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Meine (Dreier-) Beziehung mit einem Extrem-Pseudologen

24. August 2011 um 16:35

Ich war sieben Jahre mit ihm zusammen und bin mit ihm durch dick und dünn gegangen.
Nun bin ich selber ein Fall für den Psychologen. Er ist ein krankhafter Lügner, ein Pseudologe.
Ich bin seelisch ausgebrannt durch ihn und fühle mich als seelischen Mülleimer missbraucht.
Sieben Jahre war ich seine Partnerin, sechs Jahre davon hatte er in X, wo er unter der Woche wohnt, noch eine "Zusatzbeziehung", die sogar seine Eltern kennengelernt hat, obwohl er sich mit mir verlobt hatte....da waren wir vier Jahre zusammen und mit der anderen Frau schon drei Jahre.
Er nennt es "eine Verkettung von unglücklichen Umständen, warum sie zuerst seine Eltern kennengelernt hat und sagt, warum er das gemacht hat, dass muss er selbst erst herausfinden!!
Laut ihm war ich immer seine Erstbeziehung und wahre Liebe gewesen und immer in seinem Kopf, obwohl er mit ihr zusammen war.
Die Frau ist 7 Jahre älter als ich und Polin. Wohnt angeblich in X, 46 Jahre alt und hat einen "ganz normalen Bürojob" laut seiner Aussage nach 10 mal Fragen.
(Seine Mutter sagte mir, dass sie bei ihr da immer noch nicht durchgeblickt hat, was sie wirklich macht. Er ist mit ihr zu einer Kurzkreuzfahrt auf die Queen Mary gefahren und auch eine Rundreise durch die Vereinigten Arabischen Emirate gemacht und u.A. in Dubai im Burj Al Arab übernachtet, da frage ich mich, wie eine Bürokraft das bezahlen kann, er sagte, dass sie immer alles selber gezahlt hätte.
Von allen Reisen mit ihr brachte er mir Geschenke mit und rief mich aus dem Ausland täglich mehrmals mit seinem Handy an um mit mir zu sprechen, schickte eMails etc.)

An ihr hat ihm das "Mondäne" gereizt sagt er, und bei mir hatte er, wie er immer sagte, seine "Familie" sein "Zuhause", sein "Nest". Er meinte, es habe sich "gut ergänzt"
Er hat in den sechs Jahren, wo er Doppelgleisig gefahren ist, einen wahnsinnigen Aufstand um mich gemacht, damit er mich bei der Stange halten kann und ich bei ihm bleibe und das nicht auffällt.
Sie wusste natürlich auch nichts von mir.
Sie und ich hatten telefoniert. Er hat uns nach seiner "Beichte" miteinander telefonisch verbunden. Wahrscheinlich in der Hoffnung, dass "seine Frauen" das unter sich selber regeln.
Er ist so ein Feigling! Ist nicht kritikfähig und nicht krisenfähig.
Vor einigen Monaten hatte ich dann das erste Mal das Gefühl, dass da etwas nicht stimmt.

Habe ihn mehrmals angesprochen und er hat immer verneint, es gäbe keine andere Frau, nur mich, ich würde ihn mit dieser Unterstellung beleidigen.
Kürzlich musste er für eine Woche auf Geschäftsreise und beschrieb mir genau welche Orte und welche Hotels.
Er rief auch täglich mehrmals an und ich erhielt viele eMails etc von ihm mit "Lageberichten".
Er erzählte, dass er mit seinem Chef, dessen Chef und dem Finanzvorstand des Unternehmens unterwegs ist zwecks Projektentwicklungen.
In Wahrheit war er eine Woche in der Ferienwohnung wo auch wir zusammen Urlaub machten auf Sylt.
(ca. 35qm, hat er über Finanzierung gekauft und wird vermietet (Grundbucheintrag kenne ich. Eltern haben das auch bestätigt.
Er nannte sie immer "unsere Wohnung" und ich war da auch bei allen Themen involviert)

Am Mittwoch morgen rief er an, und sagte, dass es den Leuten (also Chefs und Vorstand) auf der Insel (wo sie einen Standort eröffnen wollen/wollten...) so gut gefallen habe, dass sie noch verlängert hätten eine Nacht...gleiche Hotel. Und da die "Holländer" mit dem Zug und ohne Auto nach Sylt wollten, steht sein Firmenwagen auf einem Parkplatz in Niebülll und man habe sich auf Sylt einen Beetle Cabrio ausgeliehen. Damit "rollt er jetzt den Käse durch Sylt" O-Ton. Zudem sein die "Holländer sehr anstrengend und nervig".
Wie immer sagte er, dass er mich vermisse, mich liebe, Küsse über das Telefon, er freue ich auf unser Wochenende etc.
Er habe dann noch Termine, warte auf die Holländer und meldet sich am Abend wieder, um mir eine gute Nacht zu wünschen.
Ich sagte "ich rufe dich später einfach mal im Hotel an".
Er sagte "Ach, brauchste nicht".
Ich "Warum denn nicht"
Er: "Nein, was soll das?"
Ich: "Nur so. Darf ich nicht"
Er: "Ja, aber was soll das?"
Ich: "Darf ich dich nicht anrufen?"
Er: "Was soll die Spioniererei?"
Ich: "Bist Du nun im Hotel oder nicht?"
Er: "Ja. Was soll das, Maus? Ich vertraue Dir und Du vertraust mir!".

Der Spruch war dann der Auslöser.
Ich suchte mir die Telefonnummer von dem Hotel raus und rief dort an, um mich zu seinem Zimmer verbinden zu lassen.
Die Rezeptionistin sagte, dass es keinen Gast mit dem Namen dort gibt. Ich meinte, bitte schauen Sie mal nach einer Gruppe Geschäftsleute....einem Deutschen, zwei Holländer und einem Südafrikaner. Ich nannte ihr noch den Namen des Südafrikaners, da er ihn mir mal genannt hat.
Auch der Name sei unbekannt. Man habe dort auch keine Holländer als Gäste.

Ich rief ihn auf seinem Handy an und meinte, dass man ihn dort nicht kennen würde. Er sei dort kein Gast.
Seine Antwort war ein ruhiges "Quatsch Maus, ich stehe doch gerade in dem Hotel".
Ich fragte ihn nach seiner Zimmernummer. Er nannte mir die 208.
Ich rief dort nochmals an und die Rezeptionistin sagte recht künstlich "Ach ja, dass hat mein Kollegin angenommen und nicht verzeichnet. Ich verbinde sie mit dem Herrn".
Dann hatte ich ihn wieder am Telefon. Er sagte lachend "Siehste Maus, hier bin ich, bin doch in dem Hotel. Alles in Ordnung. Sei nicht so misstrauisch!".
Ich sagte zu ihm, dass er aber wohl nicht auf dem Zimmer sei, denn man höre dort viele Stimmen.
Er sagte, dass er in zwei Minuten auf seinem Zimmer sei....ich ließ ihn nicht ausreden und sagte, dass ich ihn dann dort anriefe.
Tja, dann rief ich nochmal an und sagte, dass sie mich bitte mit dem Zimmer 208 verbinden solle.
Die Rezeptionistin wurde verlegen und sagte "Ähm, dass ist mir unangenehm. Ich bin gerade von dem Herrn so überrumpelt worden, dass ich ihren Anruf auf sein Handy verbinden soll. Tut mir sehr leid, aber der Herr ist hier kein Gast. Mehr kann ich ihnen dazu nicht sagen. Ich weiss nicht, warum der Herr sich unser Hotel ausgeguckt hat. Bitte klären sie das mit ihm".

Und dann musste er sich stellen.
Die Frau ist dann noch am nächsten Tag abgereist und hat die Beziehung zu ihm beendet. Sagte sie zu mir am Telefon. Auch sagte sie, dass sie nicht um ihn kämpfen wird, auf meine Frage, ob sie es denn täte, denn:
"In vier Wochen habe ich wieder einen neuen reichen Mann. Ich habe immer reiche Männer".
Da die Frau am Tag der Beichte seine Eltern angerufen hat um zu fragen, ob sie von mir wüssten, musste er sich zum ersten Mal in seinem Leben scheinbar für sein eigenes Tun verantworten

Und so ist der Status heute:
Er hat...
- massig Ärger mit den (alten) Eltern, die er in sein Lügengeflecht schamlos eingebunden hat und sie quasi "entehrt" hat, weil er sich seiner bescheidenen Herkunft schämt und wegen seines kaum vorhandenen Selbstbewusstseins sich in eine andere Persönlichkeit denkt. Hauptsache blenden...und sei es nur für einen Moment.
(z.B. hat er erzählt, dass er mit den "Eltern" auf einer Kreuzfahrt ist, weil doch die Mutter so krank ist (das stimmt wirklich) und das die "letzte gemeinsame Reise sein könnte" und von der Kreuzfahrt rief er mich an und erzählte mir, dass seine Eltern immer "tüddeliger werden" und beim (top fitten) Vater sich eine Demenz bemerkbar macht und er sich auf der Kreuzfahrt wie ein "Altenpfleger" vor kam!! )
- Zweitfrau oder Erstfrau, die zwar die Eltern kennt aber mit der er nicht verlobt ist und auch angeblich nie heiraten wollte, ist weg (angeblich trauert er da nicht nach!! ...ich glaube, dass ist eine typische Eigenschaft der Pseudologen, dass sie dann den Menschen die Schuld geben, die sie enttarnt haben)
- Ärger mit (seiner angeblichen) Erstfrau (also ich), die zwar seine Verlobte ist und die er im nächsten Jahr heiraten wollte, die aber seine Eltern nicht kennt und vor der die Eltern auch nichts wissen (oder bis zur Beichte wussten) (er sagt, dass es eine Verkettung von unglücklichen Umständen sei, dass er sie zuerst seinen Eltern vorgestellt habe!!).
- Ärger auf der Arbeit, weil "diese Belastungen" ihn so belasten...ihn belastet, dass jetzt alles aufgeflogen ist und er sich zum ersten Mal im Leben sich selbst stellen muss...und er sich nicht konzentrieren kann.
- Gesundheitliche Probleme, da er nicht schlafen kann und sich, wie er sagt, "den Kopf zermatert", "kurz vor dem Herzinfarkt steht" und "sich bald eine Brücke zum springen sucht"

- Psychische Probleme, weil er sich in Grund und Boden schämt, wie er sagt (was ich jedoch nicht glaube, denn sonst würde er von seiner Initiative aus das Gespräch zu den Menschen suchen)
und er weiss nicht, wie er seinen Eltern und mir je wieder in die Augen sehen soll.

Das sind die gesammelten Lügen, Beichten und Widersprüche aus den letzten Jahren
"Bemerkenswert ist die Phantasie, da zu jeder (auch fiktiven) Person eine Hintergrundgeschichte erzählt wurde:

- sein Vater ist nicht der Inhaber eines Technologieunternehmes (seit mehreren Generationen), welche Autoteile herstellt und auch Patente entwickelt hat, sondern betreibt eine Fahrschule

(die er im vergangenen Jahr verkauft hat und nun noch bei dem Nachfolger arbeitet, trotz 70 Jahre alt, weil die Rente nicht reicht "Meine Eltern bekommen zusammen 1300 Rente"...obwohl er das Märchen aufrecht erhalten hat bis vor zwei Wochen, dass seine Eltern mehrfache Immobilienbesitzer sind)

- also ist der Vater auch nicht per DU mit den Vorständen der deutschen Automobilindustrie

- der Vater hat auch keinen Fuhrpark bestehend aus Lamborghini, Ferrari und Bentley und mehreren Oldtimern

- der Vater hat auch nicht mehrere Vorstands- und Aufsichtsratsposten in der Industrie und war auch nicht beim Welt-Wirtschafts-Forum in Davos in 2005

- er und sein Vater sind auch nicht Mitglied beim Rotary-Club
(die oberen Dinge erzählte er mir in den ersten drei Monaten unserer Beziehung, welche ich dann enttarnt habe, weil es mir zu bizarr vorkam, viele Lügen sponn er noch nach der ersten Aussprache weiter, obwohl er mir versichern wollte, dass das nun alles wahr ist und keine Lügen mehr kommen)

- er ist nicht ein langjähriger Freund eines Sohnes von Harald Juhnke. O-Ton "Mein Spezi Olli ruft an und sagt "Hey Marko, icke bins. Wann machen wir mal wieder Whiskey-Strasse?" (auf Sylt).

- er hatte auch nie ein Bankschließfach bei einer Bank (UBS Bank) in Zürich, welches er heute noch hat, wo derzeit nur "etwas Gold" und ein "paar Wertpapiere" liegen

- der "echte" Vater seines Vater war natürlich kein SS-Mann und Lagerkommandant in einem Steinbruch-Arbeitslager in Brandenburg, der sich nach Kriegsende nach Südamerika absetzte...
...und dann später von den Russen aus dem Haus geholt wurde und erschossen wurde
(da gab es dann direkt zwei Versionen)

- es gibt keine 40 geerbten Mietshäuser, wo wovon 22 bereits an niederländische Juden aus Rotterdam verkauft wurden verkauft wurden

- die restlichen 18 Mietshäuser gibt es auch nicht und andere niederländische Juden, die für die Häuser (Schrottimmobilien) 2,3 Millionen geboten hätten

- natürlich waren auch die Namen dieser Leute alle erfunden, wie die Leute, aber mit Geschichte dahinter...."Die sind seit Generationen Kaufleute und waren während der Besetzung durch die Wehrmacht in Holland in Palästina und sind dann wieder zurück gekommen".

- es gibt kein Mietshaus in meiner Stadt, welches der Vater einem guten Freund, der mal Geld brauchte, abgekauft hat

- es gibt auch kein Haus in der "Puffstraße" der Stadt X, welches seinem Vater und ihm mal als Kapitalanlage angeboten wurde und welches sie auch besitzen und vermietet haben an einen Bordellbetreiber
- es gibt nicht das "Stammhaus" der Familie von Anno 1899 in einer Toplage in X
- es gibt auch nicht die Vermögensverwaltungs OHG, welche eingerichtet wurde nach dem Tode des Großvaters, um dessen Vermögen zu verwalten, und er diese OHG leitet und von dort aus regelmäßig an die anderen Enkel des Großvaters ihren monatlichen Zinsbetrag überweisst, "von denen die gut leben können. Meine Cousine hat sich jetzt einen Porsche bestellt")

- auch gibt es kein Wochenendhaus an einer Talsperre in Hessen

- der Vater ist doch kein graduierter Maschinenbau-Ingenieur

- er hat auch nie drei Jahre in Zürich gelebt und auch nicht studiert, hatte dort keine Wohnung in der Altstadt, war auch nicht von seinen dortigen Professoren zum Nachtessen eingeladen

- es gibt in Brandenburg keine Reihen mit halbierten Plattenhäusern, die der Vater nach der Wende als Kapitalanlage gekauft hat

-auch keine romantische verfallene Villa in Hoppegarten bei Berlin, welche zu DDR-Zeiten beschlagnahmt war und die Familie nach der Wende zurück erhalten hat.

- auch kein Seegrundstück in der Nähe von Berlin

- der Vater ist auch kein guter Freund des Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde in X und dieser Vorsitzende, ein Holländer mit polnischem Namen hat auch nicht die Verkaufskontakte hergestellt
(Mein Vater sagte, der Herr X erwartet wieder russische Kontingentflüchtlinge, und die müsse man unterbringen)
- auch der Präsident der deutschen Bundesliga und ehemaliger Landes-Justizminister ist nicht ein Duzfreund vom Vater und der Haus-und-Hof Anwalt der Familie.

- es gibt auch keinen alten Schulfreund seines Vaters namens Gerd, der ein Multimillionär in den USA ist und dort eine Firma für Golfplatzbau hat und diverse Villen in den USA hat, keine Tochter, keine dritte Ehefrau und der auch nicht in Palm Springs lebt und mehrmals im Jahr nach Düsseldorf kommt und im InterConti Hotel wohnt.

- und da er auch nicht in der Schweiz gelebt hat, ist die Mutter seiner damaligen schweizer Freundin auch nicht die Inhaberin der !!) zweitgrößten (!!also nicht der größten) Modellagentur der Schweiz gewesen und deren Vater auch kein Großunternehmer im Baugewerbe, der die besten Verbindungen zur Schweizer Regierung hat und durch den er den schweizer Fremdenpass in der unbefristeten Version erhalten hat.

- auch wurde er nicht, von dem Vater seiner Freundin für sechs Wochen nach London ins Hotel Savoy eingeladen, wo die Beiden lebten, da die Freundin in London einen Sprachkurs machte.

- auch hat dann dieser Vater der Freundin keinen großen Fuhrpark mit vielen Luxusautos, wo er sich immer bedienen durfte.

- ebenso wenig stimmt die Erzählung von der Fahrt im Ferrari von ihm und seiner Freundin, die Eltern lebten am Zürichsee (Goldküste Riesenpenthouse Wohnung mit Blick über den ganzen See) nach St. Moritz in den Dracula Club von Gunter Sachs. Den hat er von seinem Vater gegrüßt (denn die kennen sich seit den "wilden 60er Jahren persönlich...) und Gunter Sachs konnte sich daran erinnern...(an der Cotes DAzur hatten die Eltern der ex-Freundin natürlich auch (kein) Ferienhaus)...

- Oder von einem Onkel, der damals in der DDR in Wandlitz wohnte und der DDR-Handelsattaché auf Madagaskar war....die nach der Wende ein Reisebüro für GUS-Reisen in Ostberlin eröffnet hätten und treue Genossen sind...

- und seine Kapitaleinlage bei seinem ehemaligem Arbeitgeber hatte eine Null weniger, sind jetzt doch nur 4 Nullen anstatt 5 (kann ja mal passieren, nicht wahr eine Null mehr, eine Null weniger...was machts...)

- auch gibt es den alten Freund der Familie nicht, der mit seiner Frau nach der Lehre von Rudolf Steiner lebt ("die sind total Öko und Vegetarier"...und trifft sich angeblich mit ihm zum Abendessen im Restaurant vom Golfclub in Ratingen...und dieser anthroposophisch lebende Mann war von Beruf der Vermögensverwalter der Adelsfamilie Hohenzollern

- er hat auch keine Firma als Ein-Mann-Unternehmen registriert, für das er eine eigene Visitenkarte und Briefpapier ("Das Firmenlogo habe ich selbst designed") hat (Papier und Visitenkarte gibt es wirklich, die "Firma" aber nicht!!)

- die Eltern sind nicht komplett mit "exquisiten" englischen Antiquitäten eingerichtet, mit der Ausnahme von einem "Laura Ashley Sofa von meiner Mutter" (das war sicher kein Markensofa!!), sondern haben einen Stilmix und im Wohnzimmer zwei unterschiedliche Sofas, wovon eines ziemlich abgewetzt ist und die unterschiedlichen Sessel auch. Badezimmer und EBK sind noch aus den 70ziger Jahren...

- auch bin ich mir sicher, dass der Vorstandsvorsitzende eines großen Handelskonzerns (OTTO), dem er in HH auf einem Kongress vorgestellt wurde, NICHT gesagt hat "Ja, ich habe schon von Ihnen gehört!!"

- und ein prallgefülltes Wertpapierkonto hat er auch nicht, sondern das Konto knietief im Dispo

- es gab auch nie das freistehende Reetdachhaus in Keitum auf Sylt, welches seine Großeltern in den 50ziger Jahren gekauft haben und ein Vermögen wert ist

- auch erzählte er vor und nach dem Kauf seiner 35qm Ferienwohnung auf Sylt (Hauptstraße in Westerland), dass er die gesamte Anlage (14 Wohnungen) gekauft habe. Auch da habe ich recherchiert und es ihm vorgehalten und er musste zurück rudern. Leider hat er diese Geschichte auch bei meinen Freunden glaubhaft erzählt, sowie von seinem Studium in Zürich. Und das auch bei anderen Leuten erwähnt, z.B. als wir im Urlaub waren mehreren fremden Leuten erzählt. Laut seinen Infos, hat er das auch seinen beiden "besten" "Freunden" erzählt, dass er die komplette Anlage gekauft habe und die seien "beeindruckt und still" gewesen

-sein angeblich bester Freund ist natürlich "Modell- und Modefotograph" (was auch stimmt, dass diese Person das macht). Ich habe nach der "Beichte" diesen Mann angerufen und ich bekam zur Information, dass er "meinen" zwar kennt, aber sie "ein bischen Kontakt" haben und dieser "Freund" auch nichts davon wusste, dass er überhaupt eine Lebensgefährtin habe.

- ich bin mir sicher, dass er nie mit Dr. Helmuth Karasek in der ParisBar in Berlin zusammen gesessen hat und über "dies und jenes philosophiert" hat

- ich bin mir sicher, dass die Sängerin Sarah Connor nicht im Jahr 2004 in der Bar eines Hamburger "Designhotels" (das ist im immer wichtig!!) mit ihm geflirtet hat und er sie nicht erkannt hat!

- ich bin mir sicher, dass die Moderation Birgit Schrowange vor einigen Monaten auf einer Veranstaltung in Köln, auf der er war, nicht zu ihm gesagt hat "Wollen wir noch was trinken gehen?

- ich bin mir sicher, dass die Mutter von ihren Schwiegereltern keine Damenuhr von Tiffany geschenkt bekommen hat

- ich bin mir sicher, dass die ältere Herrenuhr von Tiffany, die er mir mal zeigte, nicht seinem Vater gehörte, welche er wiederum von seinem Vater geerbt habe (der auch Fahrlehrer war)

Er wollte (oder musste?) sich beruflich verändern.
Sein Lebenslauf musste auf den neuesten Stand gebracht werden.
Habe ich dann für ihn getippt, er brachte mir einen älteren Lebenslauf mit, den er handschriftlich verändert hat.
In diesem Lebenslauf, den er einem Personalvermittler senden wollte, stand tatsächlich:
Studium in Zürich, Fakultät XYZ, von dann bis dann, Abschluss als ABC, Abschlußnote "sehr gut.
Dort stand auch drin, dass er von dann bis dann in einem Unternehmen als freiberuflicher Consultant mit seiner eigenen Firma beschäft war.
Stimmt alles nicht!!
Ich weiss auch nicht, ob er sich damit bei seinem neuen Unternehmen beworben hat und wegen diesen Qualifikationen die Stelle bekommen hat.
Er hat einen Abschluss als Dipl.-Ing. von der Universität in X.
Kein Auslandssemester etc. oder ob das wieder nur eine Version für mich war, um mich "bei Stange" zu halten.

Ich wusste schon lange von seinem Problem mit seiner Selbstakzeptanz, seinen Komplexen und seinem geringen Selbstwertgefühl, was er durch Marken, Konsum und "Anspruch" (Ritz verlangen und Ibis bezahlen) und als "Graf Koks" durch die Welt schweben gern kompensiert hat.
Maßanzüge, Maßhemden, Maßschuhe, Louis Vuitton Aktenkoffer, Hermes oder Bulgari-Krawattten (von Ebay!), Einstecktücher, Club Sakkos mit Goldknöpfen
Und wenn legere Privatkleidung dann nur Lacoste, La Martina aufwärts.
Nobeluhren von Rolex, Blancpain und Tiffany etc.
Er hat sich einen goldenen Siegelring anfertigen lassen mit dem Wappen einer Stadt in Sachsen-Anhalt, dessen Namen er trägt, aber niemand aus der Familie kommt da her.
Wenn man ihn fragt, was das für ein Wappen sei sagt er "Das ist unser Familienwappen. Wir kommen aus dieser Stadt".

Damit konnte ich bislang leben, denn ich wusste ja, dass vieles nur gesponnen ist und kannte sein Problem und konnte damit umgehen.

Oft habe ich ihm gesagt, dass ich das soeben für "Blödsinn" gehalten hätte, was er sagte, und er gab zur Antwort "Ja wenn Du meinst, dann ist das Blödsinn".

Ich habe oft versucht ihn auf den Boden der Tatsachen runter zu holen, doch es hat nie lange angehalten. Ich habe ihm immer gesagt, dass er Mann den ich liebe, der nackte M. ist oder der Mann im Schlafanzug, wenn er ohne seine Verkleidung und seine Maske ist, dass ist für mich der echte Mann, den er immer versteckt, weil er Angst hat verletzt zu werden.
Seine letzten Beziehungen vor mir sind laut seiner Erzählung kaputt gegangen, weil die Frauen ihn betrogen hätten.

Bislang konnte ich damit umgehen, aber ab dem Moment wo ich von der "Zusatzbeziehung" gehört habe, da war die Grenze überschritten.
Er möchte mir derzeit meine Fragen nicht beantworten und sich auch selber nicht stellen, er macht momentan seinen Berufsalltag munter weiter, obwohl ihm da, wie er gestern sagte, derzeit alles "zusammen bricht" und er Angst hat, dass er seinen Job verliert.

Auch möchte er mir auch nicht die Telefonnummer von der Frau geben, damit ich mit ihr reden kann und antworten bekomme.
Aber mit ihr sei vorbei, er würde ihr nicht nachtrauern, es gab vorher schon Probleme, bald wäre da eh Schluss gewesen, er leider darunter was er mir angetan hätte und er weiss auch nicht, warum er das getan hätte.
Auf meine Frage, warum er mit ihr in dieser Woche in den Urlaub gefahren sei, trotz der Probleme sagte er "Ich weiss es nicht!".

Wenn er im privaten Bereich (z.B. über mich) neue Leute kennenlernt, dann ist er lange sehr still, schüchtern, redet nicht, und wenn er antwortet, dann mit einem tiefen Räuspern, welches dann einen Pieps-Ton hervorbringt. Taut er irgendwann auf, und das kann Wochen oder Monate dauern, dann erzählt er den Leuten auch von den Lügen, die er mittlerweile selbst glaubt.
Im Job scheint er sich tough und selbstbewusst zu geben. Er sagt, da bekäme er Anerkennung (die er bei mir auch immer hatte).
Von den Eltern fühlt er (40 Jahre) sich bevormundet und als kleinen Jungen behandelt, schafft es aber dennoch nicht sich dort abzugrenzen und fährt dort jeden Freitag hin und bringt die Dreckwäsche und holt sich saubere Wäsche schrankfertig verpackt.
Er ist mit 32 von X nach Y gezogen wegen Jobwechsel und nennt seine Wohnung dort seine "harterkämpfte Freiheit".
Bis vor einiger Zeit hat ihn seine Mutter morgens immer telefonisch geweckt.
Er sagt oft über sich "ich bin ja eh der letzte Depp" und sagt, dass er sich oft wie ein Autist fühlt, der gefangen in seiner Welt ist.

Und seit mehreren Jahren wollen wir zusammen ziehen und wir "finden" kein passendes Objekt, weil er so "hohe Ansprüche" habe.
Wir haben uns Doppelhaushälften ,einen Bungalow in Top-Lagen, mehrere Eigentumswohnungen ab 450.000 aufwärts.
Mehrere Mietshäuser zwecks Kauf.
Mehrere Mietwohnungen natürlich nur in Nobelgegenden, weil ihm das wichtig ist, wo er wohnt. (In X lebt er teilmöbliert in einer Mietwohnung).
In einigen Objekten waren wir mehrmals zur Besichtigung und dort hat er den kundigen Sachverständigen gemimt und auch für eine Eigentumswohnung in X ein Kaufangebot abgegeben.
Auf meine Frage, dass wir doch nie hätten heiraten können oder zusammen ziehen können mit seinen beiden Leben antwortete er mir "Ich hätte dann mit ihr Schluss gemacht".

So sieht es momentan aus.

Er redet zwar davon sich professionelle Hilfe zu suchen, aber das sieht bei mir anders aus. Er lebt derzeit einfach sein oberflächliches Leben weiter.
Steckt den Kopf in den Sand.

Und wie es mir geht, dass interessiert ihn scheinbar nicht.
Von 100 auf 0 in einer Sekunde.

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7. Juni 2012 um 8:59

Auch wenn das schon ein Jahr alt ist....
sag mal versteh ich das richtig, dass du mit dem Typen noch zusammen bist??? nach alle dem??? versteh ich nicht... ist nicht böse gemeint, aber gehts noch???

Man muss doch irgendein Selbsterhaltungstrieb haben und sich sowas nicht Jahre lang antun....

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