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Mutter Alkoholikerin

21. August 2007 um 8:40 Letzte Antwort: 4. November 2007 um 16:19

Hallo ihr Lieben,

ich weiß echt nicht mehr weiter! Ich bin 20 Jahre alt und soweit ich denken kann hat meine Mutter schon immer ein bisschen mehr getrunken. Aber seit ca. 7 Jahren wird es immer schlimmer. Es fing an wo ich bemerkt habe das sie morgen um 10:00 Uhr unten an der Waschmaschine ein Bier versteckt hatte und es während des Waschens immer heimlich getrunken hat. Später dann sind mir immer mehr Weinflaschen aufgefallen. Doch jetzt ist es schon soweit das wir Korn im Haus haben. Als ich jetzt am Wochenende ein paar Freunde zu Besuch hatte und wir auch Korn getrunken haben, hat sie am nächsten Tag sogar den letzten Rest aufgetrunken.Sie trinkt aber auch ganz offen vor uns, z.B. fängt sie morgens mit Sekt an und Mittags dann Bier. Auch den Haushalt vernachlässigt sie schon sehr. Z.B. geht eigentlich nur noch mein Vater nach der Arbeit noch einkaufen. Ihr müsst auch wissen das meine Mutter nicht arbeiten geht, sondern eigentlich Hausfrau ist.

Bis jetzt glaub ich hat das noch keiner außer meiner Familie mitbekommen. Meine Mutter verheimlicht es gut. Ihr müsst wissen, meine Eltern achten sehr auf unseren Ruf. Mein Vater mischt sich aber in ihr trinkverhalten auch nicht ein. Er sagt gar nichts.
Und wenn ich oder meine Schwester meine Mutter mal drauf ansprechen sagt sie nur, das sie alt genug sei ... usw.

Ich hab langsam echt keine Lust mehr, jeden Tag eine besoffene Mutter vor sich zu haben. Außerdem kann ich nicht wie normale Leute Freunde mit nach Hause bringen, da mir es immer sehr unangenehm ist. Es soll ja nicht unbedingt einer mitbekommen.

Bitte helft mir und sagt mir wie ich auch meiner Mutter helfen kann. Ich weiß nämlich echt nicht mehr weiter.

Ich bedanke mich jetzt schonmal ganz herzlich für eure Antworten.

Lg Inan

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21. August 2007 um 9:26

Hi
versuch Deiner Mutter klar zu machen dass Sie ja anscheinend nicht altgenug sei Verantwortung zu übernehmen.( Zieh doch aus mit 20 geht das doch). Red mit Ihr dass Du Dich sorgst und noch länger als 10 Jahre eine Mutter haben möchtest so wird Sie auf Dauer die Familie kaput machen aufjedenfall braucht Sie Hilfe ohne schaft Sie das nicht (allso Theraphy) und kannst Du nicht mal mit Deinem Vater reden das er nichts sagt und nur zuguckt ist nicht ok da muß sich aufjeden Fall was ändern wenn Du auf Deinen Vater nicht zählen kannst gieb nicht auf, Konsultier Euren Hausarzt der hilft Dir weiter.

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21. August 2007 um 9:36
In Antwort auf nero_11964984

Hi
versuch Deiner Mutter klar zu machen dass Sie ja anscheinend nicht altgenug sei Verantwortung zu übernehmen.( Zieh doch aus mit 20 geht das doch). Red mit Ihr dass Du Dich sorgst und noch länger als 10 Jahre eine Mutter haben möchtest so wird Sie auf Dauer die Familie kaput machen aufjedenfall braucht Sie Hilfe ohne schaft Sie das nicht (allso Theraphy) und kannst Du nicht mal mit Deinem Vater reden das er nichts sagt und nur zuguckt ist nicht ok da muß sich aufjeden Fall was ändern wenn Du auf Deinen Vater nicht zählen kannst gieb nicht auf, Konsultier Euren Hausarzt der hilft Dir weiter.

Hi
mit meinen Vater kann ich nicht darüber reden. Er will es selber nicht einsehen! Und das mit dem ausziehen stimmt wohl (hatte ich auch schon überlegt), aber ich bin noch in der Ausbildung und bin auf das Auto angewiesen. Alles nicht so einfach.

Kann ich denn einfach mit dem Hausarzt über meine Mutter reden?

Und hast du vielleicht noch ein paar Ideen wie ich meine Mutter selber überzeugen kann von alleine was zu tun?

Erstmal vielen Dank.

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28. August 2007 um 0:40

Alkohlkranke eltern
nabend,
mich hat dein post so bewegt das ich mich hier erst mal anmelden musste!
mein vater war auch alkoholiker. der hat so lange ich denken kann getrunken. leider hat er es nicht gepackt aufzuhören, weil er meinte er würde sein trinkverhalten kontrollieren können.
was ich dir sagen möchte ist, das alkoholismus eine krankheit ist, und alles was deine mutter tut( haushalt nicht mehr schaffen, peinliches verhalten vor freunden/bekannten...) nicht böswillig ist, sondern folge einer tragischen krankheit ist.
vermutlich wird auch kein gutes zureden helfen, da die meisten alkoholiker ihre krankheit bis zum äußersten verleugnen und erst dann vor der sucht kapitulieren können wenn sie ihren persönlichen "tiefpunkt" erreicht haben.
ich verstehe deine hilflosigkeit gut. so fühlte ich mich auch. ich war da nur noch etwas jünger. bin jetzt 23 und mein vater ist seit 6 jahren tot. besonders habe ich mich geschähmt freunde mit nach hause zu bringen, weil die dann meinen betrunkenen vater gesehen hätten, der sich da zum deppen gemacht hat.
die idee mal mit dem hausarzt zu reden finde ich gut.
vergiss bitte nicht, dass alkoholismuss eine familienkrankehit ist (das sagt so gar die who) und das in den meisten fällen auch die angehörigen hilfe benötigen.
ich hab für mich hilfe in selbsthilfegruppen gefunden.
die gruppen sind aber nur ein vorschlag, mir hats geholfen.

ich wünsche dir viel kraft und gelassenheit mit dem kram fertig zu werden!

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4. September 2007 um 11:03
In Antwort auf an0N_1225672499z

Hi
mit meinen Vater kann ich nicht darüber reden. Er will es selber nicht einsehen! Und das mit dem ausziehen stimmt wohl (hatte ich auch schon überlegt), aber ich bin noch in der Ausbildung und bin auf das Auto angewiesen. Alles nicht so einfach.

Kann ich denn einfach mit dem Hausarzt über meine Mutter reden?

Und hast du vielleicht noch ein paar Ideen wie ich meine Mutter selber überzeugen kann von alleine was zu tun?

Erstmal vielen Dank.

Hallo,
was du erlebst ist nicht einfach. Wenn Alkoholiker erst mal einsehen, dass sie Alkoholiker sind, dann ist schon viel gewonnen, aber der WEg dahin ist weit. Ich bin als Angehörige eines Suchtkranken in einer Angehörigengruppe und das würde ich dir als ersten Schritt empfehlen und vorallem aufhören zu vertuschen. Geh in eine Gruppe, hol dir Hilfe bei der Caritas oder Diakonnie, mach dich schlau, wo es bei euch sowas gibt. Du wirst dort Menschen treffen, die dich verstehen und du wirst verstehen, dass es abhängige und Co-Abhängige gibt. Das schützt dich solche Erfahrungen ständig machen zu müssen, weil du erkennen wirst, dass solche
Familien eine bestimmte Struktur haben. Ich
wünsche dir von ganzem Herzen, dass du etwas
für dich tust.
Gruß Melike

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8. Oktober 2007 um 19:48

Ein paar Tipps
Hallo Inan,

neben Deiner Mutter selbst ist auch Dein Vater schuld. Ich kenne auch 3 Fälle, in denen alles verdrängt bzw. geleugnet wurde / wird. Das soziale Umfeld ist meist auch keine Hilfe, denn Wegschauen ist einfacher als helfen und ehrlich sein.

Mache Deinem Vater klar, daß sie eventuell ein Pflegefall werden könnte und er dann ein Problem hat (das will er ja nicht -appelliere an seinen Egoismus).

Rede mit Deiner Mutter in einer guten Minute darüber, was Sie so stört (bzw. unglücklich oder unsicher macht), dass sie zur Flache greift.
Zeige ihr Alternativen auf und helfe ihr dabei. Ggf. müssen sich Deine Eltern auch trennen.

Wenn Du ausziehst, ist es einfacher für Dich, es könnte aber für Deine Mutter alles noch schlimmer machen


Schicke Deinen Vater in die Al-Anon Gruppe (Angehörige von Alkoholikern) und Deine Mutter in die Anon-Gruppe (für Alkoholiker).

Gehe ggf. mit Ihr / Ihm dorthin.

Zeige Ihr mal die Endkonsequenz langen Trinkens auf (Leberzirrhose und langsames elendes Sterben).

Ich bin selbst betroffen und weiss daher, wovon ich spreche.

Falls Du noch mehr Fragen hast oder Tipps brauchst, so helfe ich Dir gerne weiter.

Gruss

Thomas

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4. November 2007 um 16:19
In Antwort auf an0N_1225672499z

Hi
mit meinen Vater kann ich nicht darüber reden. Er will es selber nicht einsehen! Und das mit dem ausziehen stimmt wohl (hatte ich auch schon überlegt), aber ich bin noch in der Ausbildung und bin auf das Auto angewiesen. Alles nicht so einfach.

Kann ich denn einfach mit dem Hausarzt über meine Mutter reden?

Und hast du vielleicht noch ein paar Ideen wie ich meine Mutter selber überzeugen kann von alleine was zu tun?

Erstmal vielen Dank.

Hallo Inan,
ich denke nicht ,daß Du in dieser Situation Deiner Mutter helfen kannst, Sie wird sich nicht helfen lassen wollen un dDu wirst garantiert überfordert erden. Du bist eine junge Frau und stehst noch gan am Anfang von Leben und negativen wie auch positiven Erfahrungen. Deine Mutter ist bestimmt nicht umsonst da wo sie jetzt ist, alles reultiert aus gewissen Erlebnissen, Spaß macht Ihr das bestimt nicht und Sie wird sich auch insgeheim darüber schämen. Als erster ist Dein Vater gefragt, spreche ihn darauf an, aber nicht in Gegenwart Deiner Mutter, er kennt Sie doch am längsten, durch sein Verhalten alles zu unterstuetzen bzgl. Hausarbeit, macht er alles schlimmer...Sucht Euren Hausarzt auf und redet mit ijm über die Angelegenheit,Deine Mama braucht prof. Hilfe, alleine wird das nix und von alleine wird sie es nicht tun...viel Erfolg und alles Gute......glaube mir ich denke, daß dabei tiefliegende Enttäuschungen und Probleme sind, weil einfCH SO tut deine mama das nicht....

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