Home / Forum / Fit & Gesund / Mein Freund und der Alkohol

Mein Freund und der Alkohol

30. Januar 2012 um 16:24

Hallo zusammen.

Also ich bin vor etwa einem Jahr mit meinem Freund zuammen gezogen. etwa 400km weit weg von daheim. obwohl ich geahnt habe, das da was in die Richtung nicht stimmt, sind wir zusammen gezogen.
fakt ist um es kurz zu fassen. Er weiß es denke ich, er weiß auch das ich es weiß und wenn ich ihn auf ein problem anspreche rastet er förmlich aus. Wenn ich ihn mehrere Tage alleine lasse, trinkt er viel. Er versteckt aber die Flaschen Wein bzw. bringt dann alle weg, damit es nicht auffällt. In meiner Gegenwart trinkt er jedes WE eine Flasche Wein, Freitags oder Samstags. Quasi wie ein Ritual. dann während der Woche abends mal zwei Bier, also das kommt so einmal mitten in der Woche, ab und zu auch zweimal vor. Aber heimlich trinkt er auch auf der Arbeit. ich habe es raus bekommen und auch angesprochen. Er macht dann Theater und will darüber nicht reden. Weil er weiß das ich es weiß. ich habe raus bekommen, das er fast täglich sich zwei Dosen entweder Wodka lemon oder Rum Cola oder bacardi Cola usw holt. es sind immer zwei Dosen, also insgesamt 66ml Alkohol. fast drei Flaschen Bier umgerechnet. Es kommt wenn er Geld hat jeden Tag vor. So als bräuchte er immer diese zwei Dosen. Er trinkt sie während der Arbeitszeit und am WE kauft er sich die auch, wenn ich nicht da bin. ich hab
das durch zählen seinen geldes und ab und an gefundene Quittungen bemerkt. Ich habe daheim immer Weißwein zum kochen, an den geht er nicht. auch wenn er mehrere tage nichts hatte. Aber härtere Sachen wie Cocnac oder rum zum backen oder kochen verstecke ich. er sagt er wäre Weingenießer. Aber ich weiß, wenn nichts anderes da ist, trinkt der alles. Für die Flasche Wein am WE, brauch er etwa zw. 3 und 5 Stunden zu trinken. Als wir noch nicht zusammen gelebt habe, hat er wesentlich mehr gesoffen. ich weiß nicht ob er sich wegen mir kontrollieren kann oder nicht alleine sein kann und dann mehr brauch. Es ist nie mehr geworden in der Zeit. Mein vater ist Alkoholiker und ich bin da sowieso sehr empfindlich, aber jeden Tag zwei Dosen gepanschter Schnaps?? Das zeug ist sau teuer und der hat kaum geld. kommt mir eher vor als wolle er sich selber vor machen das das edler sei, asl den billigen Fusel pur zu trinken. Aber was denkt ihr? ich will mich nicht trennen, aber ansprechen bringt auch ncihts. ich will nur gerne wissen wie ich damit umgehen soll.

Mehr lesen

30. Januar 2012 um 20:39

Hmhm komisch
Hi,

erstmal vorab: Versuch es mal mit der "Returntaste" bzw. den ein oder andren Absatz im Text, dann liest es sich einfacher.

1 Flasche Wein am WE????? Laut Bundesgesundheitsamt ist dass schon absoluter Alkoholiker aber ich und meine Kumpels trinken z.B. oft mal über die Nacht in der Disco locker mehrere Flaschen Wodka und sind alles andere als "krankhaft" Alkoholsüchtig. **denk ich mal Lol

Wie alt ist der denn? Ich meine... die Jugend von heute (inkl. mir) hat da schon andere Maßstäbe.

Ich kann die Menge nicht einschätzen.. ich fande es erst lächerlich was du geschrieben hast aber wenn ich so drüber nachdenke solltest du es nicht aus den Augen verlieren also die Mengen die er trinkt... Hat er keine Kumpels? Was sagen die dazu?

Man merkt es vielleicht nicht, lol aber ich bin auch männlich wenn ich zu Hause so viel trinken würde hätte ich die Dose Bier schon an einer Stelle die ich hier nichtnäher beschreiben möchte

Sorry ich denke du solltest des erstmal mit Freunden/Familie und bekannten besprechen und dann mal profesionellen Rat beziehen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. Januar 2012 um 12:59
In Antwort auf renata_12086819

Hmhm komisch
Hi,

erstmal vorab: Versuch es mal mit der "Returntaste" bzw. den ein oder andren Absatz im Text, dann liest es sich einfacher.

1 Flasche Wein am WE????? Laut Bundesgesundheitsamt ist dass schon absoluter Alkoholiker aber ich und meine Kumpels trinken z.B. oft mal über die Nacht in der Disco locker mehrere Flaschen Wodka und sind alles andere als "krankhaft" Alkoholsüchtig. **denk ich mal Lol

Wie alt ist der denn? Ich meine... die Jugend von heute (inkl. mir) hat da schon andere Maßstäbe.

Ich kann die Menge nicht einschätzen.. ich fande es erst lächerlich was du geschrieben hast aber wenn ich so drüber nachdenke solltest du es nicht aus den Augen verlieren also die Mengen die er trinkt... Hat er keine Kumpels? Was sagen die dazu?

Man merkt es vielleicht nicht, lol aber ich bin auch männlich wenn ich zu Hause so viel trinken würde hätte ich die Dose Bier schon an einer Stelle die ich hier nichtnäher beschreiben möchte

Sorry ich denke du solltest des erstmal mit Freunden/Familie und bekannten besprechen und dann mal profesionellen Rat beziehen.

Also....
ja was Minister und Ärzte alles als Alkoholiker bezeichnet, ist wieder eine andere Sache. Weil das kommt immer auf einen selber an und wie man damit umgeht und nicht auf Thesen oder der gleichen.

Er ist 34 und das geht eigentlich schon so, seit ich ihn kenne. Wir kennen uns seit 8 Jahren und hatten 4 davon keinen Kontakt. früher da hat der wirklich gesoffen wie ein Loch und zwar alles, bis zur Blutvergiftung. Das macht er natürlich nicht mehr. Also er sollte in seinem Alter denke ich schon gut wissen was er tut.

Ich selber finde den Wein am WE und das Bier zwischendurch alles andere als bedenklich, aber halt das er heimlich trinkt, das auf der Arbeit trinkt vorallem, das er gepanschten Schnaps trinkt und immer wieder sehr gerne betont, wie ekelhaft er doch Schnaps findet und er das nie trinken würde, das er selbst wenn er meine 100ml kleine Flasche Billigcocnac austrinkt es abstreitet und das er generell das Thema extrem abstreitet. Selbst wenn ich es beweißen kann. Es kommen so Kommentare wie, " weißt du eigentlich wie lange die Dosen schon da stehen, das ist ewig her" klasse es geht doch nicht darum von wann und wie lange, sondern das er sie auf der Arbeit stehen hat und getrunken hat...punkt...

Er hat keine Kumpels mit denen er weg geht. Ich hab schon mit allen meinen freunden drüber gesprochen und alle sehen es als bedenklich an. Er geht kaum weg auch mit mir eher selten. Und da ich nicht mobil bin und am Arsch der Welt wohne, ist die nächste beratungsstelle 30km von mir weg, ich komme nicht hin, weils A zu spät ist und B sind das die annonymen Alkoholiker.

Beobachten tue ich das schon lange genug. Ich bin ja schon froh, das es nicht mehr geworden ist.

Er würde mit Sicherheit auch daheim mehr trinken, wenn ich es tolerieren würde. Tue ich aus meinen gründen ncith und wegen ihm auch nicht. Also wenns mehr als eine Flasche Wein und 4 Bier die Woche werden, werd ich echt sauer. So über feiertage oä ist das ja ok. Aber nicht im normalen Tagesablauf.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. Februar 2012 um 0:18

Alkoholsucht und/oder Projektion
Liebe mittendrin27,
ob dein Freund abhängig ist oder nicht, hängt aus meiner Sicht nicht so sehr von der konsumierten Menge ab. Obwohl ein Indiz ist es allemal. Ein viel spannendere Bereich ist die Heimlichtuerei die sich einerseits in Kontrolle deinerseits und in Versteckritualen seinerseits manifestieren. Die Tatsache, dass du Vorerfahrungen hast wird es nicht leichter machen, da deine Wahrnehmung sicherlich sensibilisert ist auf Merkmale die den Alkholmissbrauch ans Licht bringen. Es ist dies eine sehr schwierige Zeit für dich und für ihn. Du kannst ihn dabei nur helfen in dem du deine Welt in Ordnung bringst. Das mag provozierend klingen, ist aber nicht so gemeint. Soll aber heißen, dass dort wo es möglich ist Projektion (du überträgst ein erlebtes Verhalten auf deinen Freund) abzulegen. Dein Vater ist Alkoholiker. Gut. Mag sein. Dies hat grundsätzlich nichts mit deinem Freund zu tun. Auch wenn der eine oder andere Verhaltszug sehr ähnlich oder gleich ist. Versuche zu unterscheiden was aus der Vergangenheit kommt, und was aus der Gegenwart. Nur um besser sehen zu können. Alkohol zu verstecken hat keinen Sinn. Alkoholiker finden Alkohol immer und überall. Hör auf damit, dass ist vollkommen sinnlos. Wenn du das annehmen kannst und deinen Freund nach Möglichkeit unter dem Blickwinckel der Liebe betrachten kannst, sollte es möglich sein über deine Wahrnehmungen zu sprechen. Er wird mehr Vertrauen zu dir entwicklen wenn du ihm siganlisert, dass du für Ihn da bist aber er für sein Leben verantwortlich ist (dann braucht er auch nichts mehr zu verstecken).

Ich hoffe es hilft dir ein bisschen. Ich mußte zu diesem Thema sehr sehr viel lernen. Hilfreich kann hierbei auch der Selbsthilfeverein "Anonyme Alkoholiker für Angehörige" sein.
hypnotische Grüße aus Wien.
Thomas Niklas Panholzer
Hauffgasse 20/5
1110 Wien
E:t.panholzer@hypnotische-Fantasiereisen.com
I:http://www.hypnotische-phantasiereisen.com

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Februar 2012 um 19:18

Kenn ich...
Lass den guten Mann doch trinken.
Solange er dich gut behandelt und nicht agressiv wird.
Ich trinke auch viel Wodka in der Woche und mich würde das auch wütend machen wenn da jemand ein Problem draus macht.

Wir sind eben depressiv. Wir brauchen den Alkohol damit wir wie ein normaler Mensch funktionieren können.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club