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Ob das wirkilch eine gute Entscheidung war?

9. April 2012 um 14:02

Hallo zusammen,
kurz zu meiner Problematik:
Ich bin 20 Jahre alt und leide seit 5 Jahren an einer Essstörung: Binge-Purging Magersucht.
Seit gut 8 Monaten habe ich verschiedene Hilfen: ich war in einem Beratungszentrum (das ist nun abgeschlossen, weil ich eine Psychologin habe), habe einen Neurologen, verschiende speziallisierte Ärzte und eine Ernährungsberatiern. Mit dieser habe ich einen Plan erstellt, bei dem ich nun täglich zwischen 500 und 600 kcal zu mir nehmen soll. Meistens schaffe ich so 450-500. Das ist schon das Fünffache von dem, was ich vorher zu mir genommen habe und auch wenn ich weiß, dass es noch sehr wenig ist bin ich doch oft total überfordert damit und habe mir einen "Fastentag" in der Woche eingerichtet an dem ich entweder gar nichts oder unter 100 kcal esse. Ich weiß, dass das nicht richtig ist, aber es ist die einzige Möglichkeit, dass ich es schaffe an anderen Tagen nach Plan zu essen.

Wiegen tue ich mich eigentlich nicht mehr, nur wenn ich zum Neurologen muss. Im Moment habe ich das Gefühl zugeommen zu haben, aber darauf kann ich mich nicht verlassen, denn das Gefühl habe ich mindestens an 5 Tagen die Woche. Eigentlich halte ich mein Gewicht mittlerweile seit 4 Monaten relativ konstant.

SO nun aber zu meiner Frage:
Ich habe im letzten Monat unglaublich viele Fressattacken gehabt und behalte das Essen dann auch nie drin, weshalb ich auch nicht zunehme. Diesen Monat habe ich mir ein Limit gesetzt:
Wenn ich es nicht schaffe allerhöchstens 5 Fressattacken zu entwickeln gehe ich in eine Klinik.Das hat viele Konsequenzen, weil ich dann wahrscheinlich Prüfungen verpasse, wiederholen muss und und und...aber das Limit ist gesetzt und ich werde es durchziehen, wenn ich das nicht schaffe. Zwei Fressattacken hatte ich schon (ICH HASSE DIESE FEIERTAGE ). Ich habe jetzt totale Angst, dass ich diesen Monat nicht schaffe. Eigentlich will ich nicht in eine Klinik...
war es falsch sich dieses Limit zu setzen????

lg
Anna

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9. April 2012 um 20:33

Danke schon mal
also, es ist so, dass ich mich nach den FAs zum Übergeben zwinge, allerdings ist mein Brustkorb dann auch so vorgewölbt, so hart, dass ich nicht mehr stehen oder gehen kann, dann bleibt mir praktisch nichts anderes übrig...praktisch

Ich verstehe eure Worte sehr gut, bei mir ist es allerdings so, dass ich fast nur dann esse, wenn ich bei meiner Familie bin. Ich weiß, mit 20 sollte das nicht mehr so sein, dass ich so abhängig bin, aber gerade an meiner Mutter hänge ich sehr (ich habe durch meine Vergangenheit sehr große Verlustsängste) und wenn ich sie vermisse (also eine Woche ist nicht das Problem, aber längere Zeiträume eben schon), dann esse ich aus diesem Gefühl heraus schon mal gar nichts mehr. Deswegen sind sowohl meine Therapeutin, als auch meine Ernährunsberaterin und auch meine Eltern eigentlich dagegen, dass ich in eine Klinik gehe, sie alle sagen ich bin so stark genug..ich bin mir nicht sicher

Mein Gewicht ist defintiv im Untergewichtbereich, aber nicht so tief, dass ich jetzt zwangseingewiesen werden müsste.

Ach ja, 500-600 kcal sind natürlich noch sehr wenig weshalb ich auch noch weitere Stunden bei der Beratung verschrieben bekommen habe. Wir steigern uns jedes Mal ein bisschen, bis wir iwann auf normalerem Pegel sind.

danke für eure Antworten.

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10. April 2012 um 14:19


weiß auch nicht recht, verstehe deine Worte sehr gut und fühle mich auch gar nicht stark.
Sowohl meine ELtern als auch die Theras wissen aber von dem nichteinhalten ebenso wie vom Fastentag und vom Erbrechen , also ich bin schon ehrlich zu denen.

Ich werde den April abwarten und sehen was passiert

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