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Mein Freund war Heroinsüchtig

23. Juni 2015 um 14:00 Letzte Antwort: 25. Juni 2015 um 8:32

Hallo ihr Lieben
Mein Freund war knappe 4 Jahre Heroinsüchtig und ist seit über 6 Monaten clean. Er hat den Entzug komplett alleine gemacht und war bis jetzt noch nicht in Psychotherapie oder so. Er hat den Kontakt zu seinen damaligen Freunden komplett abgebrochen und es weiß niemand außer sein bester Freund und ich von dieser Zeit. Er hat mir das alles erst gestern erzählt aber ich habe schon immer gemerkt das es etwas gibt das ihn beschäftigt. Er ist teilweise total abweisend und wirkt als wäre er gerade ganz wo anders. Seine Geschichte beschäftigt ihn sehr und es ist für ihn schmerzhaft mit dem ganzen zu leben. Er sagt oft das er es gar nicht glauben kann das er auf einmal mit mir so viel Glück hat. Ich weiß nicht wie ich ihm mit der ganzen Sache helfen kann. Hat jemand von euch vielleicht etwas ähnliches erlebt? Wie geht es weiter? Ich habe Angst ihn zu verlieren. Ich möchte ihm helfen und ihm zeigen dass das Leben ohne Drogen viel schöner sein kann. Bitte helft mir
Gruß
Margrits

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25. Juni 2015 um 8:27

Meiner schwester ging es auch so
meine Schwester war lange Zeit Heroin abhängig. Sie hat dem Tod schon 2 Mal direkt ins Auge geschaut. Mehrere Therapien hat sie angefangen, doch immer wieder abgebrochen. Erst als sie kurz davor war ins Gefängnis zu kommen, hat sie die Kurve gekriegt und hat die Therapie durchgezogen. Körperlich clean bist du ja schon nach 14 Tagen. Aber um wirklich clean zu bleiben und ein "neues Leben anzufangen" braucht dein Freund eine Therapie. Das beste was du machen kannst ist, dass du ihm zeigst das du diesen Weg mit ihm zusammen gehst, dass du immer für ihn da bist. Sie Therapie ist so wichtig. Das erlebte muss aufgearbeitet werden, da es nicht nur schneller zu Rückfällen kommen kann ( es kann sein Leben lang zu Rückfällen kommen. Aber durch die Therapie weiß man damit umzugehen und kann schnell handeln und sich Hilfe holen) sondern auch zu stärken Depressionen. Versuche mit ihm zu reden das er eine Therapie macht. d Dränge ihn aber nicht, es muss aus freien Stücken passieren. sonst bringt es nichts...Meine Schwester ist jetzt seit 3 Jahren glücklich clean. Hat ihre Ausbildung nach gemacht und hat einen festen Job. Sie ist nie rücklällig geworden bis jetzt. Wir stehen und standen immer hinter ihr. Ich wünsche dir und deinem Freund viel Kraft und Durchhaltevermögen. Ihr schafft das.

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25. Juni 2015 um 8:32
In Antwort auf yeva_11966867

Meiner schwester ging es auch so
meine Schwester war lange Zeit Heroin abhängig. Sie hat dem Tod schon 2 Mal direkt ins Auge geschaut. Mehrere Therapien hat sie angefangen, doch immer wieder abgebrochen. Erst als sie kurz davor war ins Gefängnis zu kommen, hat sie die Kurve gekriegt und hat die Therapie durchgezogen. Körperlich clean bist du ja schon nach 14 Tagen. Aber um wirklich clean zu bleiben und ein "neues Leben anzufangen" braucht dein Freund eine Therapie. Das beste was du machen kannst ist, dass du ihm zeigst das du diesen Weg mit ihm zusammen gehst, dass du immer für ihn da bist. Sie Therapie ist so wichtig. Das erlebte muss aufgearbeitet werden, da es nicht nur schneller zu Rückfällen kommen kann ( es kann sein Leben lang zu Rückfällen kommen. Aber durch die Therapie weiß man damit umzugehen und kann schnell handeln und sich Hilfe holen) sondern auch zu stärken Depressionen. Versuche mit ihm zu reden das er eine Therapie macht. d Dränge ihn aber nicht, es muss aus freien Stücken passieren. sonst bringt es nichts...Meine Schwester ist jetzt seit 3 Jahren glücklich clean. Hat ihre Ausbildung nach gemacht und hat einen festen Job. Sie ist nie rücklällig geworden bis jetzt. Wir stehen und standen immer hinter ihr. Ich wünsche dir und deinem Freund viel Kraft und Durchhaltevermögen. Ihr schafft das.

Entschuldige die rechtschreibfehler

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