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Nachts aufstehen und essen

19. Januar 2012 um 11:13

Hey Ladies,

ich bräuchte mal einen Tipp von Euch. Ich hab schon seit Jahren das Problem, dass ich nachts aufstehe und esse - früher aus Hunger. Mittlerweile bin ich im NG und hab das Problem immernoch - ich kann einfach nicht wieder einschlafen wenn ich nichts esse, obwohl ich nichtmal Hunger habe, wenn ich nachts aufwache. Dass das was psychisches ist, war mir ab dem Punkt klar, wo mein Freund anfing regelmäßig bei mir zu übernachten. Ich wurde zwar nachts auch noch wach, aber essen musste ich nicht. Er hat gestern das erste Mal nach knapp über einem Monat nicht bei mir geschlafen ----> dreimal dürft Ihr raten, was ich nachts gemacht habe....

Kennt jemand eine Strategie, wie ich mir das nachts abgewöhnen kann? Es nervt mich einfach!

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19. Januar 2012 um 12:34

Hallo Lana,
danke für deine Antwort.
Du hast Recht, dass er vermutlich öfters bei mir übernachten wird. Allerdings erachte ich das nicht als die Lösung des Problems.
Grob überschlagen war ich nun 30 Nächte fressfrei; 1. Nacht alleine = nächtliches Dinner...
Halt! Ganz so stimmt es nicht, fällt mir gerade auf... Ich hab in den letzten Wochen auch ein paar Nächte allein geschlafen, wenn er Nachtschicht hatte (vielleicht insgesamt 5 Nächte?) - vermutlich hat mir allein das Wissen gereicht, dass er morgens gegen sechs wiederkommt, welches mich vom Essen abgehalten hat.

Ich muss auch dazu sagen, dass ich ihn gestern erstmal heeschickt habe, da ich es für angebracht hielt, wenn wir uns mal 2-3 Tage nicht sehen (Sexleben leidet ein wenig unter der Tatsache, dass wir uns ständig sehen. Des Weiteren schlug meine Bindungsangst wieder zu und ich hab mich aufeinmal gefühlt wie im Hundezwinger: "er verhält sich schon als würde er hier wohnen", "er nimmt mich für selbstverständlich", "er entscheidet teilweise schon für mich mit", "er führt sich auf wie der Obermacho - gammelt den ganzen Tag bei mir rum und macht viel zu wenig im Haushalt", "der ganze Kühlschrank ist voller stinkender Salami, obwohl ich den Geruch als Vegetarierin kaum ertrage", "er mischt sich in die Erziehung meiner neuen Katze ein, nur weil er mir die Hälfte des Geldes für die Anschaffung geliehen hat" etc etc etc etc etc) ---> kurzum - ich brauchte mal wieder ein wenig Abstand.

Ich möchte halt, dass ich dieses Problem in den Griff bekomme, ohne dass ich auf ihn angewiesen bin verstehst du?

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19. Januar 2012 um 14:18
In Antwort auf friede_12375283

Hallo Lana,
danke für deine Antwort.
Du hast Recht, dass er vermutlich öfters bei mir übernachten wird. Allerdings erachte ich das nicht als die Lösung des Problems.
Grob überschlagen war ich nun 30 Nächte fressfrei; 1. Nacht alleine = nächtliches Dinner...
Halt! Ganz so stimmt es nicht, fällt mir gerade auf... Ich hab in den letzten Wochen auch ein paar Nächte allein geschlafen, wenn er Nachtschicht hatte (vielleicht insgesamt 5 Nächte?) - vermutlich hat mir allein das Wissen gereicht, dass er morgens gegen sechs wiederkommt, welches mich vom Essen abgehalten hat.

Ich muss auch dazu sagen, dass ich ihn gestern erstmal heeschickt habe, da ich es für angebracht hielt, wenn wir uns mal 2-3 Tage nicht sehen (Sexleben leidet ein wenig unter der Tatsache, dass wir uns ständig sehen. Des Weiteren schlug meine Bindungsangst wieder zu und ich hab mich aufeinmal gefühlt wie im Hundezwinger: "er verhält sich schon als würde er hier wohnen", "er nimmt mich für selbstverständlich", "er entscheidet teilweise schon für mich mit", "er führt sich auf wie der Obermacho - gammelt den ganzen Tag bei mir rum und macht viel zu wenig im Haushalt", "der ganze Kühlschrank ist voller stinkender Salami, obwohl ich den Geruch als Vegetarierin kaum ertrage", "er mischt sich in die Erziehung meiner neuen Katze ein, nur weil er mir die Hälfte des Geldes für die Anschaffung geliehen hat" etc etc etc etc etc) ---> kurzum - ich brauchte mal wieder ein wenig Abstand.

Ich möchte halt, dass ich dieses Problem in den Griff bekomme, ohne dass ich auf ihn angewiesen bin verstehst du?

...
Hallo,

ich bin jahrelang nachts aufgestanden, weil ich etwas essen musste. Vorzugsweise Schokolade. Irgendwann bin ich zum Arzt gegangen, weil ich eine Vermutung für die Ursache hatte. Es wurde der Hormon-, Vitamin- und Mineralstoffhaushalt untersucht. Tatsächlich war die Ursache darin zu finden. Seitdem bin ich nicht einmal mehr nachts aufgestanden um etwas zu essen.
Es muss bei dir nicht das gleiche sein, aber manchmal wird die Ursache von etwas überdeckt, so dass man die Symptome nicht richtig deuten kann.

LG Sharona

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19. Januar 2012 um 14:35
In Antwort auf charla_12055493

...
Hallo,

ich bin jahrelang nachts aufgestanden, weil ich etwas essen musste. Vorzugsweise Schokolade. Irgendwann bin ich zum Arzt gegangen, weil ich eine Vermutung für die Ursache hatte. Es wurde der Hormon-, Vitamin- und Mineralstoffhaushalt untersucht. Tatsächlich war die Ursache darin zu finden. Seitdem bin ich nicht einmal mehr nachts aufgestanden um etwas zu essen.
Es muss bei dir nicht das gleiche sein, aber manchmal wird die Ursache von etwas überdeckt, so dass man die Symptome nicht richtig deuten kann.

LG Sharona

Hey Sharona,
danke für den Tipp. Es ist so, dass ich schon alles mögliche versucht und untersucht habe. Angefangen mit einem Darmpilz unter dem ich litt, habe ich versucht die Ursache für diverse Beschwerden zu finden (extreme Schlafstörungen, Nachtschweiß, Panikattacken, Durchfall seit zwei Jahren, Haarausfall, Panikattacken, Schwindel, Sehstörungen, Empfindungsstörungen am Körper, Durchblutungsstörungen usw usw usw). Ein Hormontest ergab bei mir, dass ich keinen Eisprung habe. In Bezug auf meine Symptome hat mich meine Frauenärztin jedoch belächelt und meinte, dass das nicht von dem fehlenden Eisprung komme könne... Ich hingegen bin völlig anderer Meinung - Hormone sind quasi ALLES im Körper!

Ich war beim Endokrinologen, mehrfach beim Hausarzt, beim Neurologen usw. Keiner konnte so richtig was feststellen, außer halt dass ich mal zu viel Testosteron und mal wieder zu wenig Östrogen habe.
Ich hatte schon länger auf die Nebenniere getippt, laut Endokrinologen waren die Werte "noch" im Normbereich. Da bei mir aber nix besser wurde, hab ich mir auf eigene Faust ein homöopathisches Arzneimittel für die Nebennieren geholt - nehme es jetzt seit einigen Wochen und muss sagen: bis auf die Durschlafstörungen ist ALLES weg - selbst mein Zyklus hat sich normalisiert (von 21 auf 28 Tage!).

Lange Rede kurzer Sinn: ich dachte immer, dass das nächtliche Aufwachen entweder mit meinem Blutzuckerwert oder mit meinem niedrigen Blutdruck zusammenhängt. Es hat sich gebessert. Früher bin ich 8 - 10 Mal pro Nacht aufgestanden (bei ca. 7 Stunden Bettzeit), mittlerweile stehe ich nur noch 1 - 2 Mal in der Nacht auf.

Was wurde denn bei dir festgestellt? Woran lag es, dass du nachts Schokolade gegessen hast?

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19. Januar 2012 um 15:54

Uff....
...da schlägt der Teufel der Einsamkeit zu, hm?

Sag mal, was genau verstehst du unter FA?

Für manche ist es ja schon ein FA wenn sie mal ne Tüte Chips essen. Andere wiederum essen Unmengen

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