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Nach erfolgreichem abnehmen Angst vorm essen

Letzte Nachricht: 9. Mai 2010 um 13:48
S
shakti_12678288
08.05.10 um 15:33

Hallo ihr Lieben!

Ich hab mal eine Frage an euch bzw ich wüsste gerne wie ihr meine Situation einschätzt.

Ich habe Ende Februar/Anfang März mit einer Diät angefangen da ich über Karneval durch Alkohol etc doch einiges zugenommen hatte. Also habe ich Kohlenhydrate, Kaffe und Obst ganz weggelassen. Ich habe mich dabei an der "New York Diät" orientiert, vielleicht kennt sie ja hier jemand.

Auf jeden Fall sollte ich eigentlich mittlerweile wieder einmal in der Woche Kohlenhydrate zu Mittag essen und jeden Tag ein Brot.

Ich habe mittlerweile 11 Kilo abgenommen, finde mich persönlich aber immer noch zu dick. Daher hab ich einfach wirklich schon Angst davor wieder Kohlenhydrate zu essen. Nudeln waren vorher mein Lieblingsessen aber ich bekomm sie jetzt nicht mehr runter. Und wenn ich dann mal "gesündigt" habe dann habe ich sofort ein schlechtes Gewissen und esse am nächsten Tag nur sehr wenig oder mache viel Sport.

Kennt das einer von euch? Ich weiß nicht woher diese panische Angst vor dem wieder zunehmen auf einmal kommt....


Dankeschön schonmal

Liebste Grüße

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L
lisa_12893749
08.05.10 um 19:49


das gefühl kennen wir glaub ich alle hier in diesem forum,sonst würden wir nicht hier schreiben!

ich kann diese ganzen threads mttlerweile echt nicht mehr lesen.. ist doch eh immer alles das gleiche "Omg,ich bin viel zu dick,hab zwar schon soo viel abgenommen,aber ich hab angst vorm zunehmen" -.-

und 11 kg sind mehr als viel!

ist nicht gegen dich persönlich gerichtet,aber les dir einfach mal hier ein paar threads durch,vllt bist du dann informerter!

lg

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S
shakti_12678288
08.05.10 um 21:02
In Antwort auf lisa_12893749


das gefühl kennen wir glaub ich alle hier in diesem forum,sonst würden wir nicht hier schreiben!

ich kann diese ganzen threads mttlerweile echt nicht mehr lesen.. ist doch eh immer alles das gleiche "Omg,ich bin viel zu dick,hab zwar schon soo viel abgenommen,aber ich hab angst vorm zunehmen" -.-

und 11 kg sind mehr als viel!

ist nicht gegen dich persönlich gerichtet,aber les dir einfach mal hier ein paar threads durch,vllt bist du dann informerter!

lg

Ich
hatte mir hier vorher schon ein paar threads durchgelesen.

Mir geht es eher darum zu verstehen wo diese Angst vorm essen auf einmal her kommt. Früher war ich nie so..... Aber sie geht einfach nicht mehr weg.

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

F
fran_12730362
08.05.10 um 22:39
In Antwort auf shakti_12678288

Ich
hatte mir hier vorher schon ein paar threads durchgelesen.

Mir geht es eher darum zu verstehen wo diese Angst vorm essen auf einmal her kommt. Früher war ich nie so..... Aber sie geht einfach nicht mehr weg.


Hallo!

Ohne dir Angst machen zu wollen,aber anscheinend hat sich bei dir schon eine Essstörung eingeschlichen.
Das war bei mir genauso:
Ich hatte Übergewicht, ab meinen 20. Lebensjahr nahm ich dann plötzlich nach und nach ein paar Kilos ab, obwohl ich meine Ernährung nicht grundlegend änderte.
Bei allen weiblichen Verwandten war das bisher so.
Deswegen dachte ich mir nichts bei und habe mich einfach darüber gefreut.
Als ich dann Normalgewicht hatte kamen in mir meine früheren Erinnerungen hoch:

Auf der Realschule wurde ich wegen meines Übergewichtes getreten , geschlagen, gemobbt und noch vieles anderes.
Es vielen Schimpfwörter, die mich schrecklich verletzten und das hält bis heute an.
Auf jeden Fall bekam ich dann Angst, wieder zuzunehmen, weil ich fürchtete, ich würde dann wieder "hässlich" aussehen und wieder ausgestossen und gemobbt werden.
Tja, so ging es seinen Weg.

Die Magersucht wurde durch die Angst genährt, dass wird sie bis heute noch.
Erst spät habe ich eingesehen , dass ich krank bin.

Aus dem Normalgewicht ist nun Untergewicht der "besten" Güte geworden.

Vielleicht hat es bei dir ja ähnliche Gründe?

Der Satz: "Aber sie geht einfach nicht mehr weg" , die extreme Angst vorm Zunehmen, und das mit dem sofort wieder ausgleichen durch weniger Essen und / oder Sport lassen mich befürchten, dass du schon in einer Magersucht drin bist, so wie ich es bin.
Da kommt man ohne professionelle Hilfe nicht mehr raus.

Ich bin in Behandlung, inzwischen habe ich es auch geschafft, meine Waage an meine Eltern abzugeben, damit ich mich nicht mehr exzessiv oft am Tag wiegen kann, dass ist verdammt schwer, weil ich so einen Teil der Kontrolle verliere, aber ich finde es notwendig.

Wiegst du dich auch mehrmals am Tag?
Denkst du nach, was du essen "darfst", und wie viele Kalorien das Essen hat?

Dem ersten Beitrag konnte ich nicht entnehmen, dass du schon in professioneller Behandlung bist.
Deswegen meine Bitte:
Begib dich in Behandlung, alleine wird es nicht mehr weggehen, da spreche ich aus Erfahrung.

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S
shakti_12678288
09.05.10 um 13:48
In Antwort auf fran_12730362


Hallo!

Ohne dir Angst machen zu wollen,aber anscheinend hat sich bei dir schon eine Essstörung eingeschlichen.
Das war bei mir genauso:
Ich hatte Übergewicht, ab meinen 20. Lebensjahr nahm ich dann plötzlich nach und nach ein paar Kilos ab, obwohl ich meine Ernährung nicht grundlegend änderte.
Bei allen weiblichen Verwandten war das bisher so.
Deswegen dachte ich mir nichts bei und habe mich einfach darüber gefreut.
Als ich dann Normalgewicht hatte kamen in mir meine früheren Erinnerungen hoch:

Auf der Realschule wurde ich wegen meines Übergewichtes getreten , geschlagen, gemobbt und noch vieles anderes.
Es vielen Schimpfwörter, die mich schrecklich verletzten und das hält bis heute an.
Auf jeden Fall bekam ich dann Angst, wieder zuzunehmen, weil ich fürchtete, ich würde dann wieder "hässlich" aussehen und wieder ausgestossen und gemobbt werden.
Tja, so ging es seinen Weg.

Die Magersucht wurde durch die Angst genährt, dass wird sie bis heute noch.
Erst spät habe ich eingesehen , dass ich krank bin.

Aus dem Normalgewicht ist nun Untergewicht der "besten" Güte geworden.

Vielleicht hat es bei dir ja ähnliche Gründe?

Der Satz: "Aber sie geht einfach nicht mehr weg" , die extreme Angst vorm Zunehmen, und das mit dem sofort wieder ausgleichen durch weniger Essen und / oder Sport lassen mich befürchten, dass du schon in einer Magersucht drin bist, so wie ich es bin.
Da kommt man ohne professionelle Hilfe nicht mehr raus.

Ich bin in Behandlung, inzwischen habe ich es auch geschafft, meine Waage an meine Eltern abzugeben, damit ich mich nicht mehr exzessiv oft am Tag wiegen kann, dass ist verdammt schwer, weil ich so einen Teil der Kontrolle verliere, aber ich finde es notwendig.

Wiegst du dich auch mehrmals am Tag?
Denkst du nach, was du essen "darfst", und wie viele Kalorien das Essen hat?

Dem ersten Beitrag konnte ich nicht entnehmen, dass du schon in professioneller Behandlung bist.
Deswegen meine Bitte:
Begib dich in Behandlung, alleine wird es nicht mehr weggehen, da spreche ich aus Erfahrung.

Hallo fallensoul
erstmal danke für deine Antwort.

Also ich wurde damals nie gemobbt oder sowas wegen meines Übergewichts aber ich habe mich einfach schon damals zum Beispiel beim schwimmen nicht wohl gefühlt. Viele meiner Freundinnen oder Mädels um mich herum waren auch schlanker als ich.

Ich wiege mich meistens morgens und abens, manchmal auch nur morgens.Hab mir angwöhnt mein Gewicht dann aufzuschreiben um zu schauen wie es sich entwickelt und um sicherzustellen das es nicht mehr wird.

Ich denke darüber nach was ich essen darf,ja,allerdings mehr daran keine Süßigkeiten und vor allem keine Kohlenhydrate zu mir zu nehmen als über die Kaloriern.

Mein Sport ist auch fester Bestandteil seit der Diät geworden. Habe quasi meine festen Termine in der Woche die auch eingehalten werden müssen.

Ich hab mich noch nie in meinem Leben mit meinem Gewicht so auseinandergesetzt wie heute. Vor allem sagen mir viele aus meinem Umfeld wie toll ich doch aussehe und was für ein schmales Gesicht ich doch hätte.

Ich dachte ich würde mich mit 10 Kilo weniger wohlfühlen und dann wäre es gut und ich würde wieder etwas mehr essen aber es ist nicht so. Ich sehe mich irgendwie immer noch als dick. Vllt mal zur Info: Ich bin 1.65, habe mit 69 Kilo begonnen und bin nun bei 57.

Liebe Grüße

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