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Niemand will mich - Verzweifelt.

4. März 2014 um 11:01

Hallo ihr Lieben,

nach langem Mitlesen nun einmal ein Beitrag von mir.
Einfach, weil ich so verzweifelt bin und dringend Zuspruch brauchen könnte.
Seit ich ca. 12 bin habe ich Bulimie. Mein halbes Leben!
Und dennoch will mich kein Psychologe dieser Welt haben.. bzw. genau deshalb.. ich könnte heulen.
Mit 16 war ich bei einer Psychologin wegen eines anderen Vorfalls und war bereit, ihr davon zu erzählen. Da ich allerdings Normalgewicht habe, meinte sie nur abwertend: Na, soo schlimm scheints ja nicht zu sein und musterte mich dabei mit einem Blick von oben nach unten.. natürlich hat das alles noch schlimmer gemacht und ich bin heute noch wütend, dass sie mir nicht geholfen hat.. wie dem auch sei.. ich hatte seitdem leider Angst mir Hilfe zu suchen, da ich eben Normalgewicht habe und nicht irgendwie spindeldürr bin oder so. Ich hatte Angst, wieder ausgelacht und erniedrigt zu werden. Also habe ich mir keine weitere Hilfe mehr gesucht und versucht mich damit abzufinden. Vor ca. einem Jahr dann (bin jetzt 21) war mein Wunsch nach Genesung so groß, dass ich es tatsächlich schaffte, 2 Wochen "clean" zu bleiben (was für mich schon eine wirklich große Anstrengung war), merkte aber, dass ich es ohne professionelle Hilfe nicht schaffen würde. Ich suchte mir bei einer Psychologin im Gesundheitsamt Hilfe. Die sagte mir verschiedene Stellen, an die ich mich wenden könne. Also rief ich dort an, bekam jedoch ständig die Antwort, dass ich es in einem halben Jahr o.Ä. nochmal versuchen solle, da alle Wartelisten voll wären. Ich war wieder alleine. Und kämpfte. Aber ich schaffte es nicht. Dann ging ich im Oktober zum studieren in eine andere (Klein-)Stadt. Dort gibt es nur 4 Psychologen und in der näheren Umgebung auch nichts. Da ich auf keinen Fall zu einem Mann wollte, rief ich bei 3 von denen an, von denen mich eine auf die Warteliste setzte, von den den anderen erhielt ich keine Antwort. Nun hatte ich vor 1 Monat das Erstgespräch bei der Therapeutin..sie sagte mir, dass meine Krankheit schon zu lange andauert, und ich bei ihr nicht richtig aufgehoben wäre, dass sie mir nicht helfen könne. Aber sie wollte sich noch einmal bei mir melden mit Verweis auf eine andere Psychologin. Ich wartete also, aber es kam nichts. Gleichzeitig schrieb ich der empfohlenen Psychologin. Auch dort kam keine Antwort.

Ich fühle mich so allein gelassen mit meiner Krankheit und wie ein hoffnungsloser Fall.

Nun habe ich überlegt, mich in die Klinik am Korso zu begeben (klar, lange WArtezeit usw, aber soll ja gut sein, und immerhin habe ich jetzt auch schon lange gewartet, da kommts auf ein jahr hin oder her nicht an).. aber ich weiß nicht so recht wie ich das angehen soll.. muss ich mir dazu eine überweisung holen? ich möchte nicht zum hausarzt gehen.. kann mir jemand helfen?

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6. März 2014 um 9:48

Dankeschön..
für die Tipps. Also nach so einer Therapeutenliste hatte ich schon einmal gefragt und diese auch bekommen, allerdings waren mehr als die Hälfte davon schon so ausgebucht, dass nichts mehr zu machen war, und bei den anderen bin ich z.T. auch noch auf Wartelisten. Es ist nur so unglaublich frustrierend, wenn man nach Hilfe sucht und das Gefühl vermittelt bekommt, man sei ein hoffnungsloser Fall
Viele meinten auch, sie nehmen einen erst auf, wenn man vorher stationär behandelt wurde.

Aber wie gesagt: danke ich werde mich da noch einmal informieren über die beiden Kliniken.

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6. März 2014 um 9:50

Erstmal danke..
..für das Namenskompliment.
Wie gesagt, ich möchte ja auch gerne in eine Klinik nun, weiß nur nicht genau wie man das anstellt. Vorallem weil ich Angst habe davor, zum Hausarzt zu gehen.

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