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Meine Mutter hasst mich abgrundtief weil ich Fett bin.

7. Februar 2017 um 5:45 Letzte Antwort: 22. Februar 2017 um 0:33

Hallo Leute, ihr müsst mir nicht Antworten aber es wäre schön wenn ich mich mal Aussprechen könnte weil ich nur noch weine und merke- dass ich bald sterbe weil ich einfach nicht mehr kann. 

Meine Mutter mobbt mich.
schon seit Jahren sagt sie .. "würdest du noch 5 Kilo abnehmen wärst du Perfekt"
und immer als ich abgenommen hatte sagte sie wieder dass selbe. Mit 12 Jahren und einer grösse von 170 war mein tiefstes Gewicht 38 Kilo. Damals habe ich mehrere Sachen angezogen damit sie dass nicht merkte und machte heimlich eine Therapie.

Dann sagte sie so Sachen wie "Du isst ja fast nichts mehr, du bist ja voll dünn geworden" und hatte extra meine Lieblingsspeisen gekocht damit ich esse. 

Mit 14 wog ich wieder 58-60 Kilo und kam Stationär in eine Psychatrie, meine Eltern wussten dass ich dort bin. Ich bin stark depressiv, werde überall gemobbt, auch im Internet & halluziniere manchmal (früher war es schlimmer) .

Diagnose: Schizoaffektiv
Meine Knochen tun weh, seit über einem Jahr vergesse ich alles und habe starke Gedächtnisstörungen. Heute bin ich 172 gross und wiege 63.5 Kilo (vor 2 Wochen 68) (vor 6 Tagen 61) (ich schlafe fast nicht mehr) 

Ich habe auch Bulimie- die Gedanken sind immer da, ich kotze auch aber manchmal mache ich eine Kotz-Pause und schlucke dass Essen einfach nicht runter. 

ich war in vielen Kliniken, aber mich nimmt niemand ernst. Ständig wurde ich weitergeleitet und langsam habe ich die Hoffnung aufgegeben. Ich kann nicht mehr und möchte nur noch sterben. Es macht mich so fertig. Meine Mutter redet seit Jahren über andere Mädchen. "Die Mädchen machen dass und dies und ziehen dass an und dass ist voll In" ich bin nicht wie andere Mädchen, dass akzeptiert sie nicht. Sie sagt oft wie fett ich doch mal war, als ich Stationär war nahm ich zu bis ich 89 Kilo wog ich. Als ich wieder innerhalb eines Monats 30 Kilo abgenommen hatte, sagte sie.. iss doch mal was du quälst dich Ja voll.. ich dachte- sie meint dass Lieb aner ich hatte mich gettäuscht. Ich kam 2016 auch wieder auf 56 Kilos aber selbst da sagte sie du bist ja so fett.. sie verarscht mich ständig und dass ist ja noch nicht alles. Mein Vater hat sie Jahrelang geschlagen, sie hatte keine Freude daran ihn je zu heiraten denn sie hat auf keinem Hochzeits-Bild ein lächeln im Gesicht.

Mein Bruder schlug sie auch Jahrelang und mich schlugen die zwei auch. Ich warf mich auch immer vor sie und beschützte sie seit ich klein war, damit die schläge nicht sie- sondern mich berühren. 
Sie sagt oft ich habe sie damals verlassen und ich wie die beiden bin, aber die beiden besser als ich sind weil sie sie nie alleine gelassen haben.  Sie sagt ich bin egoistisch weil ich mich einliefern lassen hatte. 

26.02.2016 mein Vater schlug mich 30-40 Minuten lang und hat mich fast erstochen, ich rannte Barfuß weg und rufte die Polizei- meine Nachbarin sah dies und stand mir bei. Meine Mutter erzählte der Polizei "Sie lügt, er hat ihr nichts getan- er war nur etwas lauter" mein Bruder war auch gegen mich. Alle waren gegen mich- aber die Polizei schenkte mir eher glauben als.Ihnen weil sie schon im Strafregister stehen- also mein Bruder und Vater aufjedenfall. 

Er bekam Hausverbot 2 Monate lang dieses wurde verlängert auf 4-5 Monate. Meine Mutter sagte- du bist nicht die jenige die Weg muss, sondern sie. Ich verstehe immernoch nicht was sie mit ihrem Spiel dass mich einfach nur total verwirrt, bezwecken will. Sie hatte auch 2 x ca erwähnt dass sie früher auch Probleme mit Ihrem Gewicht hatte, schön und gut aber sie ist meine Mutter und nicht umgekehrt, macht nichts zur Sache. Sie hätte mich beschützen müssen und nicht umgekehrt. 

Ich bin die letzten Monate Tage bis wochenlang fast nie zu Hause. Meine Mutter tut so als wäre nie was passiert, aber jedesmal wenn ich zu Hause bin wird meine Stimmung depressiver, ich werde aggressiver, stopfe wieder alles essbare in mich was mir schmeckt. Weine Stundenlang, schlage mir auf mein Bauch ein- seit einem Jahr habe ich meine ersten Selbstmordgedanken, ich habe 4x oder 5x Überdosis an Tabletten geachluckt- aber mein Körper stirbt einfach nicht. Mein Zustand verschlechtert sich und meine Mum versteht sich hervorragend mit meinem Vater und Ihrem Sohn. Immer wenn ich weg war- lief es bei Ihnen besser. Mein Vater wollte mich auch garnicht- weil ich kein Junge geworden war. Das ist alles so kompliziert. Meine Mutter will keine Therapie machen, sie sagt, dass machen nur Kranke Menschen.. (Danke sag dass deiner Tochter die Therapie hat/te)

Sie hat mir fast nie Klamotten gekauft,
meinem Bruder aber immer Marken-Klamotten. Mich hat sie Jahrelang in den selben 4-5 Sachen rumrennen lassen die auch noch von C&A oder so waren- natürlich das allerbilligste und alles in Übergrössen um mir zu sagen wie fett ich doch bin. Das schlimmste was mich am meisten verletzt von ihrem Mobbing ist

"Selbst mit 30 Kilos wirst du nie wie die anderen mädchen sein, du wirst immer fett bleiben!! " reden bringt sich nichts, ausserdem sieht sie Dicker aus als ich und ist selber nicht grad ein Model.. -.- 

ich vermisse dass zu Hause nicht wenn ich weg bin, dennoch vermisse ich meine Mutter und habe angst wenn sie bald stirbt dass ich alleine bin und keinen mehr habe.
ich wünsche mir oft dass sie erst stirbt, wenn ich tot bin auch wenn ich sie hasse und ich ihr scheias egal bin und sie mich nur mobbt.

immer mache ich die augen zu und erlebe diese 30-40 minuten von dem tag erneut, ich fange an zu schwitzen, mir bleibt die luft weg und ich weine einfach nur noch. 

meine psyche belastet mein ganzes leben und ich konnte nie etwas beenden (was arbeit angeht) ich besitze garkein selbstwertgefühl. Hasse mich, finde mich fett und hässlich. Werde immer gemobbt und da wurde auch immer egal wo ich war, war ich das mobbingopfer..  ich bin verzweifelt und gehe jetzt schlafen.

mich nimmt keiner mehr zue therapie bin 19 und die psychatrie für erwachsene weiss meine lage aber sie sagen ich muss es wissen ob ich eingewiesen werden will oder nicht- sprich, denen ist es auch sch.. egal ob ich sterbe oder leide. 

trotzdem bedanke ich mich an die leser und würde mich auch auf aufbauende.kommentare freuen, oder einen punkt das mir jemand zuhöer also es gelesen hat, mehr verlange ich nicht. 

mit lieben grüssel thinsi

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7. Februar 2017 um 13:06

Hey du, du bist 19....geh einfach wenn es dir nicht gut tut. Es gibt wgs oder einrichtungen die dir helfen können, das gibt es doch nicht das ein 19jähriges mädel keine hilfe bekommt. Ich wünsch dir viel kraft und hoffe dass du nicht aufgibst und einen weg findest...lg

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7. Februar 2017 um 22:07
In Antwort auf wren_12942431

Hey du, du bist 19....geh einfach wenn es dir nicht gut tut. Es gibt wgs oder einrichtungen die dir helfen können, das gibt es doch nicht das ein 19jähriges mädel keine hilfe bekommt. Ich wünsch dir viel kraft und hoffe dass du nicht aufgibst und einen weg findest...lg

Ja, aber alle lassen mich fallen und helfen mir nach 4-5 Treffen nicht mehr weil ich 1fach zu anstrengend für sie bin, sie sagen oft sie rufen zurück aber es kommt nie was zurück.

ich will eine therapie gegen Bulimie machen.. und ich will auch weg von zuhause, aber alleine schaffe ich das alles nicht.

ich kenne mich doch gar nicht aus. 😟

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13. Februar 2017 um 1:33

Ich habe vordiagnosen wie
schizoaffektiv & habe mehrere persöhnlichkeiten, ich bin anfangs sehr zurückhaltend und baue kaum blickkontakt auf, ich erzähle nicht viel wenn ich sie noch nicht kenne, nur stückweisse, und nicht alles aufeinmal. Was mir auch sehr zu schaffen macht. Sie schauen mich an und nehmen mich 0 ernst, ich erzähle ihnen ein teil meiner geschichte und die fragen mich nur "aha und jetzt?" Völlig desinteressiert, achten nie drauf was ich sage, telefonieren nebenbei oder tippen am Bildschirm und Antworten nur mit miniworten "und jetzt?"  "Was kann ich tun für dich?" "Aha?" "Und weiter?" Ich fühle mich dezent veräppelt, man geht zur therapie um dass alles bearbeiten zu können per hilfe und dass jemand einen unterstützt und nen rat gibt, was soll ich auf solche fragen antworten? Ich antworte normal verlange hilfe bitte sie darum und werde sofort zu einem anderen arzt weiter geleitet. Seit ich 18 bin, bin ich jedem egal! Die ärzte nehmen mich überhaupt nicht ernst, weil ich nicht mehr unter 18 bin ich hatte gestern wieder einen rückfall :'( & habe eine rolltreppe kaputt gemacht (wurde mir gesagt daran erinnere ich mich  komischerweise nicht) 

naja ich geh schlafen tut mir leid für die tippfehler etc. ist schon spät 😔😔

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13. Februar 2017 um 1:36
In Antwort auf wren_12942431

Hey du, du bist 19....geh einfach wenn es dir nicht gut tut. Es gibt wgs oder einrichtungen die dir helfen können, das gibt es doch nicht das ein 19jähriges mädel keine hilfe bekommt. Ich wünsch dir viel kraft und hoffe dass du nicht aufgibst und einen weg findest...lg

Ich war schon mal stationär mit 15-16 und von 16-17 Jahren war ich betreut in einer wg. Wurde dort rausgeschmissen weil mich 5 mädchen dort ständig geschlagen haben und nachhause zurück geschickt. 

ausserdem habe ich angst meine mama nie wieder zu sehen auch wenn sie so gemein zu mir ist 

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17. Februar 2017 um 0:45
In Antwort auf an0N_1288857399z

Hallo Leute, ihr müsst mir nicht Antworten aber es wäre schön wenn ich mich mal Aussprechen könnte weil ich nur noch weine und merke- dass ich bald sterbe weil ich einfach nicht mehr kann. 

Meine Mutter mobbt mich.
schon seit Jahren sagt sie .. "würdest du noch 5 Kilo abnehmen wärst du Perfekt"
und immer als ich abgenommen hatte sagte sie wieder dass selbe. Mit 12 Jahren und einer grösse von 170 war mein tiefstes Gewicht 38 Kilo. Damals habe ich mehrere Sachen angezogen damit sie dass nicht merkte und machte heimlich eine Therapie.

Dann sagte sie so Sachen wie "Du isst ja fast nichts mehr, du bist ja voll dünn geworden" und hatte extra meine Lieblingsspeisen gekocht damit ich esse. 

Mit 14 wog ich wieder 58-60 Kilo und kam Stationär in eine Psychatrie, meine Eltern wussten dass ich dort bin. Ich bin stark depressiv, werde überall gemobbt, auch im Internet & halluziniere manchmal (früher war es schlimmer) .

Diagnose: Schizoaffektiv
Meine Knochen tun weh, seit über einem Jahr vergesse ich alles und habe starke Gedächtnisstörungen. Heute bin ich 172 gross und wiege 63.5 Kilo (vor 2 Wochen 68) (vor 6 Tagen 61) (ich schlafe fast nicht mehr) 

Ich habe auch Bulimie- die Gedanken sind immer da, ich kotze auch aber manchmal mache ich eine Kotz-Pause und schlucke dass Essen einfach nicht runter. 

ich war in vielen Kliniken, aber mich nimmt niemand ernst. Ständig wurde ich weitergeleitet und langsam habe ich die Hoffnung aufgegeben. Ich kann nicht mehr und möchte nur noch sterben. Es macht mich so fertig. Meine Mutter redet seit Jahren über andere Mädchen. "Die Mädchen machen dass und dies und ziehen dass an und dass ist voll In" ich bin nicht wie andere Mädchen, dass akzeptiert sie nicht. Sie sagt oft wie fett ich doch mal war, als ich Stationär war nahm ich zu bis ich 89 Kilo wog ich. Als ich wieder innerhalb eines Monats 30 Kilo abgenommen hatte, sagte sie.. iss doch mal was du quälst dich Ja voll.. ich dachte- sie meint dass Lieb aner ich hatte mich gettäuscht. Ich kam 2016 auch wieder auf 56 Kilos aber selbst da sagte sie du bist ja so fett.. sie verarscht mich ständig und dass ist ja noch nicht alles. Mein Vater hat sie Jahrelang geschlagen, sie hatte keine Freude daran ihn je zu heiraten denn sie hat auf keinem Hochzeits-Bild ein lächeln im Gesicht.

Mein Bruder schlug sie auch Jahrelang und mich schlugen die zwei auch. Ich warf mich auch immer vor sie und beschützte sie seit ich klein war, damit die schläge nicht sie- sondern mich berühren. 
Sie sagt oft ich habe sie damals verlassen und ich wie die beiden bin, aber die beiden besser als ich sind weil sie sie nie alleine gelassen haben.  Sie sagt ich bin egoistisch weil ich mich einliefern lassen hatte. 

26.02.2016 mein Vater schlug mich 30-40 Minuten lang und hat mich fast erstochen, ich rannte Barfuß weg und rufte die Polizei- meine Nachbarin sah dies und stand mir bei. Meine Mutter erzählte der Polizei "Sie lügt, er hat ihr nichts getan- er war nur etwas lauter" mein Bruder war auch gegen mich. Alle waren gegen mich- aber die Polizei schenkte mir eher glauben als.Ihnen weil sie schon im Strafregister stehen- also mein Bruder und Vater aufjedenfall. 

Er bekam Hausverbot 2 Monate lang dieses wurde verlängert auf 4-5 Monate. Meine Mutter sagte- du bist nicht die jenige die Weg muss, sondern sie. Ich verstehe immernoch nicht was sie mit ihrem Spiel dass mich einfach nur total verwirrt, bezwecken will. Sie hatte auch 2 x ca erwähnt dass sie früher auch Probleme mit Ihrem Gewicht hatte, schön und gut aber sie ist meine Mutter und nicht umgekehrt, macht nichts zur Sache. Sie hätte mich beschützen müssen und nicht umgekehrt. 

Ich bin die letzten Monate Tage bis wochenlang fast nie zu Hause. Meine Mutter tut so als wäre nie was passiert, aber jedesmal wenn ich zu Hause bin wird meine Stimmung depressiver, ich werde aggressiver, stopfe wieder alles essbare in mich was mir schmeckt. Weine Stundenlang, schlage mir auf mein Bauch ein- seit einem Jahr habe ich meine ersten Selbstmordgedanken, ich habe 4x oder 5x Überdosis an Tabletten geachluckt- aber mein Körper stirbt einfach nicht. Mein Zustand verschlechtert sich und meine Mum versteht sich hervorragend mit meinem Vater und Ihrem Sohn. Immer wenn ich weg war- lief es bei Ihnen besser. Mein Vater wollte mich auch garnicht- weil ich kein Junge geworden war. Das ist alles so kompliziert. Meine Mutter will keine Therapie machen, sie sagt, dass machen nur Kranke Menschen.. (Danke sag dass deiner Tochter die Therapie hat/te)

Sie hat mir fast nie Klamotten gekauft,
meinem Bruder aber immer Marken-Klamotten. Mich hat sie Jahrelang in den selben 4-5 Sachen rumrennen lassen die auch noch von C&A oder so waren- natürlich das allerbilligste und alles in Übergrössen um mir zu sagen wie fett ich doch bin. Das schlimmste was mich am meisten verletzt von ihrem Mobbing ist

"Selbst mit 30 Kilos wirst du nie wie die anderen mädchen sein, du wirst immer fett bleiben!! " reden bringt sich nichts, ausserdem sieht sie Dicker aus als ich und ist selber nicht grad ein Model.. -.- 

ich vermisse dass zu Hause nicht wenn ich weg bin, dennoch vermisse ich meine Mutter und habe angst wenn sie bald stirbt dass ich alleine bin und keinen mehr habe.
ich wünsche mir oft dass sie erst stirbt, wenn ich tot bin auch wenn ich sie hasse und ich ihr scheias egal bin und sie mich nur mobbt.

immer mache ich die augen zu und erlebe diese 30-40 minuten von dem tag erneut, ich fange an zu schwitzen, mir bleibt die luft weg und ich weine einfach nur noch. 

meine psyche belastet mein ganzes leben und ich konnte nie etwas beenden (was arbeit angeht) ich besitze garkein selbstwertgefühl. Hasse mich, finde mich fett und hässlich. Werde immer gemobbt und da wurde auch immer egal wo ich war, war ich das mobbingopfer..  ich bin verzweifelt und gehe jetzt schlafen.

mich nimmt keiner mehr zue therapie bin 19 und die psychatrie für erwachsene weiss meine lage aber sie sagen ich muss es wissen ob ich eingewiesen werden will oder nicht- sprich, denen ist es auch sch.. egal ob ich sterbe oder leide. 

trotzdem bedanke ich mich an die leser und würde mich auch auf aufbauende.kommentare freuen, oder einen punkt das mir jemand zuhöer also es gelesen hat, mehr verlange ich nicht. 

mit lieben grüssel thinsi

Hallo! Ich bin jetzt 36 und die ersten Symptome einer Depression haben bei mir mit 19 angefangen. Mit einer "richtigen" Depression lebe ich seit mindestens 15 Jahren. Ich will dir damit Mut machen, dass es weiter geht. Ich kann mich noch sehr genau erinnern, dass ich mir das damals gar nicht vorstellen konnte. Ich denke, das geht dir teilweise auch so. Ich habe auch Tage gehabt, an denen es sich für mich nicht mehr gelohnt hat, weiter zu machen. Aber ich habe weiter gemacht! Warum? Ich habe mich gefragt: ist diese Krankheit Wert, dass ich sterbe? Lass ich sie gewinnen? Du sagst, du hast schon versucht dich umzubringen, aber dein Körper wollte einfach nicht. Ich habe entschieden, ich lasse nicht zu, dass mich diese Krankheit umbringt. Dafür braucht man aber Alternativen. Du brauchst auch Alternativen. Solche, die du dir selber eingestehen kannst. Es bringt dir nichts von deiner Mutter weg zu laufen um dann doch zurück zu kommen und den Teror wieder von vorne zu ertragen. Für große Veränderungen braucht man viel Zeit, und man muss innerlich davon überzeugt sein, dass genau der Weg, den man gerade einschlägt, der richtige ist. Deswegen braucht man am Anfang kleinere Veränderungen, kleine Alternativen. Ich war nicht bulimisch, ich hatte eine andere Esstörung. Ich habe viel Zeit und Kraft darin investiert, dieses Symptom zu lösen. Es war mir wichtig. Weil ich gemerkt habe, dass Sozialisation über das Mittagessen stattgefunden hat (manchmal auch Abendessen, aber relativ gesehen überwiegend über das Mittagessen). Ich habe bei einer Gruppe mitgemacht, da waren unterschiedliche Esstörungen Thema. Was mir geholfen hat, war nicht was die Therapeuten gesagt oder getan haben. Sie haben auf ein Essen-Tagebuch aufmerksam gemacht. Ich habe entschieden das auszuprobieren. Es war sehr schwierig, weil ich nicht wollte, dass Menschen in meiner Umgebung das merken. Aber ich habe es zu 90% durchgezogen und bin mir selbst sehr dankbar dafür. Selbsterkenntnis ist die Basis für jede Veränderung. Wenn dir jemand sagt: "mach das so und so", dann machst du das nicht aus eigene Überzeugung, dann ist es meistens zum Scheitern verurteilt. Wenn du aber an dem, was du selbst aufschreibst, merkst welche Gefühle und Wirkungsmechanismen da greifen, hast du den ersten Schritt gemacht. Wenn du dann kleine Alternativen dafür definieren kannst, hast du noch einen Schritt gemacht. Wenn du eine der Alternativen sogar umsetzen kannst, noch eine Schritt. Veränderungen brauchen Zeit, viele kleine Schritte. Ich gebe dir die Aufstellung: Wann habe ich angefangen zu essen?
Wann habe ich aufgehört zu essen?
War noch jemand dabei, während ich gegessen habe (die ganze Zeit oder nur zeitweise)?
Wer war dabei?
Wie habe ich mich in dessen Anwesenheit gefühlt?
Welches Lebensmittel habe ich gegessen?
Wieviel von diesem Lebensmittel habe ich gegessen?
Wie Lange innerhalb der Mahlzeit habe ich dieses Lebensmittel gegessen?
Was habe ich dabei gefühlt?
Was habe ich getrunken?
Wieviel habe ich getrunken?
Wie habe ich mich dabei gefühlt?
Wie habe ich mich während der gesamten Mahlzeit gefühlt?
Es sind viele Fragen. Für mich hat es funktioniert. Nach längerer Zeit habe ich angefangen Verbindungen zu erkennen. Ich konnte dadurch entscheiden, welche Verbindungen wie aufzubrechen sind und konnte das auch durchziehen. Dann habe ich ein Symptom bekämpft. Das macht stark. Das gibt Kraft und Mut weitere Symptome zu bekämpfen.
Der Weg ist lang. Ich nehme seit 10 Jahren auch Tabletten. Diese Krankheit wird mich mein ganzes Leben lang begleiten. Ich werde jeden Tag kämpfen müssen. Aber das bin ich mir Wert. DU bist es dir WERT dagegen zu kämpfen! Jeder Mensch ist einzigartig, dein Weg aus dieser Krankheit ist einzigartig, und nur du kannst ihn gehen. Keiner kann dir sagen, wie du es machst. Es können dir nur kleine Hinweise gegeben werden. Und manchmal gibt es auch die Mensche wie mich, die ein Leben im ständigem Kampf dagegen verbringen. Ich sage "So what?" Es gibt so viele schlimme Krankheiten auf der Welt! Ich musss nur mit Depressionen leben. Das sage ich an guten Tagen. An schlechten bin ich weniger mutig. Aber auch an schlechten Tagen denke ich: wenigstens gibt es Tabletten dagegen.
Dir viel Mut, dir selbst ehrlich zu antworten, und viel Kraft, dir die richtigen Fragen zu stellen!
Liebe Grüße
Maria

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19. Februar 2017 um 0:42
In Antwort auf an0N_1288857399z

Hallo Leute, ihr müsst mir nicht Antworten aber es wäre schön wenn ich mich mal Aussprechen könnte weil ich nur noch weine und merke- dass ich bald sterbe weil ich einfach nicht mehr kann. 

Meine Mutter mobbt mich.
schon seit Jahren sagt sie .. "würdest du noch 5 Kilo abnehmen wärst du Perfekt"
und immer als ich abgenommen hatte sagte sie wieder dass selbe. Mit 12 Jahren und einer grösse von 170 war mein tiefstes Gewicht 38 Kilo. Damals habe ich mehrere Sachen angezogen damit sie dass nicht merkte und machte heimlich eine Therapie.

Dann sagte sie so Sachen wie "Du isst ja fast nichts mehr, du bist ja voll dünn geworden" und hatte extra meine Lieblingsspeisen gekocht damit ich esse. 

Mit 14 wog ich wieder 58-60 Kilo und kam Stationär in eine Psychatrie, meine Eltern wussten dass ich dort bin. Ich bin stark depressiv, werde überall gemobbt, auch im Internet & halluziniere manchmal (früher war es schlimmer) .

Diagnose: Schizoaffektiv
Meine Knochen tun weh, seit über einem Jahr vergesse ich alles und habe starke Gedächtnisstörungen. Heute bin ich 172 gross und wiege 63.5 Kilo (vor 2 Wochen 68) (vor 6 Tagen 61) (ich schlafe fast nicht mehr) 

Ich habe auch Bulimie- die Gedanken sind immer da, ich kotze auch aber manchmal mache ich eine Kotz-Pause und schlucke dass Essen einfach nicht runter. 

ich war in vielen Kliniken, aber mich nimmt niemand ernst. Ständig wurde ich weitergeleitet und langsam habe ich die Hoffnung aufgegeben. Ich kann nicht mehr und möchte nur noch sterben. Es macht mich so fertig. Meine Mutter redet seit Jahren über andere Mädchen. "Die Mädchen machen dass und dies und ziehen dass an und dass ist voll In" ich bin nicht wie andere Mädchen, dass akzeptiert sie nicht. Sie sagt oft wie fett ich doch mal war, als ich Stationär war nahm ich zu bis ich 89 Kilo wog ich. Als ich wieder innerhalb eines Monats 30 Kilo abgenommen hatte, sagte sie.. iss doch mal was du quälst dich Ja voll.. ich dachte- sie meint dass Lieb aner ich hatte mich gettäuscht. Ich kam 2016 auch wieder auf 56 Kilos aber selbst da sagte sie du bist ja so fett.. sie verarscht mich ständig und dass ist ja noch nicht alles. Mein Vater hat sie Jahrelang geschlagen, sie hatte keine Freude daran ihn je zu heiraten denn sie hat auf keinem Hochzeits-Bild ein lächeln im Gesicht.

Mein Bruder schlug sie auch Jahrelang und mich schlugen die zwei auch. Ich warf mich auch immer vor sie und beschützte sie seit ich klein war, damit die schläge nicht sie- sondern mich berühren. 
Sie sagt oft ich habe sie damals verlassen und ich wie die beiden bin, aber die beiden besser als ich sind weil sie sie nie alleine gelassen haben.  Sie sagt ich bin egoistisch weil ich mich einliefern lassen hatte. 

26.02.2016 mein Vater schlug mich 30-40 Minuten lang und hat mich fast erstochen, ich rannte Barfuß weg und rufte die Polizei- meine Nachbarin sah dies und stand mir bei. Meine Mutter erzählte der Polizei "Sie lügt, er hat ihr nichts getan- er war nur etwas lauter" mein Bruder war auch gegen mich. Alle waren gegen mich- aber die Polizei schenkte mir eher glauben als.Ihnen weil sie schon im Strafregister stehen- also mein Bruder und Vater aufjedenfall. 

Er bekam Hausverbot 2 Monate lang dieses wurde verlängert auf 4-5 Monate. Meine Mutter sagte- du bist nicht die jenige die Weg muss, sondern sie. Ich verstehe immernoch nicht was sie mit ihrem Spiel dass mich einfach nur total verwirrt, bezwecken will. Sie hatte auch 2 x ca erwähnt dass sie früher auch Probleme mit Ihrem Gewicht hatte, schön und gut aber sie ist meine Mutter und nicht umgekehrt, macht nichts zur Sache. Sie hätte mich beschützen müssen und nicht umgekehrt. 

Ich bin die letzten Monate Tage bis wochenlang fast nie zu Hause. Meine Mutter tut so als wäre nie was passiert, aber jedesmal wenn ich zu Hause bin wird meine Stimmung depressiver, ich werde aggressiver, stopfe wieder alles essbare in mich was mir schmeckt. Weine Stundenlang, schlage mir auf mein Bauch ein- seit einem Jahr habe ich meine ersten Selbstmordgedanken, ich habe 4x oder 5x Überdosis an Tabletten geachluckt- aber mein Körper stirbt einfach nicht. Mein Zustand verschlechtert sich und meine Mum versteht sich hervorragend mit meinem Vater und Ihrem Sohn. Immer wenn ich weg war- lief es bei Ihnen besser. Mein Vater wollte mich auch garnicht- weil ich kein Junge geworden war. Das ist alles so kompliziert. Meine Mutter will keine Therapie machen, sie sagt, dass machen nur Kranke Menschen.. (Danke sag dass deiner Tochter die Therapie hat/te)

Sie hat mir fast nie Klamotten gekauft,
meinem Bruder aber immer Marken-Klamotten. Mich hat sie Jahrelang in den selben 4-5 Sachen rumrennen lassen die auch noch von C&A oder so waren- natürlich das allerbilligste und alles in Übergrössen um mir zu sagen wie fett ich doch bin. Das schlimmste was mich am meisten verletzt von ihrem Mobbing ist

"Selbst mit 30 Kilos wirst du nie wie die anderen mädchen sein, du wirst immer fett bleiben!! " reden bringt sich nichts, ausserdem sieht sie Dicker aus als ich und ist selber nicht grad ein Model.. -.- 

ich vermisse dass zu Hause nicht wenn ich weg bin, dennoch vermisse ich meine Mutter und habe angst wenn sie bald stirbt dass ich alleine bin und keinen mehr habe.
ich wünsche mir oft dass sie erst stirbt, wenn ich tot bin auch wenn ich sie hasse und ich ihr scheias egal bin und sie mich nur mobbt.

immer mache ich die augen zu und erlebe diese 30-40 minuten von dem tag erneut, ich fange an zu schwitzen, mir bleibt die luft weg und ich weine einfach nur noch. 

meine psyche belastet mein ganzes leben und ich konnte nie etwas beenden (was arbeit angeht) ich besitze garkein selbstwertgefühl. Hasse mich, finde mich fett und hässlich. Werde immer gemobbt und da wurde auch immer egal wo ich war, war ich das mobbingopfer..  ich bin verzweifelt und gehe jetzt schlafen.

mich nimmt keiner mehr zue therapie bin 19 und die psychatrie für erwachsene weiss meine lage aber sie sagen ich muss es wissen ob ich eingewiesen werden will oder nicht- sprich, denen ist es auch sch.. egal ob ich sterbe oder leide. 

trotzdem bedanke ich mich an die leser und würde mich auch auf aufbauende.kommentare freuen, oder einen punkt das mir jemand zuhöer also es gelesen hat, mehr verlange ich nicht. 

mit lieben grüssel thinsi

Hallo! Ich nochmal. Ich habe mich gefragt, ob deine Mama dich deswegen "hasst", weil du fett bist. Das sei mal dahingestellt. Das, was ich dir jetzt schreibe kann dir helfen, wenn du es annimmst und dir darüber Gedanken machst. Ich habe mir vorgestellt eine Mutter zu sein. Erstmal liebe ich mein Kind. Ich will, dass es meinem Kind gut geht. Aber ich mach Fehler. Es kommt dazu, dass ich überfordert bin, dass ich schwach bin. Mein Kind sieht das, erkennt wie schwach ich bin. Das wäre schon ein Grund, an mich zu zweifeln. Aber dann kommt noch die Aggression auf mich zu. Erstens bin ich nicht in der Lage für mich selbst einzustehen und die Aggression zu beseitigen (auf welchem Weg auch immer). Mein Kind erkennt schon wieder wie schwach ich bin, ich zweifele an mich und fange an mich zu hassen. Aber jetzt kommt es dicker: mein Kind stellt sich vor mir, um mich (die Schwache) vor der Aggression zu schützen! Wie schwach muss ich sein?!? Ich hasse mich jetzt richtig! Nicht nur habe ich es nicht geschafft, dass es meinem Kind gut geht, mein Kind muss sogar dafür sorgen dass es mir gut geht. Ich hasse mich am meisten, aber ich hasse auch mein Kind, weil es durch das "Beschützen" mir zeigt, wie erbärmlich ich bin.
Thinsi, du liebst deine Mama so sehr, dass du lieber die Aggression auf dich nehmen würdest, als sie leiden zu lassen. Du leidest lieber selbst. Es ist paradox, aber sie hasst dich dafür. Sie wird das so niemals zugeben. Weil sie so schwach ist, würde sie das Eingestehen dieser Schwäche noch schwächer machen, und das könnte sie nie ertragen. Sie würde dich dafür noch mehr hassen.
Wenn du schreibst, du hast Angst deine Mutter nie wieder zu sehen, sage ich dir du hast Recht damit, sogar in zweierlei Hinsicht. Du hast Angst, wenn du physich nicht  mehr da bist um die Aggression auf dich zu nehmen, wird sie irgendwann so schlimm verprügelt werden, dass sie daran sterben könnte. Das wäre die erste Variante. Aber es gibt noch eine tiefere Angst, die sehr wahrscheinlich noch stärker ist. Wenn du dich wirklich auf eine Therapie einlässt, wenn du anfängst, für dich selbst anstatt für deine Mama zu kämpfen, dann wirst du früher oder später erkennen müssen, dass du kein Kontakt mehr zu deiner Familie haben solltest. Weil sie dich schwach machen. Weil sie dich verletzen. Weil sie dir für dein Leben nichts bringen, ausser Kummer. Und davor hast du noch viel mehr Angst. Im ersten Fall würde deine physiche Abwesenheit möglicherweise dazu führen, dass deiner Mama was passiert und du sie nie wieder siehst. Im zweiten Fall aber, müsstest du so stark sein, von dir aus den Kontakt zu deiner Mama (und zum Rest der Familie) abzubrechen, und sie nie wieder sehen. Davor hast du sogar so viel Angst, dass du dich auf keinem Therapeuten einlassen kannst. Du erlaubst dir selbst nicht, die Therapie erfolgreich werden zu lassen, weil du unterbewusst ahnst, welche Folge daraus hervorkommt.
Ich gebe dir Recht, es gibt Therapeuten, mit denen man nicht zurecht kommt. Dann ist es auch sinnvoll weiter zu suchen. Und ob in psychiatrische Kliniken wirklich gute Therapeuten arbeiten, kann ich nicht beurteilen. Aber früher oder später wird in jede Therapie diese Frage aufkommen: bist du bereit, bevor dich diese Familie kaputt macht, die Verantwortung für dich selbst zu tragen und den Kontakt abzubrechen? Und solange du nicht bereit bist auf diese Frage ehrlich zu antworten, dich damit auseinander zu setzen, wirst du keinem Therapeuten eine echte Chance geben. Du wirst blocken und die Person wird dich fragen "Und jetzt? Wie soll ich dir weiter helfen? Wenn du nicht bereit bist, dich der Fragestellung zu stellen?"

Ich habe ein Vater, der mich geschlagen hat. Meine Mutter und Großmutter waren stark genug, mich zu beschützen. Ich bin trotzdem weggezogen. Ich habe Jahrelang kein Kontakt mehr zu meinem Vater gehabt. Wie schon geschrieben, leide ich immer noch an Depressionen. Die Erlebnisse in meiner Kindheit sind mit Sicherheit mit Schuld daran. Aber ich habe das alles gemacht: ich bin weggezogen, ich habe mich der Depression gestellt, habe Therapeuten gesucht und gefunden, die mir geholfen haben und helfen, habe Psychiater gefunden, die mich medikamentös eingestellt haben. Ich dachte nicht, dass es möglich sein könnte, aber in der Zeit, wo ich den Kontakt zum Vater abgebrochen habe, habe ich mich selbst verletzt. Ich habe seine Rolle übernommen, um mir nicht zu erlauben, ein glücklicheres Leben zu führen. Das sind die Abgründe unserer Seelen. Du schaffst es immer, dich (egal wo du hingehst) in einer Situation zu bringen, in der du verprügelt wirst, damit du dir selbst "beweisen" kannst, dass du es nicht anders verdient hast und dass du genau so gut auch Zuhause bleiben kannst, denn du wirst ja sowieso verprügelt, egal wo du bist.
Deswegen habe ich in dem vorherigen Text gesagt: selbst erkennen, dir Alternativen erlauben, Mut haben die Alternativen wahrzunehmen. Viele kleine Schritte machen erst ein Weg aus. Ich glaube, du wirst dein Weg daraus finden. Du bist stark! Du bist sogar für zwei stark genug!
Viele Grüße
Maria

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21. Februar 2017 um 14:42
In Antwort auf lien_12157510

Hallo! Ich nochmal. Ich habe mich gefragt, ob deine Mama dich deswegen "hasst", weil du fett bist. Das sei mal dahingestellt. Das, was ich dir jetzt schreibe kann dir helfen, wenn du es annimmst und dir darüber Gedanken machst. Ich habe mir vorgestellt eine Mutter zu sein. Erstmal liebe ich mein Kind. Ich will, dass es meinem Kind gut geht. Aber ich mach Fehler. Es kommt dazu, dass ich überfordert bin, dass ich schwach bin. Mein Kind sieht das, erkennt wie schwach ich bin. Das wäre schon ein Grund, an mich zu zweifeln. Aber dann kommt noch die Aggression auf mich zu. Erstens bin ich nicht in der Lage für mich selbst einzustehen und die Aggression zu beseitigen (auf welchem Weg auch immer). Mein Kind erkennt schon wieder wie schwach ich bin, ich zweifele an mich und fange an mich zu hassen. Aber jetzt kommt es dicker: mein Kind stellt sich vor mir, um mich (die Schwache) vor der Aggression zu schützen! Wie schwach muss ich sein?!? Ich hasse mich jetzt richtig! Nicht nur habe ich es nicht geschafft, dass es meinem Kind gut geht, mein Kind muss sogar dafür sorgen dass es mir gut geht. Ich hasse mich am meisten, aber ich hasse auch mein Kind, weil es durch das "Beschützen" mir zeigt, wie erbärmlich ich bin.
Thinsi, du liebst deine Mama so sehr, dass du lieber die Aggression auf dich nehmen würdest, als sie leiden zu lassen. Du leidest lieber selbst. Es ist paradox, aber sie hasst dich dafür. Sie wird das so niemals zugeben. Weil sie so schwach ist, würde sie das Eingestehen dieser Schwäche noch schwächer machen, und das könnte sie nie ertragen. Sie würde dich dafür noch mehr hassen.
Wenn du schreibst, du hast Angst deine Mutter nie wieder zu sehen, sage ich dir du hast Recht damit, sogar in zweierlei Hinsicht. Du hast Angst, wenn du physich nicht  mehr da bist um die Aggression auf dich zu nehmen, wird sie irgendwann so schlimm verprügelt werden, dass sie daran sterben könnte. Das wäre die erste Variante. Aber es gibt noch eine tiefere Angst, die sehr wahrscheinlich noch stärker ist. Wenn du dich wirklich auf eine Therapie einlässt, wenn du anfängst, für dich selbst anstatt für deine Mama zu kämpfen, dann wirst du früher oder später erkennen müssen, dass du kein Kontakt mehr zu deiner Familie haben solltest. Weil sie dich schwach machen. Weil sie dich verletzen. Weil sie dir für dein Leben nichts bringen, ausser Kummer. Und davor hast du noch viel mehr Angst. Im ersten Fall würde deine physiche Abwesenheit möglicherweise dazu führen, dass deiner Mama was passiert und du sie nie wieder siehst. Im zweiten Fall aber, müsstest du so stark sein, von dir aus den Kontakt zu deiner Mama (und zum Rest der Familie) abzubrechen, und sie nie wieder sehen. Davor hast du sogar so viel Angst, dass du dich auf keinem Therapeuten einlassen kannst. Du erlaubst dir selbst nicht, die Therapie erfolgreich werden zu lassen, weil du unterbewusst ahnst, welche Folge daraus hervorkommt.
Ich gebe dir Recht, es gibt Therapeuten, mit denen man nicht zurecht kommt. Dann ist es auch sinnvoll weiter zu suchen. Und ob in psychiatrische Kliniken wirklich gute Therapeuten arbeiten, kann ich nicht beurteilen. Aber früher oder später wird in jede Therapie diese Frage aufkommen: bist du bereit, bevor dich diese Familie kaputt macht, die Verantwortung für dich selbst zu tragen und den Kontakt abzubrechen? Und solange du nicht bereit bist auf diese Frage ehrlich zu antworten, dich damit auseinander zu setzen, wirst du keinem Therapeuten eine echte Chance geben. Du wirst blocken und die Person wird dich fragen "Und jetzt? Wie soll ich dir weiter helfen? Wenn du nicht bereit bist, dich der Fragestellung zu stellen?"

Ich habe ein Vater, der mich geschlagen hat. Meine Mutter und Großmutter waren stark genug, mich zu beschützen. Ich bin trotzdem weggezogen. Ich habe Jahrelang kein Kontakt mehr zu meinem Vater gehabt. Wie schon geschrieben, leide ich immer noch an Depressionen. Die Erlebnisse in meiner Kindheit sind mit Sicherheit mit Schuld daran. Aber ich habe das alles gemacht: ich bin weggezogen, ich habe mich der Depression gestellt, habe Therapeuten gesucht und gefunden, die mir geholfen haben und helfen, habe Psychiater gefunden, die mich medikamentös eingestellt haben. Ich dachte nicht, dass es möglich sein könnte, aber in der Zeit, wo ich den Kontakt zum Vater abgebrochen habe, habe ich mich selbst verletzt. Ich habe seine Rolle übernommen, um mir nicht zu erlauben, ein glücklicheres Leben zu führen. Das sind die Abgründe unserer Seelen. Du schaffst es immer, dich (egal wo du hingehst) in einer Situation zu bringen, in der du verprügelt wirst, damit du dir selbst "beweisen" kannst, dass du es nicht anders verdient hast und dass du genau so gut auch Zuhause bleiben kannst, denn du wirst ja sowieso verprügelt, egal wo du bist.
Deswegen habe ich in dem vorherigen Text gesagt: selbst erkennen, dir Alternativen erlauben, Mut haben die Alternativen wahrzunehmen. Viele kleine Schritte machen erst ein Weg aus. Ich glaube, du wirst dein Weg daraus finden. Du bist stark! Du bist sogar für zwei stark genug!
Viele Grüße
Maria

Hallo Maria! Ich danke dir dass du dir die Zeit genommen hast mir zu Antworten. Ich bin sehr gerührt von dem was du gerade alles aufgelistet hast, mir fliesen die Tränen über die Wangen runter weil du einfach so Recht mit allem hast, es ist nicht so, das ich nicht dran gedacht hätte, dass ich komplett abschließen muss damit um nicht ständig depressiv zu sein aber ich will meine Mutter nicht alleine lassen in diesem zu Hause, ich weis dass wenn ich weg bin mein Vater sie umbringen wird. Ich hatte noch nie sowas wie eine Familie dabei habe ich mir dass immer so sehr gewünscht. Eine coole Mutter zu haben die mir vertraut und nicht wie ein Kontrollfreak mich verfolgt und in Panik versetzt, eine Mutter mit der ich über alles reden kann und sie mir hilft wenn ich Hilfe brauche. Einen Vater der mit mir Ball spielen geht und Unterstützung, halt. Ich weis das ich stark bin denn ich halte meinen Kopf für jeden hin aber wenn es um mich selbst geht, mich zu beschützen dann verletze ich mich nur. 
Ich gestehe mir ein, das ich weg muss und ich hab schon einen Antrag für eine heimliche Namensänderung vorgenommen so dass meine Eltern davon nichts erfahren, aber ich bin nicht bereit dazu meine Mutter für immer los zu lassen. Ich habe noch nie ein "ich liebe dich" gehört das ohne ein aufzwingendes muss gesagt wurde. Und ich kann es auch nicht sagen und will es mir garnicht eingestehen dass ich irgendeinen aus dieser Familie liebe weil sie alle nur Fremd sind. 
ich weis nichts über sie alle, ich habe mir Jahrelang eingeredet das es nur fremde sind bei denen ich gros geworden bin. 
wer weis wäre ich nicht so aufgewachsen dann wäre ich vielleicht nicht so klug wie ich jetzt bin. Ich glaube ich hab ein Trauma erlitten, als ich nach 2-3 Jahren wieder nach Hause geschickt wurde war ich noch nicht mal 1 Woche zu Hause meine Mom sagte : das wird nicht mehr passieren, alles hat sich geändert aber es passierte wieder und seitdem fühle ich nichts mehr. Ich kann meine Gefühle nicht wahrnehmen, nichtmal ein bisschen. Ich habe komplett abgeschaltet und blockiere jedes Angebot an Hilfe, du hast vollkommen Recht. Ich habe Angst zuzulassen geliebt zu werden, ich suche immer einen Grund bei meinem 'freund' um zu streiten weil ich es anders nicht kenne und ich wollte ihn schon so oft verlassen aber dann kann ich doch nicht abschliesen mit ihm, ich ähnlle meiner Mom sehr, aber ich will nicht so wie sie sein, ich bin komplett verwirrt und ich weine immer noch. 

ich hab den Faden verloren an dem ganzen und erinnere mich grade nicht mehr um was es geht [das meine ich mit meinem Gedächtnisverlust]

jedenfalls ist es sehr kraftgebend von einem Menschen die das ähnliche durchgemacht hat motiviert zu werden, verständnis und mitgefühl zu bekommen, das Gefühl zu haben dass nicht alle menschen Komplett unmenschlich sind, ich freue mich so sehr- dass du ein hoffentlich schöneres Leben führst als früher & ich freue mich dass du es geschafft hast auch wenn es so schwer war, jedenfalls freue ich mich für all das was du geschafft hast! Dein Text hat mich so berührt das ich es immer lesen werde, wenn ich wieder so traurig bin denn es hat mir irgendwie wieder ein bisschen Hoffnung gegeben, sodass ich dich mir als Vorbild nehmen werde immer wenn ich einen Schritt nach vorne gehe und bevor ich wieder einen Schritt zurück mache werde ich immer an dich denken, dass du es geschafft hast und das ich das auch schaffen werde. Du hast einfach mit allem Recht und ich bedanke mich bei dir für all die Tollen Antworten, ich hoffe dass du irgendwann loslassen kannst und noch Glücklicher wirst und irgendwann schaffe ich das auch. Und ich weis wie kaputt meine Mom ist aber sie will diesen Schritt nicht mit mir gehen und dass muss ich akzeptieren. Irgendwann wird sie nicht mehr da sein und ich werde wenn ich nicht loslasse immernoch alleine sein und am selben Punkt stehen, wie jetzt, als würde die zeit stehen bleiben obwohl sich die Welt weiter dreht. Ich muss akzeptieren dass ich auxh irgendwann mit meiner Mom den Kontakt abbrechen muss, vielleicht sieht sie irgendwann ein das ich sie nie alleine lassen wollte wenn das dann bald geschieht, aber ich kann sie nicht zwingen mit mir zu kommen denn wenn wäre das dann doch irgendwie egoistisch von mir. Danke, für all deine lieben Worte du hast mir echt mega Kraft und Mut gegeben dass ich nicht aufgeben darf und dass ich nicht die einzige bin, danke für dein Mitgefühl.

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21. Februar 2017 um 22:21

Hallo Thinsi,

ich möchte mich dem Beitrag von Maria voll und ganz anschliessen.
Du bist ein verdammt mutiges Mädel und hast die Kraft bislang gehabt,bis hierher durchzuhalten.obwohl Du soviel erdulden musstest.
Hut ab!
Ich bin ganz sicher,dass du den restlichen Weg in ein halbwegs glückliches Leben nun auch
noch schaffen wirst,auch wenn mir bewusst ist,dass dieser Weg nicht immer leicht für Dich ist.
Schau bitte,dass Du einen Therapeuten/Arzt findest, mit dem Dich ein gutes menschliches
Gefühl verbindet-gaanz wichtig.!! Er wird dich entsprechend unterstützen, dich vielleicht auch 
medikamentös einstellen und schauen,ob Deine bislang gestellte Diagnose der Schizoaffektiven
Psychose auch stimmt.
Auch für Dich wird die Sonne irgendwann wieder scheinen und ich wünsche Dir von ganzem Herzen,dass du bald erleben darfst,wie schön das Leben auch für Dich sein kann.
Du packst das!!!!!
Alles Liebe

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22. Februar 2017 um 0:33
In Antwort auf tova_11878088

Hallo Thinsi,

ich möchte mich dem Beitrag von Maria voll und ganz anschliessen.
Du bist ein verdammt mutiges Mädel und hast die Kraft bislang gehabt,bis hierher durchzuhalten.obwohl Du soviel erdulden musstest.
Hut ab!
Ich bin ganz sicher,dass du den restlichen Weg in ein halbwegs glückliches Leben nun auch
noch schaffen wirst,auch wenn mir bewusst ist,dass dieser Weg nicht immer leicht für Dich ist.
Schau bitte,dass Du einen Therapeuten/Arzt findest, mit dem Dich ein gutes menschliches
Gefühl verbindet-gaanz wichtig.!! Er wird dich entsprechend unterstützen, dich vielleicht auch 
medikamentös einstellen und schauen,ob Deine bislang gestellte Diagnose der Schizoaffektiven
Psychose auch stimmt.
Auch für Dich wird die Sonne irgendwann wieder scheinen und ich wünsche Dir von ganzem Herzen,dass du bald erleben darfst,wie schön das Leben auch für Dich sein kann.
Du packst das!!!!!
Alles Liebe

Hallo feeltherain! Danke für deinen Kommentar! Ich denke auch dass die Diagnose 'Schizoaffektiv' nicht ganz so stimmt. Ich denke alles was ich sehe, dühle und spüre der Wahrheit entspricht. Das ich mir nichts von all dem Paranormalen Ereignissen einbilde. Ich bin mir sicher dass ich 'besessen' bin. Meine Mutter sorgte 2014 dafür dass ich einen Exorzismus hatte, mit allem drum und dran. 1 Prister, 1 Schaf das geschlachtet wurde dessen Blut auf meine Stirn geschmiert wurde. Ich lag am Boden mit Kissen und einer Decke. Um mir herum waren 4 meiner Tanten dabei, sie, der Priester und 2 meiner Älteren Cousinen. Das einzige woran ich mich erinnere ist das ich am Boden lag, von den Erzählungen das ich gesummt und gesungen habe kam mir auch die Erinnerung das dass stimmt. Und an das letzte woran ich mich noch erinnere das ich an der Tür mit meinen Cousinen stand und dass sie mich in ein anderes Zimmer brachten, davor sah ich wie das was in mir war in einer meiner Tanten überging, ich habe die Angst in Ihren Augen gesehen da sie früher auch einen Exorzismus hatte und ich habe in Ihren Augen auch dass Biest gesehen was in mir war. So krank es auch klingt, ich bin mir sicher. 3 Monate lang hatte ich fast keinerlei Beschwerden, meine Schmerzen wurden weniger, ich fühlte mich irgendwie frei aber nach den 3 Monaten passierte etwas ungewöhnliches. Als wir wieder zuHause waren bekame ich einen Krampf im Rücken. Ich habe 3 Stunden kang nach meiner Mutter gerufen, sie war nebenan aber hat mich nicht gehört. Ich konnte mich nicht bewegen und hatte den grösten Schmerz am Rücken aller Zeiten, ich dachte ich sterbe. Obwohl es so weh tat und ich mich 2 Stunden lang nicht vom Fleck bewegen konnte kriechte ich am Boden und zog mich mit den Armen am Boden zur Türe, sie war nebenan. Ich versuchte aufzustehen und machte die Türe auf und flog auf die Sekunde wieder auf den Boden. Meine Mum sagte sie hätte mich nicht gehört und wieso ich nichts gesagt hätte. 
Dieses Ereignis kann nur damit zusammenhängen das ich besessen und nicht Krank bin. Alles passt zusammen, bevor mein Kindheitsfreund starb wusste ich von niemanden das er nicht mehr lange zu leben hat, um mir diesen Abschiedsschmerz zu vermeiden sagte er mir auch nichts. Trotzdem träumte ich eine Woche vorher dass er sterben wird und eine Woche nachher traf genau dass ein. In meinem Traum sagte er er hätte nur noch genau eine Woche. Es fühlte sich so an als wäre seine Seele schon auf der anderen Seite und diese 1 Woche die er noch lebte war er ganz merkwürdig, als wäre jemand anderes in seinem Körper gewesen. Selbst über all diese Ereignisse zu reden macht mir Angst und mir kommt ein ungutes Gefühl entgegen, es passieren seltsame Dinge. Selbst in diesem Moment fühle ich mich beobachtet. Die kleinste Paranormale Aktivität, zum Beispiel dass Wort 'Geist' löst in mir ein Gefühl aus obwohl ich meine Gefühle gar nicht wahrnehmen kann sage ich mal Gefühl. Ich kann sie nicht wahrnehmen aber die verdrängten Gefühle kommen trotzdem irgendwie hervor, erklären kann ich das nicht so gut, wie auch immer. In diesem Moment bekomme ich auch gerade Kopfschmerzen. Ich finde eine hypnose in mein früheres Leben könnte mir mehr klarheit für mein jetziges Leben verschaffen, aber ich kenne niemanden der soetwas macht und wenn ist das mega teuer was ich mir nicht leisten kann und mich unterstützen meine Eltern auch nicht finanziell und was ich jetzt bekomme ist auch nicht viel, da ich auch für andere Sachen sehr viel sparen muss die für mein Aussehen viel wichtiger sind. 

Ein anderer Grund für mich ist dass eher alles Bulimisch zusammen hängt. Ich hasse mich, habe kein Selbstwertgefühl und habe kein Respekt vor mir selber wegen meines Äusserlichen, meinem fett. Ein Fakt dass Geister auf schwächere eher erreichbar sind als für Menschen die sich selbst akzeptieren und respektieren. 

Zum Ärztlichen Thema:
Ich werde keine Medikamente einnehmen. 
Ich wurde 2 Jahre lang medikatös behandelt, aber das alles verschlimmerte meine Lage nur. Ich habe zugenommen und wurde noch depressiver (89 Kilo) ich setzte alle Medikamente schleichend ab, eins nach dem anderen und dann blieben von 11 nur noch 3 pro Tag die ich dann von einem Tag auf den anderen Komplett abgesetzt hatte. 

Ich habe starke Gedächtnisstörungen, 
sobald ich vor der Türe bin bin ich ein anderer Mensch. Ich spiele anderen Menschen vor jemand anderes zu sein, ich verwende einen falschen Namen und unter diesem kennen mich viele, wenige die meinen echten Namen kannten und Eifersüchtig auf mich waren- weswegen auch immer erpressten mich Monate lang diesen Preis zu geben, ich wollte mit ihnen nichts zu tun haben weswegen ich auch geschlagen wurde, damit ich mit Ihnen Zeit verbringe und sie mich nicht verraten. 
Für mich würde eine grosse Welt zusammenbrechen wenn mein Freund meine wahre Identität kennen würde, meinen echten Namen/ weswegen ich auch eine Namensänderung vorgenommen habe auch wenn dass ziemlich auf die Tasche gehen würde wegen dem neuen Pass, Zeugnisse & ecetera. Auf irgendeiner Art und weise stimmt die Schizoaffektivität doch. Überall bin ich ein komplett anderer Mensch, ich verhalte mich komplett anders. Ausser Anfangs, da bin ich immer ruhig. Immer wenn meine Mom meinen Namen sagt könnte ich Ausrasten, ich verliere den Verstand und werde sehr Aggressiv. Immer wenn sie mit mir redet erwähnt sie meinen Namen ca. 20x in 5 Minuten, ich habe sie oft daraufhin angesprochen dass sie mich nicht so nennen soll. Ich habe ihr nie gesagt wie man mich ausserhalb zu Hause nennt, aber sie weis das. Ich kann such verstehen dass es sie verletzt da ich diesen Namen nicht tragen möchte und sie hat auch niemanden erzählt das ich Stationär war, sie versteckt mich lieber und erzählt anderen aus unserer Familie die überhaupt nichts mit mir zutun haben, nur damit sie und mein Vater ein gutes Bild machen, damit niemand über uns herzieht- über die Wahrheit weil sie es sich selbst nicht eingestehen wollen. Also, wieso sollte ich mich dann auch wohl fühlen mit dem Namen den sie mir gegeben hatte wenn sie mich Jahre lang 'versteckt' sag ich mal, hat. 
Wie soll ich einen Namen annehmen wenn Ihre Erzählungen über mich mit mir nicht ünereinstimmen, ich kann das nicht. 

Ich bin froh darüber wenn mich alle so nennen wie der Name für den ich mich ausgebe. Ein Grund weil ich meine Familie nicht wirklich kenne, sie sind nur ein paar Fremde mit denen ich aufgewachsen bin. 

Da ich auch 4-5x eine Überdosis an Medikamenten genommen hatte, haben sich Medikamente gegen meinem Körper wie Gift entwickelt. Sobald ich eine Tablette nehme oder auch zwei, wird mir schlecht, entweder erbreche ich, oder ich bekomme Durchfall, oder mir bleibt die Luft weg oder alle drei Sachen zugleich. Ich vertrage sie nicht mehr was mir meine Hausärztin auch bestätigte, trotz alledem denke ich immernoch oft daran eine Überdosis zu nehmen und daran zu sterben, obwohl ich nicht verstehe wieso ich nach 60 Tabletten mich nur erbrochen habe und nicht gestorben bin. Soweit ich weis ist eine Tagesdosis von 200mg nicht zu überschreiten, ich habe dass 10fache in meinem Körper gehabt und bin daran nicht verreckt, ich habe erbrochen und erbrochen und damit gekämpft Luft holeb zu können. Einmal war dies meiner Mutter und auch meinem Freund bewusst, beiden war es egal. Ich hätte wirklich drauf gehen können, aber niemand unternahm was. Niemand setzte sich zu mir und war da für mich. Die meisten male war es ein Hilferuf, ich wollte mir selbst fbeweisen dass ich mir nur alles einbilde un das ich doch jemandem wichtig bin- für dieses Verhalten ich mich auch schäme, aber dem war nicht so. Ich war jedem egal, ich hätte draufgehen können und sie lachten beide nur und verspotteten mich. Also wieso, soll ich den Namen annehmen den mir meine Mutter bei meiner Geburt gab. Wieso sollte ich meinem Freund davon erzählen? Lückenweise habe ich ihn Anspielungen darauf gemacht, ich habe auch ein noch grösseres Geheimnis erzählt was ich sonst nie jemanden erzählt hatte, aus Verzweiflung. Ein Geheimnis von dem meiner Mutter denkt das ich davon nichts weis und das verletzt mich umsomehr. 

Jedenfalls war ich bei mehr als 10 Therapeuten im Jahr 2016- entweder wollten sie mich wegen meinen Vordiagnosen nicht weiter behandeln oder weil ich keine unter 18 mehr bin. Ich bin glaube ich vom Thema etwas abgekommen- siehe Gedächtnisstörung ich weis garnichtmehr was ich alles geschrieben habe, jedenfalls- Danke für dein Mitgefühl. Das weis ich sehr zu schätzwn.

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