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Meine Frau ist chronisch krank und kann keinen Sex mehr haben

6. September 2012 um 14:35

Meine Frau,Mitte 40 ist chronisch krank, sitzt im Rollstuhl und kann (fast) keinen Sex mehr haben. Fast bedeutet, dass wir in den letzten 3 Jahren 3 mal Sex hatten,
És gibt für sie keine Aussicht auf Besserung und Stillstand der Krankheit wäre ein Erfolg. Es wird jedoch immer schlechter.
Wir haben ein gemeinsames Kind im Teenager-Alter.
Ich liebe meine Frau, mein Kind und auch mein Leben. Ich opfere mich für meine Familie auf (erledige alle Haushaltsaufgaben und gehe Vollzeit arbeiten) und biete Ihnen ein gutes Leben.
Leider merke ich jedoch, dass ich mit dem Sex Problem von Tag zu Tag weniger klarkomme.
Ich moechte nicht Fremdgehen aber das Thema kommt naeher und naeher. Über ein Froum habe ich nun eine Frau kennengelernt, der es ähnlich geht und die auch nur Sex haben möchte.

Ich habe mir überlegt mit meiner Frau darüber zu reden und sie zu bitten,mir diese Freiheit zu geben. Das bedeutet nicht, dass ich mich von meiner Familie trennen moechte,Eine Trennung haette für meine Frau und meinen Sohn drammtische Folgen, da sie wahrscheinlich in ein Pflegeheim muesste. Außerdem liebe ich mein Leben,es fehlt mir nur der Sex.
Allerdings kenne ich natuerlich nicht die Reaktion. Wenn sie es ablehnt bleibt mein Problem weiter bestehen und das Misstrauen habe ich zusaetzlich gesaet.
Ich moechte mich nicht als Betrüger und Fremdgeher sehen und bitte um eure Meinung.

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7. September 2012 um 13:57

Kann dich gut verstehen
ja, es ist eine verdammt schwere situation für dich und ich kann gut verstehen was du schreibst.
wenn ich deine frau wäre hätte ich verständnis für dich und dein anliegen und würde es dir auch erlauben, aber ich bin ein mann und wir ticken anders als frauen.
trotzdem finde ich du solltest es versuchen und mit deiner frau darüber reden wie es dir geht und wie schwer es dir fällt darauf zu verzichten, ob du es dann machst oder nicht, kannst du dann immer noch entscheiden, aber ich meine das risiko des misstrauens solltest du in kauf nehmen.
ich wünsche dir viel kraft bei deiner entscheidung.
toi,toi,toi,

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7. September 2012 um 16:20

Hallo Glyzinie
Danke für Deinen Kommentar zu meinem Anliegen.

Zu Profesionellen werde ich nicht gehen, da ich mich erstens nicht in dieses Milieu begeben möchte und ich schon das Gefühl haben möchte, das meine Sex-Partnerin dies auch freiwillig mit mir macht.

Natuerlich ist die Gefahr des Verliebens dar, aber ist die Geafhr wirklich größer als im "normalen" Leben? Denn bei dieser Art von Beziehung ist der Rahmen doch viel klarer abgesteckt.

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10. September 2012 um 13:08

Hm...
...schwierige Sache.
Ich denke, dass dieses Anliegen die Partnerin/ den Partner immer zutiefst verletzt,
egal, wie man es verpackt oder welche tollen Argumente man dafür hat.
Darüber solltest Du Dir im klaren sein.
Hinterher wird nichts mehr sein wie früher.
Lohnt es sich für profanes Rein-Raus, alles zu riskieren?
Finde ich nicht.
Mein Partner ist ebenfalls schwerbehindert und im Rollstuhl.
Egal, was kommt: Mein Platz ist bei ihm und mein Weg ist der mit ihm.
Aber vielleicht ticken Frauen da ja anders.
Und ich habe ihn schon so kennengelernt, das ist sicher auch eine andere Situation als bei Euch.
Denk nur immer daran, dass Du nichts ungeschehen machen kannst - egal, wie groß die Reue auch sein wird.

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10. September 2012 um 15:23

...
Wenn es nur um Sex geht, warum dann die Partnerin (vielleicht!) durch Offenheit verletzen???
Du schreibst, Du hast eine Frau in einer ähnlichen Situation kennen gelernt. Gebt Euch doch gegenseitig, was Ihr in Euren Partnerschaften vermisst, und gut ist!!!
Ich denke, hier ist eine gewisse Verschwiegenheit für ALLE am besten.

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11. September 2012 um 10:30

Wenn ich sonst
vollkommen gegen das Fremdgehen bin, so habe ich hier Verständnis. Der Vorschlag von DiplPsychKlausi ist ein sehr guter.
Und ansonsten würde ich es als Frau nicht wissen wollen. Die Ängste, das Verletztsein - es wäre schlimm, selbst wenn ich es verstehen könnte. Für viele Menschen ist Sex eben nicht nur Sex, sondern Liebe, Nähe, Intimität, und die möchte man nicht mit einem dritten Menschen teilen.
Insgesamt ist es eine sehr schwierige Situation

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13. September 2012 um 21:25

Gegenargumente zu klausi
Was Klausi vorschlägt ist meiner Ansicht nach grundfalsch.

Wieso wollen Sie ihre Frau in dieser Lage mit so etwas belasten? Besser fühlt sie sich dadurch sicher nicht.
Ganz egal mit wievielen Sitzungen sie die Kassen der Psychologen zu füllen gedenken, sie wird sich nicht besser fühlen. Wozu wollen sie überhaupt ihre Absolution? Ist ein Zeichen von Schwäche in meinen Augen.

Mein Vorschlag: Gehen sie regelmäßig ins Bordell, das hält den Kopf frei. Wenn sie dann draufkommen, daß ihnen das nicht reichen sollte, gibt es gute Internetportale, wo sie eine längerfristige Beziehung finden können.

Das läßt sich durchaus parallel zu ihrem Familienleben gestalten, ohne daß sie Kind und Frau damit belasten müssen. Zum Job des Familienoberhauptes gehört es auch Verantwortung zu übernehmen und seine Entscheidungen zu treffen. Tun sie was nötig ist, und schweigen sie darüber.



Maldek over and out.

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16. September 2012 um 12:22

Schwierige Situation
Deine Frau ist in einer Lage, die sich wohl niemand wünscht. Dass du Sex vermisst, wird sie natürlich wissen. Sie steckt in einem Dilemma. Versuche ihr doch zu erklären, dass du das für dich selbst schon regelst. Lass sie in dem Glauben, dass du selbst das hinbekommst. Das ist keine Lüge, sondern Rücksichtnahme.

Wozu einem kranken Menschen auch noch Nahrung für`s Kopfkino bieten? Ihm das Leben und das Herz noch schwerer machen?

Tu, was du meinst zu brauchen, vernachlässige sie aber als Menschen nicht und vor allem: mache es diskret....

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23. September 2012 um 8:44

Gegenpart
Hallo, ich bin derzeit in einer ähnlichen Situation, nur bin ich der Gegenpart. Ich bin 34, bin chronisch krank. Sex bedeutet für mich Schmerzen, nach dem Sex habe ich 3-4 Tage sehr heftige Schmerzen. Ich war immer diejenige, die viel Sex wollte und brauchte. Doch seit nunmehr kanpp 2 Jahren geht so gut wie gar nichts mehr. Ich liebe meinen Mann über alles und merke aber selbst das ihm etwas fehlt. Da ich ihm das nicht geben kann, was er brauch habe ich ihm nun erlaubt zum poppen sich eine andere zu suchen. Er hat mich für verrückt erklärt ist aber sonst nicht weiter drauf eingegangen.
Ich kann Dich also durchaus verstehen, das Dir etwas fehlt teramar, jedoch denke ich, solltest Du unbedingt Deine Frau mit einbeziehen in Deine Gedanken. Wie Du sagtest, käme eine Trennung für Dich nicht in Frage weil Du sie liebst, sage es ihr genau so. Mach ihr klar, das es wirklich nur um die körperliche Befriedigung geht und nicht um eine Beziehung. Zumindest würde ich mir das von meinem Mann wünschen. Ich weiss nicht was mein Mann nun machen wird, einerseits hoffe ich ja, das er es nicht tut, aber wenn er es macht, kann ich mit leben - glaube ich. Er tut alles für mich und unseren Sohn (7), manchmal habe ich das Gefühl, er würde sich komplett aufopfern für uns, warum soll ich ihm dann nicht etwas zurück geben, als Dank für seine Liebe, Geduld, Kraft. Eine Partnerschaft ist ein Nehmen und Geben, im Moment kann ich nur nehmen.... und das ich ihm erlaube fremdzugehen ist eine Möglichkeit ihm etwas zurückzugeben!!

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1. April 2017 um 15:08
In Antwort auf teramar

Meine Frau,Mitte 40 ist chronisch krank, sitzt im Rollstuhl und kann (fast) keinen Sex mehr haben. Fast bedeutet, dass wir in den letzten 3 Jahren 3 mal Sex hatten,
És gibt für sie keine Aussicht auf Besserung und Stillstand der Krankheit wäre ein Erfolg. Es wird jedoch immer schlechter.
Wir haben ein gemeinsames Kind im Teenager-Alter.
Ich liebe meine Frau, mein Kind und auch mein Leben. Ich opfere mich für meine Familie auf (erledige alle Haushaltsaufgaben und gehe Vollzeit arbeiten) und biete Ihnen ein gutes Leben.
Leider merke ich jedoch, dass ich mit dem Sex Problem von Tag zu Tag weniger klarkomme.
Ich moechte nicht Fremdgehen aber das Thema kommt naeher und naeher. Über ein Froum habe ich nun eine Frau kennengelernt, der es ähnlich geht und die auch nur Sex haben möchte.

Ich habe mir überlegt mit meiner Frau darüber zu reden und sie zu bitten,mir diese Freiheit zu geben. Das bedeutet nicht, dass ich mich von meiner Familie trennen moechte,Eine Trennung haette für meine Frau und meinen Sohn drammtische Folgen, da sie wahrscheinlich in ein Pflegeheim muesste. Außerdem liebe ich mein Leben,es fehlt mir nur der Sex.
Allerdings kenne ich natuerlich nicht die Reaktion. Wenn sie es ablehnt bleibt mein Problem weiter bestehen und das Misstrauen habe ich zusaetzlich gesaet.
Ich moechte mich nicht als Betrüger und Fremdgeher sehen und bitte um eure Meinung.

Hallo. Ich habe das gleiche Problem wie teramar. Meine Frau ist chronisch krank und es besteht keine Möglichkeit der Besserung.  Wir können schon lange keinen Sex mehr haben und ich merke das es mir zunehmend schwer fällt darauf zu verzichten. Ich möchte Sie nicht verlassen und ich liebe sie auch. Ich hatte schon andere Frauen kennengelernt, aber bisher konnte leider keine verstehen, daß ich (wenn auch nur zur Pflege) für meine Frau da sein möchte. Inzwischen bin ich gar nicht gegen eine neue Bindung, aber es ist schwer mit dem Hintergrund. Vielleicht ist hier ja jemand mit ähnlichem Schicksal und weiß Rat bzw. Hilfe. Danke
 

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