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Menstruationstasse - Mache ich etwas falsch?

18. Juli 2015 um 11:10

Hallo ihr Lieben,
Ich von durch Zufall von diesen Menstruationstassen erfahren und wurde neugierig. Das Konzept klang gut und ich habe mir einen LadyCup in Größe S bestellt der pünktlich zu meiner Mens eingetroffen ist.
Das Einsetzen ging relativ leicht, ich war mir nur wegen dem Auffalten unsicher, da der Cup durch meine Muskulatur an der Seite eingedrückt zu sein schien. Ich habe ihn dann weiter hoch geschoben und er ist von selber beim Tragen hoch gerutscht und es ist auch alles dicht geblieben. Das rausnehmen war dagegen um einiges schwerer als in der Anleitung beschrieben, da der Cup so weit hoch gerutscht war (ich bin relativ eng und habe eine starke Muskulatur), dass ich gerade den Stiel fassen konnte. Durch den Unterdruck konnte ich ihn auch nur sehr schwer nach unten ziehen, da ich auch immer wieder mit den Fingern abgerutscht bin. Für die Methode mit dem Finger den oberen Rand einzudrücken bin ich nicht tief genugt rein gekommen... Nach etwa 5 Minuten schweißtreibenden Rütteln und vollem Körpereinsatz hat es dann doch geklappt. Das Rausnehmen war am Scheideneingang etwas unangenehm und ich habe die Male danach darauf geachtet erst eine Ecke herauszulösen statt den Cup wie einen Tampon einfach rauszuziehen.
Am zweiten Tag ging es schon etwas besser, allerdings hat sich irgendwann ein Wundheitsgefühl (ähnlich wie nach zu viel Sex) eingestellt. Bei der Kontrolle des Sitzes habe ich nichts ungewöhnliches festgestellt, der Stiel hat nicht aus der Vagina geragt, der Cup saß nur leicht schräg, was ich dann korrigiert habe. Später habe ich dann doch den Cup entfernt und meiner Vagina über Nacht "Ruhe gegönnt" und sie mit einem Vaginalgel eingerieben. Trotzdem ist jetzt am nächsten Morgen immer noch ein bisschen das Wundheitsgefühl da.
Habe ich mich eventuell beim Herausnehmen des Cups verletzt oder kommt das durch das viele Gefummel oder könnte es doch daran liegen, dass der Stiel zeitweise zu nah am Scheideneingang war?
Ich freue mich auf eure Antworten und auch über eigene Erfahrungsberichte, da ich eigentlich vor habe den Cup öfter zu benutzen!
Vielen Dank im Vorraus!

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25. Juli 2015 um 21:52

...
Ich habe die ersten Tage eine sehr starke Periode und die Tassen können das Vielfache eines Tampons auffangen. Außerdem halten sie dicht auch wenn sie schon voll sind (vor allem über Nacht praktisch). Außerdem bin ich anfällig für Pilze, wo Tampons und Binden eher schlecht sind... Ich habe eben auch sehr viel Positives darüber gelesen von anderen Benutzerinnen, die nie wieder etwas anderes nehmen wollen und die sagen, dass sogar ihre Beschwerden weniger geworden sind. Spricht also dafür dass die Tasse eben nicht nur was für Dritte Welt, sondern sogar moderner ist als ein ekliger vollgesogener Chemieschwamm Viel geholfen hat mir deine Antwort dagegen jetzt nicht aber ich habe inzwischen zum Glück schon eine Gruppe gefunden, die sich gut damit auskennt und die mir ein längeres Modell enpfohlen haben, an das ich besser dran komme, war einfach die falsche Größe für mich

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27. Juli 2015 um 1:10

Kennst du dich aus?
Hast du schon mal eine Tasse benutzt oder in der Hand gehabt oder findest du diese Methode einfach nur befremdlich und/oder eklig? Klar braucht man ein bisschen Übung bis das klappt (hat man beim Tampon ja auch gebraucht) aber wenn man es dann raus hat will man nichts anderes mehr nehmen (hab inzwischen seeehr viele positive Erfahrungsberichte dazu gelesen). Und übrigens lässt man den Cup nicht tagelang im Körper sondern allerhöchstens 12 Stunden. Und der Cup ist in dem Sinne besser, dass er z.B. das natürliche Milieu der Vagina nicht zerstört, im Gegensatz zu Tampons die einfach alles aufsaugen. Die unhygienische Schnur des Tampons mal gar nicht zu erwähnen. Fälle vom TSS sind bei den Cups auch keine bekannt. Der Cup ist zudem nicht aus Plastik sondern aus medizinischem Silikon oder Kautschuk (kleiner aber feiner Unterschied). Und bei einer stärkeren Periode bei der man bei einem Super OB alle 2 Stunden wechseln müsste hat man auch mal 4 Stunden Ruhe. Ich finde das ganze klingt nicht wirklich nach Dritte Welt Methode sondern eher nach Fortschritt im Vergleich zu nem dicken Wattestäbchen mit Schnur. Ich wollte eigentlich nicht weiter diskutieren aber ich hatte das Gefühl von Anfang an einen abfälligen Unterton bei dir zu rauslesen was das Thema angeht und ich frage mich woher das kommt... LG

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