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Muss Medikament nehmen (AD) habe aber grosse Medikamentenangst

2. November 2008 um 9:37

Ich muss ein Medikament nehmen ein Antidepressivum habe jedoch grosse Medikamentenangst bekomme zittern herzrasen oder falle fast um wenn ich an das medikament denke.
so geht es aber auch nciht weiter mir geht es sehr schlecht habe difuse Ängste mag nichts mehr mit meinen Freunden unternehmen sitze nur noch antriebslos zuhause kann nachts schlecht schlafen.

Wie komme ich aus dem Teufelskreis heraus dass ich die Angst verlire vor dem Medikament und es nehmen kann. habe schon mit meinem Arzt gesprochen alle sagen ich soll das einnehmen sonst kann er mir nicht helfen.

auch meine Freunde und Familie will nicht mehr für mich da sein weil ich das Medikament nicht nehme und mir daher nicht helfen lasse. ich soll dann alleine klar kommen bis ich mir helfen lasse.

Wie habt ihr das gemacht wie finde ich den Mut zur Medikamenteneinnahme obwohl ich riesen Medikamentenangst habe.

Schliesslich kann es so auch nicht weiter gehen der Stillstand ist auch schlimm

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5. November 2008 um 21:32

Einfach
schlucken!!! Oder findest du, das dein Zustand jetzt lebenswert ist? Lass` dich nicht von so vielen Menschen verunsichern!!! Du bist in ärztlicher Behandlung und dein Arzt kann dir nicht helfen, wenn du die Medikamenteneinnahme verweigerst.
Bis das Medikament (wie heißt es denn?) Wirkung zeigt, können 14 Tage vergehen. Es kann auch Nebenwirkungen geben, aber was ist das schon im Vergleich zu dem Zustand , in dem du dich jetzt befindest?

Ich wünsche dir viel Mut und Kraft
Chiara1199

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6. November 2008 um 10:53
In Antwort auf yumi_12516855

Einfach
schlucken!!! Oder findest du, das dein Zustand jetzt lebenswert ist? Lass` dich nicht von so vielen Menschen verunsichern!!! Du bist in ärztlicher Behandlung und dein Arzt kann dir nicht helfen, wenn du die Medikamenteneinnahme verweigerst.
Bis das Medikament (wie heißt es denn?) Wirkung zeigt, können 14 Tage vergehen. Es kann auch Nebenwirkungen geben, aber was ist das schon im Vergleich zu dem Zustand , in dem du dich jetzt befindest?

Ich wünsche dir viel Mut und Kraft
Chiara1199

Niemand
muss Medikamente nehmen wenn er nicht möchte das muss der Arzt akzeptieren.

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12. November 2008 um 11:43

Med einnahme
Hi Mädl

Hallo du diese Medikamente die du nehmen sollst errichen nach
einem einschleichende beginn erst in einigen wochen ein normale niveau
das heist du merkst am anfang gar nix,
es geht ganz langsam
bis du überhaupt etwas merkst, und du
ein wenig veränderung erkennen kannst

also da passiert nach den ersten fünf fast gar nix... bis das auf niveau ist bis zu mehreren monaten zu rechnen.

hab ich auch genommen und brauch sie schon sehr lange, nun geht es mir aber super.

also nimms wie ein geschmackloses bonbon mit der

aussicht für ein smile in einiger zeit
alles gut du kannst

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12. Januar 2009 um 10:00

Durchhalten
Die Angst kenne ich gut, aus diesen Gründen hatte ich vor 4 Jahren auch ein Antidepressiva nach nicht mal 2 Wochen abgesetzt. Ich kriegte nur noch Heulkrämpfe und Panikattacken. Mein Hausarzt sagte, ich solle noch durchhalten, die Medikamente wirken nicht so schnell aber ich kam mir vor wie ein Junkie auf Drogenentzug. Ich hatte dann eine Gesprächstherapie gemacht die mir auch ganz gut geholfen hat. Leider kann man die nicht ewig machen und inzwischen habe ich die gleichen Leiden wieder: Völlige Leere, Angstzustände, Weinkrämpfe, Antriebslosigkeit. Ich habe Angst zu Leben und Angst zu sterben. Ich bin jetzt wieder zu meiner Hausärztin weil ich so nicht mehr leben kann und will. Ich nehme jetzt seit 5 Tagen Venlafaxin, allerdings diesmal niedrig dosiert zum Einschleichen. Gegen die Panikattacken nehme ich bei Bedarf Diazepam. Sehr vorsichtig, ich weiß, nach 2-3 Wochen Dauereinnahme können die süchtig machen. Aber bis dahin hoffe ich, dass die AD schon etwas wirken. Ich hatte immer Angst, mit den AD wie ein Zombie rumzulaufen und meine Familie nicht mehr versorgen zu können, aber bis jetzt merke ich nichts davon. Ich möchte wieder leben können und einen Sinn in meinem Leben sehen, nicht mehr vor allem und jedem Angst haben. Ich werde diesen zweiten Versuch jetzt durchhalten und ich habe mir fest vorgenommen, demnächst noch in eine Selbsthilfegruppe zu gehen. Die verstehen einen wenigstens. Meine Kinder fühlen sich schuldig wenn Mama ständig weint und das bringt niemandem etwas. Ich bin die Erwachsene, ich muss jetzt endlich etwas tun.

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10. Juni 2014 um 0:19

Kann ich empfehlen
nehme auch was von der Firma (aber was anderes) und wirkt wirklich gut

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29. Juli 2014 um 22:14

Ich habe ein pharmazeutisches Antidepressivum genommen
Über ein halbes Jahr und jetzt komplett abgesetzt. Ich habs ausschleichen lassen und gleichzeitig wie schon von Dir erwähnt, das Pflanzliche angefangen. Klappt alles sehr gut. Ohne starke Stimmungsschwankungen und depressiver Phasen. Schaun wir mal obs anhält

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