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Mein teuefelskreis um die bulimie.. hilfe!

31. Juli 2010 um 18:06 Letzte Antwort: 20. Oktober 2010 um 0:25

hallo,
ich habe mich hier allein wegen nur einem angemeldet. wegen meinem problem was mich seit 3 jahren nur noch beschäftigt. ich habe hier vieles gelesen, und finde die beiträge interessant und mitnehmend, und eure rückmeldungen zu beiträgen immer ganz einfühlsam und verständnisvoll.
ich fasse meinen mut zusammen und erzähle von meinem probleme. ich werde es wagen darüber zu berichten.
wenn ich ehrlich sein soll weiss ich garnicht wo ich anfangen soll bei meiner verzweiflung. ich hoffe dass ich hier verstanden werde, ihr mich nicht verrückt hält und mir bitte weiterhelft, weil alles in mir steckt und ich mich gekränkt fühle.
ich bin weiblich, 18 jahre, mache mein abitur. würde man mich auf der straße sehen, dann würde man nichts von meiner inneren zerissenheit und all meine probleme ums essen und abnehmen ansehen. makellos.
alles fing an vor 3 jahren, wo ich bei einer körpergröße von 1.59 cm 75 kilo wog. damals war ich glücklich und mit 14/15 jahren merkte ich nicht dass ich überhaupt übergewichtig bin. aber wenn ich mir klamotten kaufen wollte, dann war es immer ganz unangenehm, bis ich den schlussstrich zog. ich versuchte eine diät und scheiterte.
1 jahr später zog ich es ganz durch, aß morgens 2 schnitten brot mit nem cappochino und milchzucker( damit mein bauch immer entleert war) und mittags aß ich einen salat, und sonst obst. und im urlaub nahm ich mehr ab, weil es im süden so heiß ist, und ich dort auch heimlich diät machte. ich erreichte dann bei einer körpergräße von 1.60 ein gewicht von 58 kilo, doch selbst dabei fühlte ich mich fett. im urlaub nahm ich aber auch abführmittel, dulcolax, vielleicht kennt das jemand von euch.
rückblick: ich hoffe ihr könnt euch vorstellen wie ich mich fühlen muss, wenn ich um mich herum nur essen sehe, und ich von all dem nichts essen durfte oder konnte. 2 jahre kein essen und all die gedanken drehen sich nur um dät, abnehmen, essen oder nicht essen und so vieles mehr. essen mit genuss waren fremdwörter für mich. ich zog mich zurück, und weil ich nicht aß, hatte ich immer schlechte laune, wie heute immer. einmal wurde ich gezwungen spaghetti zu essen, und danach warf ich um messer herum und heulte. ich hasste mich, beleidigrte meine mutter und war kurz davor mir die pulsader aufzuschneiden. ich darf und durfte ich mir nicht erlauben was zu essen. und besonders bei uns südländern ist das essen so lecker und die familie isst immer zusammen. da ich es aber nicht ertrage das essen zu sehen, zog ich mich auch von meiner familie zurück, wenn sie aßen. sie halten mich für verrückt, aber sie wissen nicht wie ich mich fühle, und was für ein kampf das ist, mit dem essen und alldem.
nachdem ich vom urlaub zurückkam, wollte ich mein gewicht halten, doch nach 2 jahren verliert man die disziplin, und man hat keine lust mehr in seinem kopf nur über diät und abnehmen zu denken. zumindest ich. ich aß, besonders im fastenmonat nahm ich zu, und kam 2009 bei 1.60 mit einem gewicht von 75 wieder auf die waage. eine welt brach zusammen. ich hasste mich noch viel mehr
jetzt bin ich wieder am abnehmen, was mir so sehr schwer fällt, weil ich auch keine lust habe allein sport zu machen. ich mache nur sit ups zu hause und so n paar sportübungen. inzwischen wiege ich 64 kilo und hasse meinen körper. ich möchte 50-55 kilo wiegen. ich sehe essen, überall nur essen, und auf jungen lasse ich mich nicht ein, obwohl sie schlangenweise bei mir anstehen. ich hasse mich, doch das ist es was andere nicht von mir wissen. sie denken ich wäre perfekt, vollkommen.
ich will aus diesem teufelskreis rauskommen, versteht ihr? .. ich habe versucht zu brechen, doch es klappte nicht. inzwischen lege ich meine hoffnung nur noch aufs brechen nach dem essen, um ein paar mal in meinem leben das zu essen, was ich nie essen durfte, was ich mir immer alles verboten habe. ich breche bald zusammen. ihr hält es verrückt mit dem finger in den hals, aber ich bin erwachsen genung, selbst zu entscheiden. ich versuchte alles, doch nichts klappt. ich habe mich dafür entschieden, ich will es machen, nur es klappt nicht. manchmal denke ich gott will mich davor bewahren und deswegen hat es nie geklappt. aber ich will entscheiden, und nicht gott. bitte, es soll sich jemand melden der es mir beibringt, privat, nicht öffentlich. es sollen nicht 14 jährige mädchen sehen die es nur tun weil sie naiv sind. ich habe es mir überlegt und weiss was ich jetzt will oder brauche. ich brauche auch keine predigt dass essen und kotzen schlecht ist, davon habe ich schon zu viel gelesen und gesehen ... aber ich will es. ich hoffe ihr könnt meine hilfeschreie hören, sonst verlier ich bald ganz den halt und es wird für mich und meine familie zu spät sein, weil sie einen menschen verlieren werden. mein name auf dem grabstein. 2010 ich.

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20. Oktober 2010 um 0:25

ES ist nur symptom für ein tieferes seelisches problem, du musst es nur finden!!
deine geschichte berührt mich und du kannst dir sicher sien dass ich meine antwort jetzt abselut ernst meine.
Das Abnehmen, Zunehmen, was immer es im moment sein mag, ist eigentlich nebensächlich und sind nur Symptome eines psychischen Problems. Es geht nicht ums Abnehmen hierbei es ist eine psychische erkrankung. was nicht schlimm ist, du musst es aber annehmen. Normalerweise entstehen diese psychischen Probleme wegen Beziehungen: Warscheinlich bist du eine Person die von allen geliebt (vor allem von den Eltrn ) werden will und deine Urangst ist das Alleinsein, das Verlassenwerden. Doch das ist nicht Leben, du musst du selbst werden und mit der Eigendrehung beginnen. nicht essen, bzw, essen war ein ausweg für deine urängste, doch sie werden niemals dadurch vergehen dass du dich mit den symptomen rumschlägst. Wenn du wirklich aus der Bulimie und aus dem ganzen Thema rauskommen willst musst du dich mit dir selbst beschäftigen. Ich kann das Buch

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