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Nach klinik rückfall in alte verhaltensmuster

29. August 2015 um 7:54

Hallo, ich weiß im Moment nicht mehr weiter. Ich war für 7 Wochen in einer Klinik und ich habe auch gute Fortschritte gemacht. Allerdings ist es zuhause wieder schief gegangen. Ich bin wieder dabei mein Essen abzuwiegen, mich ständig zu wiegen. Ich habe meine Kalorienzahl, die ich am Tag zu mir nehmen darf gedrosselt. Ich bin zwar noch im Untergewicht, weil ich in der Klinik nur 3 Kilo zugenommen habe. Allerdings sehe ich diese 3 Kilo mehr auch an mir und ich habe mir vorher-nachher Bilder angesehen wo das auch deutlich wird. Ich fühle mich so unwohl in meinem Körper und möchte am liebsten wieder abnehmen. Mich macht das echt fertig und irgendwie habe ich das Gefühl das ich durch die Magersucht einen sicheren Anker gefunden habe, der mich in Sicherheit wiegt. Ich weiß das die Magersucht schlecht ist und ich hätte am liebsten einen anderen sicheren Anker. Habt ihr Tipps was ich gegen meine Gedanken und Verhaltensmuster machen kann damit es nicht wieder so extrem ausartet wie vor der Klinik? Liebe Grüße

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29. August 2015 um 8:56

Hallo Rosenmaedchen,
7 Wochen sind auch wirklich nicht lang. Für dich tut es mir echt sehr leid, dass es dir jetzt wieder schlecht geht. Wie sehr steckst du noch im UG ? Im Grunde solltest du noch stationär behandelt werden, da sich ja nicht viel geändert hat und wie gesagt in 7 Wochen so etwas zu schaffen, ist meiner Meinung nach fast unmöglich Ich kenne das mit dem "Anker" die ES gibt einem ein sicheres Gefühl (Ein falsches sicheres Gefühl).
Machst du weiterhin ambulante Therapie ?

Viel Kraft und Stärke wünsche ich dir !

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29. August 2015 um 9:50
In Antwort auf account9999

Hallo Rosenmaedchen,
7 Wochen sind auch wirklich nicht lang. Für dich tut es mir echt sehr leid, dass es dir jetzt wieder schlecht geht. Wie sehr steckst du noch im UG ? Im Grunde solltest du noch stationär behandelt werden, da sich ja nicht viel geändert hat und wie gesagt in 7 Wochen so etwas zu schaffen, ist meiner Meinung nach fast unmöglich Ich kenne das mit dem "Anker" die ES gibt einem ein sicheres Gefühl (Ein falsches sicheres Gefühl).
Machst du weiterhin ambulante Therapie ?

Viel Kraft und Stärke wünsche ich dir !

Nein
eine ambulante Therapie mache ich im Moment nicht,weil ich noch auf der Suche nach einer Therapeutin bin. Ich stehe auch schon auf einer Warteliste drauf. Ja da hast du Recht. Es ist ein falsches Gefühl aber es gibt mir halt auch Kraft um mit dem ganzen Stress fertig zu werden.

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29. August 2015 um 13:38

Heeyy
vielleicht hilft dir das: http://soonthinly.blogspot.de/?m=1 echt stark wie sie das geschafft hat dir ganz viel erfolg, du kannst es auch schaffen lg

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29. August 2015 um 21:04
In Antwort auf nudel441

Heeyy
vielleicht hilft dir das: http://soonthinly.blogspot.de/?m=1 echt stark wie sie das geschafft hat dir ganz viel erfolg, du kannst es auch schaffen lg

Danke
das ist ein sehr interessanter Blog.

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29. August 2015 um 22:59
In Antwort auf rosenmaedchen

Nein
eine ambulante Therapie mache ich im Moment nicht,weil ich noch auf der Suche nach einer Therapeutin bin. Ich stehe auch schon auf einer Warteliste drauf. Ja da hast du Recht. Es ist ein falsches Gefühl aber es gibt mir halt auch Kraft um mit dem ganzen Stress fertig zu werden.

Hilfeangebot
Liebes rosenmädchen
Ich kann deine sorgen und Ängste sehr gut nachvollziehen. Warum? Weil ich die selbe Situation hinter mir habe.
Ich war zwei Jahre lang in einer schweren Magersucht gefangen.
Mit 40 kg bei einer Größe von 163 cm begann für mich ein stationärer Klinik Aufenthalt, der ein halbes Jahr dauerte. Ich erholte mich auch einigermaßen - verließ die Klinik mit 43 kg und mit der Sicherheit, die weiteren Schritte alleine zu schaffen. Mädchen, die bereits zum zweiten Mal in stationärer Behandlung waren, hatte ich persönlich "angeschrieben "(entweder schafft man es beim ersten Versuch - oder nie.....das dachte ich mir damals).
Einige Zeit hielt ich das Gewicht. .
Nach und nach kamen alte Verhaltensweisen wieder schleichend zurück. Gemerkt habe ich das gar nicht - zumindest nicht bewusst. Länge rede, kurzer Sinn - ein halbes Jahr nach meiner Klinik Entlassung wog ich weniger als bei meiner Aufnahme: 37 kg....das war genau vor einem Jahr.

Es hat sich was getan seitdem - alles hat sich geändert. Ich habe mich geändert. Den Kampf gegen die Magersucht gewonnen.
Mir geht es so gut wie noch nie. ich kann dir versichern, hat man eine Magersucht und die damit verbunde furchtbare, entsetzliche und besch**** zeit überwunden, erst dann weiß man, was "Leben " bedeutet - und ja- es ist wunderschön, zu leben.


Ich helfe dir gerne weiter. Du kannst mich alles fragen wenn du Interesse hast bzw dir das helfen könnte?!?
Es gibt keine dummen fragen. Glaube mir, ich habe alles durchgemacht

Wenn ich dir weiterhelfen kann mit Erfahrungsberichten, Erzählungen oder Ratschlägen - sehr gerne
Alles Gute

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30. August 2015 um 6:31
In Antwort auf ina882

Hilfeangebot
Liebes rosenmädchen
Ich kann deine sorgen und Ängste sehr gut nachvollziehen. Warum? Weil ich die selbe Situation hinter mir habe.
Ich war zwei Jahre lang in einer schweren Magersucht gefangen.
Mit 40 kg bei einer Größe von 163 cm begann für mich ein stationärer Klinik Aufenthalt, der ein halbes Jahr dauerte. Ich erholte mich auch einigermaßen - verließ die Klinik mit 43 kg und mit der Sicherheit, die weiteren Schritte alleine zu schaffen. Mädchen, die bereits zum zweiten Mal in stationärer Behandlung waren, hatte ich persönlich "angeschrieben "(entweder schafft man es beim ersten Versuch - oder nie.....das dachte ich mir damals).
Einige Zeit hielt ich das Gewicht. .
Nach und nach kamen alte Verhaltensweisen wieder schleichend zurück. Gemerkt habe ich das gar nicht - zumindest nicht bewusst. Länge rede, kurzer Sinn - ein halbes Jahr nach meiner Klinik Entlassung wog ich weniger als bei meiner Aufnahme: 37 kg....das war genau vor einem Jahr.

Es hat sich was getan seitdem - alles hat sich geändert. Ich habe mich geändert. Den Kampf gegen die Magersucht gewonnen.
Mir geht es so gut wie noch nie. ich kann dir versichern, hat man eine Magersucht und die damit verbunde furchtbare, entsetzliche und besch**** zeit überwunden, erst dann weiß man, was "Leben " bedeutet - und ja- es ist wunderschön, zu leben.


Ich helfe dir gerne weiter. Du kannst mich alles fragen wenn du Interesse hast bzw dir das helfen könnte?!?
Es gibt keine dummen fragen. Glaube mir, ich habe alles durchgemacht

Wenn ich dir weiterhelfen kann mit Erfahrungsberichten, Erzählungen oder Ratschlägen - sehr gerne
Alles Gute

Lieben dank
für deine Antwort. Ich habe manchmal das Gefühl das man die Krankheit nie loswird.Ich war schon vor ein paar Jahren in einer Klinik und habe sie bebandeln lassen. Allerdings bin ich wieder rückfällig geworden und bin dann vor kurzem wieder in die Klinik und jetzt fängt das ganze von vorne an. Das ist einfach nur belastend. Vielleicht muss ich mich damit einfach abfinden.

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30. August 2015 um 8:16
In Antwort auf rosenmaedchen

Lieben dank
für deine Antwort. Ich habe manchmal das Gefühl das man die Krankheit nie loswird.Ich war schon vor ein paar Jahren in einer Klinik und habe sie bebandeln lassen. Allerdings bin ich wieder rückfällig geworden und bin dann vor kurzem wieder in die Klinik und jetzt fängt das ganze von vorne an. Das ist einfach nur belastend. Vielleicht muss ich mich damit einfach abfinden.

Niemals aufgeben
Nein!!!!!! man muss sich nicht damit abfinden. Man muss die Krankheit akzeptieren, ja. und begleiten wird sie uns vielleicht immer, das möchte ich nicht abstreiten. aber wichtig ist, das dies in einem Ausmaß stattfindet, dass erstens nicht gefährlich bzw im besten Fall auch nicht belastend ist. ich denke auch noch viel über essen, Gewicht usw nach... ich denk dass ist und bleibt eine kleine Sicherheitsmaßnahme. Ich kann dir nur soviel sagen, dass es bei mir einen Punkt gab, den es zu überwinden gab (zb ein bestimmtes Gewicht). Zuerst waren es die 45 kg, vor dessen Erreichung ich unglaublich Angst hatte. Kaum erreicht - begann ich wieder alte Verhaltensweisen anzuwenden um wieder unter dieses Gewicht zu kommen. ein ewiges hin und her. Aber irgendwann kam der Punkt an dem ich es schaffte diese Grenze zu überschreiten. Und..... das befürchtete unerträgliche Gefühl kam nicht. ich fühlte mich nicht schlechter als zuvor. Sogar besser und freier. es ging bergauf und es war auch schön dass Freunde und Familie sich freuten und sehr stolz waren dass es mir besser ging. ich hatte ständig Angst dass alles ausarten wird und ich unaufhörlich zunehmen werde. ich begann eine ambulante Verhaltenstherapie. von da an ging es mir von Tag zu tag besser. ich kann dir versichern, du wirst nicht mehr zunehmen, als du es möchtest. Man kann das immer kontrollieren. wenn ich Angst hatte oder einen kilo mehr als ich mit mir vereinbaren konnte hab ich wieder etwas mehr kontrolliert und aufgepasst - das Gewicht wurde wieder weniger - aber nur im Bereich von einem halben kilo bis max einem Kilo. Es ist unglaublich wichtig dass man in einen gesunden Gewichtsbereich kommt. es passiert dir nichts. Entscheidender Auslöser bei mir war übrigens ein Gespräch mit einem vorgesetzten meiner Arbeit, der mit mir sehr persönlich sprach, dass er mir unbedingt helfen möchte, dass er möchte dass es mir besser geht aber dass er auch Maßnahmen ergreifen muss wenn sich nichts ändert. da wusste ich - "jetzt oder nie " und ich entschied mich, die Stärkere zu sein und die Magersucht mal so richtig im Regen stehen zu lassen. und es fühlt sich gut an Sport hat mir auch sehr geholfen - und dad tut es noch immer. Vorteile davon : man bekommt den Kopf frei man hat das Gefühl, durch Sport das Gewicht noch gut unter Kontrolle zu haben. UND: Man muss ausreichend und ausgewogen essen, um für sportliche Aktivitäten fit und gut gerüstet zu sein. Bitte gib nie auf. und wenn du es beim 28.549sten Anlauf schaffst, es lohnt sich auch dann noch. denn du wirst immer belohnt werden. womit?? mit einem Leben. Und glaub mir, ich hatte im Vergleich mit dem heutigen Zeitpunkt, kein Leben in der Zeit der Magersucht. ich war zwar da und habe funktioniert. Aber freuen, genießen und richtig lachen kann ich erst jetzt. und es war die Mühe wert . du bist es wert. du allein darfst über dich und deinen Körper bestimmen, niemand anderes - schon gar nicht eine Magersucht. du alleine kannst alles verändern - niemand anderes kann das - nicht die besten ärzte Kliniken oder Therapeuten. sie können dich begleiten aber den weg bestreitest schlussendlich DU. gib niemals auf. es lohnt sich unglaublich, zu kämpfen. Zu kämpfen für dich. zu kämpfen für DEIN Leben

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30. August 2015 um 12:00
In Antwort auf ina882

Niemals aufgeben
Nein!!!!!! man muss sich nicht damit abfinden. Man muss die Krankheit akzeptieren, ja. und begleiten wird sie uns vielleicht immer, das möchte ich nicht abstreiten. aber wichtig ist, das dies in einem Ausmaß stattfindet, dass erstens nicht gefährlich bzw im besten Fall auch nicht belastend ist. ich denke auch noch viel über essen, Gewicht usw nach... ich denk dass ist und bleibt eine kleine Sicherheitsmaßnahme. Ich kann dir nur soviel sagen, dass es bei mir einen Punkt gab, den es zu überwinden gab (zb ein bestimmtes Gewicht). Zuerst waren es die 45 kg, vor dessen Erreichung ich unglaublich Angst hatte. Kaum erreicht - begann ich wieder alte Verhaltensweisen anzuwenden um wieder unter dieses Gewicht zu kommen. ein ewiges hin und her. Aber irgendwann kam der Punkt an dem ich es schaffte diese Grenze zu überschreiten. Und..... das befürchtete unerträgliche Gefühl kam nicht. ich fühlte mich nicht schlechter als zuvor. Sogar besser und freier. es ging bergauf und es war auch schön dass Freunde und Familie sich freuten und sehr stolz waren dass es mir besser ging. ich hatte ständig Angst dass alles ausarten wird und ich unaufhörlich zunehmen werde. ich begann eine ambulante Verhaltenstherapie. von da an ging es mir von Tag zu tag besser. ich kann dir versichern, du wirst nicht mehr zunehmen, als du es möchtest. Man kann das immer kontrollieren. wenn ich Angst hatte oder einen kilo mehr als ich mit mir vereinbaren konnte hab ich wieder etwas mehr kontrolliert und aufgepasst - das Gewicht wurde wieder weniger - aber nur im Bereich von einem halben kilo bis max einem Kilo. Es ist unglaublich wichtig dass man in einen gesunden Gewichtsbereich kommt. es passiert dir nichts. Entscheidender Auslöser bei mir war übrigens ein Gespräch mit einem vorgesetzten meiner Arbeit, der mit mir sehr persönlich sprach, dass er mir unbedingt helfen möchte, dass er möchte dass es mir besser geht aber dass er auch Maßnahmen ergreifen muss wenn sich nichts ändert. da wusste ich - "jetzt oder nie " und ich entschied mich, die Stärkere zu sein und die Magersucht mal so richtig im Regen stehen zu lassen. und es fühlt sich gut an Sport hat mir auch sehr geholfen - und dad tut es noch immer. Vorteile davon : man bekommt den Kopf frei man hat das Gefühl, durch Sport das Gewicht noch gut unter Kontrolle zu haben. UND: Man muss ausreichend und ausgewogen essen, um für sportliche Aktivitäten fit und gut gerüstet zu sein. Bitte gib nie auf. und wenn du es beim 28.549sten Anlauf schaffst, es lohnt sich auch dann noch. denn du wirst immer belohnt werden. womit?? mit einem Leben. Und glaub mir, ich hatte im Vergleich mit dem heutigen Zeitpunkt, kein Leben in der Zeit der Magersucht. ich war zwar da und habe funktioniert. Aber freuen, genießen und richtig lachen kann ich erst jetzt. und es war die Mühe wert . du bist es wert. du allein darfst über dich und deinen Körper bestimmen, niemand anderes - schon gar nicht eine Magersucht. du alleine kannst alles verändern - niemand anderes kann das - nicht die besten ärzte Kliniken oder Therapeuten. sie können dich begleiten aber den weg bestreitest schlussendlich DU. gib niemals auf. es lohnt sich unglaublich, zu kämpfen. Zu kämpfen für dich. zu kämpfen für DEIN Leben

Danke
für deine aufbauenden Worte. ich empfinde es auch so, dass man die Symptome zwar lindern kann aber sie werden nie ganz verschwinden.. ich empfinde ein Leben mit der Magersucht als kein leben. Mir fällt das so schwer die Krankheit zu akzeptieren, weil ich nie wollte, dass sie ein Teil von mir wird. Und jetzt ist sie das.

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