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Magersüchtig und esssüchtig zugleich

3. März 2014 um 18:59

Hallo ihr Lieben da draußen..
Ich suche jemanden zum reden, jemanden der mich versteht, jemanden dem es auch so ergeht...
Ich leide seit ich 14/15 bin an einer Esstörung. Damals war ich noch sehr dünn und trotzdem immer unzufrieden. Ich bin eine Perfektionistin, das ist wahrscheinlich ausschlaggebend für so vieles.
Also mit 14 fing ich an mit harmlosen Diäten und wurde Vegetarierin. Kurz darauf fing ich aber bereits an, einfach gar nichts mehr zu essen. Ich litt wohl an Magersucht. Je mehr ich versuchte abzunehmen und zu fasten, desto mehr Bedeutung bekam Essen für mich. Ich wurde esssüchtig. Damit begann auch meine Bulimie, als folge meiner fressanfälle. Bis heute habe ich Phasen, in denen ich gar nichts esse oder erbreche oder fresse. Normal ist mein essverhalten nie.
Das schlimmste ist, dass das mein ganzes Leben bestimmt.
Aber das sollte jetzt nur eine kurze Zusammenfassung sein.
Ich halte nichts von einer Therapie, also kommt mir bitte nicht mit solchen Vorschlägen. Mir ist durchaus bewusst, dass ich krank bin. Ich suche hier lediglich Leute, denen es ähnlich ergeht und mit denen ich darüber reden kann.
Es würde mich sehr freuen, wenn sich jemand bei mir meldet!
Liebe Grüße

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9. März 2014 um 17:58

Geht mir genau so
mir gehts ach so , manchmal ekelt mich essen an , manchmal mag ich ur 1oder2 nahrungsmittel essen , manchmal habe ich nur FAs und stopfe alles rein und erbreche danache , manchmal ( eher seltener ) esse ich auch ganz viel aber lasse es drin ... mit absicht nur um mich zu foltern , mir zu zeigen was passiert , wenn ich esse , dann sehe ich am nächsten morgen mein gewicht ( oft über 1kg mehr - naja warscheinlich wasser , aber das will/kann ich nicht glauben ... ) und dann kann ich die nächsten tage kaum noch was essen oder ich esse erstmal garnix ... und DANN wieder anzufangen mit dem essen , kostet mich erstmal überwindung OO

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10. März 2014 um 17:26

.
Hallo turtle!
Ich verstehe ich total..

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10. März 2014 um 17:27

Schreib mir doch mal bitte eine privatnachricht!
Ich komme hier noch ziemlich schlecht zurecht!
Lg!

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10. März 2014 um 17:31
In Antwort auf coco_12161369

Geht mir genau so
mir gehts ach so , manchmal ekelt mich essen an , manchmal mag ich ur 1oder2 nahrungsmittel essen , manchmal habe ich nur FAs und stopfe alles rein und erbreche danache , manchmal ( eher seltener ) esse ich auch ganz viel aber lasse es drin ... mit absicht nur um mich zu foltern , mir zu zeigen was passiert , wenn ich esse , dann sehe ich am nächsten morgen mein gewicht ( oft über 1kg mehr - naja warscheinlich wasser , aber das will/kann ich nicht glauben ... ) und dann kann ich die nächsten tage kaum noch was essen oder ich esse erstmal garnix ... und DANN wieder anzufangen mit dem essen , kostet mich erstmal überwindung OO

Uns geht es wohl allen ähnlich
Hey
Ich kenne das, mit dem mich selbst bestrafen.. Bei vielen äußert sich das ja durch Selbstverletzung was bei mir zum Glück nicht der fall ist. Aber wenn ich mich nach dem essen übergebe, tue ich das, bis ich gar nicht mehr kann und sehe das als meine Strafe dafür an, dass ich gegessen habe. Schreib mir doch bitte eine privatnachricht, würde mich freuen!
Lg

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12. April 2014 um 22:47

Ähnliches Problem
Hi Leute mir geht es ähnlich nur, dass meine "Phasen" stark mit meinem Sport (mit Gewichtsklassen) zu tun hat. Am Anfang habe ich einfach nur zu wenig gegesse später kamen dann "Fresstage" (aber noch mit Kontrolle) nach Turnieren dazu.Irgendwann entwickelten sich diese zu richtigen FA bei denen ich total die Kontrolle verliere und ich alles in mich reinstopfe bis es mir richtig dreckig geht. Im laufe der Jahre hat sich dieses Essverhalten immer mehr ins negative gesteigert. Mittlerweile lässt meine Disziplin wenig zu essen immer mehr nach was dazu führt, dass ich mindestens ein 1-2 mal die Woche FA habe. Früher kamen sie nicht so oft. Je nachdem wie nah das nächste Turnier ist übergebe ich mich nach diesen Fressanfällen oder nicht. Die Tage/Woche nach der Attacke versuche ich das Gewicht durch noch mehr Sport und extrem wenig esse (und trotzdem halbewgs Sportgerecht) wieder in den Griff zu bekommen.
Wegen meinem Sport kommt eine Theraphie wahrscheinlich auch nicht in Frage. Deshalb hoffe ich, dass es mir hilft ein bisschen mit Leuten zu schreiben denen es ähnlich geht.

Hat einer von euch schon mal außerhalb des Forums mit jemanden über eure Probleme geredet? Ich habe totale Angst, dass es die Leute nicht verstehen und mich für undisziplinert halten bzw. es einfach nur als ausrede für normale Heißhungerattacken halten. Wie geht es euch da?

LG

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13. April 2014 um 21:45

Ich kann dir total gut nachfühlen
Hallo goldenrosebridge
Ich verstehe dich nur zu gut!! Mir geht es genau so! Ich komme mir dann immer total bescheuert vor und kann mit niemandem sonst darüber reden, weil sie es ja doch nicht verstehen...
In meinen dünnsten Zeiten habe ich noch 49kg gewogen, damals war ich darauf sehr stolz, aber konnte mich dennoch nicht als schön ansehen. Ich hatte ständig solche Angst wieder zuzunehmen. Nach der Trennung von meinem Freund ging es mir dann gar nicht gut und ich habe mit den Fressanfällen angefangen...am Anfang konnte ich diese noch mit Sport ausgleichen, doch irgendwann habe ich natürlich zugenommen. Bis heute habe ich so 3-4 Fressanfälle pro Woche. Das Schlimme ist: sie kommen vor allem wenn es mir psychisch nicht gut geht, d.h. mir geht es beschissen, weil ich ja eigentlich dünn sein will und es einfach nicht schaffe und daraus resultiert dann z.B. ein Schoki-Fressen, wodurch ich natürlich noch mehr zunehme und noch unglücklicher werde. Schnell einmal ist dann so etwas in Erbrechen umgekippt (also nur nach den Fressanfällen)
Es ist speziell, weil ich einerseits vorher eher magersüchig war, von Haus aus wohl am ehesten eine Binge-Eaterin und da ich dem nachgegeben habe, aber nicht dick werden will, erbreche ich dann auch noch....es ist endlos! Ich dachte schon ich wär die einzige, die dauernd wechselt. Dein Satz: "normal ist mein Essverhalten nie" spricht mir aus dem Herzen. Bei mir ist das genau so. Nie gleich, aber eigentlich immer gestört und es dreht sich alles nur ums Essen. Das Schlimme dabei ist, dass ich eine Kollegin habe, die so was von die super-perfekte-normal-Esserin ist (und obendrauf noch eine hammer Figur hat)...ich ertappe mich jeweils selbst, dass ich neidisch auf sie bin, weil ich doch auch gerne ein normales Essverhalten hätte, aber ich weiss gleichzeitig auch, dass ich das wohl nie hinbekommen werde, weil die Gedanken rund ums Essen IMMER vorhanden sind....
Du hast gesagt, dass du von Therapie nichts wissen willst...mir geht es dabei etwas ähnlich...ich weiss sehr wohl, dass ich krank und nicht mehr normal bin. Aber schon nur das für andere Leute publik zu machen, dafür würde ich mich viel zu sehr schämen (ausser hier bei euch, ihr könnt wenigstens nachvollziehen wie es mir geht). Zudem habe ich in genau so einer Klinik gearbeitet....das macht die eigene Therapie umso schwieriger...

Es ist etwas lang geworden sorry....
Liebe Grüsse

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17. April 2014 um 15:01

Antwort
Hallo...
mir geht es haargenau so wie dir. Das Essen bestimmt beim Leben und ich weiß einfach nicht wie ich das endlich in den Griff bekommen kann. Ich halte ebenso nichts von Therapien, da die Therapeuten meiner Meinung nach nur ihren Job machen müssen aber garnicht ernsthaft daran interessiert sind uns zu helfen (Ich spreche aus Erfahrung). Wie gehst du denn mit dem Alltag um? Bei mir ist jeder Tag aufs Neue eine Qual, immer dieses Kalorienzählen, schlecht fühlen, brechen, trainieren gehen usw. Und bist du zufrieden mit deinem Gewicht?

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