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Opipramol - Bohnenkaffee und Panikattacken

5. September 2008 um 22:31 Letzte Antwort: 16. November 2008 um 10:04

Hallo,

ich habe monatelang mit Panikattacken gekämpft, morgens und abends Opipramol genommen, aber geholfen haben sie nicht. Morgens nach der Einnahme war ich irgendwie ein wenig neben der Spur. Setzte dann die Opipramol nach acht Wochen ab, weil ich ja nach wie vor meine Panik bekam. Seit einem guten Jahr nehme ich noch Blutdruckmedikamente und Betablocker ein. Hatte auch nie irgendwelche Probleme damit, bis ich eines Tages ständig unter Ängsten litt und mich mehr und mehr da reinsteigerte, bis ich Panikattacken bekam. Dann erzählte ich einer Bekannten davon und sie meinte, sie hätte auch jahrelang darunter gelitten. Meine Bekannte meinte, ich sollte mal den Bohnenkaffee weglassen. Sie hätte die Erfahrung gemacht, dass es ihr dann besser geht. Also habe ich gleich am nächsten Morgen keinen Kaffee mehr getrunken, ist mir natürlich nicht ganz leicht gefallen, denn Kaffee war morgens immer das erste nach dem Aufstehen. Ich merkte auch gleich, dass ich nicht mehr so angespannt und unruhig war und meine Panik ging zurück. Nach einigen Tagen trank ich dann doch wieder mal morgens eine Tasse Kaffee und merkte kurz darauf, wie die Panik langsam wieder zurück kam. Also kam es doch vom Bohnenkaffee. Ich habe meinen Bohnenkaffee durch koffeinfreien Kaffee ersetzt. Allerdings achte ich auch darauf, das dieser auch nicht zu stark ist.

L.G. sonnenblume

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6. September 2008 um 22:54

Uhhm
fällt mir sehr schwer, das zu glauben.
für mich hört sich das eher dannach an, als würden die Attacken nicht durch die Anwesenheit des Kaffees ausgelöst werden, sondern durch dein Bewusstsein, das meldet: "Ich trinke nun Kaffee - Kaffee löst Panikattacken aus".

Ein interessanter Versuch wäre, Kaffee unterbewusst zu nehmen. Durch den Geschmack und alles drum und dran ist das praktisch nicht zu bewerkstelligen, würde aber deine These untermauern oder widerlagen.

Erfahrungsgemäßg würde ich allerdings sagen, dass du unter den selben Umständen den Kaffee auch durch Kaugummi, oder Bier, Brot,... Autofahren, was auch immer austauschen könntest und zur selben Schlussfolgerung kämst.

Nicht, dass hier jetzt plötzlich alle Leute aufhören Kaffee zu trinken, weil der Panikattacken verursacht

lg

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12. September 2008 um 17:07

Hmm
wie viel mg opripramol?

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16. November 2008 um 10:04

Der Kaffee wars!!!
Liebe Sonnenblume,

bin durch Zufall auf deinen Post gestossen und muss dir recht geben. Hätte es nicht für möglich gehalten, dass es noch jemanden gibt, dem es ähnlich geht. Hatte auch vor Jahren Depressionen mit Klinik und danach jahrelange Therapie und Medikamente ect. Litt auch an Angstzuständen, ein Gefühl von erdrückender Last, als würde ein schwerer Stein auf meiner Brust liegen und ich bekäme dadurch keine Luft. Trinke selten Kaffee, wenn mal eine Freundin zu Besuch kommt, dann trinke ich ab und zu einen mit. Nach dem Kaffee hatte ich immer wieder die alten Beschwerden, Unruhe, leichte Angst etc. und konnte es mir nicht erklären, denn ich hatte meine depressive Phase schon lange überwunden. Das hat mich natürlich beunruhigt und ich wollte dem auf den Grund gehen. Nach langem Überlegen dachte ich mir eher aus Spass, lass mal den Kaffee weg. Ich trinke ihn eh nicht gerne, mal sehen was kommt. Und so war es auch. Sobald ich Kaffee trank, kamen die alten Symptome wieder, die ich so hasste!! Meine Freundinnen amüsierten sich natürlich, aber ich war überzeugt, dass im Kaffee irgendwelche Stoffe sind, die diese Zustände auslösen. Ich trinke auch keinen Cappuchino o. ä. Was ich manchmal schon bedaure, aber ich habe keine Lust auf diese Angstzustände in abgeschwächter Form, nur weil ich nen Cappu trinken muss. Bin jetzt komplett auf Tee und Kakao umgestiegen und es geht mir super damit.
Bin echt froh, dass du diese Erkenntnis hattest, beweist es doch, dass ich mir nichts einbilde...
Ganz liebe Grüße
Robbe

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