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Meine Mutter und Ihre "Ausreden"

1. Januar 2009 um 17:10

Weiss gar nicht wie ich anfangen soll...
Es geht darum, dass meine Mutter schon seit ich denken kann trinkt. Es ist immer das Gleiche: sie trinkt, am nächsten Tag 1000 Entschuldigungen und Versprechungen es sein zu lassen... und dann fängt es spätestens ein Tag später wieder von vorne an. Bisher hat sie eine Therapie angefangen, aber gleich wieder abgebrochen. Ihrer Meinung nach braucht sie das nicht, da sie es alleine schafft... Dabei hat sie doch gar keinen Willen etwas zu ändern. Ich weiss einfach wirklich nicht mehr was ich machen soll.
Was mir jetzt aber Sorgen macht ist, dass ich mich anders wie früher verhalte, wenn sie mal wieder betrunken ist. Früher versuchte ich ihr irgendwie zu helfen und mir Ihr zu reden. Doch jetzt ist es mir egal, ist sie mir egal, naja was heisst egal, es tut einfach so weh sie betrunken zu sehen, dass sie mir egal geworden ist. Sie hat Probleme? Ich höre ihr nicht mehr zu. Sie braucht Beistand? Ich weigere mich.
Könnt ihr mir bitte sagen, ob das "normal" ist???
Sie ist doch trotz allem meine Mutter. Aber ich kann einfach nicht mehr. Ich möchte nicht immer die gleichen "Ausreden" hören. Irgendwie habe ich deswegen ein schlechtes Gewissen, aber wieso hat Sie keines wenn Sie wieder zur Flasche greift?
Vielleicht könnt Ihr mir sagen, ob mein Verhalten nomal ist...

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1. Januar 2009 um 18:47

Hey...

Ich finde dein Verhalten vollkommen in Ordnung und auch absolut richtig. Es ist das einzige was du machen kannst um dich selbst wenigstens ein kleines bisschen zu schützen, deine Wut, deinen Ärger, deine Enttäuschung etwas weniger nah an dich heran zu lassen.

Dein - ich nenne es einmal - abweisendes Verhalten ist ja kein Zeichen dafür, dass du dich nicht um deine Mutter kümmern möchtest oder sie dir vollkommen egal ist.
Wenn man über Jahre sich die typischen Beteuerungen und Ausreden eines nahestehenden Süchtigen anhören muss, dann ziehe ich den Hut vor dir, dass du so lange Geduld hattest ihr beizustehen.

Es ist dein Leben und es ist ihre Krankheit. Lass dich nicht dadurch kaputt machen, Beistand heißt nicht, sich selbst vollkommen aufzugeben. Du kannst Fachleute kontaktieren, die dir Ratschläge zum Umgang mit deiner Mutter geben können.
Überreden eine Therapie zu machen kannst du sie nicht, das geht erst wenn bei ihr der Wille da ist.

Dein Verhalten ist vollkommen normal...

glg, angel

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1. Januar 2009 um 22:46

Danke
Erstmals vielen Dank euch beiden!
Naja, ich bin jetzt 25 und ich kenne sie wirklich nicht anders. Es ist mal schlimmer, mal weniger schlimmer...

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3. Januar 2009 um 3:11

Ließ das Bitte Süsse!!
Tut mir wirklich Leid was du durch machen musst.
Trotzdem meinen Frage wie Alt bist du denn und Wohnst du noch zu Hause?
Und ist sie wirklich immer jeden Abend betrunken oder Trinkt sie nur so wie ich soviel das sie keinen Körperlichen Entzug hat?
Ich mein das ich mit mein 21 Jahren schon Heroin Abhängig (bekomme aber seit ein Jahr jeden Tag mein Methadon) Kokain und Alkohol Abhängig bin ist schon Scheiße genug.
Aber als ich damals vor fast einem Jahr erfahren habe das ich Schwanger bin habe ich von einem Tag auf den anderen sofort mit allem Aufgehört.
Mit Heroin, Methadon, Kokain,Rubis(BTMG Tabletten) und Alkohol!!
Und Natürlich auch Sofort alle Kippen vernichtet!!
Es war die Hölle!
Und ich hatte es doch endlich geschafft nach den endlosen qualvollen Wochen!!
Und dann........ ja dann..... hat mein Freund den Notarzt gerufen....................... ........
Ich wachte im Krankenhaus wieder auf ..... ich hab garnicht erst Fragen müssen ich wusste schon was Passiert ist mit mir.. mit uns.
Das hat mich so sehr Mitgenommen das ich all diese Oben genannte Probleme wieder habe.
Mein Arzt hat mich ein Glück wieder aufgenommen (also bekomm wieder mein Methadon).
Ach ich Rede zu Viel von mir, was ich dir damit nur sagen wollte ist das wenn dich deine Mutter wirklich Liebt sie es schafft nicht nur für sch sondern auch für dich damit aufzuhören.
Oder sich Hilfe zu Suchen.
Das ist manchmal wirklich besser als alles zu Überstürtzen.sie zu zwingen oder sie vor die Wahl zu Stehlen.
Ich muss auch einmal im Monat zu einer Beratungsstelle.
Pass auf Süsse geh einfach zu einer Hin, Rede mit den das sind echt Nette Leute und falls du Angst hast sie sind wie ein Prister oder Pfarrer zur Schweigepflicht verbunden.
Vertrau mir geh dort Hin!!
Ich habe meine damald beste Freundin durchs Internet wieder gefunden, sie hatte das gleiche Problem.
Habe ihr das gleiche geratten und ohne Scheiß nur weil sie dort hin gegangen ist hat ihre Mam es jetzt geschafft.
Und genauso meine Tante.
Bitte tu es.
Wenn du Fragen an mich hast melde dich Ruhig unter meiner @ Adresse:

schnadarine@gmx.de

Ich Helf dir weiter.

Wenn du dich nicht Meldest Wünsch ich dir Trotzdem viel Glück!!!!!

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6. Januar 2009 um 10:25

Ich helf dir!!!
Hallo!!

Ihc bin die schweseter von schnadarine, und habe habe gelesen was sie dir geschrieben hat!!Und ich möchte dir auch raten geh zu einer Suchtberatung oder so udn rede mit ihnen, die können dir wirklich weiter helfen!!Ich bin jetzt 20 Jahre alr und genauso wie meine leibe schwester heroinabhängig!! ich weiß was es heißt süchtig zu sein, und wie schwer es ist das raus zu kommen!!
Ich habe eine tante die auch alkoholabhängig ist!! Und zur zeit läuft es sehr sehr schlecht bei ihr, sie hat ihre 4 kinder alle verloren, und ist jeden tag stock besoffen, und jeden tag ruft sie bei meinen tatnten und onkelz, also ihren geschwistre besoffen an, und macht ihnenn vorwürfe man würde ihr nicht helfen, sie wollen ihr ja helfen doch zu erst muss sie es wollen sonszt hat es alles kein sinn!!! Seit jahrn reden sie ihr zu, doch irgendwann gibt man es auf!! Meine Oma also ihr mutter macht sich natürlich shcreckliche vorwürfe, sie sei dran shuld das sie so geworden ist!! Denn all ihre anderen kinder haben alle haus familie und job!! Sie denkt das kommt durch ihren vater, also mein opa denn der war damlas auch stark alkoholiker, und hat sich 1996 dann in keller auf gehangen, weil er nach der wende seine arbeit verloren hat und alkoholiker wurde!! Eine von ihren kindern, ist so alt wie ich, und mit ihr habe ich auch kontakt ist ja meine cousine!! und ihr geht es genauso wie dir!! Sie war auch immer verzweifelt, imm erdie gleichen versprechungen von ihr!! Doch dann dachte sie sich, das kann nicht so weiter gehen, sie muss auch mal an sich denken, bevor sie ihr leben auch noch versaut!! si ist dann bei ihrer mutter ausgezogen, erst einmal ins betreute wohnen, und jetzt in ihr eigene wohnung mit ihren freund, hat ihr leben in griff arbeit alles!! Ich will dir nur damit sagen dir genauso wie sie hilfe!! Und denk auch an dich!!! Du darfst dich wegen deiner mutter nicht hängen lassen!!! Und wenn du keine kraft merh für das alles hast, dann zieh wir meine cousine aus!! ich weiß das das schwer fällt, vorallem liebst du deine mutter trotzallem!! Doch du hilfst dir und auch ihr nicht damit, in dem du bei ihr bleibst und ständig drunter leidest!!! verscuh mal an dich zu denken!! nehm dein leben in die hand!! Wenn du möchtest such ich dir mal ein paar anlaufstellen raus!! Wo wohnst du denn?? Ich bitte dir deshalb meine hilf so an, weil deine geschicht mich echt berührt, und du mir sehr leid tust!!! Und ich weiß das es vielen kindern wie dir geht!! Und will vesuchen soclhen zu helfen!! ich meine klar gerade ich ich bin slerb ein drogenjunkee udn will solchen leuten helfen? JA gerade deswegen, denn ich habe seit 1 jahr auch mein leben wieder in griff, bekomme wie meine schwester täglich meine medizin; arbetie, ist zwar erstmal nur ein eurojob, und als kinderpfleger habe ich mich auch schon beworben!! Also süße, jetzt hast du schon meine schwester und mich die dir helfen wollen!! Meld dich einfach!! hier hast du auch meine email: steffutschi@googlemail.com!! Wenn was ist!! Würde mich auf antwort von dir sehr freuen!!! liebe grüße aus erfurt von steffi

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