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Mein Freund nimmt Speed

1. November 2010 um 7:15 Letzte Antwort: 6. Oktober 2016 um 11:59

Hallo,

ich bin mit meinem Freund seit knapp 9 Monaten zusammen (er ist 28, ich 35). Gleich am Anfang sagte er mir, dass er wenn er weggeht Speed nimmt um die Nacht durchzutanzen. Die ersten beiden Male als wir zusammen weg sind, hat er es auch genommen obwohl ich von Anfang an sagte, entweder lässt er es oder es ist Schluss, weil ich sowas völlig unakzeptabel finde. Er hat es dann auch gelassen, sagt er. Mittlerweile hab ich da so meine Zweifel. Die ersten Male ohne Droge, war er dann nämlich nach ein paar Stunden tanzen auch müde und er hat dann Koffeeintabletten und noch irgendwas anderes genommen ohne wirklich großen Erfolg. Er war ganz normal kaputt wie jeder andere auch. Nun ist es aber so, dass es ihm seit ca. 3-4 Monaten nix mehr ausmacht. Es ist mittlerweile auch so, dass er mit zu Hause ablädt früh um 6 oder so und dann wieder tanzen fährt. Letzes WE hab ich dann auch so um 5 gesagt, dass ich müde bin, da meite er allen ernstes ich soll mich doch ins Auto legen und dort schlafen. na toll. Und er hat auch den ganzen Sonntag nicht geschlafen, erst abends, und es war kein Anzeichen von Müdigkeit zu entdecken. Finde ich langsam seltsam. Der eigentliche Grund, warum ich so misstrauisch bin ist aber, wie hatten vor ca. 5 Wochen eine ziemlich heftigen Streit und ich habe gesagt, es wäre gut, wenn wir uns mal zwei Tage nicht sehen (also nur abends, da wir die gleiche Arbeitsstelle haben). Er war dann Samstag abend wieder da und ich war kurz in der Küche für ihn Kaffee machen, als ich wieder reinkam, sah ich grad noch, wie er ganz hastig und erschrocken etwas in die Tasche steckte. Nach ewigem hin und her gab er zu, wieder etwas genommen zu haben, weil er so demprimiert war, wegen dem Streit. Na toll. Seitdem bin ich halt ziemlich misstrauisch, zumal man es ihm, außer dass er nicht müde ist, nicht anmerkt, wenn er was nimmt und ich somit auch keine Beweise für meinen Verdacht habe. Er hat es auch nicht nur genommen wenn er tanzen wollte sondern auch zum abnehmen. Er hatte in den letzten zwei jahren 20 kg abgenommen, da haben wir ihn auf Arbeit noch bewundert dafür. Irgendwann erzählte er mir aber mal, dass er z.B. am WE immer damit nachgeholfen hat, weil er dann keinen Appetit hat.
Ich weiß auch nicht so recht, was ich nun glauben soll.
Vielleicht hat ja jemand von Euch ein paar Tipps wie ich damit umgehen soll. Oder seh ich das einfach zu eng? Ich denke nicht, ich bin nunmal absolut gegen dieses Sch..zeug.

LG drachenzauber

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4. November 2010 um 1:47

Speed ist gefährlich
Ich habe lange genug mit Drogen zu tun gehabt um dir sagen zu können, dass das kein gutes Ende nehmen wird.

Speed ist aus Sicht des Konsumenten keine besonders starke Droge wenn man's regelmäßig nimmt. Etwa so wie Kaffee trinken oder rauchen. In Wirklichkeit wirkt Speed viel länger als man es denkt. Der Schlaf ist ein ganz anderer und auch wenn man meint, nach ein paar Stunden wieder nüchtern zu sein ist das Zeug noch lange nicht abgebaut.
Speed macht nicht körperlich abhängig, bereitet also keine starken körperlichen Entzugserscheinungen. Dafür kann sich mit der Zeit eine sehr hartnäckige psychische Abhängigkeit ausbilden. Etwa so beschissen wie beim Rauchen.

Speed gibt einem kurzfristig Kraft und Energie... aber damit zehrt man von seinem Langzeitdepot, das irgendwann immer leerer wird und man sich mit der Zeit selbst die Lebenskraft nimmt.

"Nach ewigem hin und her gab er zu, wieder etwas genommen zu haben, weil er so demprimiert war, wegen dem Streit."
Es ist nicht unmöglich, verantwortungsvoll Dorgen zu konsumieren. In seinem Fall ist das definitiv anders. Niemals darf man ein Rauschmittel dazu verwenden, seine Stimmung aufzuheitern wenn es einem nicht gut geht. Die schlechte Stimmung als Kehrseite einer Droge muss man meiner Meinung nach sehr bewusst wahrnehmen um ein Gefühl für eine mögliche Abhängigkeit zu haben. Das gilt für Alkohol genauso wie für Amphetamine.
Bei ihm scheint der REFLEX schon einigermaßen gut Verankert zu sein:
ich fühle mich (aus irgendeinem Grund) nicht so gut --> ich nehme Speed --> ich fühle mich besser

Ich hoffe, dass dein Freund nur dich anlügt und zumindest zu sich selbst ehrlich genug ist. Amphetamine sind ähnlich hinterhältig wie Nikotin, wenn es um eine Abhängigkeit geht.
Dumme Konsumenten glauben, ihnen würde es dadurch besser gehen wenn sie das Zeug nehmen. In Wirklichkeit kommt das nicht-gut-gehen erst durch die schleichende Abhängigkeit.

Ich persönlich würde mich als Drogen-Affin bezeichnen und halte überhaupt nichts von Speed. Es entfernt die Menschen von ihrem Körper und macht das Gefühl für das eigene Wohlbefinden kaputt. Zum Abnehmen funktioniert es natürlich wunderbar, aber es ist nicht gesund. Wenn regelmäßig das ganze Wochenende wach ist und Party macht sieht man bald aus wie Mick Jagger, egal mit welchen Mittelchen. Meiner Meinung nach sollte einem das intuitiv klar sein, aber Amphetamine verdrängen eben die körperlichen (Warn-)Signale.

Du solltest dir darüber im klaren sein, dass eine Abhängigkeit große Stimmungsschwankungen verursachen kann. Wenn er also mal grundlos sehr kurz angebunden ist, kann es gut sein, dass er einfach wieder eine Line braucht, um sich ausgeglichener zu fühlen. Es gibt viele Parallelen zum Rauchen, aber Amphetamine sind gefährlicher für die Psyche. Wenn man ständig auf Speed ist (täglich konsumiert), dann kommt man immer schlechter zur Ruhe, bekommt einen ungesunden Lebenswandel und wirbelt den eigenen Biorythmus total durcheinander. Das kann wenn man's übertreibt auch mal zu Wahnvorstellungen, Angstzuständen oder Psychosen führen.

"Nasen ziehen" kann man aber auch über einen sehr langen Zeitraum sehr regelmäßig jeden Tag, ohne dass andere etwas davon merken. Das geht noch besser als kiffen.

Es bringt wahrscheinlich nichts, ihm irgendwelche Vorschriften zu machen... wenn er will, dann macht er es sowieso, eben ohne dass du etwas davon merkst.
Das einzige was man als Außenstehender eventuell merken kann sind weiße Krümel in der Nase. Die Amphetamine welche es üblicherweise beim Dealer des Vertrauens zu kaufen gibt sind üblicherweise mehr oder weniger stark gestreckt und lösen sich in der Nase nur einigermaßen langsam auf.

Generell ist es in den seltensten Fällen ratsam, Drogen in das tägliche Leben einzubauen. Das Leben dauert so lange im Vergleich zu ... beispielsweise einem halben Jahr, das schon vollkommen ausreichen kann um einem von einem Gelegenheitskonsumenten zu einem schwer Suchtkranken zu machen. Den Drogenkonsum über viele Jahre durch die Höhen und Tiefen des Lebens mitzuschleppen ohne es ausarten zu lassen ist alles andere als leicht und es lohnt sich einfach nicht.


Ich würde für meine langfristige Zukunftsplanung nicht auf jemanden setzen, der regelmäßig Speed nimmt. Auch wenn das über Jahre gut gehen kann, ist die Gefahr viel zu groß, dass es irgendwann ausartet und man die Kontrolle verliert.

Deshalb sollte dein Freund sich auf Dauer mit dem Gedanken anfreunden, kein Speed mehr zu nehmen. Dieses Ziel ist erreicht, wenn er selbst kein Speed mehr besitzt.
Für einen leidenschaftlichen Konsumenten gibt keinen wirklichen Grund, kurzfristig auf eine Nase zu verzichten. Es macht einfach keinen Sinn. Genauso wie es für Raucher keinen Grund gibt, kurzfristig auf eine entspannende Zigarette zu verzichten.

Wenn man einmal abhängig ist, gibt es kein zurück mehr. Jeglicher Gelegenheitskonsum wird verhältnismäßig kurz Freude bereiten und verhältnismäßig lange üble Laune. Das ist im Gehirn einfach verankert und die einzige Möglichkeit ist ganz konventionelles Vergessen. Wenn man sich nicht mehr so genau daran erinnert, wie das eigentlich ist, die Droge zu nehmen, hat man auch kein Verlangen mehr danach. Bis und falls das der Fall ist, können aber Wochen oder Monate vergehen. Einmal reicht dann schon, sich wieder sehr genau daran zu erinnern, auf was man die ganze Zeit über verzichtet hat.
Ab einem gewissen Punkt der Abhängigkeit lohnt es sich also überhaupt nicht, das Zeug nur noch selten zu nehmen.


Ich weiß nicht, wie das bei deinem Freund ist, aber wenn er das Zeug seit zwei Jahren nimmt und keine anderen Leute kennt, die daran kaputt gegangen sind, kann es gut sein, dass er etwas zu naiv mit der Sache umgeht. Von dir wird er nur schwer einen Rat annehmen können, da er wohl denkt, du verteufelst das so oder so und bist nicht qualifiziert dazu, eine mögliche Gefahr richtig einschätzen zu können.

Und noch einen Rat an dich: Tu dir nichts an, was dich auf Dauer belastet. Mit einem Suchtkranken Menschen zu leben kann einem mit der Zeit in eine Co-Abhängigkeit drängen.
Es ist scheiße für euch beide, wenn er etwas vor dir verbergen muss das er braucht. Es ist in dem Fall wahrscheinlich auch nicht konstruktiv, von ihm ein Verzichtsversprechen zu verlangen, das er sowieso nicht halten kann.

Puh... jetzt ist es schon spät. Ich muss ins Bett, bin nämlich nüchtern

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4. November 2010 um 16:36
In Antwort auf lean_12240789

Speed ist gefährlich
Ich habe lange genug mit Drogen zu tun gehabt um dir sagen zu können, dass das kein gutes Ende nehmen wird.

Speed ist aus Sicht des Konsumenten keine besonders starke Droge wenn man's regelmäßig nimmt. Etwa so wie Kaffee trinken oder rauchen. In Wirklichkeit wirkt Speed viel länger als man es denkt. Der Schlaf ist ein ganz anderer und auch wenn man meint, nach ein paar Stunden wieder nüchtern zu sein ist das Zeug noch lange nicht abgebaut.
Speed macht nicht körperlich abhängig, bereitet also keine starken körperlichen Entzugserscheinungen. Dafür kann sich mit der Zeit eine sehr hartnäckige psychische Abhängigkeit ausbilden. Etwa so beschissen wie beim Rauchen.

Speed gibt einem kurzfristig Kraft und Energie... aber damit zehrt man von seinem Langzeitdepot, das irgendwann immer leerer wird und man sich mit der Zeit selbst die Lebenskraft nimmt.

"Nach ewigem hin und her gab er zu, wieder etwas genommen zu haben, weil er so demprimiert war, wegen dem Streit."
Es ist nicht unmöglich, verantwortungsvoll Dorgen zu konsumieren. In seinem Fall ist das definitiv anders. Niemals darf man ein Rauschmittel dazu verwenden, seine Stimmung aufzuheitern wenn es einem nicht gut geht. Die schlechte Stimmung als Kehrseite einer Droge muss man meiner Meinung nach sehr bewusst wahrnehmen um ein Gefühl für eine mögliche Abhängigkeit zu haben. Das gilt für Alkohol genauso wie für Amphetamine.
Bei ihm scheint der REFLEX schon einigermaßen gut Verankert zu sein:
ich fühle mich (aus irgendeinem Grund) nicht so gut --> ich nehme Speed --> ich fühle mich besser

Ich hoffe, dass dein Freund nur dich anlügt und zumindest zu sich selbst ehrlich genug ist. Amphetamine sind ähnlich hinterhältig wie Nikotin, wenn es um eine Abhängigkeit geht.
Dumme Konsumenten glauben, ihnen würde es dadurch besser gehen wenn sie das Zeug nehmen. In Wirklichkeit kommt das nicht-gut-gehen erst durch die schleichende Abhängigkeit.

Ich persönlich würde mich als Drogen-Affin bezeichnen und halte überhaupt nichts von Speed. Es entfernt die Menschen von ihrem Körper und macht das Gefühl für das eigene Wohlbefinden kaputt. Zum Abnehmen funktioniert es natürlich wunderbar, aber es ist nicht gesund. Wenn regelmäßig das ganze Wochenende wach ist und Party macht sieht man bald aus wie Mick Jagger, egal mit welchen Mittelchen. Meiner Meinung nach sollte einem das intuitiv klar sein, aber Amphetamine verdrängen eben die körperlichen (Warn-)Signale.

Du solltest dir darüber im klaren sein, dass eine Abhängigkeit große Stimmungsschwankungen verursachen kann. Wenn er also mal grundlos sehr kurz angebunden ist, kann es gut sein, dass er einfach wieder eine Line braucht, um sich ausgeglichener zu fühlen. Es gibt viele Parallelen zum Rauchen, aber Amphetamine sind gefährlicher für die Psyche. Wenn man ständig auf Speed ist (täglich konsumiert), dann kommt man immer schlechter zur Ruhe, bekommt einen ungesunden Lebenswandel und wirbelt den eigenen Biorythmus total durcheinander. Das kann wenn man's übertreibt auch mal zu Wahnvorstellungen, Angstzuständen oder Psychosen führen.

"Nasen ziehen" kann man aber auch über einen sehr langen Zeitraum sehr regelmäßig jeden Tag, ohne dass andere etwas davon merken. Das geht noch besser als kiffen.

Es bringt wahrscheinlich nichts, ihm irgendwelche Vorschriften zu machen... wenn er will, dann macht er es sowieso, eben ohne dass du etwas davon merkst.
Das einzige was man als Außenstehender eventuell merken kann sind weiße Krümel in der Nase. Die Amphetamine welche es üblicherweise beim Dealer des Vertrauens zu kaufen gibt sind üblicherweise mehr oder weniger stark gestreckt und lösen sich in der Nase nur einigermaßen langsam auf.

Generell ist es in den seltensten Fällen ratsam, Drogen in das tägliche Leben einzubauen. Das Leben dauert so lange im Vergleich zu ... beispielsweise einem halben Jahr, das schon vollkommen ausreichen kann um einem von einem Gelegenheitskonsumenten zu einem schwer Suchtkranken zu machen. Den Drogenkonsum über viele Jahre durch die Höhen und Tiefen des Lebens mitzuschleppen ohne es ausarten zu lassen ist alles andere als leicht und es lohnt sich einfach nicht.


Ich würde für meine langfristige Zukunftsplanung nicht auf jemanden setzen, der regelmäßig Speed nimmt. Auch wenn das über Jahre gut gehen kann, ist die Gefahr viel zu groß, dass es irgendwann ausartet und man die Kontrolle verliert.

Deshalb sollte dein Freund sich auf Dauer mit dem Gedanken anfreunden, kein Speed mehr zu nehmen. Dieses Ziel ist erreicht, wenn er selbst kein Speed mehr besitzt.
Für einen leidenschaftlichen Konsumenten gibt keinen wirklichen Grund, kurzfristig auf eine Nase zu verzichten. Es macht einfach keinen Sinn. Genauso wie es für Raucher keinen Grund gibt, kurzfristig auf eine entspannende Zigarette zu verzichten.

Wenn man einmal abhängig ist, gibt es kein zurück mehr. Jeglicher Gelegenheitskonsum wird verhältnismäßig kurz Freude bereiten und verhältnismäßig lange üble Laune. Das ist im Gehirn einfach verankert und die einzige Möglichkeit ist ganz konventionelles Vergessen. Wenn man sich nicht mehr so genau daran erinnert, wie das eigentlich ist, die Droge zu nehmen, hat man auch kein Verlangen mehr danach. Bis und falls das der Fall ist, können aber Wochen oder Monate vergehen. Einmal reicht dann schon, sich wieder sehr genau daran zu erinnern, auf was man die ganze Zeit über verzichtet hat.
Ab einem gewissen Punkt der Abhängigkeit lohnt es sich also überhaupt nicht, das Zeug nur noch selten zu nehmen.


Ich weiß nicht, wie das bei deinem Freund ist, aber wenn er das Zeug seit zwei Jahren nimmt und keine anderen Leute kennt, die daran kaputt gegangen sind, kann es gut sein, dass er etwas zu naiv mit der Sache umgeht. Von dir wird er nur schwer einen Rat annehmen können, da er wohl denkt, du verteufelst das so oder so und bist nicht qualifiziert dazu, eine mögliche Gefahr richtig einschätzen zu können.

Und noch einen Rat an dich: Tu dir nichts an, was dich auf Dauer belastet. Mit einem Suchtkranken Menschen zu leben kann einem mit der Zeit in eine Co-Abhängigkeit drängen.
Es ist scheiße für euch beide, wenn er etwas vor dir verbergen muss das er braucht. Es ist in dem Fall wahrscheinlich auch nicht konstruktiv, von ihm ein Verzichtsversprechen zu verlangen, das er sowieso nicht halten kann.

Puh... jetzt ist es schon spät. Ich muss ins Bett, bin nämlich nüchtern

...
Meine Vermutung hat sich leider bewahrheitet. Habe ihn gestern abend nochmal ganz gezielt drauf angesprochen. Und nach einigem hin und her hat er es zugegen, zwar ein paar Monate Pause gemacht zu haben, aber seit einiger Zeit wieder was zu nehmen. Zwar nur wenn wir weggehen, so ca. alle 3 Wochen, aber das ist mir schon zuviel. Er ist der Auffassung es ist besser, als wenn man trinkt. Er verharmlost das dermaßen, das es mich regelrecht ank... Habe dann noch gesagt, dass ich nicht mit so jemanden zusammen sein will der nach sowas süchtig ist, da ist er völlig ausgeflippt. Es wäre ein Frechheit sowas zu sagen, ein Süchtiger konsumiert ständig. ich war aber der Meinung des man auch süchtig ist, wenn man es immer wieder zu bestimmten Anlässen z. B. nimmt. Da dachte ich der geht mir an die Gurgel. Richtig ungehalten war er da und noch behauptet ich wäre eifersüchtig auf dieses Zeug. So ein Schwachsinn. Ich hab dann mal lieder nix mehr gesagt dazu. Außer, dass ich mit so jemanden nicht zusammen sein kann. Er meinte dann halt, dass er dann eben nicht mehr weggeht usw. Aber da glaub ich nicht mehr dran. Er nimmt seit er ca. 16 ist sowas und früher auch noch alles andere was es so gibt, außer Heroin. Hat er alles erzählt XTC, Crystal, Kokain. Aber jetzt "nur noch" Speed. Er hat ja auch ca. 4 Jahre nix genommen, weil sie ihn erwischt haben und er den Führerschein los war. Aber draus gelernt hat er wohl nichts. Leider. Als ich damals mitbekam was da läuft hab ich gesagt entweder oder. Er hat es dann noch einmal gemacht, dann war ein paar Monate Ruhe. Dann hab ich ihn wieder erwischt wie ich oben geschrieben hab und noch einmal gesagt, wenn es wieder passiert bin ich weg. Naja dann hat er mich halt belogen und es so gemacht, dass ich nix merke.

LG

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18. November 2010 um 16:49
In Antwort auf

...
Meine Vermutung hat sich leider bewahrheitet. Habe ihn gestern abend nochmal ganz gezielt drauf angesprochen. Und nach einigem hin und her hat er es zugegen, zwar ein paar Monate Pause gemacht zu haben, aber seit einiger Zeit wieder was zu nehmen. Zwar nur wenn wir weggehen, so ca. alle 3 Wochen, aber das ist mir schon zuviel. Er ist der Auffassung es ist besser, als wenn man trinkt. Er verharmlost das dermaßen, das es mich regelrecht ank... Habe dann noch gesagt, dass ich nicht mit so jemanden zusammen sein will der nach sowas süchtig ist, da ist er völlig ausgeflippt. Es wäre ein Frechheit sowas zu sagen, ein Süchtiger konsumiert ständig. ich war aber der Meinung des man auch süchtig ist, wenn man es immer wieder zu bestimmten Anlässen z. B. nimmt. Da dachte ich der geht mir an die Gurgel. Richtig ungehalten war er da und noch behauptet ich wäre eifersüchtig auf dieses Zeug. So ein Schwachsinn. Ich hab dann mal lieder nix mehr gesagt dazu. Außer, dass ich mit so jemanden nicht zusammen sein kann. Er meinte dann halt, dass er dann eben nicht mehr weggeht usw. Aber da glaub ich nicht mehr dran. Er nimmt seit er ca. 16 ist sowas und früher auch noch alles andere was es so gibt, außer Heroin. Hat er alles erzählt XTC, Crystal, Kokain. Aber jetzt "nur noch" Speed. Er hat ja auch ca. 4 Jahre nix genommen, weil sie ihn erwischt haben und er den Führerschein los war. Aber draus gelernt hat er wohl nichts. Leider. Als ich damals mitbekam was da läuft hab ich gesagt entweder oder. Er hat es dann noch einmal gemacht, dann war ein paar Monate Ruhe. Dann hab ich ihn wieder erwischt wie ich oben geschrieben hab und noch einmal gesagt, wenn es wieder passiert bin ich weg. Naja dann hat er mich halt belogen und es so gemacht, dass ich nix merke.

LG

Ich kenne das...
Ich kann mich sehr gut in dich hinein versetzen, da ich dies auch schon mit meinem (langjährigen!) Freund durchgemacht habe...
Glaub mir, dein Freund ist sowas von süchtig, ich kenne diese Argumente "Andere betrinken sich, ich hingegen nehme NUR das Zeug", da kommt einem doch die kalte K.... hoch! Wir beide haben es nach drei Jahren geschafft wieder zueinander zu finden, aber glaube mir, diese Zeit hat mir soviel Kraft gekostet, wie nichts anderes in meinem bisherigen Leben. Auch das dein Freund zu dir sagt, er habe speed ja jetzt nur genommen, weil ihr Streit hattet, er nutzt dies als Möglichkeit, dich irgendwo dazu verantwortlich zu machen... Glaube mir, auch wenn es sich total mies anhört, mache dir gedanken darüber wie viel er dir wirklich bedeutet, ansonsten zieh die Reißleine, mein Freund war und ist für mich die Liebe meines Lebens, sonst hätte ich das ganze nicht mit ihm durchgezogen...

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5. Januar 2011 um 15:28
In Antwort auf hana_12648755

Ich kenne das...
Ich kann mich sehr gut in dich hinein versetzen, da ich dies auch schon mit meinem (langjährigen!) Freund durchgemacht habe...
Glaub mir, dein Freund ist sowas von süchtig, ich kenne diese Argumente "Andere betrinken sich, ich hingegen nehme NUR das Zeug", da kommt einem doch die kalte K.... hoch! Wir beide haben es nach drei Jahren geschafft wieder zueinander zu finden, aber glaube mir, diese Zeit hat mir soviel Kraft gekostet, wie nichts anderes in meinem bisherigen Leben. Auch das dein Freund zu dir sagt, er habe speed ja jetzt nur genommen, weil ihr Streit hattet, er nutzt dies als Möglichkeit, dich irgendwo dazu verantwortlich zu machen... Glaube mir, auch wenn es sich total mies anhört, mache dir gedanken darüber wie viel er dir wirklich bedeutet, ansonsten zieh die Reißleine, mein Freund war und ist für mich die Liebe meines Lebens, sonst hätte ich das ganze nicht mit ihm durchgezogen...

...
Hallo,

ich mal wieder, seit langem

Heute hat er seinen ganzen Kram geholt und wir haben nochmal geredet. Er hat seit diesem Vorfall nix mehr genommen und auch die Telefonnummer von dem Typen wo er das Zeug her hatte gelöscht (zumindest im Handy, ob er die Nr. noch auf einem Zettel irgendwo hat...wer weiß).

Ob wir es nochmal miteinander versuchen fragte er. Er hätte ja nun schon drei Monate nix genommen und auch den Kontakt abgebrochen. Vor ca. 3 Wochen meinte er noch zu mir am Telefon, dass er auch zu ner Beratung gehen würde. Da war er bis jetzt nicht.

Auf meine Frage, ob er denn da nun hin geht kam als Antwort "das ist erstmal nicht nötig, ich nehm ja nichts mehr, es hat Klick gemacht". Aber so einfach ist es ja nun doch nicht.

Ich hab gesagt, dann lass uns jetzt von meinem Telefon aus anrufen und einen Termin machen und ich komme mit. Ich sagte entscheide dich. Lass uns anrufen oder geh. Er ist gegangen, mit dem Kommentar, "na wenn Du kein Vertrauen hast ist es eh nix mehr und die können mir dort auch nichts neues erzählen und er müsse sich erstmal informieren, was da abgeht.

Naja er ist weg und wird es wohl auch bleiben.

Schon komisch, wie stark sowas sein kann.

LG

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10. Januar 2011 um 11:54
In Antwort auf

...
Hallo,

ich mal wieder, seit langem

Heute hat er seinen ganzen Kram geholt und wir haben nochmal geredet. Er hat seit diesem Vorfall nix mehr genommen und auch die Telefonnummer von dem Typen wo er das Zeug her hatte gelöscht (zumindest im Handy, ob er die Nr. noch auf einem Zettel irgendwo hat...wer weiß).

Ob wir es nochmal miteinander versuchen fragte er. Er hätte ja nun schon drei Monate nix genommen und auch den Kontakt abgebrochen. Vor ca. 3 Wochen meinte er noch zu mir am Telefon, dass er auch zu ner Beratung gehen würde. Da war er bis jetzt nicht.

Auf meine Frage, ob er denn da nun hin geht kam als Antwort "das ist erstmal nicht nötig, ich nehm ja nichts mehr, es hat Klick gemacht". Aber so einfach ist es ja nun doch nicht.

Ich hab gesagt, dann lass uns jetzt von meinem Telefon aus anrufen und einen Termin machen und ich komme mit. Ich sagte entscheide dich. Lass uns anrufen oder geh. Er ist gegangen, mit dem Kommentar, "na wenn Du kein Vertrauen hast ist es eh nix mehr und die können mir dort auch nichts neues erzählen und er müsse sich erstmal informieren, was da abgeht.

Naja er ist weg und wird es wohl auch bleiben.

Schon komisch, wie stark sowas sein kann.

LG

Er empfindet das als Demütigung
Er empfindet es als Demütigung, dazu gezwungen zu werden, zu einer Drogenberatungsstelle zu gehen; zumal er von sich aus damit aufgehört hat. Unabhängig davon, wie irgendjemand darüber denkt oder ob das sinnvoll ist, ist das für ihn in der Form eine Demütigung. Dieses Gefühl ist da und Gefühle haben immer eine Berechtigung.

Wenn er drei Monate lang keinen Kontakt mehr mit Amphetaminen gehabt hat, sollte das schon einigermaßen stabil sein, aber deine Unsicherheit diesbezüglich ist nachvollziehbar.


Man darf in einer Beziehung den anderen niemals zu irgendetwas zwingen und Auflagen für etwas stellen. Ich könnte so einer Entmündigung und Demütigung auch niemals zustimmen. Als Start in eine gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe ist das erst recht ausgeschlossen.
Dass er gegangen ist liegt nicht daran, dass er Amphetamine konsumiert hat, sondern dass er andere Vorstellungen von einer Partnerschaft hat.
Für die Erziehung eines Menschen sind die Eltern zuständig, später kann ein Mensch nicht mehr erzogen werden, höchstens gebrochen.

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9. Juni 2013 um 4:37

Speed
ich weiss auch nicht was ich machen soll aber ich habe diese scheisse erste mall genohmen und ich fühle mich sehr shitt ich habe sehr grossere depresion und kempfe ich mit also dein freund mus auf keinem fall kaffe trinken, kola trinken , keine süssichkeiten essen weil das reagiert genau wie die droge und noch mehr er mus viel citrone essen orangen saft trinken viel ops u. gemüsse essen dann dir droge wirckt nicht mehr u. geht weg von die körpe ich habe 2 jahre lang cocain genohmen u. habe ich aufgehört zu nehmen ich habe mir gesagt schluss das wars u. habe ich gewonen man mus auch starke nerven haben dafür

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4. August 2013 um 23:04

Speed macht NICHT abhängig !!!!
Speed ,macht nicht abhängig..... !!!!!!!!!!!!!! vllt will er es nehmen.
ich meine das muss er doch selber wissen..er ist alt genug.... und keiner hat das recht, irgendjemanden etwas zu verbieten.

Alles Gute

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24. März 2015 um 16:38

Mein Freund nimmt auch Speed
Hallo
Ich weiß, dein Eintrag ist schon sehr alt, aber ich wollte mal nachhören, wie sich das bei dir und deinem Freund entwickelt hat? Seid ihr noch zusammen, hat er wirklich ganz aufgehört?

Ich bin selber seit drei Wochen mit meinem Freund zusammen. Ich dachte immer, ich wüsste, worauf ich mich bei ihm einlasse, weil über ihn sowieso immer schon viel erzählt wurde.
Seitdem ich aber weiß, wie schlimm es wirklich um ihn steht, weiß ich nicht mehr weiter.
Ich selber rauche und trinke an den Wochenenden beim Feiern Alkohol. Allerdings habe ich noch nie illegale Drogen konsumiert. Ich bin zwar seitdem ich 14 Jahre alt bin immer mal wieder damit in Kontakt gekommen, hatte aber nie den Drang irgendwas davon ausprobieren zu müssen.
Deshalb macht mich das mit meinem Freund auch so fertig. Ich versuche immer viel mit ihm darüber zu reden, ihm keine Vorwürfe zu machen, sondern immer nur meine Hilfe anzubieten und verständnisvoll zu sein. Sobald ich aber alleine bin, drehen sich meine Gedanken nur noch darum, wie er sich selber physisch und psychisch mit dem Zeug kaputt macht. Er sagte mir heute, dass es eine relativ gute Leistung für ihn ist, dass er seit Samstag nicht mehr "geballert" hat (jetzt ist Dienstag). Das macht mir Angst. Dazu kommt noch, dass er täglich kifft und raucht. Seinen Alkoholkonsum würde ich ähnlich einschätzen wie meinen, wobei er sich auch unter der Woche mal ein paar Bierchen genehmigt.
Ich habe mich schon so viel wie möglich im Internet über das Thema gelesen, aber irgendwie ist davon nichts wirklich zufriedenstellend. Ich werde am Donnerstag zu einer Beratungsstelle für Angehörige von Drogensüchtigen gehen, um mir dort Rat zu holen, wie ich am besten mit dieser heiklen Situation umgehen soll.
Er hat mir gesagt, dass er unbedingt ganz damit aufhören will - auch mit dem Kiffen - aber ich habe nicht den Eindruck, dass er sonderlich viel dafür tut. Sein ganzer Freundeskreis steckt dadrin (einige kiffen nur, andere nehmen genauso wie er auch die krasseren Drogen, wie Speed, Koks, "Dinger", Pilze, etc), was die ganze Sache natürlich noch schwerer macht.

Ich möchte jetzt nicht so Kommentare hören wie "lauf so schnell du kannst" oder "der wird nie aufhören, guck, dass du wegkommst", denn das glaube ich nicht.
Ich möchte hören, wie ich ihm am besten dabei helfen und unterstützen kann sich selber zu helfen. Ich habe schon viel über Co-Abhängigkeit gelesen und habe ein wenig Angst darein zu rutschen. Ich kann über dieses Thema mit niemandem wirklich reden, da ich nicht möchte, dass man etwas falsches über ihn denkt, denn er ist menschlich gesehen der beste Kerl, den ich bis jetzt jemals kennengelernt habe. Und ich bin der Meinung jeder hat eine Chance verdient. Bis jetzt war er was das Thema angeht auch immer ehrlich zu mir.

Über eure Erfahrungen dazu - positiv UND negativ - würde ich mich sehr freuen.

PS: Bitte entschuldigt die Rechtschreibfehler, ich komme mit der Autokorrektur nicht so ganz klar

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6. Oktober 2016 um 11:59
In Antwort auf willie_12657060

Mein Freund nimmt auch Speed
Hallo
Ich weiß, dein Eintrag ist schon sehr alt, aber ich wollte mal nachhören, wie sich das bei dir und deinem Freund entwickelt hat? Seid ihr noch zusammen, hat er wirklich ganz aufgehört?

Ich bin selber seit drei Wochen mit meinem Freund zusammen. Ich dachte immer, ich wüsste, worauf ich mich bei ihm einlasse, weil über ihn sowieso immer schon viel erzählt wurde.
Seitdem ich aber weiß, wie schlimm es wirklich um ihn steht, weiß ich nicht mehr weiter.
Ich selber rauche und trinke an den Wochenenden beim Feiern Alkohol. Allerdings habe ich noch nie illegale Drogen konsumiert. Ich bin zwar seitdem ich 14 Jahre alt bin immer mal wieder damit in Kontakt gekommen, hatte aber nie den Drang irgendwas davon ausprobieren zu müssen.
Deshalb macht mich das mit meinem Freund auch so fertig. Ich versuche immer viel mit ihm darüber zu reden, ihm keine Vorwürfe zu machen, sondern immer nur meine Hilfe anzubieten und verständnisvoll zu sein. Sobald ich aber alleine bin, drehen sich meine Gedanken nur noch darum, wie er sich selber physisch und psychisch mit dem Zeug kaputt macht. Er sagte mir heute, dass es eine relativ gute Leistung für ihn ist, dass er seit Samstag nicht mehr "geballert" hat (jetzt ist Dienstag). Das macht mir Angst. Dazu kommt noch, dass er täglich kifft und raucht. Seinen Alkoholkonsum würde ich ähnlich einschätzen wie meinen, wobei er sich auch unter der Woche mal ein paar Bierchen genehmigt.
Ich habe mich schon so viel wie möglich im Internet über das Thema gelesen, aber irgendwie ist davon nichts wirklich zufriedenstellend. Ich werde am Donnerstag zu einer Beratungsstelle für Angehörige von Drogensüchtigen gehen, um mir dort Rat zu holen, wie ich am besten mit dieser heiklen Situation umgehen soll.
Er hat mir gesagt, dass er unbedingt ganz damit aufhören will - auch mit dem Kiffen - aber ich habe nicht den Eindruck, dass er sonderlich viel dafür tut. Sein ganzer Freundeskreis steckt dadrin (einige kiffen nur, andere nehmen genauso wie er auch die krasseren Drogen, wie Speed, Koks, "Dinger", Pilze, etc), was die ganze Sache natürlich noch schwerer macht.

Ich möchte jetzt nicht so Kommentare hören wie "lauf so schnell du kannst" oder "der wird nie aufhören, guck, dass du wegkommst", denn das glaube ich nicht.
Ich möchte hören, wie ich ihm am besten dabei helfen und unterstützen kann sich selber zu helfen. Ich habe schon viel über Co-Abhängigkeit gelesen und habe ein wenig Angst darein zu rutschen. Ich kann über dieses Thema mit niemandem wirklich reden, da ich nicht möchte, dass man etwas falsches über ihn denkt, denn er ist menschlich gesehen der beste Kerl, den ich bis jetzt jemals kennengelernt habe. Und ich bin der Meinung jeder hat eine Chance verdient. Bis jetzt war er was das Thema angeht auch immer ehrlich zu mir.

Über eure Erfahrungen dazu - positiv UND negativ - würde ich mich sehr freuen.

PS: Bitte entschuldigt die Rechtschreibfehler, ich komme mit der Autokorrektur nicht so ganz klar

The Same here
Hallo,
Dein Eintrag ist zwar jetzt auch schon älter, aber es ist exakt wie bei mir. Vielleicht können wir mal privat schreiben.
LG Ina

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