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Nach der Magersucht.....frustriert

12. September 2010 um 15:33 Letzte Antwort: 24. September 2014 um 18:39

Es waren jeden tag minimale kcal und extrem viel sport (mache hier mal keine exakten angaben da ich mir in der schlimmste phase, so etwas bei anderen immer als inspiration für mich selbst genommen habe)

Das hab ich jetzt hintermir, ich kann jetzt wieder essen ohne dabei durchzudrehen.
Hab keine therapie gemacht, sondern das alleine stück für stück hinbekommen.

Problem ist allerdings: Ich habe die ganze Zeit Appetit, ich könnte nur essen... ich denke die ganze zeit daran was ich als nächstes essen kann, morgens nach dem aufwachen habe ich immer äpfel neben meinem bett liegen und das erste was ich mache ist dannach zu greifen, da ich sonst das gefühl habe zu sterben....

Ich esse Frühstück: ein müsli Mittag salat und gebäck und abendessen pizza oder brot , so was in der art, dazwischen snacke ich die ganze zeit....kerne,nüsse,trockenobs t oder cappucino. Ich nehme derzeit bestimmt 2000-3000kcal pro tag zu mir, habe auch schon einiges zugenommen, mein gewicht ist mittlerweile im normalbereich, ich bewege mich normal, nehme immer die treppen statt fahrstuhl, fahre mit dem fahrrad oder gehe zu fuß, anstatt auto aber das ist auch alles, kein extra sport, hab ich überhaupt keine lust drauf!....ich frage mich ob das jetzt richtig so ist?

Ich will nie wieder so werden wie früher, aber auch nicht in die andere richtung extrem werden....ist ja genauso ungesund. Jetzt gerade bin ich an einem ziemlichen Tiefpunkt angelangt, ich hab angst das wenn ich so weitermache, dick werde, dass das zunehmen nie mehr aufhört...Ich bin gerad einfach nur genervt! Diese ständige Appetit....nur an die nächste Mahlzeit denken, obwohl ich mich seit einiger zeit wieder normal verhalte hab ich trotzdem noch keine periode....fühle mich nicht wie ein richtiger mensch....wozu das alles also, frag ich mich gerade??

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12. September 2010 um 15:44


Erst mal schön, dass du es so gut alleine hinbekommen hast soweit.

Trotzdem ist Symptombewältigung nicht Alles. Alleine am Essverhalten (und Bewegung) rumzuschrauben bringt einen nicht aus der Essstörung.

Ich würd dir zu ner Therapie raten, egal wie weit du schon bist. Es müssen die Auslöser und Gründe der ES bearbeitet werden. Ist wie bei ner Trümmerfraktur am Bein. Erst müssen die Frakturen geradegerückt werden, eh man sie eingipst. Und danach muss man Muskeln aufbauen und Bewegungen wiedererlehrnen.

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12. September 2010 um 16:15


Bist du iwie ein bissl dumm?

Hallo? Was schreibst du denn für einen mist?
3000kcal sind bestimmt nicht da, um "fett" zu werden.

SELBSTHILFEFORUM (haha, wie hab ich vermisst das zu schreiben^^)

Warum sie "spitz" auf ihre Mens ist, hat sicherlich einen guten Grund. Hormone sind wichtig und gut für uns, wer mal Kinder haben will und gesund leben möchte, sollte immer (nach ner MS) drauf hinarbeiten sie wiederzubekommen!

"Pro-adipositas-Forum" Ich frag mich grade wo du entsprungen bist. Ganz ehrlich, sie erwartet HILFE und sicherlich nicht solche Antworten. Da kriegt man ja Angst wenn man das ließt.

Solche Antworten sind unangebracht.

Meine Meinung.

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12. September 2010 um 16:53


naja ich weiß ja nicht ob ich bei einem derzeitigen bmi von 18,7 schon von adipositas sprechen kann...es könnte natürlich dort enden, vorallem weil ich nicht weiß wie mein stoffwechsel mit der gesteigerten energiezufuhr umgeht.....ist auch meine große angst.

die periode möchte ich wieder haben,da ich später mal kinder haben möchte und es für mich einfach dazu gehört um wieder normal zu sein...??? meine freundinnen, die sich über ihrer frauenprobleme beklagen....es ist einfach so befremdlich, das nicht nachvollziehen zu können
was ist denn dabei so abwegig, zu beschließen,einen körper haben zu haben der normal funktioniert?

apfelessig? Igitt! wie ich mein hungergefühl dämpfen kann weiß ich zu genüge, brauche in diesem bereich wohl keine tipps, da kenn ich viele methoden....

ich versuche gerade es eben NICHT zu dämpfen oder mich daran zu freuen sondern mich darauf einzulassen, aber stelle fest das mein leben früher so viel einfacher war... ist für viele wahrscheinlich kaum nachvollziehbar....

deine antwort schockiert mich ziemlich...ich dachte das hier sei ein forum wo sich viele in ähnlichen situationen austauschen...

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12. September 2010 um 17:10
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naja ich weiß ja nicht ob ich bei einem derzeitigen bmi von 18,7 schon von adipositas sprechen kann...es könnte natürlich dort enden, vorallem weil ich nicht weiß wie mein stoffwechsel mit der gesteigerten energiezufuhr umgeht.....ist auch meine große angst.

die periode möchte ich wieder haben,da ich später mal kinder haben möchte und es für mich einfach dazu gehört um wieder normal zu sein...??? meine freundinnen, die sich über ihrer frauenprobleme beklagen....es ist einfach so befremdlich, das nicht nachvollziehen zu können
was ist denn dabei so abwegig, zu beschließen,einen körper haben zu haben der normal funktioniert?

apfelessig? Igitt! wie ich mein hungergefühl dämpfen kann weiß ich zu genüge, brauche in diesem bereich wohl keine tipps, da kenn ich viele methoden....

ich versuche gerade es eben NICHT zu dämpfen oder mich daran zu freuen sondern mich darauf einzulassen, aber stelle fest das mein leben früher so viel einfacher war... ist für viele wahrscheinlich kaum nachvollziehbar....

deine antwort schockiert mich ziemlich...ich dachte das hier sei ein forum wo sich viele in ähnlichen situationen austauschen...


Richtige Einstellung!

Top!

Solche Posts wie oben sollte man ignorieren!


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12. September 2010 um 17:19
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Erst mal schön, dass du es so gut alleine hinbekommen hast soweit.

Trotzdem ist Symptombewältigung nicht Alles. Alleine am Essverhalten (und Bewegung) rumzuschrauben bringt einen nicht aus der Essstörung.

Ich würd dir zu ner Therapie raten, egal wie weit du schon bist. Es müssen die Auslöser und Gründe der ES bearbeitet werden. Ist wie bei ner Trümmerfraktur am Bein. Erst müssen die Frakturen geradegerückt werden, eh man sie eingipst. Und danach muss man Muskeln aufbauen und Bewegungen wiedererlehrnen.


Denkst du, dass sich durch eine Therapie das ständige Denken ans essen verringert? Ich bin nämlich scon lange am überlegen, eine zu machen. Aber ich kann mich irgendwie nicht überwinden. Brauch ich dazu eine Überweisung vom Hausarzt?

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12. September 2010 um 18:37

Hey
Ich könnte dir das Buch "Heiliges Fasten - heilloses Fressen" von Edda Klessmann und Horst-Alfred Klessmann empfehlen.

Darin wird unter anderem auch erläutert, wie eng Magersucht und Fresssucht zusammen liegen. Das Buch wird von Therapeuten geschrieben, die sehr häufig beobachtet haben, dass es bei ihren Patienten sehr oft vorkam, dass es von einer auf die andere Seite umgeschlagen ist.
Und auch ein Wechsel in die Bulimie kam häufig vor - das kannst du ja auch schon sehen, wenn du mal öfters hier im Forum mitliest, wie vielen das passiert ist.

Das Problem ist eben, man kann immer noch nicht normal sein.
Du lebst weiterhin deinen Perfektionismus von den Magersuchtszeiten aus, nur dass du jetzt eben bestrebt bist, die perfekte normale, nicht essgestörte zu sein, die immer auf ihren Hunger hört.

Und ich würde an deiner Stelle ein paar deiner Snacks streichen, wenn du ja nicht mehr zunehmen musst, es verwirrt nur dein Hungergefühl, wenn ständig Zufuhr kommt und du gar nicht mehr richtig hungrig wirst.

Du musst lernen, Sättigung ist ok, das kann man aushalten, auch wenn das viele Magersüchtige nicht glauben. Das hast du ja schon. Aber genauso ist es ok, zeitweise ein Hungergefühl zu haben, bloß als Magersüchtige übertreibt man das zeitweise. Und jetzt verleugnest du, dass man auch mal hungrig sein kann. Springst ins andere Extrem und meinst, du musst immer satt sein.

Das Problem ist einfach, dass man ständig essen zur verfügung hat und wenig körperlich tut.
Man darf es nicht ausarten lassen und sich den ganzen Tag abhetzen, nur um Kalorien zu verbrennen, aber sagen, du bist nicht mehr magersüchtig, weil du es schaffst, auf Sport zu verzichten, ist auch nicht gut und gesund.

Ich glaube, früher in meiner Kindheit hatte ich ein gutes gesundes Essverhalten. Ich lebte auf dem Land und hab ständig auf dem Bauernhof geholfen. Das heißt, ich bewegte mich viel, einfach weil es Spaß machte und dazugehörte.
Essen gab es sehr üppig zu den Hauptmahlzeiten und ich habe mich da immer richtig satt gegessen. Dann ging es draußen weiter, wieder schöne leichte Bewegung. Als Snacks gab es dann mal ein paar Beeren draußen aus dem Garten.
Und abends haben wir oft selber was schönes gebacken oder Reste vom Mittag gebraten.
Wenn ich von draußen reinkam zum Essen, war ich immer sehr sehr hungrig, aber das war ok und nichts, worüber man sich ärgern muss. Und dann habe ich mich eben richtig satt gegessen und das war auch ok.

Also dieser ständige Wechsel gehört zum Leben dazu, nur hungrig wie Magersüchtige eben ist nicht gut und ständig satt auch nicht.

Klar, dieses idealisierte Leben aus meiner Kindheit kann man als Erwachsene nicht so verwirklichen, aber so ungefähr den Wechsel zwischen gelegentlich mal hungrig und gelegentlich mal satt kann man schon erreichen, und ausreichend Bewegung ist auch super, vielleicht nicht, dass man sich jeden Tag mit Fitnessstudio oder joggen abhetzt, aber wie du schon sagst, mal Fahrrad fahren, und ich glaube es tut sehr gut, ein paarmal die Woche was mit Freunden zu machen. Federball oder Fußball, irgendwas lustiges Spontanes. oder als Frau mit Freundinnen yoga machen. oder mit dem Freund tanzen gehen. Irgendwas schönes, was auch psychisch entspannt.

lg

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12. September 2010 um 19:53
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Denkst du, dass sich durch eine Therapie das ständige Denken ans essen verringert? Ich bin nämlich scon lange am überlegen, eine zu machen. Aber ich kann mich irgendwie nicht überwinden. Brauch ich dazu eine Überweisung vom Hausarzt?

Re
@Polkadot:

Mir geht es genauso wie dir! ich hatte auch MS und in der letzten Zeit eher das Gegenteil. Ich will auch nie wieder so dürr sein wie früher aber ich hoffe, dass es nicht ins komplette Gegenteil umschlägt, denn früher hab ich mir Süßes verboten und jetzt ess ich (leider) sehr viel davon und bin oft am Überlegen, was ich als nächstes esse....und ich hab auch nicht mehr oft ein schlechtes Gewissen...ich hatte auch nie eine Therapie sondern hab es irgendwie allein geschafft.

lg kristina

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13. September 2010 um 0:58

An welchem Satz
machst du aus, dass doriane eingebildet ist?
Die Frage soll nicht angreifend wirken, ich frage rein sachlich weil es mich einfach interessiert. Womöglich habe ich einen Satz in ihren Postings übersehen !? Für mich wirkt sie nämlich kein bisschen eingebildet. Sie behauptet auch nicht, alles zu wissen, sondern schreibt lediglich das auf, was sie weiß, viel davon aus eigenen Erfahrungen. Bloß weil ein Mensch viel weiß, heißt das doch noch lange nicht, dass er meint, alles zu wissen!

Entschuldigung dafür, dass ich mich jetzt hier so einmische. Aber ich habe einen derartigen Satz von dir schon mindestens einmal gelesen und konnte auch damals nicht verstehen, wie du dadrauf kommst. Und wenn ich etwas gar nicht mag, dann sind das unbegründete Vorurteile und Gerüchte.

Chava

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13. September 2010 um 18:51

Entschuldigung
Auf die Uhrzeiten habe ich ehrlich gesagt gar nicht geachtet Ich hatte nur das im Hinterkopf, was ich oben schon geschrieben habe. Und hab mich eben sehr gewundert - was ja aber nur durch eine Verwechslung kam.
Hmm, war wohl einfach zu spät für mich. Dumme schlaflose Nächte -.-

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23. September 2014 um 20:28

Genau da
befinde ich mich gerade... und zwar das es grad ins Gegenteil umschlägt. Ich finde gut, dass du dich normal bewegst. Ich hatte nach der MS auch kein Bock mehr auf Sport und habs mir halt auch mal gut gehen lassen... nur leider für eine zu lange Zeit. Ich sah es als "Wiedergutmachung" an meinem Körper ihn mit allem zu füttern was ich mir damals verboten hatte. Jedoch hab ich nichts weiter getan. Nach der Klinik wollte ich nicht mehr in Therapie (war vor der Klinik schon 3Jahre in ambulanter) und es hat ja auch so geklappt. Bin raus aus dem UG, aber nach zwei Jahren nun bin ich top im ÜG. Ich realisiere gerade für mich das was ich mir nicht eingestehen wollte und zwar, ich habe nie wirklich therapeutisch an mir gearbeitet... daher kann ich wohl auch nicht von mir erwarten, dass alles wieder gut ist, wenn ich im normalgewichtsbereich bin. Ich ärger mich da sehr über mich selbst, daher würde ich dir sehr zu einer Therapie raten!

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24. September 2014 um 6:35

Wow
10jahre keine periode. Das tönt nicht gut, hast du irgendwelche folgeschäden davon, weil icj mach mir sorgen, hab meine tage seit februar nicht mehr aber top blutwerte

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24. September 2014 um 16:26
In Antwort auf

Hey
Ich könnte dir das Buch "Heiliges Fasten - heilloses Fressen" von Edda Klessmann und Horst-Alfred Klessmann empfehlen.

Darin wird unter anderem auch erläutert, wie eng Magersucht und Fresssucht zusammen liegen. Das Buch wird von Therapeuten geschrieben, die sehr häufig beobachtet haben, dass es bei ihren Patienten sehr oft vorkam, dass es von einer auf die andere Seite umgeschlagen ist.
Und auch ein Wechsel in die Bulimie kam häufig vor - das kannst du ja auch schon sehen, wenn du mal öfters hier im Forum mitliest, wie vielen das passiert ist.

Das Problem ist eben, man kann immer noch nicht normal sein.
Du lebst weiterhin deinen Perfektionismus von den Magersuchtszeiten aus, nur dass du jetzt eben bestrebt bist, die perfekte normale, nicht essgestörte zu sein, die immer auf ihren Hunger hört.

Und ich würde an deiner Stelle ein paar deiner Snacks streichen, wenn du ja nicht mehr zunehmen musst, es verwirrt nur dein Hungergefühl, wenn ständig Zufuhr kommt und du gar nicht mehr richtig hungrig wirst.

Du musst lernen, Sättigung ist ok, das kann man aushalten, auch wenn das viele Magersüchtige nicht glauben. Das hast du ja schon. Aber genauso ist es ok, zeitweise ein Hungergefühl zu haben, bloß als Magersüchtige übertreibt man das zeitweise. Und jetzt verleugnest du, dass man auch mal hungrig sein kann. Springst ins andere Extrem und meinst, du musst immer satt sein.

Das Problem ist einfach, dass man ständig essen zur verfügung hat und wenig körperlich tut.
Man darf es nicht ausarten lassen und sich den ganzen Tag abhetzen, nur um Kalorien zu verbrennen, aber sagen, du bist nicht mehr magersüchtig, weil du es schaffst, auf Sport zu verzichten, ist auch nicht gut und gesund.

Ich glaube, früher in meiner Kindheit hatte ich ein gutes gesundes Essverhalten. Ich lebte auf dem Land und hab ständig auf dem Bauernhof geholfen. Das heißt, ich bewegte mich viel, einfach weil es Spaß machte und dazugehörte.
Essen gab es sehr üppig zu den Hauptmahlzeiten und ich habe mich da immer richtig satt gegessen. Dann ging es draußen weiter, wieder schöne leichte Bewegung. Als Snacks gab es dann mal ein paar Beeren draußen aus dem Garten.
Und abends haben wir oft selber was schönes gebacken oder Reste vom Mittag gebraten.
Wenn ich von draußen reinkam zum Essen, war ich immer sehr sehr hungrig, aber das war ok und nichts, worüber man sich ärgern muss. Und dann habe ich mich eben richtig satt gegessen und das war auch ok.

Also dieser ständige Wechsel gehört zum Leben dazu, nur hungrig wie Magersüchtige eben ist nicht gut und ständig satt auch nicht.

Klar, dieses idealisierte Leben aus meiner Kindheit kann man als Erwachsene nicht so verwirklichen, aber so ungefähr den Wechsel zwischen gelegentlich mal hungrig und gelegentlich mal satt kann man schon erreichen, und ausreichend Bewegung ist auch super, vielleicht nicht, dass man sich jeden Tag mit Fitnessstudio oder joggen abhetzt, aber wie du schon sagst, mal Fahrrad fahren, und ich glaube es tut sehr gut, ein paarmal die Woche was mit Freunden zu machen. Federball oder Fußball, irgendwas lustiges Spontanes. oder als Frau mit Freundinnen yoga machen. oder mit dem Freund tanzen gehen. Irgendwas schönes, was auch psychisch entspannt.

lg

Hi zuckerengelchen
Wo kann man das buch kriegen? Ich wollt es in der bibliotheke holen oder bestellen bei exlibris aber leider nix gefunden.. Tönt ja super spannend kannst du vielleicht erklären, wie das mit dem normalsein perfektionismus weiterleben gemeint ist und das mit dem man hat das gefühl immer satt sein zu müssen. Ich hab ähnliche probleme wie essen und dann immernoch hunger zuhaben und irgendwie dauergelüste. Ich will jetzt nicht aufgehen wie ein ofenküchlein

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24. September 2014 um 18:39

Ein paar Tipps
Hallo,
ich gebe hier auch mal meinen Senf zu. Ich kämpfe auch seitdem ich etwas 12 bin ständig mit meinem Körper. Also ich habe schon lange das Gefühl "zu viel zu haben". Nach einem tragischem Erlebnis kam dann auch zu viel. Davon wollte ich unbedingt los.. Das aber auch auf äußerst ungesunde Weise.

Nun gut das zu mir.

Was ich aber zum Thema sagen möchte: du schreibst du hast es alleine geschafft. Das hast du scheinbar nicht und das schaffst du wahrscheinlich auch nicht. Das sage ich nciht, um die zu verletzten oder dich nieder zu machen. Aber du hattest eine Essstörung und du musst erstmal wieder lernen, was es heißt richtig zu essen und du musst kennen lernen, was es heißt hungrig zu sein. Du musst differenzieren zwischen einem Hungergefühl und einem "Süßenzahn", also der Lust auf Essen. Ich glaube nicht, dass du das so ohne Hilfe schaffst. Du siehst ja, dass du dich nicht gesund ernährst und dass es "ansetzt".

Ich würde dir nicht unbedingt zu einer Therapie raten, aber eine Ernährungsberatung würde ich schon einmal aufsuchen. Dort kann man dir helfen einen gesunden Ernährungsplan zu erstellen. Dort bekommst du Tipps, die dir wirklich helfen und auf die du vielleicht gar nicht selber kommen würdest und du hast nicht das Gefühl krank zu sein oder anders zu sein. So war es zumindest einmal bei mir, wobei es auch da nicht reicht, wenn du nur 1-2 dahingehst.
(Das war mein Problem ich habe wirklich gute Tipps bekommen und habe einiges umgesetzt, und war dann nicht mehr da und bin irgendwann wieder abgerutscht...).

Noch so ein Tipp von mir: wenn du snacken willst, snacke gesünder. Trockenobst ist meistens voller Zucker, Nüsse sind auch nicht so optimal und Capuchino ist auch nicht sonderlich gesund.

Besser ist Naturjoguhrt. Denn kannst du mit Honig oder obst Versehen und etwas gefrieren lasen, dann hast du auch länger was davon und es schmeckt sehr gut

Und vielleicht solltest du Abends nicht unbedingt noch Pizza essen. Man sagt, wenn es ums Abnehmen geht Abends keine Kalorien mehr, ob das stimmt oder nicht ist immer noch die Frage, aber ich denke es kann, wenn du immer hungrig bist, mehr Wirkung zeigen, wenn du Mittags schon etwas "kräftiges" gegessen hast.
Salat kannst du dann auch am Abend essen.

Ich würde auch versuchen die Äpfel wegzu legen und dich bis zum Frühstück zu gedulden. Bei mir ist das kein Problem, weil ich ca. 15 Minuten nach dem Aufstehen die Möglichkeit habe zu frühstücken. Wenn das bei die anders ist, strukturiere deinen Morgen anders. Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Körper sich nicht mehr ständig nach Essen sehnt, wenn du ihm regelmäßig etwas gibst. Ich würde auch vorerst versuchen immer zur gleichen Uhrzeit zu essen. Dann muss dein Körper nciht immer nach mehr schreien. Ich stelle es mir so vor, dass dein Körper sobald er etwas zu essen bekommt einfach froh ist und unbedingt mehr will, weil er früher oft nichts mehr bekommen hat oder du es ausgekotzt hast(?!). Wenn er weiß, dass essen regelmäßig kommt, braucht er nicht ständig nach neuem schreien.

So das so von meiner Sicht

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