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Meine Geschichte und viele Fragen

13. Juli 2014 um 12:34

Hallo liebes Forum,

ich bin durch googlen zum Thema Magersucht auf dieses Forum gestoßen und wollte einfach mal drauflosschreiben und meine Geschichte erzählen.
Also zuerst mal zu mir, ich bin weiblich und 16 Jahre alt.

Ich war eigentlich nie richtig Übergewichtig, nicht übermäßig dünn, aber normal. Ich sehe das aber nie so, seit Beginn der Pubertät finde ich mich zu dick, gerade an den Oberschenkeln und an der Hüfte. Ich bin allgemein eher breiter gebaut, hab einen großen Brustkorb und breite Hüften und auch eher kräftige Oberschenkel, genau wie meine Mutter und meine Großmutter auch. Bis vor einem Jahr hielt sich das mit dem zu-dick-finden aber noch in Grenzen, ich hab zwar mehrmals versucht abzunehmen aber das nie durchgezogen, nur mal ein, zwei Tage lang weniger gegessen und dann war alles wieder normal. Letztes Jahr nahm ich dann allerdings immer mehr zu. Auslöser war glaube ich eine Wette, die ich mit meinem Bruder hatte: Ein Jahr vegetarisch leben, von Oktober 2012 bis Oktober 2013. Eigentlich keine schlechte Sache, nur hab ich mir dadurch ein völlig falsches Essverhalten angewöhnt. Statt Wurst und Fleisch habe ich massenhaft fettigen Käse gegessen. Außerdem fing ich an, aus Langeweile zu essen. Es war für mich normal geworden, nach dem Essen Bauchweh zu haben. Ich rannte ständig zum Kühlschrank und stopfte mir was rein. Chips und Knabberzeugs gehörten zum täglichen Speiseplan. Naja, so nahm ich dann in dem Jahr ziemlich zu. Im Sommer 2013 gefiel ich mir selber dann überhaupt nicht mehr. Wir (meine Mutter, meine zwei Brüder und Ich) fahren jedes Jahr in den Sommerferien zu meinem Opa. Ganz in der Nähe gibt es ein Schwimmbad, in das wir sonst immer regelmäßig gehen, aber dieses Mal habe ich immer gesagt, ich hätte keine Lust, obwohl ich mich in Wirklichkeit einfach nicht getraut habe, weil ich mich nicht im Bikini zeigen wollte.
Trotzdem hat mich das nicht daran gehindert, weiterhin viel und ungesund zu essen. Als dann die Wette vorbei war wurde alles nur noch schlimmer, denn jetzt aß ich Fleisch und Wurst noch zusätzlich zu den anderen Sachen. Im Winter störte mich das ganze noch nicht so, da konnte man alles unter vielen Klamotten verstecken.
Das Abnehmen begann dann im Februar. Da kamen dann mehrere Sachen zusammen, die das auslösten. Die Erste war, dass mir meine Jeans nicht mehr richtig passten. Ich hatte zwei Lieblingsjeans, die eine ist eine teure Designerjeans, die ich in den Sommerferien bekommen hatte. Die saß da schon etwas eng, aber ich wollte sie trotzdem. Die konnte ich inzwischen nur noch tragen, wenn ich sie nicht zumachte und stattdessen einen Gürtel reinmachte. Als die zweite auch zu eng wurde, sind wir in den Fasnachtsferien einkaufen gegangen. Die erste Hose die mir passte war Größe 40. Das war schon ein ziemlicher Schock für mich, weil für mich ist 40 = dick.
Die zweite Sache war, dass wir in der Schule genau in dieser Zeit mit dem Thema gesunde Ernährung anfingen. Als Einstieg schauten wir den Film Super Size me und machten so Essverhaltenstests usw. Das hat mich auch angespornt, endlich dünner zu werden.
Allgemein waren denke ich die gesamten Fasnachtsferien der Auslöser. Ich war mit meiner Mutter und meinen zwei Brüdern weg und es kamen einfach lauter kleine Dinge zusammen. Ich sah in meinem Schlafanzug so dick aus, dass ich immer noch eine Jacke drüber trug. Wir mussten die große Hose kaufen. Ich gefiel mir überhaupt nicht mehr auf den Selfies, die ich machte. Meine Jacke wurde ebenfalls eng. Und dann begann direkt danach die Fastenzeit und ich nahm mir vor, auf Fleisch zu verzichten. Und gleichzeitig erheblich weniger zu essen. Genau zu der Zeit hatte ich dann auch meine Periode und hab durch die Bauchschmerzen auch automatisch weniger gegessen. Zusätzlich fing ich an, joggen zu gehen, dreimal in der Woche. Das wurde auch dadurch unterstützt dass wir in der Schule Coopertest machten und uns joggen empfohlen wurde. Irgendwann holte ich mir dann eine App, in die man genau sein Essen eintragen konnte und fing an, Kalorien zu zählen. Dann kam eine dreiwöchige Schulfreie Zeit. Erst hatten wir Praktikum und dann zwei Wochen Osterferien. Mein Ziel war, mich nach diesen drei Wochen beim Schulsport wieder umziehen zu können, ohne mich zu schämen. In dieser Zeit habe ich mich auch zum Ersten Mal gewogen, 53 kg am 14.04. Davor hatte ich keine Ahnung von meinem Gewicht und hab immer mit 65 kg gerechnet. Das Gewicht war zu der Zeit für mich also genial.
Essenstechnisch war ich da schon ziemlich niedrig. Laut App ist der Monatsdurchschnitt fast 500 kcal, die einzelnen Tage schwanken zwischen 269 und 717 kcal.
Sporttechnisch machte mir das Joggen schon lange keinen Spaß mehr,aber ich zwang mich trotzdem dazu.
Nach den Ferien bekam ich dann schon die ersten vorsichtigen Kommentare bzgl. Magersucht, von meinem Badmintontrainer und meiner Klassenlehrerin. Hab ich aber alles als völlig abwegig und unbegründet abgetan.
Ich fing dann noch Boxen an, einfach nur weil ich gelesen hatte, dass das viele Kalorien verbrennt. Nach dem Training fühlte ich mich auch immer gut, aber davor war es einfach nur eine Qual. Irgendwann war ich kurz vor dem Zusammenbruch. Zweimal wöchentlich Badminton, zweimal wöchentlich Boxen, dazu noch zweimal Joggen und alle zwei Tage Workouts aus dem Internet. Und beim Essen war ich so weit, dass ich mir sagte, du darfst nur was essen, wenn du dafür irgendwas machst. Und dann auch nur Knäckebrot und Magerquark mit Naturjoghurt oder Buttermilch, wenn überhaupt. Da gab es dann Momente, da wollte ich nur heulen und meine Mutter bitten, mit mir zum Arzt zu gehen. Aber irgendwie hab ich immer weitergemacht. Ich fing dann allerdings an, weniger Sport zu machen und als Ausgleich weniger zu essen, meistens nur noch ein Knäckebrot am Vormittag.
Am 07.06., dem Tag an dem wir in die Pfingstferien gefahren sind, hatte ich 43 kg. In den Ferien hat sich dann alles irgendwie verändert. Ich aß nun tagsüber möglichst wenig, um dann Abends immer reinzuhauen, wenn es dann Chips und Knabberzeugs gab. In der Zeit fiel meinen Eltern auch das erste Mal richtig auf, wie gestört mein Essverhalten eigentlich war, aber sie reagierten nicht wirklich. Ich bekam dann danach immer häufiger Fressanfälle und stopfte mir am letzten Urlaubstag wieder Zuhause lauter fettiges Zeugs rein. Mein Gewicht hatte ich aber gehalten.
Nach diesem Fressanfall hielt ich mich wieder an mein voriges Essverhalten und ging weiterhin Joggen und nahm so weiter ab und hatte am Ende des Monats 40 kg. Wieder in der Schule sprach mich dann mein Deutschlehrer auf Magersucht an und sagte mir, dass er meine Eltern informieren will. Irgendwie waren wohl alle in meiner Umgebung besorgt, mehrere Lehrer hatten mit dem Direktor gesprochen und anscheinend auch viele meiner Mitschüler, aber mit mir hat nur er geredet. Dann realisierten auch meine Eltern was los war und schleppten mich am 27.06. zu unserem Kinderarzt. Da wurde ich dann gewogen und offiziell als Magersüchtig eingestuft. Und alle begannen sofort von Klinik zu reden. War für mich schon ein großer Schock, da ich mich gerade seit den Pfingstferien nicht mehr so dreckig fühlte wie vorher. Am Montag musste ich dann zum Blutabnehmen und bekam dann auch Sportverbot, außerdem kontrollieren meine Eltern seitdem mein Essen. Letzte Woche Freitag, also am 04.07, waren wir dann in der Klinik und haben uns das mal angeschaut.
Es gibt da nur ein riesen Problem: den Ernährungsplan. Ich KANN das einfach nicht essen. Und zwar NICHT, weil ich nicht will. Das Problem ist, ich mag nichts Süßes. Mochte ich noch nie, mein gesamtes Leben lang, bei meinem kleinem Bruder ist es genauso. Alles was süß ist ekelt mich an. Es ekelt mich richtig an, allein bei dem Gedanken an einen Schokoriegel schaudert es mich, NICHT wegen der kalorien, sondern wegen des widerlich süßen Geschmacks. Und ich vertrage auch keinen Zucker. Vor ein paar Jahren war ich auf Klassenfahrt, als diese Bubble Teas gerade so In waren. Ich wusste eigentlich, dass mir die nicht schmecken werden, aber alle kauften sich einen, also ich auch. Ich hab schon extra einen kleinen Becher und die neutralsten Geschmacksrichtungen gewählt, aber das Zeug war natürlich trotzdem süß ohne Ende. Ich hab mir dann an dem Abend mit viel Überwindung den halben Becher reingezwungen. Das Ergebnis: Mir ging es die ganze Nacht richtig mies und am nächsten Morgen hab ich mich zweimal Übergeben. Und das lag 100%ig an dem Bubble Tea, denn sobald der Zucker wieder raus war aus meinem Körper, gings mir wieder Prima. Wir sind den ganzen Tag in der Stadt herumgelaufen, waren auf einem Jahrmarkt und Abends hab ich Fischstäbchen gegessen, alles Problemlos. In der Klinik gibt es aber jeden Tag irgendwas süßes, zu jedem Essen. Wir haben auch nachgefragt, da gibt es auch absolut keine Ausnahmen. Ich versteh das ja auch, man soll dort ja lernen, normal zu essen, aber das ist für mich eben nicht normal und war es auch vor der Magersucht noch nie. Und was bringt es mir, wenn ich gezwungen werde, etwas zu essen das mich geschmacklich anwidert und das ich nicht vertrage und dann ungewollt wieder auskotze? So lerne ich bestimmt kein normales Essverhalten. Nur kann man das der Klinik leider nicht klarmachen, die denken dann alle ich WILL das nur nicht essen weil ich Essgestört bin.
Also lange Rede, kurzer Sinn, wir (meine Eltern und Ich) haben uns erstmal gegen die Klinik entschieden. So, jetzt sind hier sämtliche Lehrer, Bekannte, Ärzte usw. alle geschockt und raten uns dringenst davon ab. Und wir fühlen uns nun ziemlich allein gelassen, weil wir auch keine Hilfe mehr bekommen. So nach dem Motto: Klinik oder keine Unterstützung. Meine Mutter meint, die wollen alle die Verantwortung nicht tragen, wenn die Sache schiefgeht.
Das ist der aktuelle Stand der Dinge und deshalb wollte ich mir jetzt mal hier Hilfe holen. Ich esse seit drei Wochen relativ regelmäßig und für meine Verhältnisse auch viel und zähle immer noch Kalorien mit meiner App. Sport darf ich überhaupt nicht mehr machen. Stört mich was das Joggen betrifft nicht so sehr, aber ich würde gerne wieder ins Badminton gehen und auch Fahrradfahren und Inliner und so. Mein Gewicht hat sich nicht groß geändert, seit ich mehr esse. Ich schwanke so um die 39,5 herum. Und ich muss zugeben, dass ich auch eigentlich nicht zunehmen will. So wie ich jetzt bin, finde ich mich okay. Ich soll aber mindestens 10 kg zunehmen. Was mir aber helfen würde, ist ein genauer Essensplan mit Zeiten und Mengenangaben. Ich möchte wenn schon langsam zunehmen, also so 300 500g pro Woche, nicht mehr. Nur habe ich keine Ahnung, wie viele Kalorien ich dafür brauche.
Laut dieser ganzen Rechner ist mein Grundumsatz ca. 1200 kcal. Bewegung hab ich ja kaum, kein Sport. Wie ist dann mein Gesamtumsatz so ungefähr? 1500? Da bin ich mir völlig unsicher. Und dann weiß ich eben nicht, wie weit darüber ich essen soll. 1Kg Fett sind ja so ca. 7000 kcal, also müsste ich für ein halbes Kilo in der Woche jeden Tag 400 500 kcal zu viel essen. Stimmt das?

Dann kommt noch dazu, dass ich mich dauerhaft gesund Ernähren und auch zunehmen will. Ich esse hauptsächlich Vollkornprodukte. Bei den Milchprodukten haben wir schon die Sachen mit viel Fett gekauft, und auch so Sachen wir Camembert und so, die viel Fett haben. Allerdings hab ich Angst, dass ich zu viel Fett und zu wenig Kohlenhydrate esse, oder allgemein falsche Fette und so... Man soll ja eigentlich nur 1g Fett pro Kg Körpermasse essen und laut meiner App kam ich in den letzten Tagen immer auf 60 80g Fett und so 150 250g Kohlenhydrate, bei 1200 1800 kcal. Ist das in Ordnung? Zu viel, zu wenig?
Ein großes Problem sind auch so Sachen wie Obst und Gemüse. Obst ist mir alles zu süß, ich mag wirklich nur Johannisbeeren. Allein der Geruch von z.B. Bananen ekelt mich an. Gemüse esse ich nur Spinat, Radieschen und Salat, das andere schmeckt mir einfach nicht.
Chips und Knabberzeugs meide ich so gut es geht, hab ich aber auch schon gegessen in den letzten Wochen. Ich will mir aber auf keinen Fall wieder dieses nebenher essen beim Fernsehen angewöhnen. Oder ist das im Moment egal, wie ich zunehme, Hauptsache ich tue es?

Das ist jetzt ein ewig langer Roman geworden und ich hab immer noch Tausend Fragen Ich hoffe, mir kann jemand helfen.

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13. Juli 2014 um 14:23

Hallo Do...
ich kann die Sorgen deiner Eltern und Lehrer verstehen, weil Anorexie eine äußerst gefährliche Krankheit ist.Wenn du dein Leben nicht gegen die Wand fahren willst, ist es unerlässlich, diese Krankheit jetzt zu überwinden. Anorexie ist allerdings eine psychische Krankheit. Der kranke Einfluss der Psyche lässt sich allein durch eine Gewichtszunahme, wenn sie denn überhaupt gelingt,in der Regel nicht ausreichend ausschalten. Für dich wäre daher psychologische Hilfe sehr sinnvoll oder sogar absolut notwendig. Habt ihr mal innerhalb der Familie darüber gesprochen, dass du eine ambulante Psychotherapie machen könntest?

Ansonsten ist es richtig, dass du langsam zunimmst, um die Gewichtszunahme besser ertragen zu können.Wenn du dich noch im Hungerstoffwechsel befindest, ist im Anfang sogar eine langsame Steigerung der Kalorienzufuhr notwendig, um sonst mögliche Komplikationen zu verhindern, Für den Einstieg ist es entscheidend, wie viele Kalorien du momentan durchschnittlich zu dir nimmst. Es erfolgt dann eine Steigerung auf 1800 Kcal. 1500 Kcal reichen nicht aus, um eine Normalisierung deines Stoffwechsels zu erreichen. Wie es dann weitergeht, um eine langsame Gewichtssteigerung sicherzustellen, hängt dann in der Folgezeit von deiner Gewichtszunahme ab. Wie viele Kalorien du später benötigen wirst, kann dir heute niemand sagen, auch kein Grundumsatzrechner, deren Aussagekraft bei Anorexie sehr begrenzt ist.

LG Nus

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13. Juli 2014 um 14:38

Nur Mut
Liebe Doremifaso,

ich glaube, die meisten deiner Fragen kannst du dir vielleicht sogar selber beantworten - oder ihre Antwort zumindest ahnen - wenn du ganz ehrlich mit dir selber bist? Was meinst du?

Statt einer vorfertigen Lösung habe ich hier einfach noch eine weitere Frage an dich:
Kannst du dir vorstellen, dass du weiterhin Kalorien zählen und jeden Bissen in seiner Wirkung berechnen musst,
wenn du dich in deinem Körper mit der Zeit auf einmal so richtig rundum pudelwohl fühlst? Und ich rede hier nicht von Aussehen, oder davon, wie du glaubst, dass andere Menschen dich sehen. Ich rede davon, wie es sich von innen heraus anFÜHLT.

Falls du jetzt JA zum Wohlgefühl sagst, schreib ich dir dazu später gerne weiter )

Herzliche Grüße
Anke



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14. Juli 2014 um 9:52

Liebe Kleinabertrotzdemgemein
ich kenne Deinen Blog und sehe, dass Du als Person wirklich ziemliche Schwierigkeiten hast, Deinen Platz im Leben zu finden. Ich weiß nicht, warum dies so ist, und warum Du Dich beispielsweise so abhängig von den Meinungen Deiner Eltern machst und nicht einfach anfängst, Dein eigenes Leben in eigener Verantwortung zu leben. Ich vermute einfach, dass dies noch immer an der ES liegt. Ich finde es gut, dass Du wieder besser isst. Aber ich denke einfach, dass Du selbst noch immer keine "normalen und gesunden" Gedanken und Pläne machen kannst, wenn Dein BMI 14 +/- ist und Dein Gehirn und damit auch Deine Psyche, Deine Energie und alles was zum gesunden normalen Gewicht einfach gehört, unter einem dermaßen großen Mangelzustand leidet. Und das ist bei einem solchen UG-BMI einfach Tatsache.
Ich finde es schade, dass Du es noch nicht schaffst, Dir gegenüber mal wirklich ehrlich zu sein und konstant und nachhaltig an Deinem Leben arbeitest und Deinen eigenen Ausreden entkommst. Ich wünsche Dir das sehr.
Zudem hoffe ich, dass Deine Aggressivität gegenüber anderen Menschen, sowohl hier im Forum als auch bei Deinem Blog, die ehrliche Worte, wenn auch manchmal provokant verpackt, finden, dann auch weniger wird.
Bitte versteh mich nicht falsch. Dein Blog ist Dein eigener Bereich. Aber hier finde ich es oft einfach recht unangebracht.

Alles Gute für Dich!!

@doremifaso: sorry, dass ich dies hier in Deinem Thread geschrieben habe, aber ich musste klein einfach antworten.
Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Du Hilfe findest und schnell wieder zurück auf den gesunden Weg kommst.

Alles Liebe
losgelassen

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14. Juli 2014 um 19:31

Hallo und Danke
für eure Antworten.

In den letzten zwei Wochen habe ich immer so zwischen 1200 und 1800 Kalorien gegessen, ganz genau weiß ich das nicht. Im Hungerstoffwechsel bin ich glaub ich nicht mehr. Vorher musste ich allerhöchstens einmal die Woche aufs Klo, die letzten Tage musste ich jeden Tag. Mit dem was ich momentan esse habe ich auch keine Probleme. Ich kann, ohne mir Gedanken zu machen, mein Vollkornbrot frühstücken und auch abends nach 18 Uhr Brot essen, das war vorher auch völlig Tabu. Mittags esse ich immer einen Teller Reis, Nudeln, Kartoffeln..., alles Vollkorn. Das kann ich auch, ohne mich dabei schlecht zu fühlen. Und kleine Mengen Ungesundes gehen auch, wir haben so eine Knabberbox mit mehreren kleinen Päckchen, von denen ich dann abends immer eins vorm Fernseher esse. Das geht halt, weil ich genau weiß, wie viel das ist und wie viele Kalorien es enthält.

Wegen der Klinik:
Ich weiß, das mit den Süßigkeiten klingt wie eine Ausrede, aber es ist wirklich so, dass mir davon schlicht und einfach schlecht wird. Das hat nichts mit der Magersucht zu tun, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Süßes gemocht, schon als Baby nicht. Und da geht auch nichts mit überwinden, der Geschmack ist einfach zu widerlich. Und das geht mir ja nicht nur mit Süßigkeiten so, sondern auch mit gesunden Sachen wie Obst. Gestern habe ich so einen Heringssalat aus der Dose gegessen und der schmeckte schon so widerlich süßlich, und später war mir richtig übel. Hab dann auf der Packung geschaut und gesehen, dass da Apfel und Zucker drin war. Ich vertrag das Süße einfach nicht. Und was bringt es, wenn ich dazu gezwungen werde, es mir reinzuwürgen und dann kotze ich es wieder aus?

Eine ambulante Therapie möchte ich aber auf jeden Fall machen. Bei uns in der Stadt gibt es eine Tagesklinik. Da waren wir auch schon mal zu einem Vorgespräch, aber da hieß es dann eben sofort stationäre Behandlung. Heute war ich aber wieder bei meinem Arzt, zum Blutabnehmen, Wiegen und Blutdruck messen. Am Donnerstag haben wir dann einen Termin, wenn die Werte da sind und dann besprechen wir auch, wie es weitergeht.
Meine Eltern unterstützen mich aber auch total. Meine Mutter arbeitet ab dieser Woche jetzt auch teilweise von Zuhause, damit sie eben nach meinem essen schauen kann und wir auch mal was zusammen kochen können und so.

LG

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14. Juli 2014 um 21:14

Hi...
Weizenmehl ist schon okay, ich esse auch hellen Toast und helle Kekse und so, aber ich will mich ja dauerhaft gesünder ernähren und da ist Vollkorn ja eigentlich besser. Aber wenn es mal Weizenmehlsachen gibt, esse ich die auch.

Joghurt, Milch und so liebe ich Ich trinke auch zum Frühstück und zum Abendessen immer ein Glas Milch und als Zwischenmahlzeit Nachmittags esse ich immer so einen 150g Becher mit Haferflocken und Johannisbeeren.
Was ich auch liebe ist Buttermilch, allerdings verbieten meine Eltern die mir im Moment, weil sie meinen die füllt nur den Magen und hat zu wenig Kalorien...

LG

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