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Nach Klinik, wie normal essen...?

24. November 2013 um 14:41

Guten Tag D

Ich habe schon vor einiger Zeit hier geschrieben. Danach war ich für 12 Wochen in einer Klinik und konnte mein Gewicht stabilisieren, mein Essverhalten war aber nicht wirklich viel besser. Nach der Sondennahrung nahm ich auch gleich ab, hab vom Arzt Fresubin bekommen. In der Klinik wurde das Essen nie unterstützt (ich war in einer "normalen" psychosomatischen Klinik ohne Ernährungsprogramm)

Ich hab den Willen gesund zu werden, aber mir fällt seit ich daheim bin auf, dass ich da doch sehr schnell Rückzieher mache, worauf ich nicht stolz bin. Teils deswegen, dass meine Familie kein normales Essverhalten hat, weswegen ich damals leicht übergewichtig war (oft wird zwischendrin gegessen ohne feste zeit/plan, fast food, durcheinander, schwanken zwischen diät/junk food) abeeeeeer vorallem dadurch, dass meine schwester am wochenende daheim ist, und ich mich sehr sehr unwohl beim essen fühle, da sie selbst ein gestörtes essverhalten hat, aber eher in richtung orthorexie. dadurch schalte ich komplett dicht, der ekel ist noch schlimmer als sonst. es fällt mir einfach so schwer, ein normalen Maßstab zu finden und neige immer noch dazu, alte Verhaltensweisen anzuwenden und dafür schäme ich mich, vorallem nach der langen klinikzeit. Woran sollte ich mich halten?

Liebe Grüße,
Vault

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24. November 2013 um 17:10

Ich kenne
deine Situation nur zu gut und kann dich deshalb echt verstehen! Meine Schwester und ich haben ebenfalls beide ein gestörtes Essverhalten...
Hast du mal versucht mit deinen Eltern über die Situation zu sprechen? Dass du dich unwohl fühlst... ?
Ich würde dir auf jeden Fall raten das zu machen, denn die Beziehung zwischen meiner Schwester und mir ist durch die Essstörungen kaputt gegangen und das muss ja bei euch nicht auch passieren...

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24. November 2013 um 17:57

Das problem kenne ich..
nach meinem Klinikaufenthalt fiel es mir auch schwer das gelernte auch zu Hause umzusetzen. Auch bei meiner Familie war ein ziemlich unregeläßiges Essen alltäglich....das war etwas schwierig für mich nach den festen Essenszeiten in der Klinik. Ich habe meine Eltern das Problem geschildert und sie darum gebeten mich zu unterstützen. Das haben sie auch sofort umgesetzt und für die erste Zeit immer regelmäßige Malzeiten eingeplant.
Ich denke, dass nicht jede Familie das Essverhalten so schnell umstellen kann aber meine Eltern waren so glücklich dass ich wieder essen konnte, dass sie ALLES unternommen hätten um das beizubehalten.
Versuch auf jeden fall mal mit deinen Eltern zu sprechen.
lG

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