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Meine zerstörungswahn

21. August 2007 um 22:09

hey ihr lieben ich wollte euch mal meine geschichte erzählen.
Ich habe Bulimie seit 3 monaten davor war ich vier monate magersüchtig und davor fresssüchtig.Mein weg ist nicht untypisch ich liebe es zu essen schon sit klein auf ich habe immer gern gegessen ich habe eine große schwäche für schokolade.
Mit 11 merkte ich dass ich dicker war als die anderen mädchen.Sie waren alles zierlich ohne formen und ich hatte irgndwie schon einen arsch und eine brust war aber normal gewichtig.ich fing an bessessen von meinem gewicht zu sein ich achtete streng auf alles was ich aß mein ideal menü war morgens ein apfel mittags ein halbes stück brot und abends ein apfel.Aß ich mehr treibte ich bis zum zusammenbrechen sport bis zu 600situps am tag ich war bessessen von meinem gewicht.Irgendwann bekamen auch die anderen formen und ich fing an mich so zu akzeptieren wie ich war ich aß wieder nur zuviel,essen wurde für mich zur droge ich brauchte es um glücklich zu sein jeden tag mindesten eine tafel schokolade so nahm ich in einem halben jahr 10 kilo zu(!)ich bin sehr klein(1,58)und wog jetzt 60kilo eig noch normal laut BMI aber an der grenze.3jahre behielt ich mein gewicht irgndwann lernte ich meinen jetzigen freund kennenlernen ich war glücklich mit ihm irgndwann beschloss ich ihm zu beweisen dass ich es schaffen würde meine überschüssigen kilos abzunehmen...in 8wochen nahm ich 10 kilo ab und wurde magersüchtig ich kippte merhmals um aß nur noch ein viertel apfel am tag oder gar nichts.mein freund wollte mich verlassen er sagte dass ich mich verändert hätte ich wär nicht mehr die selbe die lustige person die er kennengelernt ahtte ich war nur noch depressiv schwänzte dei schule wollte nicht mehr leben ich weinte oft und ritzte mich um den schmerz loszuwerden,ich weiß nicht woher dieser schmerz dieses leid kam wieso es da war...irgndwann fing ich wieder an zu essen...essen machte mich glücklich eine tafel schokolade und ich konnte wieder lächeln ich fühlte mich nicht mehr kraftlos wie früher und mir war nicht mehr so kalt wie früher...aber ich nahm zu das machte mich wahnsinnig ich fing an alles auszukotzen was ich aß ich wartete bis meine mutter weg war und ich plünderte unsere speisekammer ich aß bis mir übel war und kotzte alles aus,ich lernte welche lebensmittel man leichter auskotzten konnte und fühlte mich mächtig.Doch ich war krank ich bin es immer noch ich habe es jetzt erkannt aber schaffe es nicht davon weg zu kommmen ich will nicht mehr zunehmen mein gewicht ist normal(52kg) aber ich fühle mich fett und eckelhaft ich habe oft selbstmordgedanken obwohl eig in meinem leben alles stimmen müsste ich habe nette freunde einen tollen freund liebe eltern ich weiß nicht wieso ich das tu ich bin besessen davon wiege mich 5mal am tag und wechsele zwischen überfressungsphasen und abmagerungsphasen...sry langer text...
erkennt sich da jemand wieder?wenn ja bitte meldet euch ich brauche eure geschichten ich will da herauskommen ich will wie alle anderen normal sein aufhörn dauernd zu heulen kalorien zu zählen...
Liebe Grüße
Noraa6

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22. August 2007 um 0:03

Hallo Noraa!
ich denke, viele hier sehen sich in deiner geschichte wieder. es ist jedoch auch sehr schwer über die anfänge seiner ES zu reden. ich will es mal versuchen...
mit 15/16 hab ich angefangen, mich für kalorien zu interessieren und darauf zu achten, dass ich nicht zu viel kalorienreiches esse, weil ich das bißchen "babyspeck" nicht so mochte und los werden wollte...(vorher hatte mich so etwas nie interessiert-ich wusste nicht einmal was 1 kalorie ist-ich hab gegessen worauf ich lust hatte ohne darüber nachzudenken und war zufrieden)
mit 16, als ich meine 1. ernsthafte beziehung hatte, ist dann alles schlimmer geworden: ich nahm die pille und mit ihr innerhalb von 3monaten 7kilo zu(bei 1,71 65kg) ich fühlte mich nur noch fett und hässlich. mit meinem freund lief es auch immer schlechter-er machte sich überhaupt keine mühe mehr, sondern interessierte sich eher für hübschere, schlankere mädchen, die für ihn-so wie er sagte-"unerreichbar" waren. das schmerzte sehr und ich hatte das gefühl, dass mein gewicht die schuld daran hatte, dass es bei uns nicht mehr wirklich gut lief. ich fühlte mich ungeliebt und auch nicht wert geliebt zu werden...viele bekannte haben mich darauf angesprochen wie mollig ich doch auf einmal geworden war. mein onkel z.B. sagte: "machst du einen schwimmkurs oder wozu hast du dir die rettungsringe zugelegt?" ich war zu dieser zeit sowieso schon emotional am ende und brach vor ihm in tränen aus-dafür hab ich mich sehr geschämt!-aber noch viel mehr habe ich mich für mein fett geschämt! als ich alte bilder von mir ansah, vom vorigen sommer und sie miteinander verglich, merkte ich, dass ich sogar im gesicht zugenommen hatte! ich fragte meinen freund, ob er das auch so sah. da er nie der typ dafür war schön drum herum zu reden, sagte er einfach nur "ja!"-an diesem tag hab ich mir zum ersten mal den finger in den hals gesteckt. am darauffolgenden tag hab ich mich sofort im fitness-studio angemeldet-wo ich auch heute noch regelmäßig hingehe. ich dachte wenn ich wieder schlanker werde lösen sich all meine probleme und er "liebt" mich wieder...ich hab in 9monaten 8kilo abgenommen(57-58kg), aber zufriedener war ich nicht-es wurde immer schlimmer mit meinem freund und ich trennte mich von ihm, weil ich es einfach nicht mehr ertragen konnte! eine sache ist mir aus der zeit mit ihm jedoch geblieben: ich stecke mir seit 1jahr regelmäßig den finger in den hals, verschwende unmengen von lebensmitteln, habe kein selbstwertgefühl und hasse meinen körper!
das, liebe noraa, ist meine wohl eher nicht motivierende geschichte.
ich würde mich freuen, wenn noch viele mehr hier ihre geschichte erzählen würden, weil es sehr interessant ist, die verschieden gründe, die zu einer ES führten, zu erfahren. sicher ist es nicht leicht, darüber zu sprechen, aber ich fände es trotzdem sehr schön...
MFG

zusammen sind wir stark!

jessy

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22. August 2007 um 13:26
In Antwort auf dianne_12301251

Hallo Noraa!
ich denke, viele hier sehen sich in deiner geschichte wieder. es ist jedoch auch sehr schwer über die anfänge seiner ES zu reden. ich will es mal versuchen...
mit 15/16 hab ich angefangen, mich für kalorien zu interessieren und darauf zu achten, dass ich nicht zu viel kalorienreiches esse, weil ich das bißchen "babyspeck" nicht so mochte und los werden wollte...(vorher hatte mich so etwas nie interessiert-ich wusste nicht einmal was 1 kalorie ist-ich hab gegessen worauf ich lust hatte ohne darüber nachzudenken und war zufrieden)
mit 16, als ich meine 1. ernsthafte beziehung hatte, ist dann alles schlimmer geworden: ich nahm die pille und mit ihr innerhalb von 3monaten 7kilo zu(bei 1,71 65kg) ich fühlte mich nur noch fett und hässlich. mit meinem freund lief es auch immer schlechter-er machte sich überhaupt keine mühe mehr, sondern interessierte sich eher für hübschere, schlankere mädchen, die für ihn-so wie er sagte-"unerreichbar" waren. das schmerzte sehr und ich hatte das gefühl, dass mein gewicht die schuld daran hatte, dass es bei uns nicht mehr wirklich gut lief. ich fühlte mich ungeliebt und auch nicht wert geliebt zu werden...viele bekannte haben mich darauf angesprochen wie mollig ich doch auf einmal geworden war. mein onkel z.B. sagte: "machst du einen schwimmkurs oder wozu hast du dir die rettungsringe zugelegt?" ich war zu dieser zeit sowieso schon emotional am ende und brach vor ihm in tränen aus-dafür hab ich mich sehr geschämt!-aber noch viel mehr habe ich mich für mein fett geschämt! als ich alte bilder von mir ansah, vom vorigen sommer und sie miteinander verglich, merkte ich, dass ich sogar im gesicht zugenommen hatte! ich fragte meinen freund, ob er das auch so sah. da er nie der typ dafür war schön drum herum zu reden, sagte er einfach nur "ja!"-an diesem tag hab ich mir zum ersten mal den finger in den hals gesteckt. am darauffolgenden tag hab ich mich sofort im fitness-studio angemeldet-wo ich auch heute noch regelmäßig hingehe. ich dachte wenn ich wieder schlanker werde lösen sich all meine probleme und er "liebt" mich wieder...ich hab in 9monaten 8kilo abgenommen(57-58kg), aber zufriedener war ich nicht-es wurde immer schlimmer mit meinem freund und ich trennte mich von ihm, weil ich es einfach nicht mehr ertragen konnte! eine sache ist mir aus der zeit mit ihm jedoch geblieben: ich stecke mir seit 1jahr regelmäßig den finger in den hals, verschwende unmengen von lebensmitteln, habe kein selbstwertgefühl und hasse meinen körper!
das, liebe noraa, ist meine wohl eher nicht motivierende geschichte.
ich würde mich freuen, wenn noch viele mehr hier ihre geschichte erzählen würden, weil es sehr interessant ist, die verschieden gründe, die zu einer ES führten, zu erfahren. sicher ist es nicht leicht, darüber zu sprechen, aber ich fände es trotzdem sehr schön...
MFG

zusammen sind wir stark!

jessy

Heey jessyy
schön dass du deine Geschichte hier reingeschrieben hast! Sie mag vielleicht nicht motivierend sein, aber sie könnte ja ein Happy End mal finden, meinst du nicht..?
Ich glaube Jungs im jungen Altern können soo fies sein.. und vorallem Mädchen in dem Alter haben nur selten ein so großes Selbstbewußtsein dass sie über solche Kommentare stehen.
Zu meiner Bulimiezeit hatte ich auch ziemlich großen Selbsthass und ich fand mich so ekelig es war als müßte ich meinen Körper misshandeln um mir selber zu zeigen, dass ich nichts wert bin. Bis ich irgendwann merkte dass es zu nichts führte... Jeden Tag dieser Hass und Selbstverachtung, ich merkte wie es mir schlechter und schlechter ging.
Man kommt ja schließlich doch nicht von seinem Körper los, und warum dann m ewigen Krieg mit ihm leben? Warum sich nicht wieder mit seinem Körper anfreunden?
Ich habe dann gleichzeitig wie ich der Bulimie den Kampf ansagte mich versucht wieder meinen Körper anzunähern. Habe ihn gepflegt und wie gesagt auch Sport getrieben. Ich nahm Vitaminpräparate um wieder schönere Haare zu bekommen. Achtete wieder mehr auf mein Äußeres, lernte wie ich mich am besten schminken kann. Cremte mich BEWUßT ein. Achtete auf meine Hände und Nägel. Und selbst das Zehenlackieren gab mir ein gutes Gefühl Ich ging mal wieder zum Frisör. Ich sah mich dann im Spiegel und war doch irgendwie stolz auf mich.
Was ich damit sagen will, ist jeder kann das Beste aus sich machen! Einer meiner Lieblingssprüche ist es gibt keine hässlichen Frauen sondern nur faule Frauen!
Und versuche dabei nicht jemanden nachzueifern, sondern das Schönste aus DIR rauszukehren! Wenn du dich schön fühlst und deinen Körper lieben lernst wirst du das auch nach außen hin ausstrahlen! Und das wiederum wird dir Bestätigung bringen und mit noch mehr Stolz erfüllen.
Also glaub an dich
LG

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22. August 2007 um 13:47
In Antwort auf romola_12744249

Heey jessyy
schön dass du deine Geschichte hier reingeschrieben hast! Sie mag vielleicht nicht motivierend sein, aber sie könnte ja ein Happy End mal finden, meinst du nicht..?
Ich glaube Jungs im jungen Altern können soo fies sein.. und vorallem Mädchen in dem Alter haben nur selten ein so großes Selbstbewußtsein dass sie über solche Kommentare stehen.
Zu meiner Bulimiezeit hatte ich auch ziemlich großen Selbsthass und ich fand mich so ekelig es war als müßte ich meinen Körper misshandeln um mir selber zu zeigen, dass ich nichts wert bin. Bis ich irgendwann merkte dass es zu nichts führte... Jeden Tag dieser Hass und Selbstverachtung, ich merkte wie es mir schlechter und schlechter ging.
Man kommt ja schließlich doch nicht von seinem Körper los, und warum dann m ewigen Krieg mit ihm leben? Warum sich nicht wieder mit seinem Körper anfreunden?
Ich habe dann gleichzeitig wie ich der Bulimie den Kampf ansagte mich versucht wieder meinen Körper anzunähern. Habe ihn gepflegt und wie gesagt auch Sport getrieben. Ich nahm Vitaminpräparate um wieder schönere Haare zu bekommen. Achtete wieder mehr auf mein Äußeres, lernte wie ich mich am besten schminken kann. Cremte mich BEWUßT ein. Achtete auf meine Hände und Nägel. Und selbst das Zehenlackieren gab mir ein gutes Gefühl Ich ging mal wieder zum Frisör. Ich sah mich dann im Spiegel und war doch irgendwie stolz auf mich.
Was ich damit sagen will, ist jeder kann das Beste aus sich machen! Einer meiner Lieblingssprüche ist es gibt keine hässlichen Frauen sondern nur faule Frauen!
Und versuche dabei nicht jemanden nachzueifern, sondern das Schönste aus DIR rauszukehren! Wenn du dich schön fühlst und deinen Körper lieben lernst wirst du das auch nach außen hin ausstrahlen! Und das wiederum wird dir Bestätigung bringen und mit noch mehr Stolz erfüllen.
Also glaub an dich
LG

Hey latinitasarita!
also ich bin schon eine, die echt auf ihr äußeres achtet. natürlich pflege ich mich gerne und ich gehe grundsätzlich nur geschminkt vor die tür(ich fühle mich ungeschminkt einfach nicht wohl obwohl ich das eigentlich lernen sollte...)
zugegeben fühle ich mich dann aufgestylt und in den richtigen klamotten, die meine abstoßende fettpölsterchen kaschieren, sogar relativ hübsch. die bestätigung von außen trägt natürlich auch dazu bei.
aber wenn ich morgens in den spiegel schaue, dann will ich einfach nicht glauben, dass ich das bin. dann fühl ich mich einfach nur hässlich und denke mir: "schön, an deinem gesicht kannst du nichts ändern.aber zumindest deine hässliche figur kannst du ändern."
ich weiss, dass ich mich selbst mit 5kilos weniger viel besser akzeptieren könnte und mich viel wohler fühlen würde...da sich tagtäglich meine gedanken nur noch um kalorien und abnehmen drehen und ich mich damit zu sehr unter druck setzt, funktioniert das einfach nicht:ich bleibe schon seit ewigkeiten auf meinem gewicht stehn-trotz 3-4 mal die woche fitnesstraining!!!!
ich weiss einfach nicht, wie ich mein ziel erreichen kann damit ich mich endlich selber lieben kann...

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22. August 2007 um 13:59
In Antwort auf dianne_12301251

Hey latinitasarita!
also ich bin schon eine, die echt auf ihr äußeres achtet. natürlich pflege ich mich gerne und ich gehe grundsätzlich nur geschminkt vor die tür(ich fühle mich ungeschminkt einfach nicht wohl obwohl ich das eigentlich lernen sollte...)
zugegeben fühle ich mich dann aufgestylt und in den richtigen klamotten, die meine abstoßende fettpölsterchen kaschieren, sogar relativ hübsch. die bestätigung von außen trägt natürlich auch dazu bei.
aber wenn ich morgens in den spiegel schaue, dann will ich einfach nicht glauben, dass ich das bin. dann fühl ich mich einfach nur hässlich und denke mir: "schön, an deinem gesicht kannst du nichts ändern.aber zumindest deine hässliche figur kannst du ändern."
ich weiss, dass ich mich selbst mit 5kilos weniger viel besser akzeptieren könnte und mich viel wohler fühlen würde...da sich tagtäglich meine gedanken nur noch um kalorien und abnehmen drehen und ich mich damit zu sehr unter druck setzt, funktioniert das einfach nicht:ich bleibe schon seit ewigkeiten auf meinem gewicht stehn-trotz 3-4 mal die woche fitnesstraining!!!!
ich weiss einfach nicht, wie ich mein ziel erreichen kann damit ich mich endlich selber lieben kann...

@j-syy
hmm ich denke dass du dich besser nur deshalb mit den weniger Kilos besser fühlen würdest weil du dir das selber zuredest. Du hast dir dieses Ziel gesteckt und solange du dieses nicht erreichst, redest du dir ein du hättest eine häßlich Figur! Und ich wette die hast du dadurch dass du ins Fitness gehst garantiert eine tolle Figur!! Du weißt doch außerdem das Muskelmasse mehr wiegt als Fett.. die Waage wird also so schnell nicht mehr runter gehen. Das was du auf der Waage siehst ist nicht Fett!
Viele Mädels schätzen ihre Figur wirklich nicht... ich habe zB seit ewig schon ein häßliche lange Narbe (von einer Nieren-Op) an meinem linken Bauchseite und dazu noch so einen ewig großen Pigmentfleck (weil ich Mischlingskind bin). Mann hatte ich früher Komplexe und was hab ich Mädels um ihren makellosen Bauch beneidet!!! Hab mich früher nie getraut vor anderen umzuziehen und nur Badeanzug gertagen. Mit der Zeit lernte ich dass es ein Teil von mir ist und dieses JAhr habe ich sogar zum ersten Mal Bikini im Urlaub getragen
Also bilde dir nicht ein du mußt ein Gewicht erreichen um dich wieder lieben zu lernen.
So hab jetzt Hunger, werd mal was essen gehen

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22. August 2007 um 14:31
In Antwort auf dianne_12301251

Hallo Noraa!
ich denke, viele hier sehen sich in deiner geschichte wieder. es ist jedoch auch sehr schwer über die anfänge seiner ES zu reden. ich will es mal versuchen...
mit 15/16 hab ich angefangen, mich für kalorien zu interessieren und darauf zu achten, dass ich nicht zu viel kalorienreiches esse, weil ich das bißchen "babyspeck" nicht so mochte und los werden wollte...(vorher hatte mich so etwas nie interessiert-ich wusste nicht einmal was 1 kalorie ist-ich hab gegessen worauf ich lust hatte ohne darüber nachzudenken und war zufrieden)
mit 16, als ich meine 1. ernsthafte beziehung hatte, ist dann alles schlimmer geworden: ich nahm die pille und mit ihr innerhalb von 3monaten 7kilo zu(bei 1,71 65kg) ich fühlte mich nur noch fett und hässlich. mit meinem freund lief es auch immer schlechter-er machte sich überhaupt keine mühe mehr, sondern interessierte sich eher für hübschere, schlankere mädchen, die für ihn-so wie er sagte-"unerreichbar" waren. das schmerzte sehr und ich hatte das gefühl, dass mein gewicht die schuld daran hatte, dass es bei uns nicht mehr wirklich gut lief. ich fühlte mich ungeliebt und auch nicht wert geliebt zu werden...viele bekannte haben mich darauf angesprochen wie mollig ich doch auf einmal geworden war. mein onkel z.B. sagte: "machst du einen schwimmkurs oder wozu hast du dir die rettungsringe zugelegt?" ich war zu dieser zeit sowieso schon emotional am ende und brach vor ihm in tränen aus-dafür hab ich mich sehr geschämt!-aber noch viel mehr habe ich mich für mein fett geschämt! als ich alte bilder von mir ansah, vom vorigen sommer und sie miteinander verglich, merkte ich, dass ich sogar im gesicht zugenommen hatte! ich fragte meinen freund, ob er das auch so sah. da er nie der typ dafür war schön drum herum zu reden, sagte er einfach nur "ja!"-an diesem tag hab ich mir zum ersten mal den finger in den hals gesteckt. am darauffolgenden tag hab ich mich sofort im fitness-studio angemeldet-wo ich auch heute noch regelmäßig hingehe. ich dachte wenn ich wieder schlanker werde lösen sich all meine probleme und er "liebt" mich wieder...ich hab in 9monaten 8kilo abgenommen(57-58kg), aber zufriedener war ich nicht-es wurde immer schlimmer mit meinem freund und ich trennte mich von ihm, weil ich es einfach nicht mehr ertragen konnte! eine sache ist mir aus der zeit mit ihm jedoch geblieben: ich stecke mir seit 1jahr regelmäßig den finger in den hals, verschwende unmengen von lebensmitteln, habe kein selbstwertgefühl und hasse meinen körper!
das, liebe noraa, ist meine wohl eher nicht motivierende geschichte.
ich würde mich freuen, wenn noch viele mehr hier ihre geschichte erzählen würden, weil es sehr interessant ist, die verschieden gründe, die zu einer ES führten, zu erfahren. sicher ist es nicht leicht, darüber zu sprechen, aber ich fände es trotzdem sehr schön...
MFG

zusammen sind wir stark!

jessy

Danke!
hey danke für deine geschichte es tut gut zu wissen dass man nicht alleine ist.
Bei mir hat sich das auch wegn meinen freund verschlimmert er hat mmich nämlich immer fertig gemacht (es liegt in seiner natur seine eltern sind nie für ihn da gewesen und wenn haben sie ihn fertig gemacht mit vorwürfen und ihn gezwungen größere hausarbeiten zu machen(wände streichen...))naja und er hat schon oft mit mir schluss machen wollen weil er ein echter perfectionist ist sobald was nicht gut lief wollte er schluss machen seine ex hatte ihzn nämlich oft betrogen und er vertraute mir nicht naja lange geschichte egal auf jeden fall machte es mir jedes mal fertig als er sagte er wöllte sich von mir trennen und ich musste jedes mal kämpfen wegn der esssucht habe ich ihn öfters vernachlässigt und nicht richtig gehandelt ich wusste es...es tat jedes mal so weh dass gefühl ich könnte ihn verlieren damals war er die einzige person für die es sich zu leben lohnte ich sah jeden tag nur noch ihn und er gab mir kraft...
ich dachte meine überflüssigen pfunde wären an der ganzen sache schuld ich weiß es ist ein bisschen alles durcheinander aber alles hängt damit zusammen.
Ja so wie du gehe ich zum fitnessstudio und wenn ich kotz fühle ich mich stark ich vertreibe das schlechte es ist krank...
ich weiß auch nicht wie ich da herauskomme ich haße alles an mir ich bin nicht faul ich pflege mich regelmäßig tue was für mein aussehn
doch es gibt tage da schaue ich mich im spiegel an und würde am liebsten alle stellen meines körpers wo zuviel fett ist ritzen zerstörn ich werde dann rasend fange an zu heulen und wünsche mir nur noch den tod weg vom leid...
jetzt gehts mir mittlerweile besser doch ich bin immer noch krank...
denkt jemand von euch es bringt was mit einem psychologen zu reden?
ja zusammen sind wir stark
LG
Noraa

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