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Mütter: Wie oftr habt Ihr Sex?

17. April 2009 um 22:38

Meine Frau meint, ich (35) wäre sexbesessen, weil ich es gerne 1-2 mal pro Woche hätte und ziemlich sauer werde, wenn ich dann 2 Wochen hingehalten werde.
Darf ich mal fragen, wie oft Ihr Frauen, die schon Mütter seid, gerne Sex hättet? Meine Frau findet 1 mal im Monat durchaus ausreichend...

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19. April 2009 um 22:14


Hallo! Ich bin auch eine Mutter,ich kann sagen auch wenn man 1 oder 2 oder 3 mal am tag mag ist man mit Sicherheit nicht sexsüchtig!!!Weil ich den anderen Beitrag gelesen habe.
Meine Meinung, das ist das Schönste überhaupt mit seinem Partner zu schlafen!Was gibt es Schöneres und innigeres als mit seinem Mann oder Frau zu schlafen den man liebt!
Keine Lust an Sex hängt vielleicht mit dem zusammen,Stress,keine Zeit für sich selbst,Überforderung privat oder beruflich, oder vielleicht eben nicht100 Prozent ,sondern eben die Zweisamkeit ohne Sex zu geniessen.
Was ganz ganz wichtig ist meiner Meinung, dass man als Frau immer daran denken soll, dass man nicht nur Mama ist,sondern auch noch ein Sexuallleben hat!!!
Ich achte besonders darauf dass für mich und meinen Partner auch noch genügend Zeit bleibt!Auch wenn dann ab und zu Zeitnot ist, aber das Schöne nimmt man sich dann ganz bewußt Zeit!!!
Und das geht öfter als vielleicht einmal oder zweimal in der Woche.
Und mit Einfallsreichtum im Bett und so weiter wird keine Beziehung oder Ehe in sexueller Hinsicht fad!
Wichtig ist aber man kann nichts erzwingen und erwarten!
Manchmal führen auch zu hohe Erwartungen an den anderen-zu UNLUST!!
Alles gute und probier einfach neues aus!Denn immerhin ist es das Schönste mit seinem Partner zu schlafen!!!!
Manchmal ist derAlltag zuhause mit Haushalt,Kind usw. für die Frau auch anstrengend.Denk daran!

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20. April 2009 um 8:48


Sexbesessen, bei 1-2 mal pro Woche? Ich muss doch sehr bitten! Mit dieser Frequenz würdest Du bei mir keinen Blumentopf gewinnen.
Ich habe drei Kinder und bei weniger als 4x die Woche krieche ich auf dem Zahnfleisch. Die Bedürfnisse sind halt von Frau zu Frau verschieden und von Mann zu Mann eben auch...

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20. April 2009 um 14:02


Danke erst mal für die Antworten. Ich möchte ihr nämlich diesen Beitrag mal zeigen. Sie kennt nur so alte vertrocknete Schrullen, die sämtliche Lust am Sexualleben mit der Geburt ihrer Kinder abgegeben haben. Dass ich damit in meinem Alter nicht klar komme, versteht jeder normale Mensch. Nur leider meint meine Frau eben, dass sie normal wäre und mein Sexualtrieb nicht.

Würde mich über möglichst viele Meinungen sehr freuen.

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20. April 2009 um 16:15
In Antwort auf feodor_12494514


Danke erst mal für die Antworten. Ich möchte ihr nämlich diesen Beitrag mal zeigen. Sie kennt nur so alte vertrocknete Schrullen, die sämtliche Lust am Sexualleben mit der Geburt ihrer Kinder abgegeben haben. Dass ich damit in meinem Alter nicht klar komme, versteht jeder normale Mensch. Nur leider meint meine Frau eben, dass sie normal wäre und mein Sexualtrieb nicht.

Würde mich über möglichst viele Meinungen sehr freuen.

Also...
...zu einer gesunden Beziehung gehört auch eine gesunde Sexualität. Ein Mal im Monat finde ich nun wirklich nicht gesund, eher seltsam. Wer seinen Partner liebt, begehrt ihn auch und sucht die körperliche Nähe und Zweisamkeit.
Ob man da jetzt Kinder hat oder nicht! Es ist doch etwas anderes mit seinen Kindern zu schmusen oder mit dem Partner.
Sex ist nicht alles, das stimmt schon! Aber ohne Sex ist alles nichts!

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20. April 2009 um 21:23
In Antwort auf zara_12234981

Also...
...zu einer gesunden Beziehung gehört auch eine gesunde Sexualität. Ein Mal im Monat finde ich nun wirklich nicht gesund, eher seltsam. Wer seinen Partner liebt, begehrt ihn auch und sucht die körperliche Nähe und Zweisamkeit.
Ob man da jetzt Kinder hat oder nicht! Es ist doch etwas anderes mit seinen Kindern zu schmusen oder mit dem Partner.
Sex ist nicht alles, das stimmt schon! Aber ohne Sex ist alles nichts!

Kinder sind das Allerwichtigste für sie...
...das sagt sie mir immer wieder. Die Kinder haben Priorität Nummer 1. Sehe ich prinzipiell ähnlich, nur, dass bei mir die Kinder und meiner Frau dieselbe Priorität haben.

Ich kann auch nicht verstehen, wie man seinen Partner nun seit 5 Jahren derartig vernachlässigen kann - vor allem, wenn es früher doch mal so schön war.

Ich fühle immer mehr eine quälende Hilflosigkeit in mir aufsteigen.

Da bin ich bisher immer davon ausgegangen, dass wir Männer möglichst oft Sex haben wollen und die Frauen es dosiert abgeben - nur um dann hier im Forum zu erfahren, dass es haufenweise völlig frustrierte Frauen gibt, die von ihren Männern vernachlässigt werden. Toll, dass es ein Forum wie dieses hier gibt, damit man einfach auch mal anonym nachfragen kann, wie es anderen Menschen so mit heiklen Theme geht.
Im Moment frustriert mcih das Thema so sehr, dass ich mein Leben kaum noch genießen kann. Das schlimme ist, dass es offensichtlich keinen Ausweg gibt. Mein Leben rinnt dahin und wenn man mal davon ausgeht, dass ein gesunder Mann 50 Jahre lang Sex haben kann, dann habe ich schon 10% davon vergeudet.
Ich könnte vor Wut heulen.

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20. April 2009 um 22:12
In Antwort auf feodor_12494514

Kinder sind das Allerwichtigste für sie...
...das sagt sie mir immer wieder. Die Kinder haben Priorität Nummer 1. Sehe ich prinzipiell ähnlich, nur, dass bei mir die Kinder und meiner Frau dieselbe Priorität haben.

Ich kann auch nicht verstehen, wie man seinen Partner nun seit 5 Jahren derartig vernachlässigen kann - vor allem, wenn es früher doch mal so schön war.

Ich fühle immer mehr eine quälende Hilflosigkeit in mir aufsteigen.

Da bin ich bisher immer davon ausgegangen, dass wir Männer möglichst oft Sex haben wollen und die Frauen es dosiert abgeben - nur um dann hier im Forum zu erfahren, dass es haufenweise völlig frustrierte Frauen gibt, die von ihren Männern vernachlässigt werden. Toll, dass es ein Forum wie dieses hier gibt, damit man einfach auch mal anonym nachfragen kann, wie es anderen Menschen so mit heiklen Theme geht.
Im Moment frustriert mcih das Thema so sehr, dass ich mein Leben kaum noch genießen kann. Das schlimme ist, dass es offensichtlich keinen Ausweg gibt. Mein Leben rinnt dahin und wenn man mal davon ausgeht, dass ein gesunder Mann 50 Jahre lang Sex haben kann, dann habe ich schon 10% davon vergeudet.
Ich könnte vor Wut heulen.

Natürlich sind Kinder wichtig!
Aber hier derart Prioritäten zu setzen finde ich unsinnig. Kinder wachsen schneller, als man gucken kann.
Gerade gestern hab ich das kleine Bündel zur Welt gebracht, schon ist der Älteste 15 und braucht mich kaum mehr noch.

Man tut sich mit so einer Fixierung auf Dauer keinen Gefallen. Es sind doch schließlich nicht die Kinder, die ein Paar zusammengeführt haben, sie sind vielmehr das Resultat.

Ich kenne dieses Verhalten haufenweise aus meinem Bekanntenkreis. Da wurden bei manchen sogar die Männer aus dem ehelichen Schlafzimmer vertrieben, weil die Frau dort ihre Kinder einquartiert hat. Die armen Würstchen!

Man kann doch nicht Kinder kriegen und dann den Partner links liegen lassen. Das Gejammer ist dann groß, wenn die Jungs dann tatsächlich mal fremd gehen.

Mir geht's auch so, dass ich mir denke, ich bin noch jung und fit und will noch leben und nicht verkümmern.
Den Ausweg gibt es nur, wenn sie es selbst begreift und sich tatsächlich bemüht (und bemühen WILL) etwas an dem Zustand zu ändern. Solange es ihr so bequem ist, sieht sie für sich ja keinen Handlungsbedarf. Dieser Zustand kann auf Dauer die ganze Beziehung enorm belasten. An Stelle Deiner Frau hätte ich mächtig Bammel, dass Du Dir was suchst. Ich werde da einfach nicht schlau drauß.

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20. April 2009 um 23:12
In Antwort auf feodor_12494514

Kinder sind das Allerwichtigste für sie...
...das sagt sie mir immer wieder. Die Kinder haben Priorität Nummer 1. Sehe ich prinzipiell ähnlich, nur, dass bei mir die Kinder und meiner Frau dieselbe Priorität haben.

Ich kann auch nicht verstehen, wie man seinen Partner nun seit 5 Jahren derartig vernachlässigen kann - vor allem, wenn es früher doch mal so schön war.

Ich fühle immer mehr eine quälende Hilflosigkeit in mir aufsteigen.

Da bin ich bisher immer davon ausgegangen, dass wir Männer möglichst oft Sex haben wollen und die Frauen es dosiert abgeben - nur um dann hier im Forum zu erfahren, dass es haufenweise völlig frustrierte Frauen gibt, die von ihren Männern vernachlässigt werden. Toll, dass es ein Forum wie dieses hier gibt, damit man einfach auch mal anonym nachfragen kann, wie es anderen Menschen so mit heiklen Theme geht.
Im Moment frustriert mcih das Thema so sehr, dass ich mein Leben kaum noch genießen kann. Das schlimme ist, dass es offensichtlich keinen Ausweg gibt. Mein Leben rinnt dahin und wenn man mal davon ausgeht, dass ein gesunder Mann 50 Jahre lang Sex haben kann, dann habe ich schon 10% davon vergeudet.
Ich könnte vor Wut heulen.

Meine Kinder sind mir sehr wichtig....Sex aber auch
Ich kann Dich wirklich verstehen.Alles ist fast perfekt, nur der Sex fehlt.Ich habe mir vorgenommen, nicht mehr zu "betteln", denn das tut mir nicht gut, das frustriert mich einfach zu sehr, immer wieder zurück gewiesen zu werden.Es ist zwar keine schöne Lösung, aber nach all den Jahren, die ich mittlerweile verzichte und mich immer trauriger machen, würde ich theoretisch einen Seitensprung nicht mehr ausschließen können. Es ist für mich eine richtig fremde Vorstellung und ich weiß auch nicht, ob ich wenn es soweit wäre, auch tatsächlich den Mut dazu hätte, aber ich brauche trotzdem noch das Gefühl, begehrt zu werden.Jetzt in der SS kann ich seine vielseitigen Ausreden (Zeit, Müdigkeit, Baby im Bauch) noch irgendwie akzeptieren, aber nach der SS ist dann auch Schluss.Ich weiß, dass es keine schöne Lösung ist, aber wir kommen momentan nicht auf eine andere Lösung. Manchmal tut ihm der Sex auch weh - sein Frenulum ist ihm als 20 Jähriger gerissen und seit dem hat er beim Sex ab und an mal Schmerzen, das gibt er aber nicht als Grund für unsere Sexflaute an, könnte das ein versteckter Grund sein, den er aber sonst nicht offen zugeben würde oder möchte? Mit diesem Grund könnte ich sogar viel, viel besser leben, dann wüsste ich, dass ich oder mein Körper nicht das Probelm wären, sondern seine Schmerzen.

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20. April 2009 um 23:21
In Antwort auf marwa_11939923

Meine Kinder sind mir sehr wichtig....Sex aber auch
Ich kann Dich wirklich verstehen.Alles ist fast perfekt, nur der Sex fehlt.Ich habe mir vorgenommen, nicht mehr zu "betteln", denn das tut mir nicht gut, das frustriert mich einfach zu sehr, immer wieder zurück gewiesen zu werden.Es ist zwar keine schöne Lösung, aber nach all den Jahren, die ich mittlerweile verzichte und mich immer trauriger machen, würde ich theoretisch einen Seitensprung nicht mehr ausschließen können. Es ist für mich eine richtig fremde Vorstellung und ich weiß auch nicht, ob ich wenn es soweit wäre, auch tatsächlich den Mut dazu hätte, aber ich brauche trotzdem noch das Gefühl, begehrt zu werden.Jetzt in der SS kann ich seine vielseitigen Ausreden (Zeit, Müdigkeit, Baby im Bauch) noch irgendwie akzeptieren, aber nach der SS ist dann auch Schluss.Ich weiß, dass es keine schöne Lösung ist, aber wir kommen momentan nicht auf eine andere Lösung. Manchmal tut ihm der Sex auch weh - sein Frenulum ist ihm als 20 Jähriger gerissen und seit dem hat er beim Sex ab und an mal Schmerzen, das gibt er aber nicht als Grund für unsere Sexflaute an, könnte das ein versteckter Grund sein, den er aber sonst nicht offen zugeben würde oder möchte? Mit diesem Grund könnte ich sogar viel, viel besser leben, dann wüsste ich, dass ich oder mein Körper nicht das Probelm wären, sondern seine Schmerzen.


Könnte tatsächlich ein Grund sein. Zu Anfang unserer Beziehung hatte mein Mann auch Probleme am Frenulum. Er sollte mal zum Arzt damit, da lässt sich do bestimmt was korrigieren?!
Mein Mann hat sich damals unters Messer gelegt und hat seither keine Probleme.

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21. April 2009 um 13:13

Das ist ja mal sehr interessant!
Wenn Du sagst, dass das bei Dir ziemlich genau 3 Jahre gebraucht hat, dann würde ich da gerne noch ein wenig nachhaken. Unser Kleinster wird nämlich im Sommer 3 Jahre alt und wenn es ab Herbst bergauf gehen würde, könnte ich absolut damit leben.
Ich hatte in dem anderen Thread schon geschrieben, dass ich einen sehr guten Frauenarzt kenne, der mich eindringlich ermahnte, jetzt nur nicht die Nerven zu verlieren.

Eigentlich hattest Du genau das selbe Problem, wie meine Frau jetzt., daher wäre ich noch sehr an den weiteren Umständen interessiert:

Kam die Libido wieder vollständig? (Dein Mann feiert ja an diesem Tag wohl zum zweiten Mal Geburtstag, oder?

Hattest Du auch Erfahrungen mit der Pille, hast Du sie genommen, oder nicht, oder wenn ja, kam die Libido trotz Pille wieder?
Danke für Deine Bemühungen!

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22. April 2009 um 15:20
In Antwort auf zara_12234981

Natürlich sind Kinder wichtig!
Aber hier derart Prioritäten zu setzen finde ich unsinnig. Kinder wachsen schneller, als man gucken kann.
Gerade gestern hab ich das kleine Bündel zur Welt gebracht, schon ist der Älteste 15 und braucht mich kaum mehr noch.

Man tut sich mit so einer Fixierung auf Dauer keinen Gefallen. Es sind doch schließlich nicht die Kinder, die ein Paar zusammengeführt haben, sie sind vielmehr das Resultat.

Ich kenne dieses Verhalten haufenweise aus meinem Bekanntenkreis. Da wurden bei manchen sogar die Männer aus dem ehelichen Schlafzimmer vertrieben, weil die Frau dort ihre Kinder einquartiert hat. Die armen Würstchen!

Man kann doch nicht Kinder kriegen und dann den Partner links liegen lassen. Das Gejammer ist dann groß, wenn die Jungs dann tatsächlich mal fremd gehen.

Mir geht's auch so, dass ich mir denke, ich bin noch jung und fit und will noch leben und nicht verkümmern.
Den Ausweg gibt es nur, wenn sie es selbst begreift und sich tatsächlich bemüht (und bemühen WILL) etwas an dem Zustand zu ändern. Solange es ihr so bequem ist, sieht sie für sich ja keinen Handlungsbedarf. Dieser Zustand kann auf Dauer die ganze Beziehung enorm belasten. An Stelle Deiner Frau hätte ich mächtig Bammel, dass Du Dir was suchst. Ich werde da einfach nicht schlau drauß.

Ich werde auch nicht recht schlau
aus diesem Verhalten. Wenn ich mit ihr darüber reden will, blockt sie sofort ab und meint, ich würde sie nerven. Über alles andere kann man mit ihr reden.
Ich habe schon etwas Panik, dass meine besten Jahre einfach so verrinnen und ich dann mit 42 feststellen muss, dass sich diese Erkrankung (VSA=Verminderte Sexuelle Appetanz), so will ich es mal nennen, nicht gebessert hat.
Ich frage mich oft, ob es von einer Frau fair ist, ihren Mann so austrocknen zu lassen. Wenn ich andererseits die Postings dieser vielen traurigen Frauen hier lese, deren Männer nur alle 3 Wochen mit ihnen schlafen und die das fix und fertig macht, so habe ich wenigstens nicht das Gefühl, der einzigezu sein. Seltsamerweise aber einer der wenigen Männer.

Meine Frau will mir immer einreden, dass ich der gestörte sei. Neulich hat sie mir gesagt, dass sie mit ihren früheren Freunden anfangs noch oft, später aber auch nur alle 2-3 Wochen verkehrt hätte. Die hätten sich aber niemals beschwert und seien nicht so sexbesessen wie ich gewesen...

Eigentlich macht mir das Angst, denn dann war das mit der VSA ja schon immer so!

Ich habe echt Panik, nicht nur wegen dieser Sache. Wenn ein Problem wie dieses schon so schlecht von ihr gemanagt wird, wie wird es dann erst, wenn ich mal ernste Probleme habe, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, etc. und dadurch Bedürfnisse habe oder Hilfe brauche....

Ausgerechnet mich armes Schwein trifft das. Ich rauche nicht, saufe nicht, sehe nicht schlecht aus, treibe viel Sport, bin nicht fett, komme jeden Abend nach hause, gehe nicht fremd, arbeite den ganzen Tag...

A propos, mein Tag sieht so aus: Morgens aufstehen, duschen, Kindern Zähne putzen. Mich dann von meines stets schlecht gelaunten Frau anschnautzen zu lassen, warum ich so lange im Bad bräuchte (wir haben aber 3 Klos), sie müsse jetzt aufs Klo. Also hoppel ich raus aus dem Bad.
Sie zieht die Kids an, ich fahre sie jeden Tag zum Kindergarten bzw. den kleineren zur Kindergruppe alle 2 Tage. Dann arbeite ich bis 18h, komme nach hause, sie hat dann schon gekocht. Vormittags arbeitet sie noch bei mir.
Nach dem Kochen räume ich entweder die Küche auf oder bringe die Kinder ins Bett. Manchmal beides.
Um 20h setzt sie sich dann vor den Fernseher und schaut irgend so einen Rosamund Pilcher Käse. Ich sitze daneben und arbeite am Laptop oder lese, weil mir diese Filme langweilig sind und was will ich den Leuten beim Knutschen zuschauen, wenn meine Frau mich nicht mal mehr anfasst.
Um 21.30h trollt sie sich dann ins Bett und ich bin noch hellwach. Also gehe ich joggen oder in mein Fitnesstudio im Keller.

Das war es dann. So geht es jeden Tag und ter der Woche.
Am Wochende gehen wir manchmal weg oder laden Freunde ein, das sind die wenigen gemeinsamen Highlights. Nach einer super Party haben wir gute Stimmung, sie legt sich dann ins Bett und schläft ein.
Anfangs hatte ich noch eine riesige Wut, mittlerweile habe ich mich fast in mein Schicksal ergeben.
Sämtliche sportliche Aktivitäten muss ich alleine machen, ob das Fitness, Joggen, Skifahren etc. ist. Sie geht einmal alle paar Wochen zum reiten, ansonsten schaut sie abends eben fern.

Ich glaube, fremdgehen wäre keine gute Lösung. Zum einen würde sie mir das nicht gönnen. Ich verstehe zwar nicht warum, wenn ich querschnittsgelähmt wäre und meine Frau Sex bräuchte, würde ich das auch akzeptieren. Zum anderen aber möchte ich das auch nicht. Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Dazu haben wir uns zu viel gemeinsam aufgebaut. Der reine mechanische Akt turnt mich auch nicht an, ich will einfach, dass es wieder so wie am Anfang ist. Ich will keine Mogelpackung, die sich nach der Geburt völlig verändert und dann noch so tut, als ob ich der Böse wäre.
Ich muss mich auch oft genug verstellen und verbiegen, das gehört in einer Beziehung schon auch mal dazu.

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23. April 2009 um 12:19
In Antwort auf feodor_12494514

Ich werde auch nicht recht schlau
aus diesem Verhalten. Wenn ich mit ihr darüber reden will, blockt sie sofort ab und meint, ich würde sie nerven. Über alles andere kann man mit ihr reden.
Ich habe schon etwas Panik, dass meine besten Jahre einfach so verrinnen und ich dann mit 42 feststellen muss, dass sich diese Erkrankung (VSA=Verminderte Sexuelle Appetanz), so will ich es mal nennen, nicht gebessert hat.
Ich frage mich oft, ob es von einer Frau fair ist, ihren Mann so austrocknen zu lassen. Wenn ich andererseits die Postings dieser vielen traurigen Frauen hier lese, deren Männer nur alle 3 Wochen mit ihnen schlafen und die das fix und fertig macht, so habe ich wenigstens nicht das Gefühl, der einzigezu sein. Seltsamerweise aber einer der wenigen Männer.

Meine Frau will mir immer einreden, dass ich der gestörte sei. Neulich hat sie mir gesagt, dass sie mit ihren früheren Freunden anfangs noch oft, später aber auch nur alle 2-3 Wochen verkehrt hätte. Die hätten sich aber niemals beschwert und seien nicht so sexbesessen wie ich gewesen...

Eigentlich macht mir das Angst, denn dann war das mit der VSA ja schon immer so!

Ich habe echt Panik, nicht nur wegen dieser Sache. Wenn ein Problem wie dieses schon so schlecht von ihr gemanagt wird, wie wird es dann erst, wenn ich mal ernste Probleme habe, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, etc. und dadurch Bedürfnisse habe oder Hilfe brauche....

Ausgerechnet mich armes Schwein trifft das. Ich rauche nicht, saufe nicht, sehe nicht schlecht aus, treibe viel Sport, bin nicht fett, komme jeden Abend nach hause, gehe nicht fremd, arbeite den ganzen Tag...

A propos, mein Tag sieht so aus: Morgens aufstehen, duschen, Kindern Zähne putzen. Mich dann von meines stets schlecht gelaunten Frau anschnautzen zu lassen, warum ich so lange im Bad bräuchte (wir haben aber 3 Klos), sie müsse jetzt aufs Klo. Also hoppel ich raus aus dem Bad.
Sie zieht die Kids an, ich fahre sie jeden Tag zum Kindergarten bzw. den kleineren zur Kindergruppe alle 2 Tage. Dann arbeite ich bis 18h, komme nach hause, sie hat dann schon gekocht. Vormittags arbeitet sie noch bei mir.
Nach dem Kochen räume ich entweder die Küche auf oder bringe die Kinder ins Bett. Manchmal beides.
Um 20h setzt sie sich dann vor den Fernseher und schaut irgend so einen Rosamund Pilcher Käse. Ich sitze daneben und arbeite am Laptop oder lese, weil mir diese Filme langweilig sind und was will ich den Leuten beim Knutschen zuschauen, wenn meine Frau mich nicht mal mehr anfasst.
Um 21.30h trollt sie sich dann ins Bett und ich bin noch hellwach. Also gehe ich joggen oder in mein Fitnesstudio im Keller.

Das war es dann. So geht es jeden Tag und ter der Woche.
Am Wochende gehen wir manchmal weg oder laden Freunde ein, das sind die wenigen gemeinsamen Highlights. Nach einer super Party haben wir gute Stimmung, sie legt sich dann ins Bett und schläft ein.
Anfangs hatte ich noch eine riesige Wut, mittlerweile habe ich mich fast in mein Schicksal ergeben.
Sämtliche sportliche Aktivitäten muss ich alleine machen, ob das Fitness, Joggen, Skifahren etc. ist. Sie geht einmal alle paar Wochen zum reiten, ansonsten schaut sie abends eben fern.

Ich glaube, fremdgehen wäre keine gute Lösung. Zum einen würde sie mir das nicht gönnen. Ich verstehe zwar nicht warum, wenn ich querschnittsgelähmt wäre und meine Frau Sex bräuchte, würde ich das auch akzeptieren. Zum anderen aber möchte ich das auch nicht. Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Dazu haben wir uns zu viel gemeinsam aufgebaut. Der reine mechanische Akt turnt mich auch nicht an, ich will einfach, dass es wieder so wie am Anfang ist. Ich will keine Mogelpackung, die sich nach der Geburt völlig verändert und dann noch so tut, als ob ich der Böse wäre.
Ich muss mich auch oft genug verstellen und verbiegen, das gehört in einer Beziehung schon auch mal dazu.

Oh Mann!
Also Dein Beitrag macht micht jetzt echt fertig!
Das ist ja ein regelrechtes nebeneinander her leben, statt zusammen. Uff, also da kann ich mich Gott sei Dank nicht beklagen. Wir verbringen, sofern von den Arbeitszeiten her möglich, eigentlich jeden Abend zusammen. Wir sitzen auf dem Sofa, erzählen uns die Highlights des Tages, lachen viel und sind ansonsten zusammen eigentlich ein tolles Team.
Der Fernseher ist sowieso der Lustkiller Nr. 1 und dann noch Herzschmerz-Schnulzen!
Da scheinen die Beziehungsbaustellen bei Dir dann doch größer zu sein, als ich zunächst angenommen habe.

Also fremdgehen ist ja nicht die Lösung für Beziehungsprobleme, da kommt dann noch eher eines dazu. Andererseits denkt man in solchen Situationen schon mal daran. Sicher muss man in einer Beziehung Kompromisse eingehen, um miteinander klarzukommen. Aber wenn da einer gar nicht mitspielt, kann das ziemlich anstrengend sein.

Nein, ich finde es nicht fair, weder von Mann noch von Frau. Selbst in Zeiten, in denen es nicht ging (nach den Geburten), hätte ich meinen Mann nicht hungern lassen. Gibt ja schließlich auch andere Varianten. Umgekehrt sollte es genauso möglich sein.

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23. April 2009 um 13:43
In Antwort auf zara_12234981

Oh Mann!
Also Dein Beitrag macht micht jetzt echt fertig!
Das ist ja ein regelrechtes nebeneinander her leben, statt zusammen. Uff, also da kann ich mich Gott sei Dank nicht beklagen. Wir verbringen, sofern von den Arbeitszeiten her möglich, eigentlich jeden Abend zusammen. Wir sitzen auf dem Sofa, erzählen uns die Highlights des Tages, lachen viel und sind ansonsten zusammen eigentlich ein tolles Team.
Der Fernseher ist sowieso der Lustkiller Nr. 1 und dann noch Herzschmerz-Schnulzen!
Da scheinen die Beziehungsbaustellen bei Dir dann doch größer zu sein, als ich zunächst angenommen habe.

Also fremdgehen ist ja nicht die Lösung für Beziehungsprobleme, da kommt dann noch eher eines dazu. Andererseits denkt man in solchen Situationen schon mal daran. Sicher muss man in einer Beziehung Kompromisse eingehen, um miteinander klarzukommen. Aber wenn da einer gar nicht mitspielt, kann das ziemlich anstrengend sein.

Nein, ich finde es nicht fair, weder von Mann noch von Frau. Selbst in Zeiten, in denen es nicht ging (nach den Geburten), hätte ich meinen Mann nicht hungern lassen. Gibt ja schließlich auch andere Varianten. Umgekehrt sollte es genauso möglich sein.


Da hast Du ja eine ziemlich gesunde und normale Einstellung. Meine Interessen kommen bei uns ganz am Ende.

Also ich kann das auch nicht verstehen, wie eine Frau nach der Geburt eine solche Metamorphose durchmachen kann.

Das eigentliche Dilemma ist, dass sie das Problem, welches durch sie verursacht wird, nicht als solches erkennt, sondern meint, sie wäre normal und ich der Perverse. Es war aber vor den Geburten alles normal und wir hatten regelmäßig Sex, der für sie auch erfüllend war. Zumindest kam sie immer nach 2min und weckte mich manchmal nachts.

Eigentlich leben wir wie Brüderchen und Schwesterchen nebeneinander her. Klar, wir erleben viele schöne Dinge, haben schönen Urlaub und kaufen uns schöne Sachen, aber ich dachte bisher immer, dass man eher ab 70 so ein Leben wie wir führt.

Was bringt mir eine Partnerin, die zuhause alles so gut in Schuss hält, dass man vom Boden essen kann, kocht, die Wäsche macht, die Kinder erzieht und auch noch arbeitet, wenn sie dann abends fix und fertig ist und dabei dann noch kalt wie ein Eisklotz. Es kann passieren, dass wir 2h vor dem Fernseher sitzen, nichts reden und sie sich eine Süßigkeit nach der anderen reinpfeift (wiegt aber 53 KG). Sie ist jemand, der mir ständig einredet, ich würde viel zu wenig zuhause tun und sich dabei selbst ständig in den Himmel lobt.
Anfangs habe ich es mir noch sehr zu Herzen genommen, aber mittlerweile blocke ich innerlich völlig ab, weil ich diese Herabsetzerei nicht mehr ertrage. Ich arbeite jeden Tag 9h und mache auch viele technische Dinge zuhause, von denen sie nichts mitbekommt. Außerdem hat sie noch eine Putz- und Bügelfrau.

Ist mein Leben ein Wettrennen ohne Ziel oder kann man auch mal die schönste Zeit des Lebens in Ruhe genießen?
Mich macht die Situation langsam aggressiv und ich bin sehr leicht reizbar. Wenn ich mal wieder ausflippe, behauptet sie, das läge an meiner verkorksten Kindheit.
Ja eigentlich muss man mit jemandem, der eine verkorkste Kindheit hatte, doch besonders behutsam umgehen, dachte ich bisher. Stattdessen muss ich mir auch noch Vorwürfe anhören.

Es gibt ja so Menschen, die immer rumjammern und die Negativen Dinge so sehr betonen, dass sie auf einmal eine viel zu große Rolle spielen. Menschen, die keine Ruhe geben können, bis sie nicht alles erreicht haben, was sie wollen und dabei ziemlich undiplomatisch mit ihrer Umwelt umgehen.
Ich lebe eigentlich gerne in Harmonie.

Wir haben wirklich reine Wohlstandsprobleme, aber selbst die können wir nicht lösen. Der Inder würde darüber nur den Kopf schütteln.

Heute Abend lege ich ihr mal diese Diskussion hier vor. Warscheinlich wird sie es gar nicht lesen, wenn doch, einfach nur wieder behaupten, dass die Frauen hier mit einer anderen Meinung wie sie schlicht Nymphomaninnen wären, die den ganzen Tag Zeit hätten und nur zuhause rumsitzen würden.
Dann gibt es wieder mal einen großen Streit, dann kehrt man zur Normalität zurück - und nichts ändert sich.

Wie geht das denn nur weiter


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23. April 2009 um 14:39

Was ist schon normal?
Ich finde den Tenor hier teilweise schon schlimm. Hat man als Mutter und Frau etwas kein Recht, selbst zu bestimmen, wie oft man Sex haben will?
Ihr seid zwei Erwachsene, die momentan in puncto Sex unterschiedliche Bedürfnisse habt. Du bist nicht sexsüchtig, weil du gerne öfter hättest (wenn sich deine Gedanken ständig um Sex drehen und das alles andere einschränkt, auch wenn du es nicht auslebst, aber eventuell schon), und sie ist normal wenn sie mit einmal Sex pro Monat zufrieden ist. Ihr solltet mal in Ruhe und ohne Vorwürfe reden, ob ihr einen Kompromis findet bzw. ob eure Beziehung es euch wert ist, Eingeständnisse zu machen. Eventuell kann euch auch z.B. eine professionelle Beratung helfen, einfach weil dann jemand neutrales dabei ist und kritisch hinterfragt. Vielleicht hilft es auch, wenn du versuchst, sie im Alltag zu entlasten, damit sie den Kopf für die frei hat und dann auch gezielt Freiräume als Paar (und nicht als Eltern) zu schaffen? Dazu müsste sie allerdings mitziehen. Ansonsten würde ich sagen: Warum muss der Sex denn unbedingt mit deiner oder einer anderen Frau sein? Handbetrieb funktioniert schließlich auch und du musst keinen zwingen, sich dir zur Verfügung zu stellen, während sie im Kopf gerade die Schultasche des Ältesten packt. Und wenn ihr gar keinen Kompromis findet (und sie keine Freundin der offenen Beziehung ist), dann solltet ihr vielleicht wirklich über eine Trennung nachdenken, das ist dann wenigstens ehrlich.

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24. April 2009 um 21:35
In Antwort auf carla_12828731

Was ist schon normal?
Ich finde den Tenor hier teilweise schon schlimm. Hat man als Mutter und Frau etwas kein Recht, selbst zu bestimmen, wie oft man Sex haben will?
Ihr seid zwei Erwachsene, die momentan in puncto Sex unterschiedliche Bedürfnisse habt. Du bist nicht sexsüchtig, weil du gerne öfter hättest (wenn sich deine Gedanken ständig um Sex drehen und das alles andere einschränkt, auch wenn du es nicht auslebst, aber eventuell schon), und sie ist normal wenn sie mit einmal Sex pro Monat zufrieden ist. Ihr solltet mal in Ruhe und ohne Vorwürfe reden, ob ihr einen Kompromis findet bzw. ob eure Beziehung es euch wert ist, Eingeständnisse zu machen. Eventuell kann euch auch z.B. eine professionelle Beratung helfen, einfach weil dann jemand neutrales dabei ist und kritisch hinterfragt. Vielleicht hilft es auch, wenn du versuchst, sie im Alltag zu entlasten, damit sie den Kopf für die frei hat und dann auch gezielt Freiräume als Paar (und nicht als Eltern) zu schaffen? Dazu müsste sie allerdings mitziehen. Ansonsten würde ich sagen: Warum muss der Sex denn unbedingt mit deiner oder einer anderen Frau sein? Handbetrieb funktioniert schließlich auch und du musst keinen zwingen, sich dir zur Verfügung zu stellen, während sie im Kopf gerade die Schultasche des Ältesten packt. Und wenn ihr gar keinen Kompromis findet (und sie keine Freundin der offenen Beziehung ist), dann solltet ihr vielleicht wirklich über eine Trennung nachdenken, das ist dann wenigstens ehrlich.

Naja...
... also der Tip mit der Selbstbefriedigung ist nicht wirklich sinnvoll, denn das macht jeder Mann sowieso seit er 13 ist, ist also nichts neues.
Entlasten tue ich sie genug, mehr geht nicht, immerhin arbeite ich noch und biete ihr dafür auch viel Luxus. Ich denke, sie ist damit auch rundum zufrieden und macht sich den Stress teilweise selbst.
Das ist aber sicherlich nihct der Grund, warum sie seit 5 Jahren niemals Lust auf Sex hat, was zuvor das Gegenteil war.

Einmal Sex im Monat ist auch nicht normal, da brauchen wir uns nichts einzureden.
Einmal im Monat Duschen ist auch nicht normal.

Also ich finde persönlich nichts schlimmes daran, auch mal für seinen Partner herzuhalten. Früher hatte ich auch manchmal keine Lust, aber als sie Lust hatte, habe ich eben doch mitgemacht. Und das war dann auch gut. Ich massiere meine Partnerin ja auch, obwohl ich in diesem Moment nichts davon habe. Sex muss nicht immer nur statt finden, wenn beide sich seit Tagen danach verzehren und alle Faktoren inklusive Wetter udn Matratzenhärte 100%ig stimmig sind.
Was solls, man kann nicht immer optimale Konditionen haben, sondern muss mal so leben und lieben wie es kommt.

Wie auch immer, das ist ein Unterschied zwischen Mann und Frau und jeder hat seine eigenen Vorstellungen davon.

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25. April 2009 um 13:53
In Antwort auf feodor_12494514

Naja...
... also der Tip mit der Selbstbefriedigung ist nicht wirklich sinnvoll, denn das macht jeder Mann sowieso seit er 13 ist, ist also nichts neues.
Entlasten tue ich sie genug, mehr geht nicht, immerhin arbeite ich noch und biete ihr dafür auch viel Luxus. Ich denke, sie ist damit auch rundum zufrieden und macht sich den Stress teilweise selbst.
Das ist aber sicherlich nihct der Grund, warum sie seit 5 Jahren niemals Lust auf Sex hat, was zuvor das Gegenteil war.

Einmal Sex im Monat ist auch nicht normal, da brauchen wir uns nichts einzureden.
Einmal im Monat Duschen ist auch nicht normal.

Also ich finde persönlich nichts schlimmes daran, auch mal für seinen Partner herzuhalten. Früher hatte ich auch manchmal keine Lust, aber als sie Lust hatte, habe ich eben doch mitgemacht. Und das war dann auch gut. Ich massiere meine Partnerin ja auch, obwohl ich in diesem Moment nichts davon habe. Sex muss nicht immer nur statt finden, wenn beide sich seit Tagen danach verzehren und alle Faktoren inklusive Wetter udn Matratzenhärte 100%ig stimmig sind.
Was solls, man kann nicht immer optimale Konditionen haben, sondern muss mal so leben und lieben wie es kommt.

Wie auch immer, das ist ein Unterschied zwischen Mann und Frau und jeder hat seine eigenen Vorstellungen davon.

Genau!
Hier stimme ich vollkommen mit Dir überein!
Zum einen ist SB nicht wirklich ein Ersatz, sondern eher eine eigenständige Form. Es gibt auch reichlich Frauen, die dies seit frühester Jugend entsprechend reichlich praktizieren, ob nun als Single oder in Beziehung. Spielt doch keine Rolle.
Es würde mir auch nie einfallen, meinen Mann hungern zu lassen, wenn ich mal nicht so rollig bin. Damit bricht man sich keinen Zacken aus der Krone und mit dem Essen steigt auch der Appetit.

Ach, und ich sehe hier keine wirklich ernstzunehmenden Unterschiede zwischen Mann und Frau, vielleicht eher zwischen manchen Männern und manchen Frauen. Wie auch immer, ich könnte guten Gewissens auch genau das Gegenteil behaupten.

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4. Mai 2009 um 17:16
In Antwort auf feodor_12494514

Ich werde auch nicht recht schlau
aus diesem Verhalten. Wenn ich mit ihr darüber reden will, blockt sie sofort ab und meint, ich würde sie nerven. Über alles andere kann man mit ihr reden.
Ich habe schon etwas Panik, dass meine besten Jahre einfach so verrinnen und ich dann mit 42 feststellen muss, dass sich diese Erkrankung (VSA=Verminderte Sexuelle Appetanz), so will ich es mal nennen, nicht gebessert hat.
Ich frage mich oft, ob es von einer Frau fair ist, ihren Mann so austrocknen zu lassen. Wenn ich andererseits die Postings dieser vielen traurigen Frauen hier lese, deren Männer nur alle 3 Wochen mit ihnen schlafen und die das fix und fertig macht, so habe ich wenigstens nicht das Gefühl, der einzigezu sein. Seltsamerweise aber einer der wenigen Männer.

Meine Frau will mir immer einreden, dass ich der gestörte sei. Neulich hat sie mir gesagt, dass sie mit ihren früheren Freunden anfangs noch oft, später aber auch nur alle 2-3 Wochen verkehrt hätte. Die hätten sich aber niemals beschwert und seien nicht so sexbesessen wie ich gewesen...

Eigentlich macht mir das Angst, denn dann war das mit der VSA ja schon immer so!

Ich habe echt Panik, nicht nur wegen dieser Sache. Wenn ein Problem wie dieses schon so schlecht von ihr gemanagt wird, wie wird es dann erst, wenn ich mal ernste Probleme habe, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, etc. und dadurch Bedürfnisse habe oder Hilfe brauche....

Ausgerechnet mich armes Schwein trifft das. Ich rauche nicht, saufe nicht, sehe nicht schlecht aus, treibe viel Sport, bin nicht fett, komme jeden Abend nach hause, gehe nicht fremd, arbeite den ganzen Tag...

A propos, mein Tag sieht so aus: Morgens aufstehen, duschen, Kindern Zähne putzen. Mich dann von meines stets schlecht gelaunten Frau anschnautzen zu lassen, warum ich so lange im Bad bräuchte (wir haben aber 3 Klos), sie müsse jetzt aufs Klo. Also hoppel ich raus aus dem Bad.
Sie zieht die Kids an, ich fahre sie jeden Tag zum Kindergarten bzw. den kleineren zur Kindergruppe alle 2 Tage. Dann arbeite ich bis 18h, komme nach hause, sie hat dann schon gekocht. Vormittags arbeitet sie noch bei mir.
Nach dem Kochen räume ich entweder die Küche auf oder bringe die Kinder ins Bett. Manchmal beides.
Um 20h setzt sie sich dann vor den Fernseher und schaut irgend so einen Rosamund Pilcher Käse. Ich sitze daneben und arbeite am Laptop oder lese, weil mir diese Filme langweilig sind und was will ich den Leuten beim Knutschen zuschauen, wenn meine Frau mich nicht mal mehr anfasst.
Um 21.30h trollt sie sich dann ins Bett und ich bin noch hellwach. Also gehe ich joggen oder in mein Fitnesstudio im Keller.

Das war es dann. So geht es jeden Tag und ter der Woche.
Am Wochende gehen wir manchmal weg oder laden Freunde ein, das sind die wenigen gemeinsamen Highlights. Nach einer super Party haben wir gute Stimmung, sie legt sich dann ins Bett und schläft ein.
Anfangs hatte ich noch eine riesige Wut, mittlerweile habe ich mich fast in mein Schicksal ergeben.
Sämtliche sportliche Aktivitäten muss ich alleine machen, ob das Fitness, Joggen, Skifahren etc. ist. Sie geht einmal alle paar Wochen zum reiten, ansonsten schaut sie abends eben fern.

Ich glaube, fremdgehen wäre keine gute Lösung. Zum einen würde sie mir das nicht gönnen. Ich verstehe zwar nicht warum, wenn ich querschnittsgelähmt wäre und meine Frau Sex bräuchte, würde ich das auch akzeptieren. Zum anderen aber möchte ich das auch nicht. Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Dazu haben wir uns zu viel gemeinsam aufgebaut. Der reine mechanische Akt turnt mich auch nicht an, ich will einfach, dass es wieder so wie am Anfang ist. Ich will keine Mogelpackung, die sich nach der Geburt völlig verändert und dann noch so tut, als ob ich der Böse wäre.
Ich muss mich auch oft genug verstellen und verbiegen, das gehört in einer Beziehung schon auch mal dazu.

Ich muß schon sagen............
.........harter Tobak, den Du hier fährst.
Ich habe jetzt wirklich mal alle Einträge incl. Deinen vorherigen Thread durchgelesen und dabei sind mir div. Gedanken durch den Kopf gegangen, die ich Dir jetzt einfach mal vor den Latz knalle - ist nicht böse gemeint, aber ich hoffe, es dient zur Anregung (nicht sexuell *ggg*) und vielleicht auch zur Selbstkritik:

1. Hormonelle Veränderungen sind für einen Körper Streß! Egal ob durch eine Schwangerschaft, die Wechseljahre (die kommen auf Dich auch noch zu!!), die Pille, den NovoRing (kriegt frau gerne mal eine Pilzinfektion von - auch ganz tolles Feeling) und weiß der Geier, was nicht noch alles. Sexuelle Unlust ist nur eine Nebenwirkung, unter die Frauen dann leiden. Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Null Bock auf Nix tun ihr Übriges dazu, um sich richtig minderwertig und elendig vorzukommen. Und anstatt Dich über div. Verhütungsmethoden für Deine Frau schlau zu machen, was ja an sich sehr lobenswert ist, gehe zum Arzt und lass Dich sterilisieren! Herrjeh, da hat der Kerl Angst, dass sich seine Samenzellen einnisten. Ich fasse mir echt an den Kopf! Kleiner, da merkste mal grad gar nix von, denn die verschwinden auf wundersame Weise durch den Körper. Da haste ja ein richtes As an Urologen erwischt, der Dich so "super" aufklärte. Alles Andere bleibt wie gehabt. Also trau Dich und sei kein "Mädchen". Du riskierst lieber Deine Ehe, Deine Familie bei einem evtl. Seitensprung, anstatt Dich sterilisieren zu lassen?! Bist ja ein ganz Toller. Frau braucht so was wie Dich unbedingt. Was machste denn, wenn sie mal ernsthaft erkrankt? Bitte keine Antwort, ich will es gar nicht wissen.........

2. Du schreibst, dass Deine Frau abends geschafft vor dem TV sitzt. Würde ich bei ihrem Programm, auch ohne hormonelle Zugaben an meinen Körper, auch. Die Frau hat einen Fulltimejob. Den kann man mit Deinen lächerlichen 9 Stunden aber mal grad gar nicht vergleichen. Tausch doch einfach mal vier Wochen mit ihr - mal gucken, wie fit Du dann noch Deinen ehelichen Pflichten nachkommst ).
Und Du, was machst Du: Entziehst Dich jeglicher Verantwortung gegenüber ihr und den Kindern und gehst zum Sport. Ist ja auch schön. Noch schöner wäre es aber, wenn Du mal versuchen würdest Deiner Frau UND Dir einen gemeinsamen Freiraum zu schaufeln. Bringt die Kinder zu Oma/Opa, wenn das möglich ist, und macht Euch einen schönen Tag, einen schönen Abend oder gar ein schönes Wochenende. Ihr vergesst einfach, dass Ihr nicht nur Eltern seid, sondern auch ein Paar! Pflegt es!! Das wird sicher nicht jede Woche möglich sein, aber so ab und an wird das doch wohl gehen. Und glaube mir, das wirkt Wunder. Also ehrlich, ich habe wirklich den Eindruck, Dich interessieren nur Deine Bedürfnisse. Was ist mit ihren? Kennst du sie überhaupt? Welche Message soll denn bei ihr hängenbleiben, wenn Du Deinen Verpflichtungen nicht nachkommst und stattdessen zum Sport gehst?! Schon mal darüber nachgedacht? Eher nicht, oder.

Fazit: Ich lese immer nur von Dir "ich will, ich will, ich will......". Was tust DU dafür?

Und wenn alles nichts hilft, rate ich dringend zu einer Paartherapie - vorausgesetzt, Deine Familie ist es Dir wert!

Wie gesagt, ist alles nicht böse gemeint und soll auch nicht so heiß gegessen werden, wie ich es gerade gekocht habe.

Viel Glück


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5. Mai 2009 um 0:26
In Antwort auf simge_11909504

Ich muß schon sagen............
.........harter Tobak, den Du hier fährst.
Ich habe jetzt wirklich mal alle Einträge incl. Deinen vorherigen Thread durchgelesen und dabei sind mir div. Gedanken durch den Kopf gegangen, die ich Dir jetzt einfach mal vor den Latz knalle - ist nicht böse gemeint, aber ich hoffe, es dient zur Anregung (nicht sexuell *ggg*) und vielleicht auch zur Selbstkritik:

1. Hormonelle Veränderungen sind für einen Körper Streß! Egal ob durch eine Schwangerschaft, die Wechseljahre (die kommen auf Dich auch noch zu!!), die Pille, den NovoRing (kriegt frau gerne mal eine Pilzinfektion von - auch ganz tolles Feeling) und weiß der Geier, was nicht noch alles. Sexuelle Unlust ist nur eine Nebenwirkung, unter die Frauen dann leiden. Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Null Bock auf Nix tun ihr Übriges dazu, um sich richtig minderwertig und elendig vorzukommen. Und anstatt Dich über div. Verhütungsmethoden für Deine Frau schlau zu machen, was ja an sich sehr lobenswert ist, gehe zum Arzt und lass Dich sterilisieren! Herrjeh, da hat der Kerl Angst, dass sich seine Samenzellen einnisten. Ich fasse mir echt an den Kopf! Kleiner, da merkste mal grad gar nix von, denn die verschwinden auf wundersame Weise durch den Körper. Da haste ja ein richtes As an Urologen erwischt, der Dich so "super" aufklärte. Alles Andere bleibt wie gehabt. Also trau Dich und sei kein "Mädchen". Du riskierst lieber Deine Ehe, Deine Familie bei einem evtl. Seitensprung, anstatt Dich sterilisieren zu lassen?! Bist ja ein ganz Toller. Frau braucht so was wie Dich unbedingt. Was machste denn, wenn sie mal ernsthaft erkrankt? Bitte keine Antwort, ich will es gar nicht wissen.........

2. Du schreibst, dass Deine Frau abends geschafft vor dem TV sitzt. Würde ich bei ihrem Programm, auch ohne hormonelle Zugaben an meinen Körper, auch. Die Frau hat einen Fulltimejob. Den kann man mit Deinen lächerlichen 9 Stunden aber mal grad gar nicht vergleichen. Tausch doch einfach mal vier Wochen mit ihr - mal gucken, wie fit Du dann noch Deinen ehelichen Pflichten nachkommst ).
Und Du, was machst Du: Entziehst Dich jeglicher Verantwortung gegenüber ihr und den Kindern und gehst zum Sport. Ist ja auch schön. Noch schöner wäre es aber, wenn Du mal versuchen würdest Deiner Frau UND Dir einen gemeinsamen Freiraum zu schaufeln. Bringt die Kinder zu Oma/Opa, wenn das möglich ist, und macht Euch einen schönen Tag, einen schönen Abend oder gar ein schönes Wochenende. Ihr vergesst einfach, dass Ihr nicht nur Eltern seid, sondern auch ein Paar! Pflegt es!! Das wird sicher nicht jede Woche möglich sein, aber so ab und an wird das doch wohl gehen. Und glaube mir, das wirkt Wunder. Also ehrlich, ich habe wirklich den Eindruck, Dich interessieren nur Deine Bedürfnisse. Was ist mit ihren? Kennst du sie überhaupt? Welche Message soll denn bei ihr hängenbleiben, wenn Du Deinen Verpflichtungen nicht nachkommst und stattdessen zum Sport gehst?! Schon mal darüber nachgedacht? Eher nicht, oder.

Fazit: Ich lese immer nur von Dir "ich will, ich will, ich will......". Was tust DU dafür?

Und wenn alles nichts hilft, rate ich dringend zu einer Paartherapie - vorausgesetzt, Deine Familie ist es Dir wert!

Wie gesagt, ist alles nicht böse gemeint und soll auch nicht so heiß gegessen werden, wie ich es gerade gekocht habe.

Viel Glück


Das muss ich etwas relativieren...
...es ist durchaus so, dass wir öfters was gemeinsam unternehmen, auch aberns ohne die Kids weggehen. Es ist auch so, dass sie sich den Stress m.E. selbst macht, denn sie will den Kids immer ganz außergewöhnliche Dinge bieten, macht immer volles Programm mit ihnen. Das ist alles auch ganz toll. Wenn es aber dazu führt, dass sich jemand so überlastet, dass er 5 Jahre lang keinerlei Libido verspürt, dann ist das nicht in Ordnung.
Wir Männer sollen immer für jegliche Gefühlsregung oder -nichtregung verständnisvoll sein, aber unsere Bedürfnisse sind immer schmutzig und böse und animalisch.
Weißt Du, was es heißt, 5 Jahre beschissenen Sex zu haben?
Es gibt auch Frauen, die haben sich und ihren Körper gut im Griff, drei Kinder, stressigen Job und die werden nicht zum Eisklotz.
Also ich hätte nichts gesagt, wenn das ein Jahr oder 2 Jahre so gegangen wäre, aber denkst Du auch mal dran, dass ich meine Frau in einem bestimmten Zustand kennen gelernt habe und sie sich komplett verändert hat. Ich habe für sie 25Kg abgenommen und gebe mir täglich Mühe, ihr zu gefallen uns sie sagt mir ins Gesicht: "An erster Stelle kommen die Kinder, dann kommt lange nichts und dann kommt Du". Sowas geht doch nicht. Ich bin auch um meine Sexualität betrogen worden. Ich will ja nicht Sex mit irgend jemandem, sondern ich will meine Frau wieder so haben, wie ich sie kennen gelernt habe.
Man kann an sich selbst arbeiten, frau aber auch.

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5. Mai 2009 um 0:53

Ganz ehrlich, der Gedanke an eine Depression kam mir auch schon...
...ich habe ja mittlerweile einige Fachbücher gelesen, unter anderem auch welche für richtige Sexualtherapeuten, denn ich dachte mir, wenn sie keine Therapie machen will, dann muss ich mich eben dahingehend belesen. Dort wird auch sehr oft von Depressionen als Ursache gesprochen. Sie weiß, dass ich immer gerne mit ihr Sport machen würde, aber sie macht gar nichts.
Als sie mal operiert wurde, wachte sie aus dem Schlaf auf und war noch etwas benommen, sie war zuckersüß und versprach, dass jetzt wieder alles gut werden würde und wir auch öfters zusammen Sport machen würden. Leider konnte sie sich 1h später nicht mehr daran erinnern. ICh muss beim Schreiben fast eine Träne zerdrücken.
Irgendwas macht sie innerlich kaputt und fertig. Ständig macht sie Ärger, will mit dem Kopf durch die Wand - und merkt dabei nicht, dass sie zu den 0,5% der Weltbevölkerung gehört, die in der westlichen Welt leben, denen es gut geht, die gesund sind und gut aussehen. Ich glaube fast, sie kann nie zufrieden sein.

Im Grunde leben wir wie Brüderchen und Schwesterchen, uns geht es materiell gut, geregeltes Leben, liebe Kinder, zwar anstrengend, aber toll.
Wir machen viel Urlaub, erleben viel, aber meine Frau regt sich ständig wegen Kleinigkeiten auf. Meine Schwiegermutter hat Töpfe auf die Terrasse gestellt, da ist sie schon wieder ausgeflippt und hat sich 20min übers Telefon bei mir aufgeregt. Hat die Menschheit keine größeren Probleme, denkt man. Ich habe dann auch immer schlechte Laune, denn ich versuche immer wieder unser zartes Pflänzchen gegenseitiger Liebe wieder hochzupäppeln und jedes Mal haut einer mit der Patsche drauf.
Wie auch immer, immer soll alles nach ihrem Willen gehen und wenn das nicht geht, gibt es Terror. Das regt mich schon lange gewaltig auf.

Eine leichte Depression wäre durchaus eine der Möglichkeiten.
Also ich werde eigentlich permanent angeschnautzt, zu den Kids aber ist sie wirklich extrem lieb.
Manchmal denke ich, dass sie die Liebe zu mir einfach auf die Kinder übertragen hat. Will unser Ältester irgendwas - es dauert nicht lange, dann hat er es.
ICh komme wirklich ganz am Schluss.
Schade, dass es so gelaufen ist...

Das Problem ist einfach, dass meine Liebe auch langsam schwindet, denn fünf Jahre lang harte und teilweise grobe Zurückweisungen zu bekommen, die löschen einfach ab.
Es entzieht einem ein Stück Gemeinsamkeit.

Es kann sein, dass sie mal 10 Tage mit den Kindern bei den Schwiegereltern ist. Wenn sie zurück kommt und nur die kleinste Kleinigkeit nicht aufgeräumt ist, kippt die Stimmung gleich und sie pfeift mich an.
Das hat dazu geführt, dass ich mich schon gar nicht mehr darauf freue, wenn sie zurück kommt.
Vielleicht sollte ich ihr auch mal einen Brief schreiben, in dem ich alles auf einemal los werde. Wenn wir diskutieren, versucht sie immer, mit ihre Meinung aufzudrücken und das war es dann.




Interessant ist folgender Artikel:

Neueste Forschungsergebnisse (1), veröffentlicht im aktuellen Journal ofSex and Marital Therapy zeigen, dass Wellbutrin(R) SR (Bupropion) dieLibido bei denjenigen Frauen steigern kann, die ein vermindertes Verlangennach Sex haben. Bupropion ist auch der Wirkstoff des RaucherentwöhnungsmittelsZyban (R). Bei nahezu einem Drittel der weiblichen Studienteilnehmer nahmenwährend der Behandlung die sexuellen Phantasien, Erregung und dasVerlangen nach Sex deutlich zu. Bei Beendigung der achtwöchigenBehandlungsphase waren 39% der Frauen wieder mit ihrem Sexleben zufrieden.

Wellbutrin(R) ist ein Antidepressivum und seit Anfang der neunziger Jahre in den USA auf dem Markt. Einige Studien deuteten bereits auf einen möglichen günstigen Einfluss von Bupropion auf sexuelle Funktionsstörungen hin (2), wie sie zum Teil bei anderen Antidepressiva beobachtet werden. Diese Studie untersuchte erstmals die direkte Wirkung von Bupropion auf das sexuelle Verlangen und die sexuellen Funktionen bei Frauen, die nicht depressiv sind.

Den Autoren der Studie zufolge ist die beobachtete Zunahme der Libido und des sexuellen Verlangens nicht auf die antidepressive Wirkung des Medikamentes zurückzuführen, da die teilnehmenden Frauen nicht unter Depressionen litten; vielmehr scheint es sich um einen unabhängigen Effekt zu handeln.

"Diese vielversprechenden Ergebnisse sind bereits zwei Monate nach Behandlungsbeginn mit Bupropion aufgetreten - das ist eine positive Entwicklung für Frauen, die unter einem verminderten Verlangen nach Sex leiden. Natürlich müssen diese Ergebnisse weiter erforscht werden", sagt die Studienleiterin Dr. Taylor Segraves, MD, Professor of Psychiatry at Case Western Reserve University School of Medicine and Chair of the Department of Psychiatry am MetroHealth Medical Center.

Die Erkrankung "Hypoactive Sexual Desire Disorder", abgekürzt HSDD, ist charakterisiert durch mangelnde oder fehlende sexuelle Phantasien und Verlangen nach Sex. Im deutschen Sprachraum heißt die Erkrankung "Störung mit verminderter sexueller Appetenz". Frauen sind häufiger davon betroffen, nach Schätzungen leiden in den USA allein 20% aller Frauen unter HSDD (3) . Die Steuerung der sexuellen Funktion ist sehr komplex, es ist aber bekannt, dass noradrenerge und dopaminerge Neurotransmitter bei der sexuellen Erregung eine Rolle spielen. Die Autoren der Studie meinen, dass die positiven Effekte auf den Angriffspunkt von Bupropion im Gehirn beruhen könnten.

Studienergebnisse

Von den 51 weiblichen Teilnehmern, die an der Behandlungsphase teilnahmen, reagierten 29 Prozent auf die Behandlung mit Bupropion, das heißt, es kam zu einer Erhöhung verschiedener Messparameter für die Libido; dazu gehören verstärkte sexuelle Phantasien, Erregung und das Verlangen nach Sex. Die erste Wirkung wurde bereits zwei Wochen nach Behandlungsbeginn beobachtet.

Studiendetails

Die Studienteilnehmer waren nicht depressive Frauen mit Hypoactive Sexual Desire Disorder. Die Diagnose musste seit mindestens sechs Monaten bestehen. Ausschlusskriterien waren Partnerschaftskrisen und akute Probleme, die auf die Lebensumstände zurückzuführen waren. Die Frauen waren im Durchschnitt 42 Jahre alt (23 bis 65), die Mehrheit befand sich vor der Menopause. Alle Teilnehmerinnen wurden zunächst über vier Wochen mit Placebo behandelt, um einen Ausgangswert für das sexuelle Verlangen zu erhalten. 51 Frauen wurden dann in die aktive Behandlungsphase aufgenommen und erhielten erst eine Woche lang Bupropion SR 150 mg pro Tag und dann für sieben Wochen 300 mg Bupropion täglich.

Bupropion ist der Wirkstoff des Raucherentwöhnungsmittels Zyban(R) und des Antidepressivums Wellbutrin(R). Zyban(R) ist seit dem 15. Juli 1999 als Raucherentwöhnungsmittel in Deutschland auf Rezept erhältlich. Aufgrund der geringen Patientenzahl in dieser ersten Untersuchung kann noch keine Behandlungsempfehlung für den Einsatz von Bupropion bei HSDD gegeben werden. Weder in den USA noch in Europa ist Bupropion für diese Indikation zugelassen.

Quellen: 1. Segraves, R. T., Croft H. Kavoussi. R. et al (1999) Bupropion Sustained Release (SR) for the Treatment of Hypoactive Sexual Desire Disorder (HSDD) in Nondepressed Women. J Sex and Marital Therapy 2. Walker, P. W., Cole, J. O et al. (1993) Improvement in fluoxetine-associated sexual dysfunction in patients switched to bupropion. J Clin Psychiatry 54, 459-465. 3. Laumann, E. O., Paik, A., Rosen, R. C. (1999). Sexual dysfunction in the United States. JAMA 281 (6), 537-544.

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5. Mai 2009 um 13:36
In Antwort auf feodor_12494514

Das muss ich etwas relativieren...
...es ist durchaus so, dass wir öfters was gemeinsam unternehmen, auch aberns ohne die Kids weggehen. Es ist auch so, dass sie sich den Stress m.E. selbst macht, denn sie will den Kids immer ganz außergewöhnliche Dinge bieten, macht immer volles Programm mit ihnen. Das ist alles auch ganz toll. Wenn es aber dazu führt, dass sich jemand so überlastet, dass er 5 Jahre lang keinerlei Libido verspürt, dann ist das nicht in Ordnung.
Wir Männer sollen immer für jegliche Gefühlsregung oder -nichtregung verständnisvoll sein, aber unsere Bedürfnisse sind immer schmutzig und böse und animalisch.
Weißt Du, was es heißt, 5 Jahre beschissenen Sex zu haben?
Es gibt auch Frauen, die haben sich und ihren Körper gut im Griff, drei Kinder, stressigen Job und die werden nicht zum Eisklotz.
Also ich hätte nichts gesagt, wenn das ein Jahr oder 2 Jahre so gegangen wäre, aber denkst Du auch mal dran, dass ich meine Frau in einem bestimmten Zustand kennen gelernt habe und sie sich komplett verändert hat. Ich habe für sie 25Kg abgenommen und gebe mir täglich Mühe, ihr zu gefallen uns sie sagt mir ins Gesicht: "An erster Stelle kommen die Kinder, dann kommt lange nichts und dann kommt Du". Sowas geht doch nicht. Ich bin auch um meine Sexualität betrogen worden. Ich will ja nicht Sex mit irgend jemandem, sondern ich will meine Frau wieder so haben, wie ich sie kennen gelernt habe.
Man kann an sich selbst arbeiten, frau aber auch.

Oh nein,
das stimmt so nicht! Ich habe nie und nimmer gesagt, dass die Bedürfnisse der Männer immer schmutzig und böse etc. sind! Niemals! Und da hast du auch völlig recht mit. Ich habe lediglich versucht, die Gründe für ihre Unlust zu erforschen. und glaube mir, Hormone sind da echt das höchste Übel. Aber so wie Du schreibst, sind die Gründe ihrer Unlust nicht nur auf die Hormone zurückzuführen. Da steckt mehr dahinter. Und wenn du auch verbal nicht an sie "herankommst" (denn das Thema hast du ja schon durchaus angesprochen), hast Du ihr mal eine Paartherapie vorgeschlagen? Mache ihr ruhig bewusst, dass das Thema Dich sehr belastet und ggfs. auch Konsequenzen ziehen wirst/mußt. Ich kann Dich wirklich sehr gut verstehen. Ich war selbst mal in so einer Situation. Mit meinem Ex-Ex lief über 3 Jahre nichts - und ich habe keine Kinder! Es hat mich schlicht weg nicht mehr "angemacht". Bin dann mal in mich gegangen und habe festgestellt, dass ich diesen Mann nicht mehr liebte - wir waren 10 Jahre zusammen. Habe die Konsequenzen gezogen und mich getrennt, obwohl er sehr verständnisvoll und mich auf Händen getragen hat. Er hat wirklich alles für mich getan und ich war davon nur noch angenervt.
Sagt und/oder zeigt Dir Deine Frau denn noch, dass sie Dich liebt? Macht sie überhaupt irgendetwas, um aus diesem Dilemma rauszukommen? Das muß sie doch auch belasten.

Deinen letzten Satz unterschreibe ich. Viele Frauen lassen sich gehen, wenn sie den Kater erstmal im Sack haben. Finde ich auch daneben.

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6. Mai 2009 um 0:15
In Antwort auf simge_11909504

Oh nein,
das stimmt so nicht! Ich habe nie und nimmer gesagt, dass die Bedürfnisse der Männer immer schmutzig und böse etc. sind! Niemals! Und da hast du auch völlig recht mit. Ich habe lediglich versucht, die Gründe für ihre Unlust zu erforschen. und glaube mir, Hormone sind da echt das höchste Übel. Aber so wie Du schreibst, sind die Gründe ihrer Unlust nicht nur auf die Hormone zurückzuführen. Da steckt mehr dahinter. Und wenn du auch verbal nicht an sie "herankommst" (denn das Thema hast du ja schon durchaus angesprochen), hast Du ihr mal eine Paartherapie vorgeschlagen? Mache ihr ruhig bewusst, dass das Thema Dich sehr belastet und ggfs. auch Konsequenzen ziehen wirst/mußt. Ich kann Dich wirklich sehr gut verstehen. Ich war selbst mal in so einer Situation. Mit meinem Ex-Ex lief über 3 Jahre nichts - und ich habe keine Kinder! Es hat mich schlicht weg nicht mehr "angemacht". Bin dann mal in mich gegangen und habe festgestellt, dass ich diesen Mann nicht mehr liebte - wir waren 10 Jahre zusammen. Habe die Konsequenzen gezogen und mich getrennt, obwohl er sehr verständnisvoll und mich auf Händen getragen hat. Er hat wirklich alles für mich getan und ich war davon nur noch angenervt.
Sagt und/oder zeigt Dir Deine Frau denn noch, dass sie Dich liebt? Macht sie überhaupt irgendetwas, um aus diesem Dilemma rauszukommen? Das muß sie doch auch belasten.

Deinen letzten Satz unterschreibe ich. Viele Frauen lassen sich gehen, wenn sie den Kater erstmal im Sack haben. Finde ich auch daneben.

Siehst Du...
...hast mir ganz umsonst ans Bein gepinkelt. Spass beiseite, natürlich kann man hier im Forum keine komplette Beziehung beschreiben, daher kannst Du Dir natürlich auch kein 100%iges Bild von der Sache machen. Prinzipiell gibt es bei uns Höhen und Tiefen, wie bei allen anderen auch.
Das Problem ist einfach, dass sich die Erotik und das Knistern zwischen uns völlig abgebaut und die Liebe zu den Kindern aufgebaut hat. Ich meine aber, dass das eine das andere nicht ausschließt.
Meine Frau sagt, sie hat mich noch lieb, aber Männer würden sie überhaupt nicht mehr anmachen. Sie schaut auch angeblich keinem mehr hinterher.

Ich finde, sie müsste da einfach mal an sich arbeiten, oder auch mal eine Paartherapie machen. Ich habe das schon vorgeschlagen, aber das hat sie vehement abgelehnt.
Das Problem erkennt sie nicht, bzw. sagt mir auch, wenn es für mich zu schlimm wäre, könne ich ja gehen.

Wir leben wie Brüderchen und Schwesterchen - sie fühlt sich dabei durchaus wohl.
Ich verstehe schon, wenn man keinen Sex will, dann will man das Problem auch nicht lösen, denn für einen selbst ist es kein Problem.
Was ich ihr aber richtig übel nehme ist, dass sie sich völlig verändert hat und dann aber behauptet, ich wäre sexsüchtig. Also wenn wir noch so guten Sex wie am Anfang hätten und ich wäre impotent geworden, dann hätte ich auch alles dafür getan, dass es wieder funktioniert. Sex gehört zu einer Beziehung dazu und ich finde es eine Art Bringschuld gegenüber dem Partner, dass es auch funktioniert.
Treue wird ja auch verlangt - aber 5 Jahre beschissener Sex heißen ja auch , dass sie mein Sexualleben 5 Jahre meines Lebens lang ruiniert hat.
Hat ein Mensch dazu das Recht, ein natürliches Bedürfnis eines anderen Menschen so zu vernachlässigen und ihm aber verbieten zu wollen, es sich wo anders zu holen? Ist das zulässig?
Ich glaube nicht, dass man das seinem Partner einfach so kaputt machen darf.
Ihr fordert immer Verständnis, wenn die Frau nicht will. Will der Mann aber, wird er als geiler Bock dargestellt.
Wer gibt ihr das Recht, mich so kaputt gehen zu lassen!?

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6. Mai 2009 um 13:10

Wow, das hilft mir sehr...
... das ist ja mal ein echter Lichtblick.
Also es ist so, wenn ich genau wüsste, das wird niemals besser, dann hätte ich, glaube ich ein riesiges Problem.
ABER ich bin jemand, der eigentlich bei Problemen und auswegslosen Situationen zwar stinkesauer und wütend auf die Situation ist, aber nach kurzem Erstarren dann alles daran setzt, die Sache wieder in Griff zu bekommen.
Jetzt erst recht!
Ich will meine Frau wieder so haben, wie sie früher war und das bekommen wir auch hin. Ich war direkt nach der Geburt einfach nicht fix genug und habe zu lange zugesehen, wie sie beim Sex Schmerzen hatte. Wären wir gleich zum Profi, wäre alles besser verlaufen. An dieser Stelle noch mein eindringlicher Tip an alle Frauen: Nur per Kaiserschnitt gebären, wenn ihr eng gebaut seid!!! Dont risk your love channel...
Hätten die bei ihr gleich einen KS gemacht, wir würden uns jetzt hier darüber unterhalten, wie ich sexuell leistungsfähiger werde...

Wie auch immer, Dein Beitrag gibt mir wirklich große Hoffnung, ich bin mittlerweile auch davon überzeugt, dass die Pille eine absolute Libidobremse ist und auch sonst die Psyche beeinflusst.
Eine Schwangere ist ja meist sehr vorsichtig und phlegmatisch (antriebsschwach) und wenn ich so resümiere, dann wird mir schlagartig klar, warum sich meine allererste Freundin von der agilen pfiffigen 52Kg leichten Maus in eine 85Kg schwere, träge, dauerunzufriedene Wuchtbrumme verwandelt hat. Keiner konnte ihr helfen und niemand hat es verstanden.
Das klingt hart, aber im Nachhinein verstehe ich das.

Nur ist es jetzt im Moment so, dass wir, wenn es mit dem Pillenabsetzen wirklich Fortschritte gibt, alles schöne und gute gebrauchen können - außer Druck und Drohungen.
Wie blöd könnte ich sein, mich 5 Jahre durchgequält zu haben und jetzt, wo ein Ziel zum Greifen nahe scheint, aufzugeben oder mit Druck auch das zärteste Libidopflänzchen zu zertreten.

Wenn wir nach 2 weiteren Jahren immer noch nicht weiter sind, wird die Diskussion, ob ich das noch ein Leben lange aushalte, sicher wieder zu führen sein, aber ob ich nun 5 oder 7 Jahre um meine Sexualität betrogen worden bin, das macht den Kohl dann auch nicht mehr fett.
Dazu hat sie einfach zu viele Vorteile

Ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe jetzt den Eindruck bekommen, als ob sie schon wieder freundlicher mit mir umgeht. Das Absetzen der Pille ist jetzt 4 Wochen her, sie hat wohl so langsam den ersten Zyklus wieder und es pendelt sich dann ein. Im Moment ist sie gerade mit den Kindern im Urlaub, ich arbeite. Das ist aber auch mal gut, so hat sie 3 Wochen keinen Druck von mir und bekommt ihn auch nicht, wenn sie zurück kommt.
Auch mein befreundeter Frauenarzt bearbeitete mich intensivst und warnte mich eindringlich, jetzt bloß nicht die Nerven zu verlieren.

Irgendwann lege ich ihr mal diese Diskussion hier vor, sie wird sich wundern, dass nicht ich der Kranke bin, sondern viele Frauen unter der Pille leiden.
Ich hab aber schon ganz schön was mitgemacht, das könnt ihr mir glauben...

Dafür gibt es dann 3 mal Sex pro Woche bis ich 93 bin

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6. Mai 2009 um 20:34

Ich glaubs ja nicht...
... Also das ist wirklich erstaunlich, was Du schreibst. Das würde alles erklären. Ich habe bis vor 3 Monaten nicht gewusst, dass die Pille auf die Libido einen negativen EInfluss haben kann. Ich habe dank dieser Diskussion auch noch erfahren, dass die Psyche darunter leiden kann. Ja das erklärt vieles.
Früher dachte ich immer, dass halt die Ökotussies die Pille verteufeln und beim Thema Hormone schon genauso Plaque bekommen wie beim Thema Genmais oder Atomkraft.
Dass das wirklich stimmt, der Hammer.

Nun wäre nur noch zu hoffen, dass das bei meiner Frau auch genau so wirkt.

Sie ist unglaublich agil und aktiv, wenn es darum geht, irgend was zu besorgen oder zu organisieren. Sie schmeißt tolle Parties und wenn wir umziehen, wird alles in 3 Tagen durchgenallt, aber oft habe ich den Eindruck, das Genießen und die Freude bleiben dabei auf der Strecke. Sie kann viele DInge nicht genießen, wenn sie dabei kleine Dinge stören.
Ich bin ja mal gespannt...

Kannst Du mir bitte den genauen Verlauf noch etwas beschreiben, wann hattest Du die ersten Veränderungen bemerkt?
1 Monat, was nach 2 Monaten, wann genau war es soweit, dass alles ok war?

Ich frage mich, ob ich das Thema Spirale mal ansprechen soll, oder aber warten sollte, bis sie hoffentlich mal irgendwann Appetit auf mich bekommt und sich dann Gedanken macht...

Mittlerweile bin ich schon so runtergefahren, ich glaub ich würde einen Herzinfarkt bekommen, wenn ich plötzlich wieder 5mal pro Woche müsste.
Naja, wie gesagt, meine 2-3mal wären ok....Träum...

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8. Mai 2009 um 11:35


Das hört sich ja echt vielversprechend an.

Also fasse ich zusammen, nach so drei bis vier Monaten sollte sich eine Besserung einstellen.
Da Du mir ja schon Tips gegeben hast bezüglich am Thema dran bleiben:

Wie würdest Du vorgehen? Thema Sex gar nicht mehr ansprechen und abwarten? Also mit Gummi will und kann ich gar nicht, das ist so gefühlsarm, ich verstehe gar nicht, wie man das toll finden kann...
Also erst mal gar kein Sex. Wenn sie dann von selbst wieder wollen würde (bitte lieber Gott, ich tue auch alles dafür !!), würde sie ja von selbst auf den Trichter kommen, dass wir was tun müssen.
Spirale scheint mir nun optimale Lösung, Gynefix ist in Deutschland ja gar nciht zugelassen, das hört sich auch etwas dramatisch an, mit dem Vernähen in der Gebärmutter, auch wenn Du es als harmlos schilderst. Eine normale Spirale hat ja sogar noch einen besseren Pearl Index als eine Pille! Und kann sogar nach ungeschütztem GV noch schwangerschaftshemmend wirken.

Ich komme vom Thema ab, wie würdest Du nun vorgehen, bzw. aus Frauensicht als sinnvoll erachten?
Danke Dir für Deine Bemühungen. Zumindest hebt das meine Laune schon mal fast auf eine leichte Euphorie und das ist ja auch schon mal was wert.

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8. Mai 2009 um 16:01

Da muss ich zustimmen!
Ich hatte auch mal eine Kupferspirale und das war der reinste Horror! Deine Frau hatte schon genug zu kämpfen mit Unterleibsbeschwerden, da würde ich sowas nicht riskieren.
Was kleineente schreibt kenne ich nur zu gut! Ewig lange Blutungen, öfter auch noch Zwischenblutungen, Schmerzen beim GV und das Legen!!! Oh Gott! Grässlich! Das Gynefix kenne ich zwar nicht, klingt aber um Einiges vernünftiger.

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8. Mai 2009 um 18:20

Acha!
Man lernt doch nie aus! Wie lange kann das Teil denn drin bleiben?
Bei mir ist die normale Spirale eingewachsen und ich durfte sie mir dann operativ entfernen lassen! Ein wirklich zweifelhaftes Vergnügen!

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8. Mai 2009 um 22:55

Vivien...
...meine Frau ging früher ab, wies Messer. Sie hatte auch schon einige Freunde vor mir und war kein Kind von Traurigkeit. Sexuell haben wir eigentlich prima harmoniert und es war echt ok. Sie kam immer nach 2min. Also eigentlich acuh eher der Typ, der Sex mochte und gut funktionierte.

Sie hat sich körperlich nach den Geburten (schnell mal von 55 auf 90KG) recht gut gehalten, wiegt wieder 53 KG. Allerdings ist sie ein genetisches Wunder, sie isst was sie will und davon nicht wenig, treibt keinen Sport und hat trotzdem eine gute Figur. Natürlich merkt man gerade bei Frauen über 30 schon, dass sie eine andere Haut wie wir Männer haben. Wenn ich sie aber mit den anderen Frauen vergleiche, so kann ich sehr zufrieden sein.
Aussehen körperlich war ihr nie so wichtig. Es ist ihr auch egal, dass ich von 111KG auf 83 abgenommen habe, im Gegenteil, sie meint, ich sähe jetzt aus wie ein Afrikaner. Und meine Muskeln findet sie viel zu üppig. Also die meisten Frauen würde sich zwar sowas wünschen, nicht die meinige. Ist aber auch egal, es muss ja mir selbst gefallen. Ich bin 35, einmal Sixpack im Leben, das musste nochmal sein.
Wie auch immer. Ich warte jetzt mal diese Pillenabsetzerei ab, siehe ganz unten, und dann schauen wir einfach mal.
5 Jahre Körperverletzung durch sexuelle Vernachlässigung sind eine verdammt lange Zeit. Ich werde doch jetzt, wo ich intensiv hoffe, dass das Absetzen der Pille positiv wirkt, doch keine dummen Fehler machen...
Außerdem stellt Ihr Euch das immer viel zu einfach vor. Was will ich denn mit einer Geliebten, die mir dann zweimal pro Woche ihr Döschen zur Verfügung stellt. Erstens finde ich Sex ohne Verliebtsein eher mal was für junge Jahre, wo man sich abreagieren möchte, zweitens müsste ich da Gummis verwenden - also dann lieber gar nicht - und drittens, da kann ich mich nur wiederholen, ich will meine Frau wieder so zurück haben, wie sie war. Das werde ich schaffen, bisher habe ich immer alles in meinem Leben geschafft. Jetzt erst recht. Ich werde mit ihr 90 Jahre alt und poppe sie dreimal pro Woche.

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8. Mai 2009 um 23:02
In Antwort auf feodor_12494514

Vivien...
...meine Frau ging früher ab, wies Messer. Sie hatte auch schon einige Freunde vor mir und war kein Kind von Traurigkeit. Sexuell haben wir eigentlich prima harmoniert und es war echt ok. Sie kam immer nach 2min. Also eigentlich acuh eher der Typ, der Sex mochte und gut funktionierte.

Sie hat sich körperlich nach den Geburten (schnell mal von 55 auf 90KG) recht gut gehalten, wiegt wieder 53 KG. Allerdings ist sie ein genetisches Wunder, sie isst was sie will und davon nicht wenig, treibt keinen Sport und hat trotzdem eine gute Figur. Natürlich merkt man gerade bei Frauen über 30 schon, dass sie eine andere Haut wie wir Männer haben. Wenn ich sie aber mit den anderen Frauen vergleiche, so kann ich sehr zufrieden sein.
Aussehen körperlich war ihr nie so wichtig. Es ist ihr auch egal, dass ich von 111KG auf 83 abgenommen habe, im Gegenteil, sie meint, ich sähe jetzt aus wie ein Afrikaner. Und meine Muskeln findet sie viel zu üppig. Also die meisten Frauen würde sich zwar sowas wünschen, nicht die meinige. Ist aber auch egal, es muss ja mir selbst gefallen. Ich bin 35, einmal Sixpack im Leben, das musste nochmal sein.
Wie auch immer. Ich warte jetzt mal diese Pillenabsetzerei ab, siehe ganz unten, und dann schauen wir einfach mal.
5 Jahre Körperverletzung durch sexuelle Vernachlässigung sind eine verdammt lange Zeit. Ich werde doch jetzt, wo ich intensiv hoffe, dass das Absetzen der Pille positiv wirkt, doch keine dummen Fehler machen...
Außerdem stellt Ihr Euch das immer viel zu einfach vor. Was will ich denn mit einer Geliebten, die mir dann zweimal pro Woche ihr Döschen zur Verfügung stellt. Erstens finde ich Sex ohne Verliebtsein eher mal was für junge Jahre, wo man sich abreagieren möchte, zweitens müsste ich da Gummis verwenden - also dann lieber gar nicht - und drittens, da kann ich mich nur wiederholen, ich will meine Frau wieder so zurück haben, wie sie war. Das werde ich schaffen, bisher habe ich immer alles in meinem Leben geschafft. Jetzt erst recht. Ich werde mit ihr 90 Jahre alt und poppe sie dreimal pro Woche.

Gute Einstellung!
Ich bin sicher, ihr schafft das schon. Jetzt nach Absetzen der Pille dürfte sich über kurz oder lang eine Veränderung einstellen.
Ich war jedenfalls auch so verzweifelt und bin froh nicht abgedreht zu haben. Jetzt geht es mächtig bergauf und das Leben ist auf einen Schlag sehr viel farbenprächtiger geworden.
Nur nicht aufgeben! Es lohnt sich auf jeden Fall!

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8. Mai 2009 um 23:14

Naja,
dürfen das Frauenärzte überhaupt legen, wenn die in Deutschland nicht zugelassen ist?
Ich denke als Laie, wenn die Kupferkette oben an der Gebärmutter befestigt ist, dann berührt sie im Liegen ja auch die Gebärmutter. Und ob Kupferkette oder Kupferspirale, naja, ist da so ein Unterschied?

Wie auch immer, falls die Libido wieder kommt, dann müssen wir uns eh mal Gedanken machen, wie das läuft.
Ich habe einfach Angst vor der Vasektomie. Für mich gehört gedanklich als Mann auch dazu, dass es einfach eine geile Vorstellung ist, meine Samen in/auf meine Partnerin zu spritzen. Das gehört schon dazu. Es ist nicht so, dass mich die alleinige Reibung so erregen würde. Das ist ein schönes Gefühl, mehr aber nicht. Richtig abgehen tue ich bei dem Gedanken, gleich voll abzudrücken.
Wenn der Druck weg ist, dann reizt es mich auch nicht mehr so. Daher kann ich auch nur mit viel Mühe zweimal hintereinander. Allerdings das erste Mal so lange ich will. Das reicht auch.

Zum Thema zurück: Sie hat sich nie selbst befriedigt, sie meint, das würde sie nicht erregen, so wie man sich selbst auch nicht kitzeln könne. Auch mag sie es nicht, wenn ich sie lecke oder am Kitzler reibe. Sie wurde immer nur durch die direkte Penetration erregt. Hauchte mir in Ohr: "Ich will jetzt f...", riss mich förmich vom stehenden in den liegenden Zustand auf sie drauf und ging ab wie Nachbars Katze. Für mich als Mann natürlich immer eine tolle Sache gewesen. Sie hat immer schön laut geschrien, mann, das was so super. Ich bekomme schon feuchte Augen

Pornos findet sie ätzend (kann ich aus Frauensicht auch verstehen. Welche Frau mag schon ass-to-mouth-cumshots. Also wirklich...
Wie gesagt, es hat sie nur direkter Sex erregt. Kerzenscheinstimmung und Backstreetboys aus dem Radio? -> Fehlanzeige. Alles Kitsch für sie.
Wenn sie mal was getrunken hatte, dann hat sie mir schon unterwegs gesagt, was gleich zuhause abgehen wird, das war wirklich die schönste Zeit in meinem Leben.
Manchmal glaube ich, dass das vielleicht die Strafe dafür ist, dass ich mit Anfang 20 mal versehentlich mehrere Freundinnen gleichzeitig hatte.

Mädels, wie kommen wir weiter? Einfach nett sein, bischen mit Massagen verwöhnen und Desinteresse heucheln?

Neulich, da hatte sie noch die Pille genommen. Sie war reiten und ich musste ihren Hintern massieren, weil er so weh tat. Habe dann auch Schenkelinnenseiten, etc geknetet, das hat mcih total heiss gemacht und ich habe mir dummerweise eingebildet, dass sie das wieder Erwarten heiss gemacht hätte. Ich fing also an, an ihr rumzuknabbern und sie hat mich dann barsch angeschnautzt, dass es doch eine Sauerei wäre, diese Situation nun auszunutzen.

Sie ist gerade für 3 WOchen mit den Kids weg, jetzt habe ich gerade die Gelegenheit, nach dem Urlaub nochmals neu anzufangen. Ich denke, ich sollte mich eher mal bedeckt halten.
Wenn sie zurück kommt und ich gleich wieder mit dem Thema Sex anfange, dann bekommt sie einen Fön.

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9. Mai 2009 um 0:45

Also...
ich entschieden zu wenig ....

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9. Mai 2009 um 20:14
In Antwort auf zara_12234981

Gute Einstellung!
Ich bin sicher, ihr schafft das schon. Jetzt nach Absetzen der Pille dürfte sich über kurz oder lang eine Veränderung einstellen.
Ich war jedenfalls auch so verzweifelt und bin froh nicht abgedreht zu haben. Jetzt geht es mächtig bergauf und das Leben ist auf einen Schlag sehr viel farbenprächtiger geworden.
Nur nicht aufgeben! Es lohnt sich auf jeden Fall!

Wie, Du hattest auch mal solche Probleme??
Du hast doch einen Mann, der mehrmals hintereinander kann und das viermal die Woche. Was für Probleme hattest Du denn?

Kannst Du das mit der Libido und der Pille auch so bestätigen?

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9. Mai 2009 um 21:32
In Antwort auf feodor_12494514

Wie, Du hattest auch mal solche Probleme??
Du hast doch einen Mann, der mehrmals hintereinander kann und das viermal die Woche. Was für Probleme hattest Du denn?

Kannst Du das mit der Libido und der Pille auch so bestätigen?

Äch, moment...
...denke, ich habe mich da unklar ausgedrückt!
Ich hab zunächst mal einen tollen Mann, der mich eine ganze Weile lang hat bitter schmachten lassen. Ich war nicht der Spielverderber!
Ich meinte mit meiner Aussage, dass solche Probleme manchmal tatsächlich lösbar sind und habe über ein Jahr gebraucht um jetzt eine Besserung zu erreichen.

Aber ja! Ich kann die Probleme mit der Pille durchaus bestätigen. Das ist zwar schon viele Jahre her, aber ich hab sie auch nicht gut verkraftet, habe das aber direkt festgestellt und mit meinem Mann damals darüber gesprochen. Ich war antriebslos und meine Libido auch nicht besonders. Du kannst Dir bestimmt vorstellen, dass das bei einem Mann Mitte 20 nicht gerade ein Spass ist und ich wollte das auch gar nicht und war mindestens genauso unglücklich mit der Situation. Das muss jetzt bestimmt schon 10 Jahre her sein. Danach ging die Tortur los. Was nimmt man denn da wenn man die Pille absetzt? Auf Kondome hatte ich wirklich nicht viel Lust. Mein Mann kann sie zwar nehmen und so manche Durststrecke haben wir auch damit überwunden, aber der Hit war das nicht gerade. Ich vertrage diese elende Beschichtung nicht und stehe in kürzester Zeit untenrum in Flammen! Autsch! Andere Präparate hat wiederum mein Mann nicht vertragen und die haben ihm nicht gut getan. Ich hatte dann alles Mögliche probiert. Normale Spirale - toll! - das Ding ist eingewachsen und ich durfte mich unters Messer legen. Mirena, die Hormonspirale habe ich ganz gut vertragen, nur dieses rein und raus wollte ich nicht und bekam direkt Panik. Ich hatte das Implanon, Diaphragma, Lea undundund! Nichts war wirklich ohne irgendwelche Einbußen. Seit mein Mann nach unserem 3. Kind die Vasektomie vorgenommen hat, ist damit endlich Ruhe und keiner muss sich weiterhin einen Kopf machen. Bei ihm kam es sogar praktisch, da er wegen eines Leistenbruchs sowieso operiert werden musste und so ging das in einem Aufwisch.

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9. Mai 2009 um 23:36
In Antwort auf zara_12234981

Äch, moment...
...denke, ich habe mich da unklar ausgedrückt!
Ich hab zunächst mal einen tollen Mann, der mich eine ganze Weile lang hat bitter schmachten lassen. Ich war nicht der Spielverderber!
Ich meinte mit meiner Aussage, dass solche Probleme manchmal tatsächlich lösbar sind und habe über ein Jahr gebraucht um jetzt eine Besserung zu erreichen.

Aber ja! Ich kann die Probleme mit der Pille durchaus bestätigen. Das ist zwar schon viele Jahre her, aber ich hab sie auch nicht gut verkraftet, habe das aber direkt festgestellt und mit meinem Mann damals darüber gesprochen. Ich war antriebslos und meine Libido auch nicht besonders. Du kannst Dir bestimmt vorstellen, dass das bei einem Mann Mitte 20 nicht gerade ein Spass ist und ich wollte das auch gar nicht und war mindestens genauso unglücklich mit der Situation. Das muss jetzt bestimmt schon 10 Jahre her sein. Danach ging die Tortur los. Was nimmt man denn da wenn man die Pille absetzt? Auf Kondome hatte ich wirklich nicht viel Lust. Mein Mann kann sie zwar nehmen und so manche Durststrecke haben wir auch damit überwunden, aber der Hit war das nicht gerade. Ich vertrage diese elende Beschichtung nicht und stehe in kürzester Zeit untenrum in Flammen! Autsch! Andere Präparate hat wiederum mein Mann nicht vertragen und die haben ihm nicht gut getan. Ich hatte dann alles Mögliche probiert. Normale Spirale - toll! - das Ding ist eingewachsen und ich durfte mich unters Messer legen. Mirena, die Hormonspirale habe ich ganz gut vertragen, nur dieses rein und raus wollte ich nicht und bekam direkt Panik. Ich hatte das Implanon, Diaphragma, Lea undundund! Nichts war wirklich ohne irgendwelche Einbußen. Seit mein Mann nach unserem 3. Kind die Vasektomie vorgenommen hat, ist damit endlich Ruhe und keiner muss sich weiterhin einen Kopf machen. Bei ihm kam es sogar praktisch, da er wegen eines Leistenbruchs sowieso operiert werden musste und so ging das in einem Aufwisch.

Wie geht das denn??
Der hat Dich einfach mal schmachten lassen, aber jetzt geht 4 Mal die WOche die Post ab ?

Was hast Du ihm denn ins Glas getan, das brauche ich auch...

Also ich bin nun doch bereit, die Vasektomie machen zu lassen, falls das mit meiner Perle wieder besser wird. Für einmal Not-Sex pro WOche nicht, aber wenn das wirklich wieder toll werden würde, würde ich mir meine Einspritzanlage doch mal justieren lassen.

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11. Mai 2009 um 19:59
In Antwort auf feodor_12494514

Wie geht das denn??
Der hat Dich einfach mal schmachten lassen, aber jetzt geht 4 Mal die WOche die Post ab ?

Was hast Du ihm denn ins Glas getan, das brauche ich auch...

Also ich bin nun doch bereit, die Vasektomie machen zu lassen, falls das mit meiner Perle wieder besser wird. Für einmal Not-Sex pro WOche nicht, aber wenn das wirklich wieder toll werden würde, würde ich mir meine Einspritzanlage doch mal justieren lassen.

Frühlingsgefühle?
Keine Ahnung was in den Mann gefahren ist, aber sein Schaden solls ja nicht sein!
Ich denke, dass hat was mit einer leichten Eifersucht zu tun, dass er jetzt plötzlich aufdreht. Mir gefällt's!
Ich hatte ja nie Zweifel, dass er nicht "könnte", nur das mit dem "Wollen" war nicht so nach meinem Geschmack.
4 Mal die Woche Tendenz steigend ist ja wirklich von Null auf 100.

Vasektomie ist eine klasse Sache. Ich hab seit Jahren keinen Gedanken mehr an Verhütung verschwendet. Und wenn ich zurückdenke was das immer für ein Krampf war. Sonst ist ja nichts anders. Ich merke jedenfalls keinen Unterschied und mein Mann auch nicht, nur dass er halt nicht mehr scharf schießt.

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11. Mai 2009 um 21:44
In Antwort auf zara_12234981

Frühlingsgefühle?
Keine Ahnung was in den Mann gefahren ist, aber sein Schaden solls ja nicht sein!
Ich denke, dass hat was mit einer leichten Eifersucht zu tun, dass er jetzt plötzlich aufdreht. Mir gefällt's!
Ich hatte ja nie Zweifel, dass er nicht "könnte", nur das mit dem "Wollen" war nicht so nach meinem Geschmack.
4 Mal die Woche Tendenz steigend ist ja wirklich von Null auf 100.

Vasektomie ist eine klasse Sache. Ich hab seit Jahren keinen Gedanken mehr an Verhütung verschwendet. Und wenn ich zurückdenke was das immer für ein Krampf war. Sonst ist ja nichts anders. Ich merke jedenfalls keinen Unterschied und mein Mann auch nicht, nur dass er halt nicht mehr scharf schießt.

Hat er denn gar keine Nachteile??
Also ich habe mal gelesen, dass man den Druck nicht mehr so gut losbekommt. Auch haben manche psychische Probleme damit, weil sie es immer ganz geil fanden, ihre Spermien zu verteilen.
Wie auch immer, wäre Dir da irgend was bekann, was ihn einschränkt, oder aber kann er noch besser, weil er seine Power nicht so rausschießt? Wäre interessant für mich.

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14. Mai 2009 um 13:42

Interessant....
Das ist ja interessant.! Ich mußte zweimal lesen, weil ich anfangs dachte, das habe eine Frau geschrieben. Ich kenne das Problem nämlich umgekehrt... bei uns ist es nämlich so, daß mein Partner lustlos ist und ich mir schon wie eine Idiotin vorkomme, wenn ich Sex will.
Ich hab auch keine Lust mehr, den Anfang zu machen, weil sowieso nichts zurück kommt. Ich muß ihn quasi vergewaltigen, um Sex zu bekommen.

Ach ja, als "sexbesessen" würde ich es bezeichnen, wenn du es 1-2x/Tag wollen würdest, aber 1-2x/Woche finde/FÄNDE ich normal.

Bei uns ist es 1-2 x/Monat (wenn überhaupt) - weil mein Partner eben keine Lust hat....
(übrigens hab ich auch Kinder, an denen liegt es aber nicht)

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16. Mai 2009 um 21:08

Bin mir ziemlich sicher...
...für mich war das Anfangs auch ungewohnt, dass sie mir immer kurz einen angeblasen hat und dann sofort zum GV übergehen wollte, ohne dass ich sie groß mal lecke oder wie auch immer heiß mache. Aber letztlich ist das ja für einen Mann ein sehr schöner Ablauf, also habe ich mich nicht beschwert.

Also da müsste ich mich schon extrem täuschen, wenn sie geschauspielert hätte. Als sie gekommen ist, dat es schon ziemlich gezuckt und ich durfte mich dann 10sec nicht bewegen, weil alles überempfindlich war. Manchmal konnte sie auch nicht kommen und meinte, es wäre heute schon ok für sie... Also da wüsste ich jetzt nicht, was das für einen Zweck gehabt hätte und bin mir zu 99,999% sicher, dass das keine Schauspielerei war, sondern eine Art der Sexualität, wie sie einfach unüblich ist, aber nicht exklusiv. Hier gibt es doch auch Frauen, die kommen extrem schnell vaginal, ohne an die Clitoris zu fassen und wenn die einen Mann haben, wollen sie es sich nicht auch noch selbst machen.
Meine Frau hat sich früher immer besorgt, was sie wollte

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17. Mai 2009 um 13:05
In Antwort auf feodor_12494514

Hat er denn gar keine Nachteile??
Also ich habe mal gelesen, dass man den Druck nicht mehr so gut losbekommt. Auch haben manche psychische Probleme damit, weil sie es immer ganz geil fanden, ihre Spermien zu verteilen.
Wie auch immer, wäre Dir da irgend was bekann, was ihn einschränkt, oder aber kann er noch besser, weil er seine Power nicht so rausschießt? Wäre interessant für mich.

Nicht im Entferntesten!
Wir haben uns die Entscheidung damals nicht gerade leicht gemacht! Über Monate hinweg haben wir uns schlau gemacht, alles mögliche über Vasektomie gelesen, mit Ärzten gesprochen und nächtelang diskutiert. Wenn ich auch nur im Geringsten gespürt hätte, dass er sich schwer damit tut, hätte ich meine Einverständnis nicht gegeben! Für mich kam eine Sterilisation nicht in Frage! Ich weiss genau, dass ich damit psychisch nicht klar käme als Frau. Das mag seltsam klingen, aber ich habe mein Lebenlang alles probiert, um möglichst gut zu verhüten und meinem Körper und meiner Seele hat das gar nicht gut getan. Ich wollte endlich mal normal und natürlich "funktionieren".
Bei meinem Mann ist überhaupt kein Unterschied feststellbar, selbst wenn ich noch so zu vorher vergleiche.
Ich hab ihn überallhin begleitet und war auf jedem Schritt zur Stelle.
Mein Mann ist Gott sei Dank kein Riesenmacho und hat psychisch keine Probleme nicht mehr scharf zu schießen.
Er meinte nach dem dritten Kind (auch ganz meine Meinung), dass es jetzt endgültig genug ist mit Kinder zeugen usw. und er auch ganz sicher sein will, dass nichts mehr passiert.
Für seine Bestätigung aus zeugungstechnischer Sicht haben die drei sichtbaren Erfolge vollkommen gereicht.
Jetzt ist es so, dass es nicht schlechter, im Gegenteil, sogar besser und intensiver für ihn geworden ist, da er ganz entspannt und ohne Folgen mit mir kann, wann und wie es uns gerade einfällt. Und von wegen Power! Holla die Waldfee! Da ist ganz schön Power dahinter und hat sowas von gar nichts mit Zeugungsfähigkeit zu tun! Je häufiger der Sex, desto mehr Power scheint dahinter zu stecken.
Anscheinend wächst man mit seinen Aufgaben!

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17. Mai 2009 um 13:18
In Antwort auf feodor_12494514

Bin mir ziemlich sicher...
...für mich war das Anfangs auch ungewohnt, dass sie mir immer kurz einen angeblasen hat und dann sofort zum GV übergehen wollte, ohne dass ich sie groß mal lecke oder wie auch immer heiß mache. Aber letztlich ist das ja für einen Mann ein sehr schöner Ablauf, also habe ich mich nicht beschwert.

Also da müsste ich mich schon extrem täuschen, wenn sie geschauspielert hätte. Als sie gekommen ist, dat es schon ziemlich gezuckt und ich durfte mich dann 10sec nicht bewegen, weil alles überempfindlich war. Manchmal konnte sie auch nicht kommen und meinte, es wäre heute schon ok für sie... Also da wüsste ich jetzt nicht, was das für einen Zweck gehabt hätte und bin mir zu 99,999% sicher, dass das keine Schauspielerei war, sondern eine Art der Sexualität, wie sie einfach unüblich ist, aber nicht exklusiv. Hier gibt es doch auch Frauen, die kommen extrem schnell vaginal, ohne an die Clitoris zu fassen und wenn die einen Mann haben, wollen sie es sich nicht auch noch selbst machen.
Meine Frau hat sich früher immer besorgt, was sie wollte

...wäre ich mir aber nicht!
Du unterschätzt das weibliche Schauspieltalent ganz gewaltig!
Schreien, stönen, zucken etc. sind keine Indikatoren für einen Orgasmus. Im Laufe der Generationen haben Frauen ganz prima gelernt, was Männer für einen Orgasmus halten und wie man das am besten rüberbringt.
Für mich klingt Deine Beschreibung zwar recht wild und leidenschaftlich, was ja ganz toll so aus der Spontanität heraus sein kann, aber Dauerzustand?
Direkte Klitorisstimulation ertragen viele Frauen tatsächlich nicht, aber drumherum, oberhalb oder unterhalb...naja, dieses Organ ist schließlich um einiges größer als man auf den ersten Blick meint.
Ohne SB? Ich bin mehr als skeptisch....

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17. Mai 2009 um 20:57
In Antwort auf zara_12234981

...wäre ich mir aber nicht!
Du unterschätzt das weibliche Schauspieltalent ganz gewaltig!
Schreien, stönen, zucken etc. sind keine Indikatoren für einen Orgasmus. Im Laufe der Generationen haben Frauen ganz prima gelernt, was Männer für einen Orgasmus halten und wie man das am besten rüberbringt.
Für mich klingt Deine Beschreibung zwar recht wild und leidenschaftlich, was ja ganz toll so aus der Spontanität heraus sein kann, aber Dauerzustand?
Direkte Klitorisstimulation ertragen viele Frauen tatsächlich nicht, aber drumherum, oberhalb oder unterhalb...naja, dieses Organ ist schließlich um einiges größer als man auf den ersten Blick meint.
Ohne SB? Ich bin mehr als skeptisch....

Sicher gibt es Frauen, die sich nicht selbst befriedigen...
...wenn man, seit man 16 ist, immer einen Partner hatte, dann brauchen manche keine SB (als Frau).

Bei manchen Menschen funktioniert das nicht, man kann sich ja auch nicht selbst kitzeln.

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18. Mai 2009 um 1:03
In Antwort auf feodor_12494514

Sicher gibt es Frauen, die sich nicht selbst befriedigen...
...wenn man, seit man 16 ist, immer einen Partner hatte, dann brauchen manche keine SB (als Frau).

Bei manchen Menschen funktioniert das nicht, man kann sich ja auch nicht selbst kitzeln.

Und natürlich gibt es die...
nicht jeder hat die die gleichen Vorlieben...
wenn sie vaginal kommt, dann ist der direkte Sex- Akt doch das beste... Ich mag auch keine direkte Stimulation von der Klitoris und bin deshalb keine Lügnerin... Das Problem ist hier ja eher das sie keinen Orgasmus mehr hat... und wenn sie das jetzt so offen zugibt (und keine show macht) dann denke ich nicht, dass sie über Jahre etwas vorgespielt hat...

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18. Mai 2009 um 12:17

Du sagst es!
Unterschreibe ich, so wie Du das schreibst!
Ich könnte nie ohne SB auskommen, auch wenn ich noch so ein reges Sexleben hätte. Das ist doch was völlig anders.
Hier will einem auch weiss machen, dass wenn man einen Partner hat, Frau es angeblich nicht nötig hat (im Gegensatz zum Mann selbstverständlich ). Ich darf jetzt aber ernsthaft schockiert sein, was für ein Unsinn im 21. Jahrhundert immer noch verbreitet wird.

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18. Mai 2009 um 21:36
In Antwort auf gisela_12118240

Und natürlich gibt es die...
nicht jeder hat die die gleichen Vorlieben...
wenn sie vaginal kommt, dann ist der direkte Sex- Akt doch das beste... Ich mag auch keine direkte Stimulation von der Klitoris und bin deshalb keine Lügnerin... Das Problem ist hier ja eher das sie keinen Orgasmus mehr hat... und wenn sie das jetzt so offen zugibt (und keine show macht) dann denke ich nicht, dass sie über Jahre etwas vorgespielt hat...

Danke für die Info...
...ich bin mir sicher, dass sie nichts vrogespielt hat, dann sie nimmt nie ein Blatt vor den Mund, wenn ihr was nicht passt, was ich (mittlerweile) sehr schätze. So weiß man immer, woran man ist.

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21. Mai 2009 um 19:49

Ohje
Hmm also wenn ich das alles hier so lese, das erschreckt mich. Ich habe selbst zwei Kinder im Alter von grade 5 und 2 Jahren. Und bin im 9ten Monat schwanger. Mein Mann will am liebsten täglich dreimal. Das ist mir zuviel. Der beschwert sich bei 4 mal die Woche schon. Und das obwohl wir wirklich viel um die Ohren haben. Bei uns ist eher das andere Problem. Ich kann beim Sex nicht vom Alltag abschalten und so wie früher ohne Kinder ist es auch nicht. Ich meine wir vögeln uns nicht mehr durch die Wohnung, in der Umziehkabine... Sind ja immer die Kinder dabei. Das kennt ja sicher jeder. Er liest seine Erogeschichten und befriedigt sich dabei früh um fünf, mir ist das eindeutig zu bald auf zu stehen, hab die Kinder ja den ganzen Tag um die Ohren. Aber das man sich deshalb eine Geliebte sucht schockiert mich schon. Die Hebamme meinte mal dass Frauen nach einer Entbindung oft 2-3 Jahre brauchen um ihren Körper wieder zu akzeptieren. Vielleicht sollte man sowas auch mal Bedenken. Zum Kinder in die Welt setzen braucht man zwei aber Frau ist keine Maschiene. Und die Pille kann übrigens auch Sexhemmend sein also wart mal ab. So wie Du schreibst liebst Du sie echt sehr und das wird wieder. Ich kann dir aus Erfahrung sagen dass es auch keinen Spaß macht wenn Frau nur mitmacht weil Mann jammert und man will dass es schnell vorbei ist. So läuft es bei uns nämlich sehr oft. Meist morgens wenn man hört das eines der Kinder aufsteht dann noch schnell schnell... Prickelnd ist auch was anderes.

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25. März 2011 um 12:41

Update
Wirt haben uns inzwischen getrennt, ich hab ne neue tolle Freundin, alles kein Problem mehr. Gibt immer noch ganz normale Frauen, puh!
Ich kann es auch wieder völlig normal geniessen und bin glücklich

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5. April 2016 um 2:51
In Antwort auf zara_12234981


Sexbesessen, bei 1-2 mal pro Woche? Ich muss doch sehr bitten! Mit dieser Frequenz würdest Du bei mir keinen Blumentopf gewinnen.
Ich habe drei Kinder und bei weniger als 4x die Woche krieche ich auf dem Zahnfleisch. Die Bedürfnisse sind halt von Frau zu Frau verschieden und von Mann zu Mann eben auch...


Alle nich ganz richtig ich brauch es ja schon 2 - 3 mal am Tag das ist schon was schönes

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