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Meine Nachbarn beschweren sich wegen Lärm

3. Juli 2014 um 21:56 Letzte Antwort: 9. Oktober 2014 um 0:43

Hallo zusammen,

mein Problem ist folgendes, ich habe seit kurzem eine Wohnung gekauft und bin jetzt erst eingezogen. Unter mir wohnt ein älteres Ehepaar. Schon beim renovieren gab es die ersten Probleme, sobald wir ein paar Minuten nach 20:00 Uhr gehämmert haben wurde Sturm geklingelt und sich massiv beschwert. Und auch jetzt nachdem ich eingezogen bin, permanent beschweren sie sich es ist zu laut, wenn ich mit hohen Schuhen kurz durch die Wohnung laufe, wenn ich abends noch koche, wenn ich jemanden zu Besuch habe und wir länger da sitzen, ich kann nichts richtig machen. Mittlerweilse ist es sogar so, dass ich mit Zehenspitzen durch die Wohnung laufe aus Angst ich bin wieder zu laut. Das ist doch keine Lebensqualität, oder? Es sind immer nur die, die sich beschweren. Es kann doch nicht sein, dass ich nun gar nichts mehr machen kann? Immerhin habe ich keine Haustiere, spiele kein Instrument und habe keine Kinder? Aber ich will nicht schon um 22:00 Uhr Mäuschenstill sein und meinen Besuch dann rauswerfen. Nicht dass wir da immer wilde Partys schmeißen, aber wir spielen oft auch Karten, Monopoly oder sonstiges. Gut wir lachen dabei auch viel - aber ich bin noch Jung, es kann doch nicht sein dass die mir das alles verbieten, oder? Kann ich mich denn hier gar nicht wehren? Oder gilt das wirklich alles als Lärmbelästigung? Ich weiß wirklich nicht mehr weiter... Bitte um Rat, viel. kennt sich einer auch in juristischer Hinsicht aus? Danke schon mal für eure Antworten

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28. September 2014 um 9:20

Selbes problem
Hi!
Also ich habe hier zur zeit ein sehr ähnliches problem.
Juristisch gesehen dürfte es kein problem sein, wenn die situation ist wie du sie schilderst. Anders natürlich, wenn deine freunde bei den spieleabenden sehr zahlreich erscheinen, dann gilt das bei alten menschen und lustigerweise auch bei den gesetzeshptern schnell als "party" und wird dann schnell als lärmbelästigung eingestuft.
Ich rate dir klingel mal mit ner flasche wein oder keksen bei denen und entschuldige dich. Außerdem sollte unter dem parkett eigentlich ein lärmschutz verarbeitet sein, wenn nicht, hilft rausmachen und drunter einen billigen hässlichen teppich verlegen, das dämmt den lärm und auch kälte. Wenn das zu teuer oder zu aufwändig ist, teppiche drüber legen, dämmt auch.
Alles gute für den haussegen <3
(Schade wie manche menschen null verständnis für ihre mitmenschen haben )

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29. September 2014 um 15:58

Lärm
Die Wohnung ist gekauft worden.
Egal: Für jedes Haus gibt es eine Hausordnung. Darin ist es erstmal grob geregelt.
Dann gibt es einen Hausverwalter. Auf diesen für weitere Beschwerden verweisen.
Also:
Wird sich Beschwert: Mitteilen, das die Angaben zur Hausordnung fehlen. Dann sollen sie sich bei der Verwaltung beschweren.
Vielleicht hilft es, ihnen zu erklären, das der Weg nicht korrekt ist.
Viel Erfolg dabei,
Guenter24

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9. Oktober 2014 um 0:43

Wenn Nachbarn sich beschweren....
Hallo,

bin durch Zufall auf diesen Beitrag hier gestoßen und habe mir dabei gedacht - das kennst Du doch irgendwo her...

Ich glaube es ist sehr gut zu unterscheiden, was Nachbarn wollen wenn sie sich wie in Deinem Fall auch beschweren.
Leider geht es dabei oft nicht um "Lärm" o.ä. tatsächliche Störungen sondern "nur" darum zu demonstrieren, wie diese Leute ( die sich beschweren ) das Leben anderer Mitmenschen aus eigenem Ermessen heraus verändern können - eben weil es irgendwie möglich ist.
Diesen Drang gibt es nicht nur bei Nachbarn sondern auch in anderen Feldern des täglichen Lebens in denen Abhängigkeiten bestehen die sich nicht vermeiden lassen - bei der Arbeit zum Beispiel oder beim Finanzamt oder oft auch im Straßenverkehr...

Wie schon geschrieben gibt es auch andere Wege sich zu einigen, miteinander zu reden, für gegenseitiges Verständnis zu werben, dabei zeigt sich sehr schnell ob sich die Leute wirklich gestört fühlen oder andere Menschen nur "anordnen" wollen.
Leider sind solche Streitigkeiten immer öfter der Grund dafür wegzuziehen, wenn es unerträglich wird.
Ich selber habe auch einen Fall hinter mir, bei dem eigentlich nichts mehr half - leider war es mir wegen meiner Arbeitszeiten oft nicht möglich vor 21 Uhr nicht mehr durch meine Wohnung zu laufen oder mich dann noch oder vor 6 Uhr in der Frühe noch zu duschen... u.ä.

Ein wichtiger Anhaltspunkt für das mögliche sind bei Mehrfamilienhäusern oder großen Wohnblocks mit Miets- oder Eigentumswohnungen in der Tat Hausordnungen die die Nutzung und die Nutzungszeiten o.ä. von Gemeinschaftseigentum regeln.
Allerdings gibt es auch Fälle in denen manche Regelungen einfach nicht eingehalten werden können, wie z.B. nächtliches Duschen benutzen der Toilettenspülung u.ä., das ist nicht zumutbar, bei solchen Sachen helfen oft schon Gespräche mit dem Verwalter, wenn die betreffenden Leute kein Ohr dafür haben.
Ein Problem kann auch manchmal die Nutzung von Sondereigentum ( wie z.B. Garagen o.ä. sein ), da ist manches gesetzlich verboten ( in NRW das Abstellen von Möbeln z.B. ) was nicht in der Hausordnung steht. Und das kann sehr teuer werden wenn Nachbarn oder Hauseigentümer hier die Behörden informieren.

Kritisch wird es immer dann wenn nicht mehr miteinander geredet wird sondern die "Aktionen" der Nachbarn nur noch hinter dem Rücken ablaufen ( z.B. ständiges Alarmieren der Polizei o.ä. wegen Ruhestörung o.ä. ohne oder ohne hinreichenden Grund ) , ich meine hier empfielt es sich tatsächlich sich zu überlegen dort vielleicht besser wegzuziehen...

Leider, leider, in Deutschland herrscht "Sauberkeit und Ordnung" und es gibt immer mehr Stinkstiefel die das wissen wollen das sie Ihren Teil dazu beitragen.
Schade ist es nur, wenn es dann die Wahl der Wohnung oder Wohnortes beeinträchtigt, weil manche Menschen sich nur mit Mitmenschen umgeben wissen wollen, die (scheinbar! ) nach Ihrer Pfeife tanzen.

Sich nichts gefallen lassen, aber auf die Verhältnismäßigkeit der Mittel achten, das ist denke ich in solchen Fällen richtig.
Aber das hängt sehr vom Einzelfall ab, besonders auch davon wie die Leute um die es geht sich verhalten.
Denn : Niemand kann gezwungen werden andere zu mögen und z.B. zu grüßen o.ä..... oder?

Grüße,

Silvy

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