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Meine Freundin hat Magersucht und Bulimie

7. November 2006 um 17:16 Letzte Antwort: 27. November 2006 um 21:32

Hallo,
dieser Beitrag ist ernstgemeint und ich bitte euch alle mir ernstgemeinte Antworten zu geben, denn ich weiß wirklich nicht was ich tun soll!

Eine gute Freundin von mir hat Magersucht und Bulimie. Ich kenne sie seit 8 Jahren und da sie aus Paris kommt, sehe ich sie nur 1x im Jahr. Vor 3 Jahren hat sie schon dauernd an sich rumgemeckert, sie sei zu dick etc. Ich hab sogar mitgekriegt wie sie Tabletten gegen Magenschmerzen genommen hat und sie ist ziemlich häufig auf die Toilette gegangen.
Vor 2 Wochen war sie wieder hier zu Besuch, aber diesmal war es wirklich offensichtlich: Sie ist nur noch Haut und Knochen, hat ein eingefallenes Gesicht, starke Arm- und Rückenbehaarung bekommen (was typisch für Bulimiker ist, die schon im 2. Stadium sind). Außerdem hat sie ihre Tage schon sehr lange nicht mehr und rennt 20 Mal am Tag zur Toilette. Ich habe in der Toilette eine Fettschicht von Essensresten gesehen und es ist wirklich auffällig, wie oft sie die Spülung dabei drückt.

Da ich dieses Wochenende meinen Geburtstag feiere, wird sie wieder zu Besuch kommen. Ich habe wirklich Angst um sie, vor allem weil ihre Eltern ihr Problem scheinbar auszublenden versuchen und behaupten, sie sei nur wegen dem ganzen Sport zu dünn (6 Stunden in der Woche, was ja nun wirklich gar nichts ist).
Ich würde ihr so gern helfen, sie tut mir so leid. Ich weiß, dass es extrem hart für die Betroffenen ist, aus ihrer Krankheit zu kommen.
Aber ich habe gehört, dass die Betroffenen Leute meiden, die von ihrer Magersucht bzw. Bulimie wissen.
Darum weiß ich überhaupt nicht was ich tun soll, ich will doch so gerne helfen. Meine Eltern haben schon versucht das Thema mit ihren Eltern aufzugreifen, jedoch ist der Versuch gescheitert, weil sie ja angeblich total viel ist (tut sie ja auch, aber es landet ja 10 Minuten später in der Toilette).

Helft mir bitte weiter, was soll ich tun???

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7. November 2006 um 22:05

Red mit ihr
Versuch mit ihr drüber zu reden, auch wenn sie nicht mag. Versuch ihr klar zu machen das sie sich damit kaputt macht und ob ihr ihr Leben nichts wert ist. Lass dich auch nicht anwimmeln wenn sie nicht mit dir reden mag, bleib hartnäckig, auch wenn es dir vielleicht schwer fallen mag und sie dich vielleicht anblöcken tut. Mach ihr klar ds sie sich unbedingt Hilfe suchen soll, denn sonst geht sie irgendwann daran zu grunde. Frag sie ob sie ewig so weiter leben möchte oder ob sie nicht irgendwann mal wieder glücklich sein möchte. Erzähl ihr das sie davon auch Schäden behalten kann (z.B. kann es möglich sein das sie später keine Kinder mehr kriegen kann) Das Leben is echt zu schade um es mit so einer Krankheit zu verbringen. Man lebt nur einmal und sollte es mit Dingen genießen die man mag.

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12. November 2006 um 16:30

....
warum antwortet mir keiner?

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24. November 2006 um 14:13

Hallo Tiamora
Ich hoffe das du meinen Beitrag noch lesen wirst da es ja schon ein bißchen her ist das du geschrieben hast. Ich bin 25 Jahre und bin auch mit 13 Jahren an der Krankheit erkrankt. Bin erst mit 17 aus der ganzen Misere rausgekommen. Konnte es ca. drei Jahre verheimlichen.
Das wichtigste ist ersteinmel das die Eltern diese Krankheit wahr nehmen und auch ernst nehmen. Ohne die Unterstützung der Eltern kannst du es vergessen. Vielleicht findest du was im Internet darüber. Über Symptome und dessen Folgen. Druck es dir aus und lege es ihren Eltern vor die Nase. Mach ihnen klar das sie unter Umständen auch daran sterben kann. Ihre Zähne verfaulen ihre Magenschleimhaut geht kaputt und vieles mehr.
Wenn du das erreicht hast müßt ihr deiner Freundin klar machen das sie krank ist.
Gehe ihr unter Umständen immer auf die Toilette hinterher. Irgendwann wird sie so sauer das sie darüber reden wird.
Vielleicht sind die Familienverhältnisse schlecht und sie möchte aufmerksamkeit ihrer Eltern, die sie anscheinend ja nicht bekommt. Vielleicht wird sie so lange weiter machen bis ihre Eltern sie ernst nehmen.
Am wichtigsten ist das ihre Eltern mit ihr reden und ihr sagen das sie Angst um sie haben.
Sagt ihr aber nicht das sie dünn ist. Das wird sie bekräftigen weiter zu machen, denn das ist auch eine Art aufmerksamkeit.
Hoffe ich konnte dir ein bißchen weiter helfen. Würde mich freuen wenn du mir schreibst und erzählst wie es deiner Freundin geht.

Viele liebe Grüße Susana...

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27. November 2006 um 21:32
In Antwort auf osanne_12868721

Hallo Tiamora
Ich hoffe das du meinen Beitrag noch lesen wirst da es ja schon ein bißchen her ist das du geschrieben hast. Ich bin 25 Jahre und bin auch mit 13 Jahren an der Krankheit erkrankt. Bin erst mit 17 aus der ganzen Misere rausgekommen. Konnte es ca. drei Jahre verheimlichen.
Das wichtigste ist ersteinmel das die Eltern diese Krankheit wahr nehmen und auch ernst nehmen. Ohne die Unterstützung der Eltern kannst du es vergessen. Vielleicht findest du was im Internet darüber. Über Symptome und dessen Folgen. Druck es dir aus und lege es ihren Eltern vor die Nase. Mach ihnen klar das sie unter Umständen auch daran sterben kann. Ihre Zähne verfaulen ihre Magenschleimhaut geht kaputt und vieles mehr.
Wenn du das erreicht hast müßt ihr deiner Freundin klar machen das sie krank ist.
Gehe ihr unter Umständen immer auf die Toilette hinterher. Irgendwann wird sie so sauer das sie darüber reden wird.
Vielleicht sind die Familienverhältnisse schlecht und sie möchte aufmerksamkeit ihrer Eltern, die sie anscheinend ja nicht bekommt. Vielleicht wird sie so lange weiter machen bis ihre Eltern sie ernst nehmen.
Am wichtigsten ist das ihre Eltern mit ihr reden und ihr sagen das sie Angst um sie haben.
Sagt ihr aber nicht das sie dünn ist. Das wird sie bekräftigen weiter zu machen, denn das ist auch eine Art aufmerksamkeit.
Hoffe ich konnte dir ein bißchen weiter helfen. Würde mich freuen wenn du mir schreibst und erzählst wie es deiner Freundin geht.

Viele liebe Grüße Susana...

Hey Susana
Danke für deinen Beitrag. Erstmal Glückwunsch dass du es geschafft hast, aus der Krankheit rauszukommen.
Und bezüglich meiner Freundin ist was tolles passiert: sie hat es ihren Eltern erzählt ( die unglaublicherweise wirklich überrascht waren und jetzt nicht wissen was sie machen sollen) und jetzt macht sie eine Therapie. Sie will es auf jeden Fall schaffen.
Hoffen wirs...

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