieben wird und nicht mit t) Ich habe einen Organspenderausweis und werde ihn auch weiterhin behalten. Im übrige handelt es sich bei Organspendern um plötzlich aus dem Leben gerissenen Menschen, keine, die an Krebs oder Altersschwäche o.ä. sterben! In diesen Situationen bleibt auch meist kein Raum, um in Frieden im Kreise der Familie zu sterben!

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