Forum / Fit & Gesund

Mann wird Abhängig Leider

20. März 2014 um 13:20 Letzte Antwort: 5. April 2014 um 13:30

Wenn ein Person hier erwähnt, das Alkohol noch schlimmer als... ist, da will dieser Person nur seine "Droge" verharmlosen. Wenn ich hier auch lese "wenn es schlimm wäre, hätten die nicht in der Medizin benutzt" erschreckt mich erheblich. Soweit ich weiß wird auch Heroin, Morphin ebenfalls in der Medizin angewendet oder nicht?

Ich wollte eher mehr über meine letzte Beziehung die nur 4 monate hielt erzählen. Der junge Mann war in den ersten zwei Wochen einfach ein Traummann. Bis ich mehr Zeit mit Ihm verbringen wollte. Da fing die ganzen Ausreden an und wenn ich nicht locker ließ wurde er Aggressive, ungeduldig. Anfangs wußte ich nicht warum er sich jetzt so sehr verändert hatte. Bis er zu mir kam und alles Erzählte.

Ich bot meine Hilfe an, er sollte bitte damit Aufhören er wurde wieder sehr laut und sehr Aggressive, wie wenn ich einen kleinen jungen sein Spielzeug wegnehmen gewollt hätte. Danach machte er Schluß, natürlich war seine Drogen nicht der Trenneungsgrund. Denn die Drogen bzw. Cannabis macht ja bekanntlich " nicht Süchtig".

Er erzählte das er Nachts nicht Schlafen kann, er war sehr Empfindlich gegen kälte schlimmer als ich. Er hatte verlustängste, wenn er wußte das er nicht rauchen konnte, wurde er sehr verletztend und Aggressive. Er sah für sein Alter älter aus und war sehr Dürr und Appetit hatte er kaum. Manchmal dachte ich, wie er auf den Beinen stehen konnte, wo wenig er aß.

Also Freunde bitte keine Drogen verharmlosen, süchtig ist der jenige der auf Drogen nicht verzichten kann egal ob Legal oder Ilegal und unabhängig davon ob man die in der Medizin anwendet oder auch nicht. Vergisst nicht Ihr habt Medizin nicht Studiert

Mehr lesen

21. März 2014 um 20:21

Medikamente
Alkohol und Morphin werden tatsächlich in der Medizin verwendet. Alkohol wirkt desinfizierend und Morphin wird als Schmerzmittel - insbesondere bei Schwerkranken, bei denen eine Sucht bedeutungslos geworden ist - eingesetzt.

Gefällt mir

5. April 2014 um 13:30

-
Cannabis macht sehr wohl psychisch abhängig. Die Unterscheidung ist fühl Laien(wo ich dazu gehöre) ziemlich schwierig. Allerdings habe ich mich sehr lang mit dem Thema beschäftigt BEVOR ich angefangen habe. Solang man nicht vor dem 22. Lebensjahr anfängt geht durch das THC und CBD im Körper, nach aktuellen Erkenntnissen, nichts "kaputt" oder großartig durcheinander.

Die Abhängigkeit ähnelt eher einer Internetsucht als einer Abhängigkeit nach Tabak, Alkohol oder Heroin. Natürlich ist der Rausch auch sehr reizvoll, ist aber nicht annähernt mit dem Heroinrausch zu vergleichen(was Cannabis aber nicht besser oder schlechter macht^^).

Hat dein Mann mal versuch erstmal nur den Tabak(falls er gemischt raucht) abzusetzen? Wenn man versucht beide Stoffe simultan abzusetzen, hat man in der Regel wesentlich größere Probleme.

Hat er schonmal eine Therapie versucht? Gerade bei psychischen Abhängigkeit gibt es häufig einen Auslöser für die Sucht, die garnichts mit dem Stoff zutun hat. Manchmal ist der Stoff sogar austauschbar. Im schlimmsten Fall "überstrahlt" die Sucht andere psychische Probleme, die nicht wahrgenommen und behandelt werden.

Ich will Cannabis keinesfalls verharmlosen. Wenn ich nicht geglaubt hätte es könnte mein Leben retten(Bis vor kurzem therapieresistente Bipolare Störung), hätte ich damit nie angefangen. An einer Zigarette habe ich bis heute nicht gezogen.

Bevor man Cannabis konsumiertan sollte man sich, wie bei allen anderen Drogen, im klaren sein was man davon haben könnte und wie groß die Risiken sind. Das erreichen wir nicht indem wir die Jugend anlügen indem wir behaupten alle Drogen wären gleich schlimm und dann den Alkohol feiern. Als Jugendlicher fühlt man sich einfach nur verarscht, wenn man über Artikel stößt, die zu Recht das Gegenteil behaupten. Dann probieren sie es aus und glauben garnichts mehr. Dann ist die Angst vor Heroin oder Kokain auch nicht mehr groß.

Gefällt mir