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Nach dem erbrechen was essen,komisches gefühl

22. Januar 2016 um 15:03 Letzte Antwort: 24. Januar 2016 um 21:24

Hallo, ich möchte euch gerne mal meine Gedanken schildern, die ich in letzter Zeit habe. Oft ist es so, dass ich wenn ich was esse und da gerade im stress bin, es erbreche.. Allerdings hab ich nach dem Erbrechen oft ziemlichen Hunger und eigentlich esse ich dann trotzdem einige Stunden nichts aber in letzter Zeit esse ich dann trotz allem mal ein apfel oder einen salat. Ich fühle mich schlecht danach, weil ich das Gefühl habe nur am essen dadurch zu sein. Wie seht ihr das? Ist das okay, da auf sein Hungergefühl zu hören und was zu essen? Ich mache mir oft Gedanken, weil mein körper dadurch ja dauernd Insulin am ausschütten ist und gesund ist das ja auch nicht. Ich habe einfach Angst dadurch auch plötzlich total dick zu werden, wenn ich das nicht in den Griff kriege. LG

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22. Januar 2016 um 17:55

Das was du
ändern solltest ist definitiv das erbrechen, hör auf damit sonst machst du dir mehr kaputt als du glaubst! Und nur Salat oder Gemüse? Das reicht nicht und das wissen wir beide!
Und nein von so ein bisschen nimmst du nicht schnell zu, jeder Körper reagiert anders!

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22. Januar 2016 um 22:07

Liebes rosenmädchen,
ja, durch eine aktive Bulimie hat man echt das Gefühl den ganzen Tag nichts anderes zu machen als zu essen (und zu brechen).

Ich würde dir empfehlen dir mal zu überlegen, ob du sichere Mahlzeiten hast, die du auf jeden Fall nicht erbrechen würdest, auch wenn der Stress hoch ist. Es lässt sich auf lange Sicht einfach nicht vermeiden auch in stressigen Phasen zu essen, ohne zu Erbrechen.

Das Problem mit dem Essen nach dem Erbrechen sehe ich viel mehr in der extremen Belastung deiner Zähne, als bei einer vemeintlichen Insulinausschüttung. Häufiges Erbrechen führt früher oder später zur Unterzuckerung, und damit ist oft dann der nächste FA besiegelt. Deshalb ist es wichtig diesen Kreislauf weitmöglichst zu durchbrechen.
Die Zähne werden ja durch die Nahrung belastet, sowohl massiv durchs erbrechen. Danach ist der Zahnschmelz sehr weich. Durch säurehaltige Lebensmittel (Obst, Salat mit Dressing, Milchprodukte, Getränke außer Wasser u manche Tees usw...) wird der Zahnschmelz noch mehr angegriffen.
Somit auch auf keinen Fall Zähne putzen nach so einer Aktion. Wasser trinken, damit gurgeln...

Der Hunger kommt nach dem Erbrechen einfach unglaublich schnell wieder. Und das ist auch richtig so. Denn deinem Körper fehlt nicht nur die Energie und das Baumaterial, sondern es gehen zusätzlich noch viele Elektrolyte flöten.

Meine Liebe, bei täglichem Erbrechen ist eigentlich sowieso Klinik angesagt eigentlich. Das ist viel zu akut um es Zuhause oder ambulant rumzutragen. :/
Das oben Geschilderte ist wirklich nur ne Schadensbegrenzung, keine Lösung.

Was denkst du?

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22. Januar 2016 um 22:17
In Antwort auf dolly_12688854

Liebes rosenmädchen,
ja, durch eine aktive Bulimie hat man echt das Gefühl den ganzen Tag nichts anderes zu machen als zu essen (und zu brechen).

Ich würde dir empfehlen dir mal zu überlegen, ob du sichere Mahlzeiten hast, die du auf jeden Fall nicht erbrechen würdest, auch wenn der Stress hoch ist. Es lässt sich auf lange Sicht einfach nicht vermeiden auch in stressigen Phasen zu essen, ohne zu Erbrechen.

Das Problem mit dem Essen nach dem Erbrechen sehe ich viel mehr in der extremen Belastung deiner Zähne, als bei einer vemeintlichen Insulinausschüttung. Häufiges Erbrechen führt früher oder später zur Unterzuckerung, und damit ist oft dann der nächste FA besiegelt. Deshalb ist es wichtig diesen Kreislauf weitmöglichst zu durchbrechen.
Die Zähne werden ja durch die Nahrung belastet, sowohl massiv durchs erbrechen. Danach ist der Zahnschmelz sehr weich. Durch säurehaltige Lebensmittel (Obst, Salat mit Dressing, Milchprodukte, Getränke außer Wasser u manche Tees usw...) wird der Zahnschmelz noch mehr angegriffen.
Somit auch auf keinen Fall Zähne putzen nach so einer Aktion. Wasser trinken, damit gurgeln...

Der Hunger kommt nach dem Erbrechen einfach unglaublich schnell wieder. Und das ist auch richtig so. Denn deinem Körper fehlt nicht nur die Energie und das Baumaterial, sondern es gehen zusätzlich noch viele Elektrolyte flöten.

Meine Liebe, bei täglichem Erbrechen ist eigentlich sowieso Klinik angesagt eigentlich. Das ist viel zu akut um es Zuhause oder ambulant rumzutragen. :/
Das oben Geschilderte ist wirklich nur ne Schadensbegrenzung, keine Lösung.

Was denkst du?

Ich habe keine essanfälle.
Ich erbreche bei Stress nach einem joghurt oft oder nach einem Apfel. Bei mir steht eher die Anorexie im Vordrgrund, deshalb wurde bei mir auch bulimische Anorexie diagnostiziert. Und ich schaffe es auch manchmal ohne. Ich gehe ja bald in die Klinik, nur ist es für mich gerade echt schwer mit den Gefühlen klarzukommen. Ich habe generell das Gefühl zuviel zu essen und irgendwie weiß ich nicht so richtig damit umzugehen

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22. Januar 2016 um 22:56
In Antwort auf laszls_11858653

Ich habe keine essanfälle.
Ich erbreche bei Stress nach einem joghurt oft oder nach einem Apfel. Bei mir steht eher die Anorexie im Vordrgrund, deshalb wurde bei mir auch bulimische Anorexie diagnostiziert. Und ich schaffe es auch manchmal ohne. Ich gehe ja bald in die Klinik, nur ist es für mich gerade echt schwer mit den Gefühlen klarzukommen. Ich habe generell das Gefühl zuviel zu essen und irgendwie weiß ich nicht so richtig damit umzugehen

Achsooooo
Ja, bei anorektischer Willkür bin ich mir dann nicht so sicher. Gibts denn überhaupt Sicherheiten im Alltag mit dem Essen, oder kommt das alles auf deine Emotionalität an?

Wann ist es denn soweit? (Klinik)

Würdest du mit "später Essen", wenn der Druck weiter runter ist, deine Kalorienzufuhr schaffen, oder ist das auch eine Baustelle bei der es hapert?

Du brauchst ja irgendwie die erste Portion zum Brechen um die Zweite drin zu behalten, oder?
Könntest du dir ein anderes Ventil vorstellen? Sowas wie erstmal Tagebuch schreiben, dann essen?
Oder generell erstmal Pause und runter kommen?
Ich meine irgendwie scheinst du ja nicht richtig auf dich acht zu geben/schützen zu können, weil du dann so aufgebracht bist?

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22. Januar 2016 um 23:36
In Antwort auf dolly_12688854

Achsooooo
Ja, bei anorektischer Willkür bin ich mir dann nicht so sicher. Gibts denn überhaupt Sicherheiten im Alltag mit dem Essen, oder kommt das alles auf deine Emotionalität an?

Wann ist es denn soweit? (Klinik)

Würdest du mit "später Essen", wenn der Druck weiter runter ist, deine Kalorienzufuhr schaffen, oder ist das auch eine Baustelle bei der es hapert?

Du brauchst ja irgendwie die erste Portion zum Brechen um die Zweite drin zu behalten, oder?
Könntest du dir ein anderes Ventil vorstellen? Sowas wie erstmal Tagebuch schreiben, dann essen?
Oder generell erstmal Pause und runter kommen?
Ich meine irgendwie scheinst du ja nicht richtig auf dich acht zu geben/schützen zu können, weil du dann so aufgebracht bist?

Liebes rosenmädchen
Ich weiß nicht, ob ich damit jetzt richtig liege, aber ich hatte mal so eine Zeit, da hatte ich auch ziemliche Probleme mit dem Essen-Brechen...

Ca ein halbes Jahr her... Bei mir war es auch nie so, dass ich große Mengen gegessen habe oder etwas "verbotenes" (das ist bei mir ja mit in der "kauen & ausspucken" Problematik) - sondern ganz normal zb mein Frühstück mir fast automatisch wieder hochkam...
Also ich hab was gegessen und ne viertel stunde später beim Duschen, abspülen, gassi gehen etc. ist mirs stückchenweise hochgekommen
Ohne jedes zutun von mir...

Ist das bei dir auch so?
Oder erbrichst du "aktiv"?

Ich denke sehr wichtig ist, dass du versuchst es drin zu behalten - noch dazu wo es ja keine abnorme Menge ist.
Und mir hat damals sehr geholfen, mich nach den "kritischen" Mahlzeiten wirklich ins bett zu legen^^
So konnte ich irgendwie besser entspannen..

Pass auf dich auf!

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22. Januar 2016 um 23:44
In Antwort auf esme_11902139

Liebes rosenmädchen
Ich weiß nicht, ob ich damit jetzt richtig liege, aber ich hatte mal so eine Zeit, da hatte ich auch ziemliche Probleme mit dem Essen-Brechen...

Ca ein halbes Jahr her... Bei mir war es auch nie so, dass ich große Mengen gegessen habe oder etwas "verbotenes" (das ist bei mir ja mit in der "kauen & ausspucken" Problematik) - sondern ganz normal zb mein Frühstück mir fast automatisch wieder hochkam...
Also ich hab was gegessen und ne viertel stunde später beim Duschen, abspülen, gassi gehen etc. ist mirs stückchenweise hochgekommen
Ohne jedes zutun von mir...

Ist das bei dir auch so?
Oder erbrichst du "aktiv"?

Ich denke sehr wichtig ist, dass du versuchst es drin zu behalten - noch dazu wo es ja keine abnorme Menge ist.
Und mir hat damals sehr geholfen, mich nach den "kritischen" Mahlzeiten wirklich ins bett zu legen^^
So konnte ich irgendwie besser entspannen..

Pass auf dich auf!

Zum Hunger
Ich bin zwar kein Verdauungsexperte, aber ist es nicht so, dass du allein durch das Kauen eben den Verdauungsprozess einleitest.
Sprich in deinem Gehirn kommt an "jetzt gibts Essen", es werden Verdauungssäfte stärker produziert etc, du schluckst die Nahrung und dein Magen fängt an zu verdauen - plötzlich ist nix mehr da zum verdauen, dein Magen ist leer (du hast erbrochen).
Dein Körper ist aber eben auf Nahrung verdauen eingestellt - es ist aber eben nichts mehr da, obwohl du ja was gegessen hast.
Also hast du wieder Hunger...

Kann man sich das so in etwa erklären?

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23. Januar 2016 um 7:39
In Antwort auf dolly_12688854

Achsooooo
Ja, bei anorektischer Willkür bin ich mir dann nicht so sicher. Gibts denn überhaupt Sicherheiten im Alltag mit dem Essen, oder kommt das alles auf deine Emotionalität an?

Wann ist es denn soweit? (Klinik)

Würdest du mit "später Essen", wenn der Druck weiter runter ist, deine Kalorienzufuhr schaffen, oder ist das auch eine Baustelle bei der es hapert?

Du brauchst ja irgendwie die erste Portion zum Brechen um die Zweite drin zu behalten, oder?
Könntest du dir ein anderes Ventil vorstellen? Sowas wie erstmal Tagebuch schreiben, dann essen?
Oder generell erstmal Pause und runter kommen?
Ich meine irgendwie scheinst du ja nicht richtig auf dich acht zu geben/schützen zu können, weil du dann so aufgebracht bist?

Also
Eine Antwort von der Klinik habe ich Leider noch nocht. Eigentlich müsste es jetzt demnächst so weit sein. Also, ich schaffe meine Kalorien im Moment oft nicht. Mir geht es auch einfach ziemlich schlecht im Moment, weil ich nach dem ich mit einem 14 er Bmi im Krankenhaus gelandet bin jetzt knapp 4 kg zugenommen habe und mich so schrecklich unwohl in meinem Körper fühle. Ich bin nach der Klinik wieder in mein altes Umfeld und da ist oft Stress. Jetzt nicht in Richtung Streit oder so, sondern allgemein so von der Stimmung her ist meine Mutter so jemand die recht hektisch ist und das überträgt sich total auf mich. Wenn ich frühs runtergehe um etwas zu frühstücken merke ich wie angespannt ich werde und wie ich total hektisch werde innerlich. Ich habe keine innerliche Ruhe. Und ich habe dann oft das Gefühl die Kontrolle zu verlieren, wenn ich im Stress esse obwohl ich nicht viel gegessen habe. Ich denke ich komme auch mit der körperlichen Veränderung nicht klar. Ich kann mich selber kaum noch ansehen.

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23. Januar 2016 um 7:41
In Antwort auf esme_11902139

Zum Hunger
Ich bin zwar kein Verdauungsexperte, aber ist es nicht so, dass du allein durch das Kauen eben den Verdauungsprozess einleitest.
Sprich in deinem Gehirn kommt an "jetzt gibts Essen", es werden Verdauungssäfte stärker produziert etc, du schluckst die Nahrung und dein Magen fängt an zu verdauen - plötzlich ist nix mehr da zum verdauen, dein Magen ist leer (du hast erbrochen).
Dein Körper ist aber eben auf Nahrung verdauen eingestellt - es ist aber eben nichts mehr da, obwohl du ja was gegessen hast.
Also hast du wieder Hunger...

Kann man sich das so in etwa erklären?

Okay
das ist eine logische Erklärung. Danke! Also ich Erbreche schon aktiv wieder. Ich denke das es mitunter auch an der Zunahme liegt. Der Stress und dann noch die Zunahme dazu sind einfach zu viel für mich. LG

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24. Januar 2016 um 21:24
In Antwort auf laszls_11858653

Also
Eine Antwort von der Klinik habe ich Leider noch nocht. Eigentlich müsste es jetzt demnächst so weit sein. Also, ich schaffe meine Kalorien im Moment oft nicht. Mir geht es auch einfach ziemlich schlecht im Moment, weil ich nach dem ich mit einem 14 er Bmi im Krankenhaus gelandet bin jetzt knapp 4 kg zugenommen habe und mich so schrecklich unwohl in meinem Körper fühle. Ich bin nach der Klinik wieder in mein altes Umfeld und da ist oft Stress. Jetzt nicht in Richtung Streit oder so, sondern allgemein so von der Stimmung her ist meine Mutter so jemand die recht hektisch ist und das überträgt sich total auf mich. Wenn ich frühs runtergehe um etwas zu frühstücken merke ich wie angespannt ich werde und wie ich total hektisch werde innerlich. Ich habe keine innerliche Ruhe. Und ich habe dann oft das Gefühl die Kontrolle zu verlieren, wenn ich im Stress esse obwohl ich nicht viel gegessen habe. Ich denke ich komme auch mit der körperlichen Veränderung nicht klar. Ich kann mich selber kaum noch ansehen.

Wisst ihr
Was ich meine? Mir fällt es manchmal ziemlich schwer das zu erklären.

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