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Mein Mann hat Magersucht

27. Januar 2015 um 20:59 Letzte Antwort: 13. Februar 2015 um 20:58

Guten Abend,

ich brauche einfach mal Hilfe bzw. Ratschläge von den Menschen, die ebenfalls diese Krankheit haben/hatten oder von Partner, die auch mal damit leben mussten.

Nun zu meiner Geschichte:
Ich bin mit meinem Mann seit 2008 zusammen, seit 2011 leben wir zusammen und seit 2013 sind wir verheiratet. Unsere Beziehung war immer wundervoll. Man konnte über alles reden, alles zusammen machen etc.... Seit wir zusammen lebten hatten wir beide zugenommen. Ich so 20 kg und er 60kg.... Irgendwann wollten wir beide nicht mehr "dick" sein. Wir gingen ins Fitnessstudio und haben die Ernährung umgestellt. Die Kilos purzelten dann... Er hatte in einem Jahr 80 kg abgenommen und ich halt 15kg... Anfangs dachte ich, er würde so viel schneller als ich abnehmen, da ich schon viel Süßigkeiten esse, aber nach und nach verstand ich, dass er immer weniger isst bis iwann fast gar nix mehr. Am Tag wird wenn überhaupt ein Weberli (ne Art Minikuchen) verputzt....
Ich habe monatelang an ihm geredet zum Arzt zu gehen und sich helfen zu lassen, aber jedes Mal lachte er mich aus und irgendwann war er so genervt von mir, dass er mir beweisen wollte, er sei gesund und ging zum Arzt...
Dann die für ihn niederschmetternde Diagnose und er aß sogar 2 Wochen lang jeden Tag und nahm Antidepressiva ein und nahm 3 kg zu. Nun hat er die Tabletten abgesetzt, zum Arzt ging er auch nicht mehr und isst auch wieder nix.
Das Problem ist, ich bitte ihn jeden Tag sich einweisen zu lassen und sich stationär behandeln zu lassen. Keine Chance, er hat Angst seine Ausbildung zu verlieren. Ob das nur ne faule Ausrede ist? Ich weiss es nicht. Er wiegt bei 1,92 Körpergröße nur noch 65 kg.
Ich leide natürlich darunter total. Ich lebe mein Leben mittlerweile alleine. Er kommt gegen 18 Uhr nach Hause und geht spätestens um 20 Uhr ins Bett. Wenn er zu Hause ist, ist er im Nebenraum und schaut Videos und schaut nicht nach mir. Morgens geht er um 7 aus dem Haus und Arbeitsbeginn ist um 9. Fußweg hat er 30 Min.
Essen tu ich natürlich auch alleine. Mit mir reden tut er nicht mehr. Wenn ichs versuche heißt es nur, ich solle nicht nerven, mein Leben würde ja nur aus Essen bestehen.

Ich weiss halt nicht mehr weiter. Ich überlege schon mich zu trennen, in der Hoffnung er würde was ändern, aber ich befürchte, damit mach ichs wohl nur schlimmer....

Ich hoffe es kann mir vllt Jemand helfen, der sich etwas mit diesem Thema auskennt.


Vielen Dank

und

Liebe Grüße

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6. Februar 2015 um 20:45

Liebe saphiraxx
Dein Hilferuf hat mich sehr beschäftigt.Ich bin Mutter einer Tochter mit Magersucht.Dein Mann hat alle Anzeichen einer MS.Starkes UG(BMI 17.6),er isst praktisch nichts und nicht mehr mit dir,hat sich sozial zurückgezogen.Ich kann gut verstehen,wie hilflos du dich fühlen musst.Meine Tipps:Sprich ihn auf das gestörte Essverhalten an,aber nicht täglich.Sag ihm,dass du einen Termin,klares Datum,Zeit abmachen willst,um mit ihm darüber zu sprechen.Dann lässt du ihn in Ruhe.Es bringt nichts,dies täglich anzusprechen.Wie du sicher weisst,haben MS -Kranke eine gestörte Körperwarnehmung und lassen oft nicht mit sich reden und verweigern eine Therapie.Sage ihm,dass du dir Hilfe suchst.In unserem Fall haben wir uns,komme aus der Schweiz,an den Universitären Psychiatrischen Dienst,gewendet und dort rasch Hilfe erhalten(im Internet nach Essstörungen in der Nähe,Hilfe gesucht)Unsere Tochter ist nicht mitgekommen,weil sie ja,ihrer Ansicht nach,keine Hilfe brauchte.Wir haben dort Adressen von Psychiatern/Psychologen,welche auf diese Krankheit spezialisiert sind,erhalten und nun eine super Psychiaterin gefunden,welche systemische Therapie anbietet.Anfangs sind wir Eltern alleine an die Gespräche gegangen,da unsere Tochter nicht mitkommen wollte.Durch die Therapie hat sich unser Verhalten gegenüber unserer Tochter verändert,so dass sie plötzlich mitkommen wollte und wir nun gemeinsam gegen den Teufel Magersucht ankämpfen.Ich weiss,dass bei Therapieverweigerung bei dieser Psychiaterin Gespräche mit den Angehörigen/Ehefrau stattfinden.Du musst dir Hilfe suchen.Alleine ist es nicht zu schaffen und zieht dir den Boden weg.Vor der Therapie habe ich wochenlang rumgeheult und konnte nicht verstehen,warum sie nicht isst.In der Therapie wird dann mit den Wochen/Monaten vieles klarer.Aber die Krankheit bleibt bizzar.
Ich wünsche dir viel,viel Kaft und Durchhaltevermögen.
Alles Liebe

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6. Februar 2015 um 20:51
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Liebe saphiraxx
Dein Hilferuf hat mich sehr beschäftigt.Ich bin Mutter einer Tochter mit Magersucht.Dein Mann hat alle Anzeichen einer MS.Starkes UG(BMI 17.6),er isst praktisch nichts und nicht mehr mit dir,hat sich sozial zurückgezogen.Ich kann gut verstehen,wie hilflos du dich fühlen musst.Meine Tipps:Sprich ihn auf das gestörte Essverhalten an,aber nicht täglich.Sag ihm,dass du einen Termin,klares Datum,Zeit abmachen willst,um mit ihm darüber zu sprechen.Dann lässt du ihn in Ruhe.Es bringt nichts,dies täglich anzusprechen.Wie du sicher weisst,haben MS -Kranke eine gestörte Körperwarnehmung und lassen oft nicht mit sich reden und verweigern eine Therapie.Sage ihm,dass du dir Hilfe suchst.In unserem Fall haben wir uns,komme aus der Schweiz,an den Universitären Psychiatrischen Dienst,gewendet und dort rasch Hilfe erhalten(im Internet nach Essstörungen in der Nähe,Hilfe gesucht)Unsere Tochter ist nicht mitgekommen,weil sie ja,ihrer Ansicht nach,keine Hilfe brauchte.Wir haben dort Adressen von Psychiatern/Psychologen,welche auf diese Krankheit spezialisiert sind,erhalten und nun eine super Psychiaterin gefunden,welche systemische Therapie anbietet.Anfangs sind wir Eltern alleine an die Gespräche gegangen,da unsere Tochter nicht mitkommen wollte.Durch die Therapie hat sich unser Verhalten gegenüber unserer Tochter verändert,so dass sie plötzlich mitkommen wollte und wir nun gemeinsam gegen den Teufel Magersucht ankämpfen.Ich weiss,dass bei Therapieverweigerung bei dieser Psychiaterin Gespräche mit den Angehörigen/Ehefrau stattfinden.Du musst dir Hilfe suchen.Alleine ist es nicht zu schaffen und zieht dir den Boden weg.Vor der Therapie habe ich wochenlang rumgeheult und konnte nicht verstehen,warum sie nicht isst.In der Therapie wird dann mit den Wochen/Monaten vieles klarer.Aber die Krankheit bleibt bizzar.
Ich wünsche dir viel,viel Kaft und Durchhaltevermögen.
Alles Liebe

Übrigens
Eine ambulante Therapie hat die Auflagen,dass dein Mann zunimmt,das Gewicht nicht über längere Zeit auf tiefem Niveau stagniert.Sonst wird eine Einweisung stationär unumgänglich.Glg

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6. Februar 2015 um 22:25

Hallo Karin
vielen Dank für deine Antwort und vor allem für dein Vertrauen.
Das freut mich, dass du deine Tochter umstimmen konntest und sie mit euch mitgegangen ist. Macht sie denn Fortschritte?

Mein Mann sollte gestern eigentlich in eine Klinik zur stationären Behandlung eingewiesen werden, aber leider ist er nicht hin. Habe mich nicht aufgeregt und bin auch nicht weiter drauf eingegangen und naja jetzt wird er wohl zwangseingewiesen, da ihm das seine Psychologin androhte.
Ich spreche ihn nicht mehr täglich auf das Essen bzw Essverhalten an und seitdem ist das Verhältnis auch etwas besser geworden.

Ich habe nächste Woche hier bei uns ein Beratungsgespräch bei einer Einrichtung für Essgestörte, davon weiss er und ich werde erstmal alleine hingehen, vielleicht geht er irgendwann mit.

Es heißt nun abwarten.

aber vielen Dank für deine Rückmeldung . Wünsche auch dir und deiner Tochter alles Gute und viel Glück, dass alles gut läuft. Lass doch mal wieder von dir hören


Liebe Grüße

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7. Februar 2015 um 13:19
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Übrigens
Eine ambulante Therapie hat die Auflagen,dass dein Mann zunimmt,das Gewicht nicht über längere Zeit auf tiefem Niveau stagniert.Sonst wird eine Einweisung stationär unumgänglich.Glg

Liebe saphyraxx
Du machst das super,dass du nun professionelle Hilfe in Anspruch nimmst.Dein Mann ist im anorektischen Teufelskreis und wird ohne Hilfe nicht gesund werden.Eine Zwangseinweisung fände ich schrecklich und wohl nicht sehr wirkungsvoll,da er die Kilos daheim wieder runterhungern wird.Einen guten Weg wäre,dass du die Hilfesuchende bist und von ihm Beratung brauchst.Du müsstest dies als eine neue Perspektive anerkennen und nicht als Mittel zum Zweck,sonst macht er nicht mit.Sonst musst du die Verantwortung wirklich dem Staat übergeben und es kommt zur Zwangseinweisung.Da die Psychologin dies ja schon angetönt hat,könntest du ihn vor die Wahl stellen,entweder bist du bereit an eine ambulante Sitzung zu kommen oder ich sehe mich gezwungen,letztlich in deinem Interesse,die Verantwortung an die zuständige Stelle abzugeben.Weil Hoffnungslosigkeit und Selbstmord in Raten ist das was bei deinem Mann momentan geschieht.Bringe beim Gespräch Ich-Botschaften rüber,ich bin wütend,ich verlange,ich bin traurig usw.und bleibe konsequent.Ich hoffe sehr,dass du auch mit einer lieben Freundin darüber sprechen kannst.
Alles alles Liebe karin

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7. Februar 2015 um 23:21

Hallo Karin
Mir ist leider auch bewusst, dass ers ohne Hilfe nicht schaffen wird und mir ist auch bewusst, dass es ein sehr langer Weg wird.
Ich warte jetzt diese Woche das Gespräch bei dieser Einrichtung ab und suche dann wieder das Gespräch... wobei ich sagen muss,dass die letzten 2 Tage gut waren. Ich bekam seit langem mal wieder einfach so eine Überraschung und er wollte Bilder von uns machen und wir waren heute sogar mit Freunden essen. Wir mussten leider früh gegen, weil er schreckliche Bauchschmerzen bekam, aber nun ja wenigstens hat er etwas gegessen und der Wille war da. Leider ist mir klar, dass das wohl nicht lange anhält.

Ps vielen Dank für die aufmunternden Worte + Tipps...



liebe Grüße Saphiraxx

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9. Februar 2015 um 20:02
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Hallo Karin
Mir ist leider auch bewusst, dass ers ohne Hilfe nicht schaffen wird und mir ist auch bewusst, dass es ein sehr langer Weg wird.
Ich warte jetzt diese Woche das Gespräch bei dieser Einrichtung ab und suche dann wieder das Gespräch... wobei ich sagen muss,dass die letzten 2 Tage gut waren. Ich bekam seit langem mal wieder einfach so eine Überraschung und er wollte Bilder von uns machen und wir waren heute sogar mit Freunden essen. Wir mussten leider früh gegen, weil er schreckliche Bauchschmerzen bekam, aber nun ja wenigstens hat er etwas gegessen und der Wille war da. Leider ist mir klar, dass das wohl nicht lange anhält.

Ps vielen Dank für die aufmunternden Worte + Tipps...



liebe Grüße Saphiraxx

Liebe saphiraxx
Auch bei meiner Tochter ist zeitweise der Wille da,manchmal ist sie aber auch kurz davor aufzugeben.Als sie wieder gegessen hat,klagte sie ca.1-2 Wochen über Bauchschmerzen,Krämpfe und Verstopfung.Sie konnte 5 Tage nicht stuhlen und hat dauernd gejammert.Hirsekissen und sonstige alternativen Heilmittel haben nicht geholfen.Sie musste sich sehr zum Essen zwingen.Mit Bauchweh hat ja niemand Hunger oder denkt ans Essen.Sie hat aber durchgehalten und hat ihren Speiseplan nun erweitert.Aber mit der Gewichtszunahme kamen alle negativen Gefühle wieder hoch.Es braucht wirklich von beiden Seiten viel Kraft.Ich habe sie bestärkt darin,dass es trotzdem richtig sei weiter zu essen.Aber es geht auf und ab.Manchmal ist die gesunde Seite stärker,manchmal die Kranke.Als das Gewicht einmal zu stark angestiegenist,1kg pro Woche,ist sie völlig zusammengebrochen und konnte dank einer Notfallsitzung bei der Psychiaterin beruhigt werden
Ich wünsche mir wirklich für dich,dass dein Mann zu kämpfen beginnt und die gesunde Seite mit der Zeit immer stärker wird.Aber er muss in Therapie.
Hoffe,dass du ihm gesagt hast,wie schön der Tag war und das er durchhalten und kämpfen soll.Meiner Tochter habe ich gesagt,wenn sie das schaffe,dann erreiche sie alles im Leben.
Bleib starkliebe Grüsse karin

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11. Februar 2015 um 21:27

Liebe Karin
Entschuldige, dass ich erst jetzt antworte. Lag aber mit einer fiesen Magen-Darm-Grippe im Bett. Also ich muss ja sagen, meinem Mann geht es wie deiner Tochter... Wenn er isst diese Bauchschmerzen und Krämpfe und mit dem Stuhlgang klappt es dann auch tagelang nicht. Klar, da helfen keine Hausmittelchen dagegen, das mit den Schmerzen hört leider erst wieder auf, wenn der "Essgestörte" wieder richtig isst.
Das freut mich, dass deine Tochter durchgehalten hat und auch ihren Essplan erweitert hat. Mein Mann hatte nun seit Freitag regelmäßig gegessen, ausser gestern nichts. Aber das war wohl meine Schuld, ich hab ihn wieder unbewusst unter Druck gesetzt zu essen. Schrecklich, dass ich mich unter Kontrolle hatte, aber heute hat er wieder was gefuttert.
Tut mir leid mit dem Zusammenbruch deiner Tochter, aber klar jedes gewonnene Kilo, was uns beide glücklich macht, zerstört unsere Liebsten.
Ich habe heute mich mal daran gesetzt und habe ein Ganzkörperfoto seiner Figur mit Hintergrund verändert etc,damit er nicht mehr erkennen konnte, dass es sein Körper war und ich fragte ihn, wie er die Figur diesen Mannes finde und er meinte er sei zu dünn...
Ich habe ihm dann vor Augen geführt, dass es sein Körper ist, vllt bewirkt es was.
Klar, habe ich ihm gesagt wie toll der Tag war. ich war einfach froh, dass es seit langem wieder mal wie früher war.
Wie alt ist denn eigentlich deine Tochter, wenn ich fragen darf?

Liebe Grüße Saphiraxx

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13. Februar 2015 um 20:40
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Liebe Karin
Entschuldige, dass ich erst jetzt antworte. Lag aber mit einer fiesen Magen-Darm-Grippe im Bett. Also ich muss ja sagen, meinem Mann geht es wie deiner Tochter... Wenn er isst diese Bauchschmerzen und Krämpfe und mit dem Stuhlgang klappt es dann auch tagelang nicht. Klar, da helfen keine Hausmittelchen dagegen, das mit den Schmerzen hört leider erst wieder auf, wenn der "Essgestörte" wieder richtig isst.
Das freut mich, dass deine Tochter durchgehalten hat und auch ihren Essplan erweitert hat. Mein Mann hatte nun seit Freitag regelmäßig gegessen, ausser gestern nichts. Aber das war wohl meine Schuld, ich hab ihn wieder unbewusst unter Druck gesetzt zu essen. Schrecklich, dass ich mich unter Kontrolle hatte, aber heute hat er wieder was gefuttert.
Tut mir leid mit dem Zusammenbruch deiner Tochter, aber klar jedes gewonnene Kilo, was uns beide glücklich macht, zerstört unsere Liebsten.
Ich habe heute mich mal daran gesetzt und habe ein Ganzkörperfoto seiner Figur mit Hintergrund verändert etc,damit er nicht mehr erkennen konnte, dass es sein Körper war und ich fragte ihn, wie er die Figur diesen Mannes finde und er meinte er sei zu dünn...
Ich habe ihm dann vor Augen geführt, dass es sein Körper ist, vllt bewirkt es was.
Klar, habe ich ihm gesagt wie toll der Tag war. ich war einfach froh, dass es seit langem wieder mal wie früher war.
Wie alt ist denn eigentlich deine Tochter, wenn ich fragen darf?

Liebe Grüße Saphiraxx

Hallo
Ich hoffe,dass du dich von dem Virus erholt hast.Mich hat die Grippe erwischt,aber es geht,ausser dem Husten,schon etwas besser.
Meine Tochter ist 22 Jahre alt. Momentan hat sie das Problem,dass 2 Freundinnen auf Diät sind und sie dann auch nur sehr wenig isst.Oft wenn ich denke,das es nun besser geht,kommt wieder ein neues Problem.Ich stosse da wirklich an meine Grenzen,kann mich aber zum Glück mit einer guten Freundin besprechen,welche früher unter Bulimie litt.
Die Psychiaterin hat nun in der Therapie den Vorschlag gemacht,eine Hypnotherapie durchzuführen in 5 Sitzungen um Ängste abzubauen und das Selbstvertrauen zu stärken.Sie hat mittlerweilen schon Vertrauen zu der Ärztin gefasst,aber ist trotzdem unsicher,ob sie den Versuch wagen soll.
Übrigens finde ich es eine sehr gute Idee mit dem Video.Meine Tochter hat sich auf einem Video nicht wiedererkanntIm Spiegel sieht sie ihr Gesicht normal,den Oberkörper so knochig wie er ist,aber den Bauch und die Beine fett!!Momentan ist sie 42kg schwer bei 1.64.Ihr tiefstes Gewicht war ca.38kg.
Dem täglichen Kampf zuzusehen ist einfach sehr hart.Was mich erdet ist mein Job und meine beiden anderen,gesunden Kinder.
Ich grüsse dich ganz lieb und wünsche dir Mut,Kraft und Ausdauer.
Alles Liebe Karin

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13. Februar 2015 um 20:58

Huhu Karin
Liebe Karin,
mir gehts wieder besser danke, hoffe dir auch?!
Ist momentan echt alles im Umlauf...
22 Jahre ist noch so jung, aber mein Mann ist genauso alt ....
Ist natürlich richtig doof, dass 2 ihrere Freundinnen auch auf Diät sind. Das Umfeld macht viel aus
Klar, dass mit den an die Grenzen stoßen, kenne ich.
Aber es ist schön, dass du eine Freundin hast mit der du reden kannst und die so ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
Ich denke deine Tochter wird sich schon zu dieser Therapie entscheiden, wenn sie schonmal Vertrauen zu der Ärztin hat, sie braucht wohl nur noch Zeit.
42 kg ist echt noch super wenig, aber immerhin wiegt sie schonmal 4 kg mehr.
Freut mich, dass dir dein Job und deine anderen Kinder Kraft geben...
Geht mir genauso, bin froh, dass ich mein Job und meine 2 Hasen habe...
Aber ich durfte heute sogar kochen und er hat mehr als ich gegessen
aber ich geniesse nun den Tag heute, wer weiss schon, was morgen wieder ist....


und wir gehen morgen wieder zusammen weg...

in diesem Sinne liebe Karin wünsche ich dir ein schönes Wochenende und weiterhin viel Kraft und Ausdauer...

liebe Grüße Saphiraxx

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