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MS und FA.. Angst vor Therapie..

16. Mai 2016 um 22:45 Letzte Antwort: 17. Mai 2016 um 15:48

Halli Hallo. Ich bin neu hier und brauche dringend Hilfe, da ich absolut ratlos bin.. Ehrlich gesagt weiß ich garnicht wo ich anfangen soll. Hm. Seit ca. Einem Jahr hab ich eine absolute Abneigung was das Essen betrifft. Und im November 2015 war es für mich klar: Ich muss abnehmen. Ich fühlte mich alles andere Als wohl in meinem Körper. (15 J. / 1,58m / 49kg) Ich hab mein Essen wirklich auf ein Minimum reduziert und oft nach dem Essen gebrochen. Mittlerweile ist es sogar noch schlimmer und verhängnisvoller geworden. Ich übergebe mich zwar seit 1 Monat nicht mehr, aber ich wiege mich jeden Tag, meine Haut ist trocken und blass, ich friere ständig und bin oft schlecht gelaunt. Vor ca. 1 Monat war meine Mama mit mir bei unserer Hausärztin, nachdem meine Schwestern mich beim brechen erwischt haben. Von der Ärztin hab ich dann eine Überweisung zum Psychologen bekommen auf der bei Befund/Medikation steht: Essstörung, psych. Belastungssituation (meine Mama hat/ hatte einen bösartigen Gehirntumor), Svv (Ich hab leider sehr große Narben weil ich vor 1 Jahr so dumm war und mich selbst verletzt hab ) Ein weiteres Drama: Vor 2 Wochen wog ich noch 39kg und heute morgen 39,9kg.. Die FAs begleiteten mich den ganzen Tag und ich hab mit Sicherheit zugenommen *heul*. Gut nachdem ich jetzt was über mich erzählt hab, nun zu meiner Frage.. Am Mittwoch hab ich einen Termin beim Psychologen. Was wird dann da gemacht? Wird da nur geredet oder werde ich gewogen? Ist das von Psychologe zu Psychologe unterschiedlich? Ich hab so Angst.. Ich will auf gar keinen Fall in eine Klinik oder so.

Entschuldigung, dass der Text so lang und unstrukturiert ist.

Und ich danke für Antworten.

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17. Mai 2016 um 15:48

Hallo du kleines Monster
Also erstmal keine Panik oder Angst...
Das brauchst du nicht

Darf ich fragen, ob du krankheitseinsichtig bist? Bzw weißt du das du krank bist?
Willst du da raus?

Du bist noch minderjährig, deine Mutter wird also mitgehen.
Ich war damals genauso alt

Bei so einem ersten Termin stellt man sich einander vor, erzählt ganz allgemein von sich.
Spricht über die Diagnose des Arztes, spricht über eine mögliche Therapie und über deinen Antrieb eine Therapie zu machen.

Viele Jugendtherapeuten wiegen die Patienten, da du untergewichtig bist, wird das denke ich auf jedenfall gemacht. Aber keine Sorge, dass ist quasi Routine und kein Grund soch zu schämen.

Je nachdem wie du in der ambulanten Therapie mitmachst und auch zunimmst, wirst du in eine Klinik müssen oder nicht.
Aber Klinik kann auch eine wunderbare Chance sein, um wieder gesund zu werden und optimal behandelt zu werden. Solche "Kliniken" sind keine Krankenhäuser und haben oft ein tolles Angebot an Therapien, wie Körpertherapie, Musiktherapie, Gruppentherapie, Kochen etc...

Magersucht ist eine wirklich schwere Krankheit und durchaus mit Krebs zu vergleichen.
Lass dir helfen, sei ehrlich zu dir selbst und der Therapeutin - für dich selbst und deine Familie.

Du schaffst das!
Melde dich doch nach dem Therapietermin nochmal und erzähl wie es war

Ganz liebe Grüße
Yahema

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