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Mein Kopf macht mich noch irre

4. Oktober 2014 um 10:15

Hallo, jetzt schreib ich doch mal nachdem ich immer stille mitlesen war.
Zu mir ich bin 28. hatte vor 10 Jahren schon sm war in Therapie.
War eigentlich seit der Geburt meines Kindes symptomfrei.. Hatte alles gegessen ohne Verbote
Doch aufgrund jede menge Umstände..( ärger mit Schwiegermutter, Mann der Dinge nicht tat wie es richtig gewesen wäre und Zurückstellung meines Sohnes und damit drohender Verlust meiner Arbeit)
Fing ich wieder an zu Hunger.. Ich nahm von einem normal Gewicht (1,78cm, 66 kg) innerhalb von 2 Monaten auf 51 kg ab..
Im Vergleich soviel hatte ich damals bei der Einweisung in die Klinik..
Da kam dann der klick Moment und ich ging wieder an zu essen..
Achso ich bin ein sehr restrektiver Typ.. Hatte also ne mehr als 100 kcal am Schluss..
Ich fing als wieder an zu essen so um die 1000-1500 kcal . Mein Gewicht stieg ganz leicht und blieb dort stehen und jetzt schießt es auf einmal hoch..
Meine Reaktion ist einsparen.. Und es steigt.. Ich fühl mich als würde ich mit meinen Körper kämpfen, weil ich ihm nicht versteh..
Ich fühl mich ja eigentlich wohl mit der Figur die ich hab.. Und will nicht groß mehr wiegen.
Dann kommt wieder die Vernunft und sagt ich muss ja mehr und freier essen und auch wieder aufs alte Gewicht kommen.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Einerseits will ich zurück in die anorexie und diese 4 Kilo mehr so schnell wie möglich weg haben,
Andererseits waren die 10 Kilo mehr auch vollkommen ok.
Ich musste mir das jetzt einfach von der Seele reden...
Vielleicht hat ja irgendwer der Gleichgesinnte ist nen Rat für mich..
Lg

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6. Oktober 2014 um 16:12

Hallo Tinak,
ich komme gerade aus dem Urlaub, will dir aber zumindest ein paar Zeilen schreiben.

Durch die Abnahme von 15 KG innerhalb von 2 Monaten bist du wieder in die Anorexie gerutscht. Für den Rückfall gilt im Grunde genommen dasselbe wie für die damalige Ersterkrankung. Du musst wieder ausreichend essen und eine Gewichtszunahme bis ins untere Normalgewicht zulassen. Es stellt sich allerdings die Frage, warum du bereits von 1000-1500 Kcal zunimmst. Eine leichte Gewichtszunahme wäre bei dieser Kalorienmenge im Hungerstoffwechsel möglich, aber kein plötzlicher deutlicher Anstieg. Hier wäre eine Blutuntersuchung ratsam, aber auch eine Prüfung, ob es möglicherweise zu Ödemen gekommen ist. Unabhängig davon ist eine langsame Erhöhung der täglichen Kalorienmenge notwendig.

Eine andere Frage ist, ob dir die Akzeptanz der unerlässlichen Gewichtszunahme allein gelingen wird. Dazu wirst du dich sicherlich deinen Problemen stellen und notfalls erneut psychologische Hilfe in Anspruch nehmen müssen.

LG Nus

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6. Oktober 2014 um 17:47
In Antwort auf nus1951

Hallo Tinak,
ich komme gerade aus dem Urlaub, will dir aber zumindest ein paar Zeilen schreiben.

Durch die Abnahme von 15 KG innerhalb von 2 Monaten bist du wieder in die Anorexie gerutscht. Für den Rückfall gilt im Grunde genommen dasselbe wie für die damalige Ersterkrankung. Du musst wieder ausreichend essen und eine Gewichtszunahme bis ins untere Normalgewicht zulassen. Es stellt sich allerdings die Frage, warum du bereits von 1000-1500 Kcal zunimmst. Eine leichte Gewichtszunahme wäre bei dieser Kalorienmenge im Hungerstoffwechsel möglich, aber kein plötzlicher deutlicher Anstieg. Hier wäre eine Blutuntersuchung ratsam, aber auch eine Prüfung, ob es möglicherweise zu Ödemen gekommen ist. Unabhängig davon ist eine langsame Erhöhung der täglichen Kalorienmenge notwendig.

Eine andere Frage ist, ob dir die Akzeptanz der unerlässlichen Gewichtszunahme allein gelingen wird. Dazu wirst du dich sicherlich deinen Problemen stellen und notfalls erneut psychologische Hilfe in Anspruch nehmen müssen.

LG Nus

Aber
Entstehen diese Einlagerungen auch wenn man es 1 Monat geschafft hat zu essen? Und dass regelmäßig?
Mein Arzt nimmt mich nicht ernst.. Bzw 2...
Der eine meinte, er hätte Models in seiner Praxis die könnten mit dem Gewicht gut Leben ubd für bei dem anderen war es damit erledigt, dass mein Blutbild perfekt war...
Sollte ich also wieder bei 1500 weitermachen und auf die Angst hinweg sehen..
Und welcher bmi ist in meinen fall die unterste Grenze?

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6. Oktober 2014 um 18:54
In Antwort auf melete_12511546

Aber
Entstehen diese Einlagerungen auch wenn man es 1 Monat geschafft hat zu essen? Und dass regelmäßig?
Mein Arzt nimmt mich nicht ernst.. Bzw 2...
Der eine meinte, er hätte Models in seiner Praxis die könnten mit dem Gewicht gut Leben ubd für bei dem anderen war es damit erledigt, dass mein Blutbild perfekt war...
Sollte ich also wieder bei 1500 weitermachen und auf die Angst hinweg sehen..
Und welcher bmi ist in meinen fall die unterste Grenze?

Hausärzte
sind für die Behandlung der Anorexie nicht ausreichend ausgebildet und auch nicht zuständig. In der Regel verfügen sie auch über keinerlei Erfahrungen mit diesem Krankheitsbild. Man sollte daher von ihnen nicht allzu viel erwarten. Allerdings schon, dass sie törichte Sprüche vermeiden.

Bei den angeblich perfekten Blutbildern taucht immer die Frage auf, was überhaupt bestimmt wurde. Auch die Elektrolyte? Ödeme können bei Eiweißmangel entstehen, aber auch wenn du an einigen Tagen etwas mehr gegessen hast und dein Stoffwechsel bereits begonnen hat, sich umzustellen.Eine Schilddrüsenunterfunktion kann nur festgestellt werden, wenn auch die Schilddrüsenhormone bestimmt wurden. An ein Blutbild sind bei Anorexie schon bestimmte Anforderungen gestellt.

Um gesund zu werden, musst du die Angst vor einer Gewichtszunahme überwinden und wieder beginnen, ausreichend zu essen.Dazu ist eine langsame Erhöhung der täglichen Kalorienzufuhr auf zunächst 1800 Kcal notwendig. Bei dieser Kalorienmenge müsste es zu einer Stagnation der Gewichtszunahme kommen. Dein weiterer Kalorienbedarf hängt dann vom Gewichtsverlauf ab. Mit der Zunahme solltest du einen BMI von mindestens 20 anstreben. Für dich und dein Alter ist ein Gewicht von 66 KG völlig in Ordnung.

LG Nus

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