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Mal wieder Eskalation und endgültiger Schritt...

14. Januar 2016 um 4:12 Letzte Antwort: 14. Januar 2016 um 15:51

Hallo ihr lieben,

Das wird jetzt sehr ausführlich, aber ich fände Antwort unglaublich toll!!

Kann null schlafen und muss mir das jetzt mal runter schreiben und euch fragen, ob ihr meint dass ich richtig gehandelt habe.

Also ich bin ja schon seit 14 Jahren Esssgestoert, sämtliche Richtungen und Körpergewichte durch gemacht, bst schon 15+ Krankenhaus Aufenthalte plus mehrere fachkliniken besucht und immer wieder so gescheitert dass ich immer wieder hingefallen bin und die Krankheit extremer und gefährlicher wurde, die Ärzte mich aber wortwörtlich aufgegeben haben. Naja dieses Jahr bzw 2015 war dann der super gau. Nachdem mein Vater Ende 2014 uns verlassen hat bin ich absolut versunken, die Beziehung zu meiner Mutter war beendet und ich habe nichts getan außer die Bulimie exzessiv ausgelebt. Im letzten Versuch habe ich mir dann letzten Juni eine peg legen lassen, welche ich mich aber doch eigenständig nicht zu nutzen traute. So kam es dann im August zum Eklat, ich brach beim einkaufen zusammen und schlug mit dem Kopf so auf dass meine Arterien im Kopf platzen und 4 Tage im Koma lag. Die Ärzte dachten dass ich sterbe, aber ich bin quasi unversehrt aufgewacht, neben den körperlichen Erscheinungen mal wieder alles top vertragen von meinem blöden herkules Körper..Naja langes Blabla wurde dann noch nen paar Kilo aufgepäppelt und danach hat sich meine Mutter bereit erklärt dass ich erstmal zu ihr ziehen kann, eine aller letzte Chance und Beobachtungsgabe für mich, was anfangs super lief. Ich dachte wirklich der Unfall hätte mir endlich die Augen geöffnet, doch es dauerte nicht lange und ich rutschte wieder ab. Begann meine fressanfalle, die wirklich abnormal sind, brechen bis zum Ende und dadurch rasant wieder abgenommen. Ich habe manipuliert wie immer und gut vertuscht. Ja und über die Wochen bin ich dann tatsächlich jetzt noch ein paar Kilo unter dem bisherigen Tief vom Unfall gelandet. Mein bmi ist ein Witz und was ich die letzten Tage körperlich erlebt habe - ich hab mir wirklich gewünscht umzukippen und Ende. Es hing auch so viel an meiner Lügnerin Rolle, wenn ich alles beichte bricht alles wie ein Kartenhaus zusammen und Mama wird wohl endgültig den Schlussstrich ziehen und so weiter..aber gestern ich konnte nichts mehr tun außer liegen und schwer atmen und ja...ich wollte ins Krankenhaus..

So ist es dann auch geschehen und die geschlossene auf der ich immer war nimmt mich erstmal nicht wegen dem bei, deswegen bin ich jetzt auf der intensiv, verkabelt mit Infusion und allem und soll erstmal gepäppelt werden.

Das Problem...gestern nur noch rumgerechnet und fast abgeschmiert, dann hierhin Infusionen, richtig abend gegessen (meine eigene Motivation, die hier haben nicht wirklich Ahnung und deswegen hoffe ich auf Wechsel in Psychiatrie), viel getrunken usw und jetzt fühl ich mich schon wieder top fit und denke ich hab falsch gehandelt, ist ja alles nur halb so schlimm und wäre das ganze aufdecken und bloßstellen nicht nötig gewesen. Was meint ihr? Ja? Oder mein ich das mit dem besser fühlen nur wegen ... -Ende-

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14. Januar 2016 um 11:36

Hallo helena,
ich empfehle dir das ein therapeutisches Wohnen für Essgestörte. Ich denke dass dir der begleitete Alltag gut tun wird und du somit einen Umgang mit der Krankheit findest.
Man wohnt dort sehr selbstständig, hat aber permanent die Möglichkeit in Kontakt zu gehen. Man wird esstherapeutisch begleitet und isst nach einem individuell erstellten Plan.

Ich denke bei über 15 Jahren, über 15 Klinikaufenthalten und vermutlich ambulanter Therapie wirst du dir diesen Schritt mal überlegen müssen. Ich empfehle es dir sehr, da das Zusammenwohnen mit deiner Mutter euch beide ins Grab bringen wird.

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14. Januar 2016 um 13:04
In Antwort auf dolly_12688854

Hallo helena,
ich empfehle dir das ein therapeutisches Wohnen für Essgestörte. Ich denke dass dir der begleitete Alltag gut tun wird und du somit einen Umgang mit der Krankheit findest.
Man wohnt dort sehr selbstständig, hat aber permanent die Möglichkeit in Kontakt zu gehen. Man wird esstherapeutisch begleitet und isst nach einem individuell erstellten Plan.

Ich denke bei über 15 Jahren, über 15 Klinikaufenthalten und vermutlich ambulanter Therapie wirst du dir diesen Schritt mal überlegen müssen. Ich empfehle es dir sehr, da das Zusammenwohnen mit deiner Mutter euch beide ins Grab bringen wird.

Danke
Danke für deine Antwort. Ja da wurde schon oft drüber nachgedacht aber in Köln gibt es solche Einrichtungen leider nicht bzw 1 und die geht nur bis 21. ich brauch halt wirklich strenge Kontrolle oder Unterstützung, bin ich auf mich selbst gestellt leb ich die Bulimie 100% aus

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14. Januar 2016 um 13:17
In Antwort auf bulimicbhelena

Danke
Danke für deine Antwort. Ja da wurde schon oft drüber nachgedacht aber in Köln gibt es solche Einrichtungen leider nicht bzw 1 und die geht nur bis 21. ich brauch halt wirklich strenge Kontrolle oder Unterstützung, bin ich auf mich selbst gestellt leb ich die Bulimie 100% aus

Hallo helena
Bist du denn zwingend in Köln gebunden?
Ich denke, so ein "Tapetenwechsel" ist ganz gut.
Es soll ja ein neuer Abschnitt für dich beginnen, ein Ortswechsel hat da ja auch einen Symbolcharakter.
Vielleicht erkundigst du dich mal bei einer Beratungsstelle, die wirds in Köln bestimmt geben.
Die können dir sicherlich Adressen nennen, in denen du unterkommen könntest.

Zu deiner jetzigen Situation, ich würde erstmal jede Hilfe annehmen, die ich bekommen kann.
Auch wenn du dich jetzt grade wieder gut fühlst, du bist doch permanent Rückfall gefährdet, du sagst es selbst du lebst 100% Bulimie.

Bitte lass dir JETZT helfen

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14. Januar 2016 um 15:11
In Antwort auf esme_11902139

Hallo helena
Bist du denn zwingend in Köln gebunden?
Ich denke, so ein "Tapetenwechsel" ist ganz gut.
Es soll ja ein neuer Abschnitt für dich beginnen, ein Ortswechsel hat da ja auch einen Symbolcharakter.
Vielleicht erkundigst du dich mal bei einer Beratungsstelle, die wirds in Köln bestimmt geben.
Die können dir sicherlich Adressen nennen, in denen du unterkommen könntest.

Zu deiner jetzigen Situation, ich würde erstmal jede Hilfe annehmen, die ich bekommen kann.
Auch wenn du dich jetzt grade wieder gut fühlst, du bist doch permanent Rückfall gefährdet, du sagst es selbst du lebst 100% Bulimie.

Bitte lass dir JETZT helfen

Hallo
Nein ich bin nicht an Köln gebunden, war schon in ganz Deutschland unterwegs aber so ne Wohngruppe hab ich irgendwie nie erreicht weil ich auch eigentlich nie ne Therapie in den letzten Jahren erfolgreich beendet habe sondern eher immer rausgeflogen bin ich dreh hier auf der intensiv grad durch und deswegen versuche ich grade nochmal mit der Seeparkklinik Klinik zu kommunizieren dass sie mich noch mal aufnehmen...

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14. Januar 2016 um 15:51
In Antwort auf bulimicbhelena

Hallo
Nein ich bin nicht an Köln gebunden, war schon in ganz Deutschland unterwegs aber so ne Wohngruppe hab ich irgendwie nie erreicht weil ich auch eigentlich nie ne Therapie in den letzten Jahren erfolgreich beendet habe sondern eher immer rausgeflogen bin ich dreh hier auf der intensiv grad durch und deswegen versuche ich grade nochmal mit der Seeparkklinik Klinik zu kommunizieren dass sie mich noch mal aufnehmen...

Hallo Helena,
es gibt einige Wohngruppen bzw. Wohneinrichtungen für Erwachsene.

Als Beispiel, mal hier die "Mutter" aller Wohngruppen für ES: Anad e. V. https://www.anad.de/startseite/

Sag dem Personal Bescheid, dass du gern mit dem/der Sozialarbeiter_in reden willst, die sollten eigentlich netzwerken können und dir dabei helfen können, während du in der Psychiatrie bist.

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